DE567904C - Einrichtung, um in einem aus einem Roehrenverstaerker und einem ihn speisenden Motor-generator zusammengesetzten System das Entstehen aufpendelungsstrebiger Schwingungengeringer Frequenz zu unterdruecken - Google Patents

Einrichtung, um in einem aus einem Roehrenverstaerker und einem ihn speisenden Motor-generator zusammengesetzten System das Entstehen aufpendelungsstrebiger Schwingungengeringer Frequenz zu unterdruecken

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DE567904C
DE567904C DEE38692D DEE0038692D DE567904C DE 567904 C DE567904 C DE 567904C DE E38692 D DEE38692 D DE E38692D DE E0038692 D DEE0038692 D DE E0038692D DE 567904 C DE567904 C DE 567904C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein System, das aus einem Röhrenverstärker und einem ihn speisenden Motorgenerator zusammengesetzt ist. Sie löst die Aufgabe, das Entstehen aufpendelungsstrebiger Schwingungen geringer Frequenz zu unterdrücken. Solche Schwingungen bedeuten eine Selbsterregung des Systems.
Ein auf einen Röhrenverstärker arbeitender Motorgenerator neigt dazu, in mechanische Schwingungen zu geraten, deren Frequenz gering ist und die der gleichförmigen Drehbewegung überlagert sind. Bestimmungsgrößen für diese Überlagerungsschwingungen sind das Trägheitsmoment der umlaufenden Massen einerseits und die von magnetischen Kräften zwischen Ständer und Läufer ausgehende Richtkraft andrerseits, abgesehen von der außerdem vorhandenen Dämpfung.
Ein aus einem Motorgenerator gespeister Verstärker hat die Neigung, in langsame Eigenschwingungen zu geraten, deren Periode beispielsweise häufig zwischen 0,2 und 10 Sekunden liegt.
Die Neigungen beider Bestandteile des Systems, zu schwingen, wirken zusammen. Dieses Zusammenwirken kann Aufpendelungserscheinungen zeitigen, sofern die Frequenzen der von den Systemteilen angestrebten Eigenschwingungen hinreichend nahe beieinander liegen. Die Praxis hat gelehrt, daß ein Aufpendeln auch bei vergleichsweise weit auseinander liegenden Eigenfrequenzen auftritt und um so schneller störend wirkt, je geringer der Überschuß der Nennleistung des Motorgenerators über seine durch den Röhrenverstärker bedingte Belastung ist.
Wirtschaftliche Gründe fordern, den auf einen Röhrenverstärker arbeitenden Motorgenerator elektrisch nicht stärker zu bemessen als notwendig, um die Gesamtheit aller Stufen des Verstärkers zu speisen. Dann tritt die Überlegenheit des Motorgenerators über andre Stromquellen, z. B. Sammlerbatterien, besonders deutlich in Erscheinung. Die Nennleistung des Motorgenerators richtet sich nach der aussteuerbaren Leistung der Endstufe bzw. Endstufen des Verstärkers. In Betracht kommen vorwiegend Nennleistungen von 100 bis 1000 Watt. Hiernach benötigt man also nur vergleichsweise schwache Mbtorgeneratoren; die Masse ihrer umlaufenden Teile wird in Ansehung der geforderten Nennleistung klein sein.
Beim Bestreben, Röhrenverstärker aus Motorgeneratoren zu speisen, die lediglich in Ansehung der aus wirtschaftlichen Gründen zu fordernden Nennleistung bemessen sind, hat sich gezeigt, daß fast ausnahmslos Störungen infolge der erwähnten Aufpendelungserscheinungen einen geordneten Betrieb unmöglich machen. Diese Störungen bilden sich besonders
heftig dann aus, wenn der in der Endstufe bzw den Endstufen des Verstärkers ausgesteuerte Verbraucherstrom sehr niederfrequenten Schwankungen unterliegt. Die entsprechenden Änderungen der Belastung des Motorgenerators unterstützen die Neigung seines Läufers, mechanische Schwingungen niederer Frequenz auszuführen. Infolge solcher Schwingungen schwankt die Belastung des Motorgenerators ίο stärker und beeinflußt neben anderem besonders die Spannung an den Eingangsklemmen des Verstärkers wegen der Schwankungen des Spannungsabfalls im Generator, dessen minutliche Drehzahl ungeändert bleiben möge. Der Verstärker vervielfacht solche Spannungsschwankungen, und in seinem Ausgangskreis ändert sich die Belastung im Takt jener Schwankungen. Die Folge ist ein verstärktes Schwanken des Spannungsabfalls im Generator und damit seiner Belastung. Als Ergebnis hat man somit ein starkes Aufschaukeln, das einer Selbsterregung des Systems in langsamem Takt gleichkommt.
