DE569345C - Abschlammeinrichtung mit Betaetigung des Abschlammventils durch eine Membran - Google Patents

Abschlammeinrichtung mit Betaetigung des Abschlammventils durch eine Membran

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DE569345C
DE569345C DEG79565D DEG0079565D DE569345C DE 569345 C DE569345 C DE 569345C DE G79565 D DEG79565 D DE G79565D DE G0079565 D DEG0079565 D DE G0079565D DE 569345 C DE569345 C DE 569345C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/48Devices or arrangements for removing water, minerals or sludge from boilers ; Arrangement of cleaning apparatus in boilers; Combinations thereof with boilers
    • F22B37/54De-sludging or blow-down devices

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Description

  • Abschlammeinrichtung mit Betätigung des Abschlammventils durch eine Membran Zum Abschlammen der Dampfkessel verwendet man unter anderem auch Abschlammvorrichtungen, welche mittelbar durch ein Druckmittel über eine Membran betätigt werden. Als Druckmittel kommen entweder Dampf, Preßluft oder Druckwasser in Frage, die im allgemeinen nach dem Betätigen des Ventils unausgenutzt bleiben und deshalb einen Verlust darstellen.
  • Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird nun das zum Betätigen des Abschlammventils erforderliche Druckmittel als Druckwasser aus dem Kessel unmittelbar entnommen, und zwar nicht an beliebiger Stelle des Kessels, sondern durch eine Abschaumeinrichtung von der Oberfläche des Kesselwassers aus. Bei der Entnahme des Druckwassers aus dem Kessel wird also gleichzeitig der Wasserspiegel entschäumt. Zu diesem Zweck ist die Einrichtung erfindungsgemäß so getroffen, daß die Druckkammer an der Betätigungsmembran des Abschlammventils durch eine kleine Rohrleitung mit dem Schlammabführungsrohr verbunden ist, so daß das Schaumwasser, nachdem es auf die Betätigungsmembran des Abschlammventils eingewirkt hat, in die Abschlammleitung abfließen kann.
  • In der Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Das Abschlammventil p wird über die Membran q und ein Übertragungsgestänge durch das in der Druckkammer o befindliche Druckwasser gesteuert. Das Druckwasser wird aus dem Kesselinnern durch den schwimmerförmigen Trichter L an der Wasseroberfläche entnommen. In der Verbindungsleitung m, n zwischen dem Trichter .1. und der Druckkammer o ist ein Absperrventil u angeordnet. Die Druckkammer o ist durch eine kleine Rohrleitung t mit der Schlammabführungsleitung s des Abschlammventils verbunden, so daß das Druck- bzw. Schaumwasser durch diese Leitung aus der Kammer o ins Freie entweichen kann. Soll abgeschlammt werden, so wird das Ventil a geöffnet; das Schaum- bzw. Druckwasser, welches durch den Trichter L von der Oberfläche des Kesselwassers entnommen wird. strömt dann zu der Druckkammer o, drückt auf die Membran g und öffnet dadurch das Abschlammventil. Gleichzeitig strömt das Schaumwasser durch die Rohrleitung t aus der Druckkammer o in die Schla.mmabführungsleitung s ab, so daß also während des Abschlammens gleichzeitig auch ein Entschäumen der Wasseroberfläche stattfindet.
  • Erfindungsgemäß kann das Druckwasser nicht nur durch den schwimmerförmigen Trichter l entnommen werden, sondern auch aus dem Entwässerungsventil des Wasserstandsglases, das zu diesem Zweck an die Leitung tt angeschlossen wird. Bei dieser Ausführung strömt das Druckwasser also durch das Wasserstandsglas, so daß dieses während des Abschlammens gleichzeitig ausgeblasen wird, was sehr wichtig ist, da hierdurch Verstopfungen des Wasserstandsglases bzw. der Wasserstandskanäle vermieden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abschlammeinrichtung mit Betätigung des Abschlammventils durch eine Membran, deren Druckkammer mit einer Druckmittelleitung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (o j einerseits durch die Druckmittelleitung (n j mit einer im Kessel befindlichen Abschaumeinrichtung (L) und andererseits durch eine Leitung (t) kleineren Durchmessers mit einer Stelle der Abschlammleitung (s) hinter dem Abschlammventil (p) in Verbindung steht.
  2. 2. Abschlammeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelleitung (n) mit dem Ausbla.seventil des Wasserstandsglases verbunden ist.
DEG79565D Abschlammeinrichtung mit Betaetigung des Abschlammventils durch eine Membran Expired DE569345C (de)

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