DE574588C - Verfahren und Einrichtungen zur Belueftung von Raeumen - Google Patents

Verfahren und Einrichtungen zur Belueftung von Raeumen

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DE574588C
DE574588C DEC44569D DEC0044569D DE574588C DE 574588 C DE574588 C DE 574588C DE C44569 D DEC44569 D DE C44569D DE C0044569 D DEC0044569 D DE C0044569D DE 574588 C DE574588 C DE 574588C
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DE
Germany
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air
hood
chamber
flaps
ventilated
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DEC44569D
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English (en)
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CAERRIER LUFTTECHNISCHE GES M
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CAERRIER LUFTTECHNISCHE GES M
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/044Systems in which all treatment is given in the central station, i.e. all-air systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtungen zur Belüftung von Räumen Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie Einrichtungen zur Belüftung einer Anzahlverhältnismäßig kleiner Räume, beispielsweise Schiffskabinen, Büros o. dgl., bei welchem eine an zentraler Stelle gelegene Luftbehandlungseinrichtung (Wascher o. dgl.) bekannter Ausführung hinsichtlich ihrer Temperatur und Feuchtigkeit vorbehandelte Luft in ein Rohrverteilungsnetz mittels .eines Ventilators fördert.
  • Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß die Lüftung jedes einzelnen Raumes entsprechend den verschiedenen Wünschen der Bewohner für sich allein geregelt werden kann und daß, wie es hauptsächlich bei Schiffskabinen der Fall ist, die Belüftung einer großen Anzahl von Räumen mit einer verhältnismäßig geringen Menge hinsichtlich ihrer Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse vorbehandelter Luft ermöglicht wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die behandelte Luft mittels Düsen in Mischkammern geleitet wird, wobei durch die Düsenwirkung gleichzeitig Raumluft angesaugt und mit der behandelten Luft innig gemischt wird. Däs auf diese Weise gewonnene Luftgemisch wird dann mittels einer Drehhaube oder durch eine mit schwenkbaren Klappen ausgerüstete Öffnung, welche vorzugsweise im oberen Teil der Kammer angebracht ist, in den zu belüfteriden-Raum geleitet.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen Fig. i schematisch die Anordnung der Belüftungsanlage im Grundriß, Fig. a im Aufriß die Anordnung der Belüftungseinrichtung in einer Schiffskabine, Fig. 3 und q. die Lüftungshaube (vgl. Fig. 2, Ziffer 3 5) in vergrößertem Maßstab, und zwar Fig.3 einen horizontalen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. q. und Fig. q. einen Vertikalschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine schematische Anordnung eines Auslasses, welcher die Lüftungshaube ersetzen soll, und Fig. 6 einen Vertikalschnitt längs der Linie V I-V I der Fig. 5.
  • In der Fig. i ist mit i ein Ventilator bezeichnet, welcher durch einen Elektromotor oder auf andere Weise angetrieben wird. Der Ventilator i saugt Frischluft durch eine mit verstellbaren Klappen ¢ versehene Einlaßöffnung 3 in eine Luftbehandlungsvorrichtung 5, welche in bekannter Weise eine Wasserzerstäubungsvorrichtung, welche in der Kammer 6 angeordnet ist, sowie Heizkörper enthält. Außerdem kann Luft von anderen Stellen (z. B. Rückluft aus deri zu (belüftenden Räumen) durch eine mittels Klappen 8 verstellbare Öffnung 7 eingesaugt und mit der bei 3 zuströmenden Frischluft gemischt werden,- bevor sie die Behandlungsvorrichtung 5 durchströmt. Eine weitere, durch Klappen io geregelte Einlaßöffnung 9 ist vorgesehen, um der in der Behandlungsvorrichtung 5 behandelten Luft von ,anderer Stelle noch. nicht behandelte Luft beimischen zu können. In der Kammet i i der Vorrichtung 5 wird die im Raum 6 behandelte und die durch die öffnung 9 hinzutretende nichtbehandelte -Luft gemischt, bevor sie vom Ventilator i durch einen Kanal @5 in die Hauptverteilungsleitung 16 gedrückt wird. Eine Regeleinrichtung 17, beispielsweise ein Thermostat, Hygrostat oder eine anders durch den Druck oder die Geschwindigkeit der vorbeiströmenden Luft beeinflußte Vorrichtung, ist durch Druckluft-oder Flüssigkeitsleitungen 18 mit Servomotoren 19 bzw. 2o verbunden, welche die Stellung der Klappen 4 und 8 bzw. io regeln. Außerdem ist noch an die Leitung 18 eine Regeleinrichtung 21 angeschlossen, welche die Zerstäubervorrichtung oder die Heizvorrichtung in der Kammer 6 der Luftbehandlungsvorrichtung 5 beeinflußt.