Um solchen betriebsstörenden Schwierigketten zu entgehen, hat man auf die Erfüllung wirtschaftlicher Forderungen verzichtet und den Motorgenerator elektrisch überreichlich bemessen, so daß seine Belastung durch den Röhrenverstärker nur einen Bruchteil der Nennleistung bildete. Dann ist aber von einer Überlegenheit eines solchen Systems über eins, das aus einer Sammlerbatterie und einem Röhrenverstärker zusammengesetzt ist, nicht mehr die Rede.
Die Erfindung leistet der wirtschaftlichen Forderung nach Verwendung von Motorgeneratoren geringstmöglicher Nennleistung in Gemeinschaft mit Röhrenverstärkern Genüge. Ihr zufolge werden die umlaufenden Teile des Motorgenerators mit einer ihr Trägheitsmoment vergrößernden Schwungmasse bestückt. Dabei kann insbesondere die Einrichtung so getroffen werden, daß bei Motorgeneratoren mit mechanisch gekuppelten Wellen des treibenden und des getriebenen Teils die Kupplungsvorrichtung mit der zusätzlichen Schwungmasse zu einer Baueinheit vereinigt ist. Diese Einrichtung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Das System ist aus dem Motor i, dem Generator 2 und dem Röhrenverstärker 7 zusammengesetzt. Die Motorwelle 8 ist mit der Generatorwelle 9 durch die zusammenwirkenden Teile 10 und 11 gekuppelt. An die Klemmen 4 und 6 sind die Leitungen zum Eingangskreis des Verstärkers 7 angeschlossen. Mit 5 ist eine zum Erregerkreis des Generators 2 gehörige Klemme bezeichnet. Der Kupplungsteil 11 ist mit der nach der Erfindung dem System zugeordneten Schwungmasse 3 zu einer Baueinheit vereinigt.
Die Erfindung ermöglicht die Benutzung von Systemen, die aus einem Röhrenverstärker, ζ. Β. einem sogenannten Kraftverstärker, und einem Motorgenerator geringstmöglicher Nennleistung zusammengesetzt sind. Der Motorgenerator kann mit sehr hohen Drehzahlen betrieben werden. Dann sind der Raumbedarf, das Gewicht, insbesondere das der zusätzlichen Schwungmasse, und die Erfordernisse an Wartung zusammengefaßt, also die Gestehungs- und Unterhaltungskosten im Dauerbetrieb gering, der frei von störenden Aufpendelungserscheinungen niederer Frequenz ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung, um in einem aus einem Röhrenverstärker und einem ihn speisenden Motorgenerator zusammengesetzten System das Entstehen aufpendelungsstrebiger Schwingungen geringer Frequenz zu unterdrücken, gekennzeichnet durch die Bestückung der umlaufenden Teile des Motorgenerators mit einer deren Trägheitsmoment vergrößernden Schwungmasse.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit mechanisch gekuppelten Wellen des treibenden und des getriebenen Teils des Motorgenerators, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Kupplungsvorrichtung mit der zusätzlichen Schwungmasse zu einer Baueinheit.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE38692D 1929-01-29 1929-01-29 Einrichtung, um in einem aus einem Roehrenverstaerker und einem ihn speisenden Motor-generator zusammengesetzten System das Entstehen aufpendelungsstrebiger Schwingungengeringer Frequenz zu unterdruecken Expired DE567904C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2567636A (en) * 1947-12-30 1951-09-11 Cuny Andre Generating set

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