DE565632C - Medizinische Spritze - Google Patents

Medizinische Spritze

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DE565632C
DE565632C DEP62681D DEP0062681D DE565632C DE 565632 C DE565632 C DE 565632C DE P62681 D DEP62681 D DE P62681D DE P0062681 D DEP0062681 D DE P0062681D DE 565632 C DE565632 C DE 565632C
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syringe
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medical
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DEP62681D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Medizinische Spritze Die Erfindung betrifft eine medizinische oder chirurgische Spritze, die zur Einspritzung (Injektion) von Medikamenten, Betäubungsmitteln usw., zur Vornahme von Spülungen, zur Entnahme von Sekreten und hlüssigkeiten oder zur Ausführung ähnlicher Vorrichtungen dient. Insbesondere handelt es sich dabei um eine von einer Hand zu bedienende medizinische Spritze mit zwei Fingerstützen.
  • Bei den bekannten Spritzen dieser Art erfolgt die Bedienung meist mit drei Fingern. Die Handgriffe sind dabei meist so angebracht, daß die Spritze unbequem, unsicher und mit schlecht verteiltem Gewicht in der Hand liegt, so daß die Bewegungen des Kolbens in störender Weise auf die ganze Spritze und die Spritzenansätze übertragen wird. Bei diesen Spritzen erfolgt die Bewegung des Spritzenkolbens daher nicht genau parallel zum Spritzenzylinder, so daß der Kolben oft gegen die Zylinderwandung gedrückt wird; außerdem haben sie den Nachteil, daß der vordere Teil der Spritze bzw. der auf ihm befestigte Spritzenansatz bei der Bedienung schwingt oder wippt.
  • Diese Nachteile sind erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der Zylinder mit Kolben der Länge nach und genau zentrisch zwischen den Handhaben angeordnet ist, wodurch jedes Winkeln des letzteren vermieden wird. Das Wippen wird dabei insbesondere durch die an der vorderen Querwand (Kanülenseite) angebrachte Handhabe verhindert. Hinzu kommt noch, daß die neue Anordnung der bedienenden Hand eine sichere Auflage und Führung gestattet.
  • Durch die zweckmäßige Gestaltung der neuen Spritze wird erreicht, daß die Spritze während der Betätigung ruhig und in völligem Gleichgewicht zwischen dem sie haltenden Daumen und Zeigefinger liegt. Die durch Bewegung des Spritzenkolbens entstehende Bewegung des Spritzenkörpers wird in idealer Weise abgefangen, zumal nur zwei Finger und vorteilhaft diejenigen zur Betätigung der Spritze dienen, denen ein besonders feines Gefühl beim Arbeiten eigen ist (Daumen und Zeigefinger bzw. Fingerbeere).
  • Die Handhaben sind als Fingerringe ausgebildet und besitzen an der dem Spritzenzylinder zugewandten Seite eine Abflachung und Verbreiterung, deren Form dem anatomischen Bau der Hand bzw. Fingerbeere angepaßt ist.
  • Das zum Füllen und.Entleeren der Spritze und zur Befestigung der Spritzenansätze dienende Röhrchen (Spritzenkonus) ist außerhalb der vorderen Querwand des Spritzenzylinders seitlich angeordnet und so abgewinkelt, daß das freie Ende zum Befestigen der Spritzenansätze parallel zur Längsachse des Spritzenzylinders steht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Spritze in schaubildlicher Darstellung, Abb. 2 die Einzelteile derselben im Auf_riß, Abb. 3 verschiedene Kanülen und Abb.4 ein Beispiel für die Handhabung der Spritze.
  • Die Spritze besitzt einen Spritzenzylinder i, eine hintere Querwand oder Verschlußkappe 2 und eine vordere Querwand oder Verschlußkappe 3. Im Zylinder i gleitet der Spritzenkolben 4, der an der Kolbenstange 5 befestigt ist. Diese trägt eine Skala, die das Volumen der vom Spritzenzylinder mittels des Kolbens eingesaugten bzw. aus dem Spritzenzylinder herausgespritzten Flüssigkeitsmenge abzulesen gestattet. Die Kolbenstange 5 trägt die eine Handhabe, den Daumenring 6, die vordere Verschlußkappe 3 die zweite Handhabe, den Fingerring 7. Die Handhaben 6 und 7 besitzen an der dem Zylinder zugekehrten Seite je eine Verbreiterung und Abflachung 8 bzw. 9, die sich dem Bau des handhabenden Fingers bzw. der Fingerbeere anpaßt und von großem praktischem Wert ist. Vorzugsweise an der vorderen Verschlußkappe 3 befindet sich ein seitlich aus dem Innern des Spritzenzylinders herausführendes Röhrchen io, das so abgewinkelt ist, daß der vordere, zum Befestigen (z. B. Aufstecken) der Spritzenansätze (Injektionsnadeln, Kanülen, Röhrchen usw.) dienende Teil parallel zur Zylinderachse steht. Die Befestigung der Verschlußkappen erfolgt beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt, mittels Bajonettverschlusses oder in einer anderen bekannten Weise.
  • In Abb. 3 sind verschiedene Formen von Spritzenansätzen beispielsweise dargestellt, und zwar a eine (scharfe) Kanüle (Injektionsnadel) für Nasenscheidewandinjektionen, b eine Kanüle für Einspritzungen in den Kehlkopf, c ein Röhrchen für Ohreinspritzungen und d eine Kanüle zur Entnahme von Sekreten (Probepunktionsnadel).
  • Die auf der Zeichnung dargestellte Spritze ist zwecks besserer Reinigung (Auskochen) zerlegbar; natürlich kann sie erforderlichenfalls auch aus einem Stück bestehen.
  • Abb.4 zeigt beispielsweise die Handhabung der Spritze; Zeigefinger und Daumen bzw. Fingerbeere greifen in die Handhaben 6 und 7 ein; wie tief die Finger dabei in die Handhaben hineingesteckt werden, hängt von den praktischen Erfordernissen des Einzelfalles ab. Die Hand kann zwecks sicherer Führung aufgelegt werden, wie die Abb.4 dies veranschaulicht. Im übrigen erfolgt der Gebrauch der Spritze in bekannter Weise.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Von einer Hand zu bedienende medizinische Spritze mit zwei Fingerstützen, dadurch gekennzeichnet, daß außer der zur Betätigung der Kolbenstange dienenden Handhabe eine zweite Handhabe auf der vorderen Querwand des Spritzenzylinders so angeordnet ist, daß der Spritzenzylinder der Länge nach zentrisch zwischen den beiden Handhaben liegt.
  2. 2. Chirurgische Spritze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei ringförmiger Gestaltung der Handhaben die' der vorderen und hinteren Querwand des Spritzenzylinders zugewandten Handhabenteile eine Verbreiterung und Abflachung (8 und 9) besitzen.
  3. 3. Medizinische Spritze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Füllen bzw. Entleeren der Spritze und zur Befestigung der Spritzenansätze dienende Röhrchen (Spritzenkonus) außerhalb der vorderen Querwand des Spritzenzylinders angeordnet ist.
  4. 4. Medizinische Spritze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen so abgewinkelt ist, daß es vorteilhaft über die Handhabe auf der vorderen Querwand des Spritzenzylinders hinausragt, und daß. der das freie Ende zum Befestigen der Spritzenansätze tragende Teil parallel zur Längsrichtung des Spritzenzylinders angeordnet ist.
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