  • Mit 25 sind Verteilerleitungen bezeichnet, welche von der vorzugsweise abnehmenden Querschnitt aufweisenden Hauptleitung 16 abzweigen. Die Verteilerleitungen 25 stehen mit den Kabinen 26 durch kurze Stutzen 27 in Verbindung.
  • In den Fig. 2, 3 und 4 sind mit 27 wiederum diese kurzen Stutzen bezeichnet, welche behandelte Luft in die Kabine 26 fördern. Jeder Stutzen 27 mündet in ein Kopfstück 3o, durch das die Luft den Düsen 31 gleichmäßig zugeführt wird. Diese Düsen 31 sind aufwärts gerichtet in einer Kammer 32, welche von der Kabine 26 abgetrennt ist, angeordnet.
  • Nach der Fig. 2 ist diese Kammer 32 in einer Ecke der Kabine 26 aufgestellt und durch die Wand 33 von dieser getrennt, wobei die Wand 33 an ihrem unteren Ende eine öffnung mit jalousieartigen Klappen 34 aufweist. Am oberen Teil der Kammer 3z befindet sich eine bewegliche Haube 35, welche eine öffnung 36 besitzt, durch welche die Luft in die Kabine 26 austritt. Mit 37 (s. Fig. 3 und 4) ist die obere Wandfläche der Kammer 32 bezeichnet und mit 38 ein kreisförmiger vertikaler Flansch, welcher von der Fläche 37. absteht und eine Öffnung 39 umschließt, durch welche die Luft aus der Kammer 32 nach oben in die Haube 35 eintreten kann.
  • Die Haube 3 5 weist zylindrische Form auf und ist mit Rollen 4o auf der oberen Kante des Flansches 38 drehbar angeordnet. Die obere Fläche 43 der-Haube 35 ist geschlossen. InneYhalb der Haube sind eine Anzahl unter sich paralleler, vertikaler Bleche 44 angeordnet, wobei das mittlere Blech bei 45 nach unten verlängert und mit einer vertikalen Welle 47 verbunden ist. Die Welle 47 ist mittels eines Kegelradgetriebes 5o, 51 mit einer horizontalen Welle 52 verbunden, die anihrem freien Ende mit einem Regelknopf 53 versehen ist. Durch Drehen des - Knopfes 53 kann die Richtung, in welcher die Luft in die Kabine eingeführt werden soll, beliebig verändert werden, und erforderlichenfalls können die seitlichen Sektoren 61 und 62, welche' durch die Haube und die beiden äußersten Bleche 44 gebildet werden, durch Bleche abgedeckt werden (vgl. Fig. 3 und 4), so daß in diese Sektoren keine Luft gelangt.
  • In der Fig. 3 zeigen die Pfeile 6o die Richtung an, in welcher die Luft in die Kabine 26 ausströmt,- wenn die Haube sich in ihrer normalen, d. h. mittleren Lage befindet.
  • Der Luftstrom der Düsen 31 saugt aus der ! t Kabine 26 durch die jalousieartigen Klappen 34 Rückluft an. Die Mischung der behandelten Luft mit der angesaugten Rückluft erfolgt; in der Kammer 32. Die gemischte Luft strömt sodann durch die Öffnung 39 in die Haube 35, von. wo, insbesondere wenn Bleche 44 vorgesehen sind, die Luft in parallelen Strömen, wie durch die Pfeile 6o ge"eichnet, in die Kabine austritt.
  • Die aus der Haube 35 austretende Luft ist hauptsächlich horizontal gerichtet, so daß infolge der Anbringung der Haube- nahe der KabinendeclEe der Luftstrom über die Köpfe der_Bewohner hinweggeht und daher keine Zugerscheinungen verursacht.
  • In den Fig. 5 und 6 sind an Stelle der Haube 35 Klappen 64 vorgesehen, die innerhalb einer Öffnung 63 der Wand 33 angeordnet sind. Diese Klappen sind in ihrer Mitte mittels Zapfen 65 -derart gelagert, daß die Lagerstellen sich in einer Ebene mit der inneren Seite der Wand 33 befinden.
  • Die einzelnen Klappen können durch eine Schwenkvorrichtung 66, welche mit einer entsprechenden, .durch den Bewohner der Kabine bedienbaren Regelvorrichtung in Verbindung steht, untereinander verbunden sein. Um die Bewegung der äußersten Klappen zu ermöglichen, .sind die Kanten der Wand 33 gemäß Abb. 5 nach außen hin, wie bei 67 gezeichnet, abgeschrägt. Außerdem können -die Klappen 64 eine nach abwärts gerichtete Verlängerung 68 aufweisen (Fig. 6), die als Leitblech für die Luft dient. An Stelle der Abschrägung der Seitenkanten der Wandöffnung 63 können die Klappen auch in verschiedenen Breiten ausgeführt sein, und zwar derart, daß die Breite nach den äußersten Klappen hin ab- nimmt. In diesem Falle sind die Zapfen dei äußersten Klappen in einem bestimmten Abstand von den Mauerkanten gelagert.
