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Vorrichtung zur Kontrolle des Verkaufs und der Kassenbenutzung beim
Verkauf von mit Preiszetteln versehenen Waren Gegenstand der Erfindung ist eine
Vorrichtung zur Kontrolle des Verkaufs und der Kassenbenutzung beim Verkauf von
mit Preiszetteln versehenen Waren.
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Die Erfindung besteht darin, daß der Preiszettel der Ware oder ein
Teil des Zettels auf eine die Verkäufe registrierende, unter- Verschluß liegende
Papierunterlage aufgeheftet wird. Die Heftung geschieht dabei mit einer in der Vorrichtung
vorgesehenen Hefteinrichtung, hinter welcher die mit dem Preiszettel versehene Papierunterlage
abgetrennt wird, worauf der abgetrennte Teil einem abgeschlossenen Behälter zugeführt
wird. Die Heftvorrichtung erledigt der Zeitersparnis halber drei Arbeitsvorgänge:
i. Bildung einer Heftklammer, -2. Heftung und 3. Abschneiden des Preiszettels bzw.
eines Teils davon, wobei die Schneidklinge so gestaltet sein kann, daß sie eine
besondere, eigenartig geformte Schnittkante an dem Preiszettel hinterläßt, um das
Abschneiden des Zettels in der Vorrichtung kenntlich zu machen.
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Die abgetrennte Papierunterlage mit dem aufgehefteten Preiszettel
wird einem bestimmten Fach eines geschlossenen Behälters zugeführt, dessen Einstellung
durch Drehung eines Handhebels in eine bestimmte, der betreffenden Bedienungsperson
zugeteilte Stellung gegeniiber einer Ausstoßvorrichtung für die Papierunterlage
festgelegt wird, wobei gleichzeitig die der Bedienungsperson zugeteilte Kassenschublade
mittels von dem Handhebel abgeleiteter Entriegelungsvorrichtungen entriegelt wird,
so daß die Schublade geöffnet und das Geld eingelegt werden kann.
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Auf diese Weise ist eine zuverlässige Kontrolle des Verkaufs und der
Kassenbenutzung gewährleistet, denn bei Kassenschluß muß der Inhalt der Preiszettelbehälter
der einzelnen Bedienungspersonen mit dein Inhalt der Kassenschubladen genau übereinstimmen.
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Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
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Abb. i ist ein Grundriß der Vorrichtung, in welchem der Deutlichkeit
halber gewisse Teile fortgelassen sind.
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Abb. 2 ist eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Rückansicht.
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Abb. q. ist eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung, und zwar
von der rechten Seite der Abb. 2 gesehen, Abb. 5 eine Vorderansicht wie Abb. 2,
jedoch sind bei ihr gewisse Teile ausgelassen bzw. abgebrochen gezeichnet.
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Abb. 6 ist eine Teilrückansicht, bei der einzelne Teile fortgelassen
sind.
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Abb. 7 ist eine Einzeldarstellung eines Teils des Farbbandv orschubs.
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Abb. 8 ist eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung in etwas
vergrößertem Maßstabe, bei welcher einzelne Teile im Schnitt gezeichnet und andere
fortgelassen sind.
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Abb. 9 ist eine Einzeldarstellung eines Teils der Abb. 8, rechtwinklig
dazu ausgeführt. Abb. io ist eine Rückansicht der Maschine, bei welcher wieder einzelne
Teile fortgelassen und andere im Schnitt gezeichnet sind.
Abb. i
i ist eine Einzeldarstellung der Alarmvorrichtung für die Schubladen der Maschine.
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Abb. i2 ist ein Querschnitt durch einen Teil des Schubladenkastens,
auch ist die Papierzuführung veranschaulicht.
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Abb. 13 ist ein Grundriß zu Abb. i2.
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Abb. 14 ist eine Seitenansicht, worin Teile eines Kupplungsmechanismus
in Verbindung mit dem Motor gezeigt sind.
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Abb. 15 ist eine Seitenansicht der Kontrollvorrichtungen für den Motor,
welche durch (las Schließen der Schubladen gesteuert werden.
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Abb. 16 ist ein Grundriß zu Abb. 15.
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Abb. 17 ist eine Endansicht des Zettelbehälters, bei welcher die Endplatten
abgenommen sind.
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Abb.18 ist ein Grundriß dazu, teilweise abgebrochen gezeichnet.
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Abb. ig ist eine Einzeldarstellung der Nabe des Zettelbehälters in
vergrößertem Maßstabe.
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Abb. 2o ist eine Vorderansicht der Heftvorrichtüng, bei welcher einzelne
Teile im Schnitt gezeichnet sind.
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Abb.2i ist eine Ansicht eines Teils der Abb. 2o, von unten gesehen.
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Abb. 22 ist ein Querschnitt nach Linie 22-22 der Abb. 2o.
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Abb. 23 ist ein Querschnitt nach Linie 23-23 der Abb. go.
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Abb. 24 ist ein Querschnitt nach Linie 24-24 der Abb. 20.
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Abb.25 ist eine Rückansicht der Heftvorrichtung in veränderter Ausführungsform.
Abb. 26 ist eine Seitenansicht davon.
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Abb. 27 ist ein Querschnitt nach Linie 27-z7 der Abb. 26.
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Abb. 28 ist eine Rückansicht des unteren Teils der Abb. 26.
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Abb. 29 ist eine Ansicht der Ausweisdruckplatte. Abb.3o zeigt die
gegenüberliegende Seite der Platte.
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Die Vorrichtung wird durch eine Grundplatte i getragen, auf der nahe
ihrer Mitte der Rahmen 2 angebracht ist (Abb. i und 2). Geeignete Böcke sind vorgesehen
und am Rahmen oder an der Grundplatte befestigt, um die verschiedenen Teile der
Vorrichtung zu tragen. Ein Elektromotor 3 ist auf der Grundplatte i befestigt und
mit der Antriebswelle .4 verbunden. Diese Welle 4 trägt an ihrem anderen Ende eine
Schnecke, welche in ein Schneckenrad eingreift. Das Schnekkenrad ist in Abb. 8 mit
punktierten Linien angedeutet; es wird von einer kurzen Hülse 6' getragen und rotiert
auf der Welle 6. Eine Kupplung ist zur Verbindung der Hülse 6' Drehung versetzt
werden soll. Diese Kupplang (Abb. 14) besteht aus einer Scheibe 7. welche fest auf
die Welle 6 aufgekeilt und mit einer unter Federwirkung stehenden Sperrklinke 8
versehen ist, die in ein Sperrad 9 eingreift, das von der Hülse 6' getragen wird.
