DE565124C - Koermermikrophon - Google Patents

Koermermikrophon

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DE565124C
DE565124C DEM110868D DEM0110868D DE565124C DE 565124 C DE565124 C DE 565124C DE M110868 D DEM110868 D DE M110868D DE M0110868 D DEM0110868 D DE M0110868D DE 565124 C DE565124 C DE 565124C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/026Microphones in which the sound is perpendicular to the current crossing the transducer material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

Bei Körnermikrophonen, wie sie insbesondere mit Füllung von Kohlenkörnern allgemein bekannt sind, dient üblicherweise eine Membran oder eine Reihe von Membranen zum Abschluß der Körnerfüllung nach außen; bekannt sind hierbei in sich steife, am Rande elastisch gehaltene Membranen, die ohne zusätzliches Gestänge, aber nur mit einem verhältnismäßigkleinen mittlerenTeil ihrer Fläche, auf eine Körnerfüllung einwirken. Werden solche Membranen genügend starr ausgeführt, um tonstörende Eigenschwingungen der die Körnerfüllung überragenden und somit unbelasteten Membranteile zu verhindern, so werden sie zu schwer und somit zu träge und ergeben aus diesem Grunde Tonverzerrungen. Auch die erreichbare Lautstärke ist bei solchen Mikrophonen infolge der geringen beeinflußten Menge der Körner gering.
2c Die Erfindung besteht zuvörderst darin, daß eine in sich steife und nur am Rande elastisch gehaltene Membran mit ihrer ganzen Fläche unmittelbar an die Körnerfüllung angelegt ist, so daß sie auf diese die Schall-Schwingungen mit im wesentlichen überall gleicher Schwingungsgröße überträgt, da das Körnergehäuse überragende, unausgenutzte Membranteile, die partielle Schwingungen verursachen könnten, nicht vorhanden sind. Ferner wird ohne eine schädliche Schwingungsdämpfung, wie sie sonst durch die Membran am Rande einspannende Körnergehäuse verursacht wird, überall die gleiche Beeinflussung einer großen Körnerfüllung durch die Schallschwingungen erreicht, so daß auch eine schwache und daher leicht durch die Schallschwingungen zu beeinflussende Membran ohne Eigenschwingungen gleichmäßig über die ganze Fläche schwingt, wobei zu weitgehende Pressungen und Lockerungen, wie sie sonst an Schwingungsbäuchen gewöhnlicher, fest eingespannter und voll ausgenutzter Membranen eintreten und zu Nebengeräuschen (offenbar durch Funkenziehen beim Auseinandergeraten der Körner) führen, vollständig verhütet sind und somit eine kräftige und reine Schallaufnahmewirkung erreicht wird. Diese Membranen sind auch praktisch resonanzfrei.
Die elastische Bettung der Membran kann auf verschiedene Art, und zwar mit Vorteil durch plüschartige oder ähnliche Beläge umschließende Gehäusewandungen ausgeführt sein, so daß dann die Membran einfach von einer offenen Seite her eingeschoben werden kann.
Bekannt ist es weiter, besonders bei Verwendung von Membranpaaren, die zwischen sich die Körnerfüllung einschließen und von beiden Seiten dem Schall zugänglich sind, Elektroden so an den Hochkantseiten anzubringen, daß der Strom im wesentlichen parallel zu den Membranen durch die Körnerfüllung fließt. Für die Erfindung ist diese Anordnung mit längs der Gehäusewandung zwischen den steifen .und nachgiebig gelagerten Membranen angebrachten Elektroden beson-
ders vorteilhaft, weil hierbei die Membranen keine Stromanschlüsse zu erhalten brauchen, die ihre gleichmäßige Schwingungsfähigkeit beeinträchtigen und ihre einfache Einschiebbarkeit in ein Gehäuse hindern würden. Weiter kommt die Herstellung der Membranen aus Glimmer oder anderem, nicht leitendem Stoff als günstig für die Erfindung . in_ Frage, indem gerade diese Stoffe leicht, aber ίο fest sind, so daß sie den Schallschwingungen besonders einwandfrei und ohne Verzerrungen folgen können.
Eine wertvolle Ausgestaltung ergibt sich endlich, indem in Anlehnung an Ausbildungen mit mehreren zusammengebauten Membranpaaren eine Reihe der neuen Membranpaare von vorzugsweise rechteckiger Ausgestaltung in einem an einer Membrankantenfläche offenen Gehäuse vereinigt ist. Hierbei kommt die Einwirkung der Schallwellen unmittelbar durch die vorhandenen Luftzwischenräume frei an alle Membranen heran, und durch das einseitige Offenbleiben ist jede Membran leicht zugänglich, um bei Beschädigungen oder etwa zu Abstimmungszwecken leicht auswechselbar zu sein.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel mit mehreren Membranpaaren, und zwar Abb. ι Querschnitt,
Abb. 2 Oberansicht.
Eine Reihe rechteckiger Glimmerblättchen 1 sind innerhalb eines Gehäuses 2 zwischen einer Plüschbespannung 3 an dessen Innenseiten mit Abständen festgelegt, und die Abstandsräume sind abwechselnd als Kohlenkörnerraum 4 und Luftraum 5 ausgebildet. Die Plüschbespannung hält dabei nicht nur die Glimmerblättchen nachgiebig fest, sondern verhütet auch ein Herumtreten der Kohlenkörner um ihre Kanten in die Lufträume 5. In den Kohlenkörnerräumen 4 sind Elektroden 6 so angebracht, daß der Strom zwischen ihnen längsweise durch die einzelnen Zellen geht. Die einzelnen Elektrodenpaare können je nach den Erfordernissen parallel oder hintereinander oder in gemischten Schaltungen geschaltet sein.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die auf die offene Oberseite des Mikrophons treffenden Schallwellen erzeugen Druckschwankungen in den Lufträumen 5, und diese übertragen sich durch die Membranen 1 auf die Kohlenkörnermassen 4, so daß sie in diesen die den Schallwellen entsprechenden Stromschwankungen erzeugen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Körnermikrophon mit in sich steifer, am Rande elastisch gehaltener Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran die Schallschwingungen mit ihrer ganzen Fläche unmittelbar auf die Körnerfüllung überträgt.
  2. 2. Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran in Halteteile von Gehäusewandungen einschiebbar ist, vorzugsweise indem die Gehäusewandungen mit nachgiebigem (beispielsweise plüschartigem) Belag ausgerüstet sind.
  3. 3. Mikrophon nach einem der Ansprüche ι oder 2 mit Elektroden zwischen nicht leitenden Membranen, parallel zu denen der Strom fließt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Räumen zwischen den steifen, nachgiebig»gelagerten Membranen längs der Gehäusewandungen Elektroden angebracht sind.
  4. 4. Mikrophon nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen aus einem leichten und festen Nichtleiter (Glimmer) bestehen, damit sie leicht durch den Schall in Schwingungen versetzt werden.
  5. 5. Mikrophon nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit mehreren mit Körnerfüllungen versehenen Membranpaaren in einem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von mit Körnerfüllungen versehenen (vorzugsweise rechteckigen) Membranpaaren in einem an einer Membrankantenfläche vollständig offenen Gehäuse vereinigt ist unter Belassung von Luftzwischenräumen zwischen den einzelnen Paaren und den Gehäuseendwandungen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM110868D 1929-06-30 1929-06-30 Koermermikrophon Expired DE565124C (de)

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