  • Außer der Vorrichtung zur Verstellung der Klappen bzw. der Haube kann auch in die Frischluftzuführung eine selbsttätige oder von Hand einstellbare Regelvorrichtung eingeschaltet sein. Diese Regelvorrichtung kann z. B. aus einer Drosselvorrichtung bestehen, welche mittels eines Handgriffes 30a -die Zufuhrleitung 3o der Luft oder mittels eines Handgriffes 3ia den Düsenquerschnitt beeinflußt. Durch die Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Düsenquerschnittes wird die durch die Öffnung 3q. angesaugte und damit auch die in die Kabine 26 eingeführte Luftmenge beliebig geregelt. Es können auch mehrere Düsen 3 i zur Verwendung kommen, die vorzugsweise eine schmale und langgestreckte. Form aufweisen.
  • Mit Vorteil wird der Erfindungsgegenstand auf Schiffen verwendet, welche in _tropischen Zonen verkehren, wobei dann rät erdüftbehändlungsvorrichtung vorzugsweise noch eine Kälteanlage verbunden ist. In solchen Fällen werden die Vorrichtungen zur Regelung der aus den Düsen austretenden Luftmengen in jeder Kabine angeordnet, da beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen der der Sonnenseite aasgesetzten Schiffsseite und der der Schattenseite zugewandten Schiffsseite auftreten können, so daß eine geeignete Regelung der Luftmengen jeder einzelnen Kabine eine große Ersparnis an Frischluft bewirkt. Außerdem kann, da die Frischluft in den Verteilerleitungen verhältnismäßig hohen Druck besitzt, die Luft bei Axiordnung von Mengenregelvorrichtungen in jeder einzelnen Kabine bedeutend gleichmäßiger über alle Kabinen verteilt werden, so daß die am nächsten der Luftbehandlungsvorrichtung gelegenen Kabinen nicht unverhältnismäßig viel Luft bekommen, während die entfernter gelegenen Kabinen entsprechend weniger Luft erhalten.
  • Infolge der verhältnismäßig geringen Luftmengen, die bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes jeder einzelnen Kabine zugeführt werden, kann das gesamte Leitungssystem sehr einfach und mit geringen Durchmessern versehen werden, ohne daß die Lüftung der einzelnen Kabinen darunter leidet. Unter Umständen ist es zweckmäßig, die in die Räume 26 eingeblasene Luft nicht oder nur zum geringen Teil von dort ins Freie austreten zu. lassen, vielmehr einen Teil als Umluft der Luftbehandlungsvorrichtung 5 durch die öffnungen 7 oder 9 wieder zuzuführen. Hierdurch können erhebliche Ersparnisse erzielt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Belüftung von Räumen, beispielsweise Schiffskabinen, Büros o. dgl., bei welchem .eine an zentraler Stelle gelegene Luftbehandlungsvorrichtung (Wascher o. dgl.) bekannter Ausführung hinsichtlich ihrer Temperatur und Feuchtigkeit vorbehandelte Luft in ein Rohrverteilungsnetz mittels eines Ventilators fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die behandelte Luft mittels Düsen in Mischkammern geleitet wird, wobei durch die Düsenwirkung gleichzeitig Raumluft angesaugt und mit der behandelten Luft innig gemischt wird; und daß das Luftgemisch dann mittels einer Drehhaube oder durch eine mit schwenkbaren. Klappen ausgerüstete öffnung, welche vorzugsweise im oberen Teil der Kammer angebracht sind, in den zu belüftenden Raum geleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in .dem zu belüftenden Raum eine Mischkammer (32) angeordnet ist, der die behandelte Luft durch vorzugsweise verstellbare Düsen (3 i) zugeführt wird, wobei im unteren Teil der Kammer öffnungen (3q.) zum ,Eintritt von Raumluft vorgesehen sind, und daß am oberen Ende der Kammer eine Drehhaube (35) mit Austrittsöffnungen (36) oder schwenkbaren Klappen (6q) angeordnet ist, durch die das Luftgemisch in den zu belüftenden Raum (26) geleitet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, , daß in der Haube (35) vorzugsweise parallel zueinander angeordnete Bleche (q.q.) angeordnet sind und daß die durch die parallelen Bleche gebildeten seitlichen Sektoren der Haube (35) durch Bleche (6 i, 62) nach unten hin abgeschlossen sind.
DEC44569D 1930-03-17 1931-03-18 Verfahren und Einrichtungen zur Belueftung von Raeumen Expired DE574588C (de)

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DEC44569D Expired DE574588C (de) 1930-03-17 1931-03-18 Verfahren und Einrichtungen zur Belueftung von Raeumen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872858A (en) * 1950-09-28 1959-02-10 Townsend F Beaman Method and apparatus for pressurized supply and high velocity air control

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2872858A (en) * 1950-09-28 1959-02-10 Townsend F Beaman Method and apparatus for pressurized supply and high velocity air control

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