Ein auf der Grundplatte i drehbarer Arm io erstreckt sich aufwärts in die Bahn eines
Stiftes i i, der sich an der Sperrklinke 8 befindet, so daß die Sperrklinke außer
Eingriff finit dem Sperrad 9 gehoben wird, wenn der Stift finit dem Arm io in Berührung
kommt, und die Hülse 6' sich drehen kann, ohne ihre Drehung auf die Welle 6 zu übertragen.
Wenn die Welle 6 angetrieben werden soll, so wird ein Sperrad 12, gegen welches
der Arm io durch eine Feder 13 gezogen wird, mittels einer später beschriebenen
Vorrichtung gedreht, um den Arm io aus der Bahn des Stiftes i i zu verschieben und
die Sperrklinke 8 in Eingriff mit dem Sperrad 9 fallen zu lassen, worauf die Bewegung
der Hülse 6' auf die Welle 6 übertragen wird.
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Die Welle 6 trägt an ihrem anderen Ende ein Rad 14 (Abb. 3 und 6),
das in ein Zwischenrad 15 eingreift, welches mit einem Rad 16 in Eingriff steht.
Das Rad 16 greift in die Zahnräder 17 und i8 ein, während das Rad 18 mit dein Rad
i9 in Eingriff steht. Das Rad 16 befindet sich auf einer Welle 2o, das Rad 17 auf
einer Welle 21 und das Rad 18 auf einer Welle 22. Alle Arbeitsvorgänge der Vorrichtung
werden durch die Drehung dieses Räderzugs ausgeführt. Das Rad 16 besitzt einen an
der Welle 2o befestigten Nokken 23, welcher mit einem Stift 24, drehbar an einem
drehbaren Arm 25, in Berührung steht und eine Schneidklinge a6 antreiben kann, welche
mit einer am Rahmen 2 befestigten Gegenklinge zusammenarbeitet (Abb. 3 und 6).
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Aus Abb. 6 ist ersichtlich, daß der Arm 25 mit dem Schieber 27' zusammenarbeitend
verbunden ist, der normalerweise durch eine Feder 27" nach oben gezogen wird. Eine
Drehung des Rades 16 und des -Nockens 23 läßt das bewegliche Messer 26 eine ganze
Hinundherbewegung ausführen. Hierdurch wird der Papierstreifen mit dein daran befestigten
Preiszettel abgeschnitten, wie nachfolgend beschrieben.
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Das gegenüberliegende Ende der Welle 2o trägt einen Nocken 28 mit
einem abgeschnittenen Tei129 (Abb, 5). Der Nocken steuert eine Platte
30 für eine Druckvorrichtung. Diese Platte ist bei 31 in Lagern 32 drehbar
gelagert. Die Plattenkissen sind bei 33 angedeutet. Eine Druckfeder 34 drückt aufwärts
gegen die Unterseite der Platte 30 und hält einen nach oben vorspringenden
Ansatz 35 in Berührung mit der Lauffläche des Nokkens 28. Dreht sich der Nocken,
so wird die
Platte 30 von den Druckrädern und dem Papierband
69 hinweg oder gegen das Band gedrückt, welches zwischen den Rädern und der Platte
liegt.
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Die Druckvorrichtung ist bei 36 allgemein angedeutet und wird stufenweise
durch die üblichen Antriebsmittel 37 fortgeschaltet, die durch ein Gelenk 38 bewegt
werden, das mit einem Ende eines Hebels 39 verbunden ist, der sich an einem Konsol4o
um eine Welle 41 dreht. Er ist mit einem Arm 42 versehen, der an einem von der Welle
2i des Zahnrads 17 getragenen. Nocken 43 anliegt (Abb. 3 und 6), Jeder vollständige
Antrieb der Maschine, welcher das Zahnrad 17 einmal dreht, wird das Zählwerk um
eine Einheit vorschieben.
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Die Welle 2i geht durch den Rahmen 2 hindurch (Abb. i) und treibt
den Heftmechanismus an. Die Welle 2i trägt ein Rad 44 (Abb. 2o), welches ein anderes
Rad 45 antreibt. Sie ragt über das Rad 44 hinaus und trägt eine Reibrolle 46 (Abb.
2 und 2o) mit einem Nocken 47 an der Peripherie zur Erfassung eines Drahtes 49.
Die Reibrolle 46 arbeitet mit einem Reibrade 48 zusammen und bewirkt, daß der Draht
49 von einem Haspel 5o in einen - Heftkopf vorgeschoben wird. Wie in den Abb. 2
und 2o veranschaulicht, kommt der Draht 49 zur Bildung der Heftklammern in Eingriff
mit einer Serie von vorspringenden Stiften oder Ansätzen 5 i, von denen wenigstens
einige unter dem Zug einer Feder 52 angebracht sind. Diese Ansätze halten den Draht
während seines Vorschubes straff, auch nachdem die Greiferrollen 46 und 48 ausgelöst
sind. Der Nockenteil 47 des Reibrades 46 ist so eingerichtet, daß die Reibräder
den Draht erfassen und um eine vorher bestimmte Länge vorschieben. Wenn dann der
Nockenteil 47 mit der unteren Reibrolle 48 in Verbindung kommt, werden die zwei
Rollen leicht auseinanderbewegt, um ein weiteres Erfassen und Vorschieben des lieftklammerdrahtes
zu verhüten. Die untere Reibrolle 48 steht unter Federzug und wird von einem Hebel
53 getragen, der durch eine Feder 54 nach oben gezogen wird. Hierdurch wird verhütet,
daß die beiden Rollen 46, 48 ganz außer Eingriff kommen.
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Die Heftvorrichtung ist am besten in Abb. -2o his 24. veranschaulicht.
Der Draht 49 wird in dem Heftkopf in die Bewegungsbahn eines Abschneide- und Biegewerkzeuges
55 vorgeschoben, bestehend aus einem Biegeblock 56 und einem Druckwerkzeug 57, die
verschiebbar in Laufnuten innerhalb des Heftkopfes angebracht sind. Diese werden
gewöhnlich durch Federn aufwärts gedrückt, so daß ihre oberen Enden in Berührung
mit den Nocken 58 und 59 stehen, die auf einer von einem Rad 19 (Abb. 3,
6) angetriebenen Welle 62 befestigt sind. Diese Welle trägt auch einen Nocken 6o,
welcher eine Klinge 61 zum Abschneiden der Preiszettel steuert. Der Biegeblock 56
hat einen nach oben stehenden Haken 63, der -in den am Heftkopf ausgesparten Teil
64 eingreift. Dieser Block wird durch eine in Abb. 23 veranschaulichte Feder 65
in Stellung gehalten. Die innere Wand des Biegebocks 56 ist so ausgebildet, daß
sie der unteren Kante des Formwerkzeuges 57
entspricht, so daß der Formblock
bei der Abwärtsbewegung des Druckwerkzeuges rückwärts geschoben wird, damit das
Druckwerkzeug die Klammer nach unten durch das Papier in die Formnut 66 drücken
kann. Das Biegewerkzeug 55 bewegt sich nach Abschneiden und Ausbilden des Drahtes
43 in eine Klammer mit Voreilung gegenüber dem Druckwerkzeug nach unten, um den
Preiszettel gegen das Band oder den Sfreifen zu halten. Das Druckwerkzeug 57 bewegt
sich dann nach unten und nimmt die ausgebildete Klammer mit, die beweglich innerhalb
der Nuten des Abschneide- und Biegewerkzeuges 55 gefaßt ist. Die Nuten führen sie
bis zum Boden des Werkzeuges, wodurch der Vorschub der Klammer zum Einschieben durch
das Papier in aufrechter Richtung gesichert wird. Das Abschneidemesser 61 wird nach
unten bewegt und greift in einen Matrizenteil 67 ein, der unter dem Heftkopf vorgesehen
ist. Hierdurch wird ein glatter Schnitt des Preiszettels gesichert. Eine Preiszettelführung
68 ist nach Abb. 2 vorgesehen, so daß die Bedienung der Maschine den Preiszettel
leicht einstellen und in die richtige Stellung bringen kann, um von dem Heftapparat
und den damit verbundenen Teilen bearbeitet zu werden. Die Bedienung braucht nur
den Preiszettel auf den Boden der Führung zu drücken und um die gewünschte Entfernung
nach innen vorzuschieben.
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Es ist auch eine Vorrichtung zum Vorschub und zum Erfassen des Preiszettels
vorgesehen sowie zum Vorschub des von den Rollen getragenen Papiers. Das von der
Rolle 69 ablaufende Papierband wird über ein nachgiebiges Querstück 70 (Abb. 2)
-unter einen Reibarm 71 gezogen und gelangt in den Heftköpf. Zur Führung des Papiers
ist eine Reibrolle 71a (Abb. 5) vorgesehen, die den Papierstreifen erfaßt. Die Reibrolle
wird von einem Arm 72 getragen, der in Normallage von einer Feder 75 nach oben gedrückt
wird. Die Reibrolle drückt das Papier gegen die Peripherie des Segments z6', welches,
wie oben beschrieben, von der Welle 21 angetrieben wird.
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Nachdem der Papierstreifen 69 den Preiszettel aufgenommen hat und
durch die Messer
26 und 27 abgetrennt worden ist, -wird er durch
die nächste Vorschubbewegung in Stellung gebracht, um von der Ausstoßvorrichtung
erfaßt zu werden. Die Ausstoßvorrichtung wirft die auf die Papierstreifenunterlage
aufgehefteten Preiszettel (zusammen kurz: Zettel) in einen Zettelbehälter io6, welcher
eine Anzahl von Fächern für den später beschriebenen Zweck besitzt (Abb. 3, 17).
Die Ausstoßvorrichtung (Abb. 5 und 6) besteht aus einem Greifer 74, welcher sich
unter Federspannung um eine Achse 75 dreht und durch einen in Verbindung mit der
Schneidklinge 26 stehenden Arm 76 bewegt wird. Die Schneidklinge wird von der Schieberstange
27` (Abb.6) getragen. Das obere Ende des Arms 76 ist mit einem verlängerten Schlitz
77 versehen, der einen Stift 78 umfaßt. Sobald die Schneidklinge 26 aufwärts bewegt
wird, wird der Arm 76 ebenfalls emporgeführt und kommt mit einer Sperrklinke 79
in Berührung, die dadurch von einem Sperrzahn 8o und einer auf der Welle 75 angebrachten
Scheibe 81 ausgelöst wird, durch welche die Ausstoßvorrichtung 74 bewegt wird. Die
Sperrklinke 79 greift in den Zahn 8o lange genug ein, um zu ermöglichen, daß das
vorgeschobene Papier erst abgeschnitten und dann zwischen den Papierauswerfarm oder
Greifer 74 und die Rolle 82 (Abb. 5) gebracht wird, die darunterliegt. Sobald sich
der Arm 76 aufwärts bewegt und die Sperrklinke 79 auslöst, kann der Arm 74 in Tätigkeit
treten und den Zettel in das betreffende Fach des Zettelbehälters io6 werfen, welches
mit dem die Reibrolle 82 umgebenden Brett 83 in Flucht liegt.
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Zum Druckwerk gehört ein Farbband 9o, welches durch eine in den Abb.
1, . 2, 3, 5, 6 und 7 veranschaulichte Vorrichtung bewegt wird.
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Ein Paar Farbbandspulen 84 und 85 sind mit Naben 86 und 87 versehen,
welche Sperrräder 88 und 89 tragen. Das Farbband 9o (Abb. 2) geht von der Spule
84 nach unten durch eine Führung 92 über die Oberfläche der Platte 33 und unter
die Druckräder 36, dann aufwärts durch eine Führung gi, worauf es auf eine Spule
85 aufgewickelt wird. Die Spulen werden durch einen in Abb.7 veranschaulichten Mechanismus
selbsttätig angetrieben. Ein Arm 93 ist drehbar auf der Welle 22 des Zahnrades 18
befestigt: Dieser Arm 93 erstreckt sich aufwärts und trägt ein Joch 95, welches
einen Nocken 96 umfassen kann, der auf der Welle 62 für das Zahnrad i9 befestigt
ist. Wenn das Zahnrad i9 und dieser Nocken gedreht werden, so erhält das Joch eine
hin und her gehende Bewegung, die auch auf den Arm 93 übertragen wird. Das oberste
Ende des Armes 93 trägt ein Paar Arme oder Klinken 97 und 99. Der Arm 97, der in
der Abb. 7 hinten liegt, ist an jedem Ende mit einer Sperrklinke 98 versehen,
und diese Sperrklinken greifen abwechselnd in die Sperräder 88 und 89 ein (Abb.
3). Sobald das Farbband 9o ganz auf eine Spule aufgewickelt ist, kann die Gegenspule
nicht weitergedreht werden. Das Sperrad derselben wird daher gegen weitere Bewegungen
festgehalten, und dies bewirkt, daß die Vorderplatte 99 ihre Stellung derart wechselt,
daß die andere Sperrklinke 98 mit dem anderen Sperrad in Berührung kommt und das
Farbband auf die leere Spule zurückgeführt wird. Die zwei Platten 97, 99 werden
durch Federn ioo und loi in ihren Stellungen gehalten, und die Platte 97 enthält
zwei Ausschnitte, die mit einem Stift io2 zusammenarbeiten, der von der anderen
Platte 99 getragen wird.
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In der Längsrichtung der Maschine und drehbar in an dem Rahmen 2 befestigten
Lagern (Abb.3 und 6) ist eine Welle 103
vorgesehen, deren inneres Ende ein
Kettenrad 104 und ein Zahnrad io5 trägt. Das andere Ende der Welle 103 trägt drehbar
den Zettelbehälter i o6, der mit einer Hinterwand io7 und einem Deckel 1o8 versehen
ist (Abb.3, 17, 18 und 1g). Zwischen der Hinterwand und dem Deckel sind mehrere
radial verlaufende Scheidewände zog vorgesehen, wodurch Zettelfächer zio gebildet
werden, die in Abb. 17 veranschaulicht sind. Jedes Fach ist mit einer öffnung iii
für die Aufnahme der Zettel versehen. Diese werden durch unter Federdruck stehende
Klemmfinger 112 in Stellung gehalten, die drehbar von den Scheidewänden zog bei
113 getragen und durch Federn 114 angedrückt werden. Ein Ende jedes dieser Klemmfinger
erstreckt sich durch den Behälter nach außen und ist mit einem Lappen 115 versehen,
wie in Abb. 18 und i9 veranschaulicht; diese Lappen haben einen doppelten Zweck.
Sie stehen zunächst in Eingriff mit einer Rolle i 19, die von einem Arm i2o getragen
wird (Abb. 6), der durch die Auf- oder Abwärtsbewegung der Schneidklinge 26 mit
den Lappen 115 in oder außer Eingriff gebracht wird. Dies hält den Behälter in seiner
richtigen Stellung fest, wonach eine weitere Bewegung des Armes i2o und der Rolle
i 19 den Lappen 115 um seine Achse dreht und den mitarbeitenden Klemmfinger 112
hebt, damit die Zettel eingeführt werden können. Während der Rückwärtsbewegung des
Schneidmessers 26 wird der Klemmfinger ausgelöst und hält den Zettel in seinem betreffenden
Fach fest. Der Mantel des Behälters io6 ist mit Klappen 116 versehen, die bei 117
mit Scharnieren angeordnet und mit Schaulöchern i 18 versehen sind.
Auf
der gegenüberliegenden Seite der Maschine (Abb. 3, q. und 6) ist ein Quadrant 121
fest angeordnet, der mit einer Anzahl von Einschnitten 122 versehen ist. Auf der
Mitte dieses Quadranten ist ein Hebel 123 drehbar befestigt. Das untere Ende dieses
Hebels trägt einen Motorschalter 12q., der aus zwei Teilen 125 und 126 besteht,
die zueinander beweglich sind und jeder einen Kontakt tragen. Ein Arm 127 ist verschiebbar
innerhalb des Hebels 123 angeordnet und trägt ein Paar Stifte 128, wovon einer in
einen der Einschnitte 122 des (Quadranten 121 eingreift, während der andere auf
eine Verlängerung 129 am oberen Teil 125 des Motorschalters trifft, so daß ein Niederdrücken
des Knopfes 130 an dem Hebel 123 den Motorschalter schließt und der Motor
angelassen wird. Eine Welle 131 wird von geeigneten Böcken parallel zu den Rahmen
132 getragen, und das äußere Ende dieser Welle trägt den vertikalen -Arm 123, so
daß eine Bewegung des Hebels 123 die Welle 131 dreht und ein Zahnrad 133 an seinem
inneren Ende ebenfalls in Bewegung setzt. Dieses Zahnrad 133 steht mit einem Zahnrad
105 auf der Welle 103 in Eingriff, von welcher der Aufnahmebehälter 1o6 für
die Zettel getragen wird. Um ein gewünschtes Fach auszuwählen, ist es daher nur
notwendig, den Knopf 13o niederzudrücken und den Hebel 123 zu drehen, bis der gewünschte
Einschnitt 122 (Abb. q.) erreicht ist. Das Zahnrad 133 greift auch in das Zahnrad
134 (Abb. 5)- auf der Welle 135 ein, deren gegenüberliegendes Ende mit einem Zahnrad
136 versehen ist, das in das Zahnrad 137 eingreift und ein Druckrad 188 einstellt,
welches gewisse Daten, wie z. B. die Art des Kontos und die Nummer des Angestellten,
trägt (Abb. 5). Daher wird bei jeder Drehung des Hebels 123 ein gewisses Fach 11o
des Zettelbehälters 1o6 ausgewählt und das Druckrad 188 ebenfalls in eine diesem
Fach entsprechende Stellung gebracht.
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An der Außenfläche der Innenwand des Zettelbehälters 1o6 sind mehrere
gabelförmige Halter 139 vorgesehen. Sobald ein Fach vollkommen ausgerichtet ist,
befindet sich ein Halter 139 in seiner tiefsten Stellung, nm das Ende eines Hebels
140 (Abb. 3 und 1o) aufzunehmen,- der durch einen Nocken 143 auf der Welle 6 des
Zahnrades 14 entgegen einer Feder 141 niedergedrückt wird. Der Hebel 1q_0 .ist bei
142, drehbar und sein anderes Ende mit einem abwärts gehenden Gelenk 144 versehen,
das an einem Konsol 145 befestigt ist, welches für die Aufnahme einer Reihe von
Stäben 146 mit öffnungen versehen ist. Diese Stäbe entsprechen einer Anzahl von
Kassenschubladen 147, die in einem Schrank 148 vorgesehen sind. Natürlich ist die
Grundplatte 1 oben auf diesem Schrank angebracht. Jeder der Stäbe 146 wird mit einer
mit öffnungen versehenen, auf dem Schrank angeordneten Trommel 149 in Berührung
gehalten, so daß, wenn -eine der Üffnungen der Trommel mit dem äußersten Ende eines
der Stäbe ausgerichtet ist, dieser Stab durch- seine Feder 15o gehoben wird und
die Trommel 149 an weiterer Bewegung verhindert und ferner die dem Stab entsprechende
Schublade geöffnet werden kann. Eine stehende Welle 151 (Abb..8 und 1o) ist vorgesehen,
an deren unterem Ende eine Spiralfeder 152 befestigt ist. Diese trägt eine Anzahl
Arme 153, von welchen jeder gegen den Vorsprung 154 der entsprechenden Schublade
anliegt, während das andere Ende des Armes 153 gegen eine -Spiralfeder 155 anliegt,
die mit ihrem anderen Ende gegen die Rückwand des Schranks drückt. Das obere Ende
der Welle 151 trägt einen Nocken 156 (Abb. 8 und 9), welcher mit einer Rolle.
157 am unteren Ende einer Klinke 158 in Berührung steht. Eine Vorschubklinke 159
wird drehbar von der Grundplatte oder dem Oberteil des Schranks getragen und arbeitet
mit dem Nocken 16o der Antriebswelle 6 zusammen, so daß bei jedem Arbeitsvorgang
der Maschine die Sperrklinke 159 in ein Sperrrad 161 eingreift und dasselbe in Drehung
versetzt.
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Ein Kettenrad 162 auf der Welle dieses Sperrades ist durch eine Kette
163 mit einem Kettenrad 164 auf der Welle einer Anzeigetrommel 165 verbunden. Der
Umfang dieser Anzeigevorrichtung ist mit geeigneten Zahlen versehen, welche die
Anzahl der Verkäufe anzeigt. Die Maschine wird für jeden einzelnen Kauf betätigt,
und der Artikel- bzw. Warenanzeiger 165 zeigt, wie viele Verkäufe getätigt und registriert
worden sind. Eine Spiralfeder 166 ist mit einem Ende an dem Warenanzeiger 165 und
mit dem anderen Ende an einem Konsol 167 befestigt, das von dem Rahmen 2 getragen
wird.
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Ein Haken 168 (Abb. 8) wird drehbar von einem Konsol 159 getragen,
das an einer Scheidewand 17o innerhalb des Schranks befestigt ist. Jeder der Stäbe
146 trägt einen Stift 171, der in den Haken 168 bei seiner Aufwärtsbewegung eingreift
und den Haken aus einer öffnung in einem Konsol 172 auslöst und damit die Schublade
zwecks bffnung freigibt.
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Jedesmal wenn eine Schublade geöffnet wird, ertönt ein Alarmsignal,
welches durch die in Abb. 11 veranschaulichte Vorrichtung hervorgerufen wird. Die
Vorrichtung besteht aus einem drehbar auf der Rückseite der Schublade befestigten
Haken 173, welcher durch Federung in Stellung gehalten wird.
Wenn
sich die Schublade nach außen. bewegt, nimmt der Haken einen Glockenklöppel 174
mit, bis der Haken von dem Klöppel ausgelöst wird und der letztere die Glocke
176 unter Einwirkung einer Feder s75 anschlägt. Die Feder 175 besitzt genügende
Härte, um den Klöppel einmal an die Glocke anschlagen zu lassen und ihn dann normal
außer Berührung mit der Glocke zu halten.
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In Abb. 15 und i(1 ist der automatische Stromkreisunterbrecher veranschaulicht,
durch welchen der Motor abgestellt ist. Wenn alle Vorgänge durch die Maschine erledigt
sind, wird die Schublade geschlossen und die Anzeigetrommel 165 in ihre normale
Stellung zurückgeführt.
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Dies wird durch den Hebel 177 (Abb. 15) bewerkstelligt, welcher von
dem oberen Ende der Stange 151 getragen wird. Der Hebel ist durch ein Gelenk
178 mit einem drehbaren Hebel 179 verbunden, der eine unter Federdruck stehende
Sperrklinke i So trägt, die mit einem Sperrad 181 in Eingriff steht. Wird die Stange
151 in irgendeiner Richtung gedreht, so überträgt sie eine entsprechende Bewegung
auf die beschriebenen, mitarbeitenden `feile, und das Sperrad 181 wird stufenweise
fortgeschaltet. Ein senkrecht stehender Hebel 182, welcher drehbar auf der Grundplatte
i angebracht ist, wird mit dem-Sperrrad 181 in Berührung gehalten, so daß er, wenn
sich das Rad dreht, hin und her bewegt und seine Bewegung durch ein Gelenk 183 auf
einen Hebel 184 übertragen wird, der drehbar an einem Konsol 185 befestigt ist.
Das obere Ende des Hebels 184 ist mit einem Joch 186 versehen, welches in das untere
Ende des Motorschalters 126 eingreift (Abb. 4.) und den Stromkreis unterbricht.
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1n den Abb. 12 und 13 ist ein Abteil für Packpapier u. dgl. veranschaulicht;
welches in dem unteren Teil des Schrankes 148, wenn nötig, untergebracht werden
kann. Dieses Abteil wird verschlossen gehalten, damit kein Packpapier verwendet
werden kann, ehe ein Verkauf registriert ist, wonach dann das Abteil geöffnet werden
kann. Die Papierrolle 187 ist drehbar in einem Konsol 188 gelagert, welches von
einer Leiste i 8g unterstützt wird. Eine von dem Konsol 188 getragene Welle igo
ist mit einer Anzahl von Arinen igi versehen, welche eine Schutzkappe 192 tragen.
Ein anderer Arm 193 erstreckt sich von dieser Schutzplatte nach außen und ist mit
einem Hebel 194. verbunden, dessen anderes Ende mit einem Winkelhebel 195 in Eingriff
steht, der drehbar auf der Welle 196 befestigt ist. Eine V erliingerung 197 des
Winkelhebels hält eine Feder 198, deren anderes Ende an dein Boden 189 befestigt
ist. Ein Handgriff igg ist verschiebbar zwischen zwei Rolleis Zoo angebracht und
das innere Ende desselben mit einer Rolle toi versehen, die an dem anderen Arm des
Winkelhebels 195 angreift. Das andere Ende des Handgriffs igg ist mit einem Griffteil
2o2 versehen, und der Handgriff igg hat einen Einschnitt 203, der in einen gabelförmigen
Bock 2o4. eingreift, sobald der Handgriff nach innen bewegt wird, um den Papierschutz
zu verschließen (Abb..i2). Wird der .Griff gehoben, um den Einschnitt 2o3 und den
Bock 204 freizugeben, so wird die Feder 198 in Verbindung mit denn Winkelhebel 195
den Papierschutz 192 nach unten von dem Papier hinweg verschieben. Ein gewöhnliches
Abschneidemesser äo5 ist vorgesehen und wird durch eine geeignete Feder in Berührung
mit dem Papier gehalten. Ein Arm 2o6 erstreckt sich von der Welle 196 aufwärts und
liegt in der Bewegungsbahn einer Stange 207, die verschiebbar in einem Konsol
2o8 gelagert ist. Das andere Ende dieser Stange steht mit einem Lappen 2o9 der stehenden
Welle 151
in Eingriff (Äbb. 12, 13). Ein Hebel alo. ist mit einem Ende drehbar
in einem Ausschnitt irn Boden der untersten Schublade angebracht, welche Briefumschläge,
kleinere Stücke Packpapier u. dgl. enthält, und liegt in der Bewegungsbahn des vertikalen
Arms 2o6. Wenn diese Schublade geschlossen ist, so fällt der Hebel 2io durch seine
Schwere in die angedegtete Stellung gegen den vertikalen Arm 2o6, der an der Welle
196 befestigt ist, so daß diese Welle sich nicht drehen kann, uni die . oben beschriebenen
Bewegungen des Papierschutzes 192 zu gestatten. Es ist daher unmöglich, Packpapier
zu erhalten, ehe ein Artikel verkauft und die Maschine entsprechend bedient worden
ist, wodurch eine der Kassenschubladen und damit der übrige Mechanismus ausgelöst
werden.
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Die in Abb. io veranschaulichten Arme 153 besitzen jeder eine Erweiterung
211 an der Stelle, an welcher sie von der vertikalen Welle 151 getragen werden.
Die Erweiterung 211 ist hei 212 zu einem Viertel des Durchmessers ausgeschnitten.
Ein Stift 213 erstreckt sich von der Welle 151 nach außen und bewegt sich in diesem
ausgeschnittenen Teil. Sobald eine der Schubladen geöffnet wird, so wird die unter
dem Einfluß der Feder 152 stehende Welle 151 den Stift 213 in dein ausgeschnittenen
Teil bewegen, bis die Schublade geschlossen ist. Derselbe Vorgang gilt für die Papierschublade
und deren Mechanismus. Der von dem oberen Ende der Welle 151 getragene Nocken 156
ist so angeordnet, <saß, wenn die Schublade in ihre Ve:rschlußstellung zurückgeführt
und der Arm 153 mit dem Stift 213 gedreht wird, der in den A:bb. 15 und 16 veranschaulichte
und oben
beschriebene Abstellinechanisinus für den Schalter betätigt
wird. Bei dieser Anordnung wird der Elektromotor so länge laufen, bis alle Schubladen
geschlossen sind. Es kann auch eine Kontrollampe vorgesehen werden, die so lange
leuchtet, wie der Motor in Betrieb gehalten wird.
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An einem Ende der Welle, .welche die mit Öffnungen versehene Troinmel
149 (Abb.6, 1o) trägt, ist ein Kettenrad 214 befestigt, das durch eine Triebkette
215 mit einem Kettenrad 104 auf der Welle 103 verbunden ist. Das Rad 218
wird durch eine Reihe von Zahnrädern, beginnend mit 1o5, gedreht, wodurch die Anzeigetrommel
217 in Drehung versetzt wird. Auf dem Mantel dieser Tromniel sind die Nummern der
verschiedenen Angestellten angebracht sowie, ob der Verkauf auf Konto oder gegen
Kasse abgeschlossen ist. Die Trommel 217 wird gleichzeitig mit den Druckrädern in
die richtige Stellung gebracht, welche der Wahl des Fachs i io in dein Zettelbehälter
loh entspricht. Wird die Trommel 149 nach Wahl der Bedienung gedreht, so läßt sich
die richtige Schublade öffnen, da die der Schublade entsprechende Stange 146 sich
aufwärts in einem der Löcher der Trommel 149 bewegen kann. Wird das vordere Ende
des Hebels iqo (Abb. to) durch den Nocken 143 niedergedrückt, um in den-Halter 139
der Trommel tob einzugreifen, so hebt sich das andere Ende des Hebels 140, nimmt
den Rahmen 145 mit und liebt ihn von den Stiften 2 19 ab, so daß sich der gewählte
Stab 146 aufwärts bewegen kann.
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In den Abb. 25, 26, 27 und 28 ist eine abg ei *i nderte Form des Heftmechanismus
veranschaulicht, der in Verbindung mit einer Ausweiskarte verwendet wird, die von
dem Kunden in Besitz gehalten wird. Das untere Ende des Heftkopfes 22o ist an beiden
Seiten nach oben hin verlängert, um eine Führung 221 für einen Schlitten 2z2 zu.
bilden, der die Ausweiskarte 235 (Abb.29 und 30) nach einen Punkt hinter dem Heftkopf
zum Drucken auf dem Preiszettelstreifen führt. Der hintere Teil der Führung 221
ist bei 223 überbrückt, um auf der Ausweiskarte während des Druckens aufzuliegen
und die Aufwärtsbewegung der Karte zu verhindern. An einem Ende des Schlittens 222
ist eine Zugfeder 224 befestigt und deren anderes Ende an dem Brückenteil 223, damit
der Schlitten und die Karte in die ordnungsmäßige Druckstellung zurückgeführt werden.
Das äußere Ende des Schlittens ist zu einem Handgriff 225 ausgebildet. Die Seitenwand
des Schlittens ist mit mehreren Einstellöffnungen 226 versehen, in welche ein Stehbolzen
227 unter Wirkung einer Feder 228 nach innen gedrückt werden kann, um verschiedenen
Größen von Karten zu entsprechen. Das gegenüberliegende Ende des Schlittens 222
ist verlängert und zu einem Nocken 229 ausgebildet, um einen Arm 23o zu heben und
zu senken, der sich auf einer Welle 231 dreht und einen unter Federwirkung stehenden
Hebel 232 (Abb. 20) mit einem Kontrollarm 43 in und außer Eingriff bringt. Dieser
Arm betätigt die Kupplungsvorrichtung, und wenn der Schlitten 222 nach außen gezogen
wird, um eine Ausweiskarte aufzunehmen, so fällt der Arm von dem Nocken 229 ab,
s0 daß sich der Arm 232 aufwärts bewegt und die Belegung des die Kupplung betätigenden
Kontrollarms 233 nach innen dadurch gehemmt wird. Auf diese Weise kann die Maschine
nicht zufällig in Bewegung gesetzt werden, ehe Ausweiskarte, Schlitten 222 und dazugehörige
Teile sich in ihren richtigen Stellungen befinden.
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Die Arbeitsweise der ganzen Vorrichtung ist folgende: Wenn die Maschine
in Betrieb gesetzt werden soll, so drückt die Bedienungsperson zuerst den Griff
130 oben an dem Hebel 123 nieder und bewegt dann den Auswählarm um den Quadranten
121 herum, bis die Aussparung 122 des die Maschine Bedienenden erreicht ist (Abb.
4). Sobald der Handgriff 130
nach der ausgewählten Rast in dem Quadranten
121 bewegt -wird, ;wird auch der Zettelbehälter loh durch die Welle 103 und
die damit verbundenen Teile in Stellung gebracht, um das Fach i io des Bedienenden
mit der Ausstoßvorrichtung 74 (Abb. 3) für die auf die Papierunterlage aufgehefteten
Preiszettel auszurichten, damit der zu bedruckende Zettel in das richtige Fach befördert
wird. Durch die beschriebenen Verbindungen wird das Typenrad 188 gleichzeitig gedreht,
und die Typen, welche der Nummer des Angestellten entsprechen, werden in die Druckstellung
gebracht. Hierbei wird auch angedeutet, ob der registrierte Vorgang ein Verkauf
auf Konto oder gegen Kasse gewesen ist. Die mit Öffnungen versehene Trommel 149
(Abb. 6) wird gleichzeitig gedreht, so daß die ausgewählte Stange 146 sich zur richtigen
Zeit aufwärts bewegen kann, damit die entsprechende Kassenschublade sich öffnen
läßt. Während aller dieser Vorgänge wird die Anzeigetrommel 217 (Abb. 3) in Drehung
versetzt und bringt die Erkennungsnummer des Angestellten dem Käufer zur Kenntnis
sowie die Anzeige, ob das Geschäft auf Konto oder gegen Kasse abgeschlossen wurde,
wobei diese Daten denjenigen auf dem Typenrade 188 entsprechen.
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Der Preiszettel (oder das der Ware angeheftete Etikett) wird dann
in die Führung 68 unter dem Papierstreifen 69 eingeführt und
vorgeschoben,
so daß er von der Heftvorrichtung aufgenommen wird.
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Während der Arm 123 niedergedrückt wird, wird der Motorschalter 12q.,
125, 126 geschlossen, und der Motor beginnt zu laufen. Hierdurch wird aber kein
Stellungswechsel in den Teilen verursacht, bis die Handhabe 233 (Abb.4), durch welches
die Kupplung betätigt wird, nach innen gedrückt ist, wodurch wiederum ein Hebel
233' bewegt wird (Abb.4 und 14), der drehbar an einem Pfosten 236 befestigt ist,
welcher von der Grundplatte i getragen wird und an seinem anderen Ende eine unter
Federdruck stehende Sperrklinke 237 besitzt, die in ein Sperrad 12 eingreift. Bei
dieser Handhabung wird der Arm io (Abb.8 und 14) aus der Bahn des Stiftes i 1 an
der Sperrklinke 8 bewegt, und der Kupplungsmechanismus (Abb.14) tritt in Tätigkeit,
so daß die Welle 6 sich zu drehen beginnt und die verschiedenen Arbeiten der ,Maschine
durch die Zahnradreihe 14 bis einschließlich i9 ausgeführt werden. Das Rad 14 drückt
mit seinem Nocken 143 den Arm i4o (Abb. io) nach unten, um in den Halter 139 der
Trommel 1o6 einzugreifen und letztere für die Aufnahme des Zettels in fester Stellung
zu halten. Das Rad 16 (Abb. 6) drückt dann mit seinem Nocken 23 das Abschneidemesser
26 nach unten in seine offene Stellung, und das Papierband 69 wird durch.
das. Reibrad 26' (Abb. 5), das durch das Zahnrad 17 angetrieben wird, vorgeschoben,
aber erst nachdem der Preiszettel abgetrennt und an dem Papierband 69 befestigt
worden ist.
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Das Zahnrad 17 bewegt durch seinen Nokken 43 und den Arm 4a (Abb.
3) den Hebel 39 hin und her und schaltet die Zählräder 36 fort. Zur richtigen Zeit
setzen die Nocken 58, 59 und 6o auf der Welle 62 (Abb. 2o bis 24) des Zahnrades
i9 die Heftklammer- und Heftvorrichtung in Tätigkeit.
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Sobald das Papierband 69 um eine bestimmte Länge vorgeschoben ist,
schnellt das Abschneideinesser 26 (Abb. 6) aufwärts und trennt die mit dem Preiszettel
versehene Papierunterlage 69 (Zettel) ab, welche von dem .Ausstoßmechanismus 74
erfaßt wird (Abb. 3, 5). Während sich das Messer 26 aufwärts bewegt, bewirkt dieser
Mechanisinus nach dem Abschneiden des Zettels das Ausstoßen desselben in das ausgewählte
Fach iio des Behälters 1o6, wie oben beschrieben.
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Bei jeder Benutzung der Maschine wird das Farbband 9o durch die Vorrichtung
vorgeschoben, welche von dem Nocken 96 der Welle 62 des Zahnrades i9 angetrieben
wird (Abb. 6, 11) .
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Sobald die vorher geöffneten Schubladen nach innen gegen die Rüclinvand
des Gehäuses .geschoben werden, dreht sich die Welle 151 unter Einwirkung eines
der Arme 153, wodurch der Nocken 156 (Abb.8) und das obere Ende der Welle
151 gedreht werden und durch die in-Abb. 15 und 16 veranschaulichte und beschriebene
Vorrichtung der Motorstromkreis mittels des Motorschalters 126 unterbrochen wird.
Die Anzeigetrommel 165 (Abb..8), durch welche die Anzahl der gekauften Waren seit
dem vorhergehenden Öffnen. einer Schublade registriert wurde, wird durch ihre Feder
166 in.ihre Anfangsstellung zurückgebracht. Alle anderen Teile der Maschine kehren
auch in ihre Ausgangsstellung zurück, und zwar fertig für einen neuen Kreislauf
von Arbeitsvorgängen. -Es soll hier .bemerkt - werden, daß der Nocken 156 (Abb.
8) einen doppelten Zweck hat. Er tritt nur. in Tätigkeit, nachdem alle Schubladen
oder Lieferfächer geschlossen sind, ,und sofern eine derselben offen bleibt, kann
sich die Welle 151, die den Nocken 156 trägt, nicht unter dem Einfuß der Feder 152
drehen. Dieser Nocken unterbricht den Strom und stellt den Motor ab, wie beschrieben,
steuert gleichzeitig die Sperrklinke 158 (Abb. 8) und löst durch einen daran befindlichen
Stift 238 die Sperrklinke 159 von dem Sperrad 161, so daß der Warenanzeiger 165
unter Einwirkung seiner Feder 166 in seine normale Stellung zurückkehren kann.
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In Abb. 6 ist ein Winkelhebel 239 veranschaulicht, dessen eines Ende
unter einen Stift 24o -an dem Arm 12o greift, während das andere Ende hinter einen
Stift 2q.1 an der Scheibe 81_ greift, sobald diese Scheibe von der Sperrklinke 79
ausgelöst. ist und sich in die in Abb.6 gezeigte Stellung drehen kann. Eine Feder
242 zieht den Winkelhebel 23.9 nach links (Abb. 6). Dieser Mechanismus hat
den Zweck,. . den Arm z2o auszulösen, nachdem der Zettel in den Behälter 116 geschoben
worden ist, so daß der Druckfinger 112 den Zettel festklemmen und in Stellung halten
kann (Abb. 17).
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In Abb. 2 und 5 ist eine Datumdruckvorrichtung veranschaulicht, welche
die Räder .für Monat, Tag und Jahr umfaßt, sowie ein auf einer. Welle 244 angeordnetes
Griffrad 243, wodurch ein Rad auf der genannten Welle mit dem Tagesrad in Eingriff
kommt. Die Hülse 246 trägt ein Griffrad 245 sowie ein Zahnrad, das in das Monatrad
eingreift. Diese Konstruktion ist bekannt. Aus Raumrücksichten wird diese Vorrichtung
vor der Druck- und Abtrennvorrichtung angeordnet, damit das Datum wirklich vor.
Abtrennung durch die -Maschine auf den- auf die Unterlage aufgehefteten Preiszettel
gedruckt. wird.
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Es können auch Mittel vorgesehen werden, um das Einschieben des Warenzettels
zu begrenzen, und diese können aus einem Anschlag
bestehen, der
von dem Heftkopfgehäuse -getragen wird. Es ist dies wünschenswert, damit der Zettel
genau an der richtigen Stelle abgetrennt wird.
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Es muß auch hervorgehoben werden, daß die Klinge des Abscbneidemessers
61 vorteilhaft in einer besonderen Form ausgeführt wird, damit dadurch Zettel erkennbar
werden, die von der betreffenden Maschine abgeschnitten worden sind.
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Die arbeitenden Teile der Maschine werden älle von einem geeigneten
Gehäuse umgeben, welches in den Zeichnungen nicht veranschaulicht ist, da es an
sich keinen Teil der Erfindung bildet und irgendeine Gehäuseform aus geeignetem
Material Verwendung finden kann, je nachdem es sich nötig erweist.