DE564438C - Anordnung fuer Kolbenmaschinen mit tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern - Google Patents

Anordnung fuer Kolbenmaschinen mit tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern

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DE564438C
DE564438C DE1930564438D DE564438DD DE564438C DE 564438 C DE564438 C DE 564438C DE 1930564438 D DE1930564438 D DE 1930564438D DE 564438D D DE564438D D DE 564438DD DE 564438 C DE564438 C DE 564438C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/26Engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main-shaft axis; Engines with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis
    • F02B75/265Engines with cylinder axes substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis

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Description

  • Anordnung für Kolbenmaschinen mit tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern Die Erfindung bezieht sich auf Kolbenmaschinen mit tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern, deren Kolben mittels vorzugsweise an den Zylinderblock angelenkter Pleuelstangen auf eine Führungsbahn arbeiten.
  • Die Erfindung hat nun eine Anordnung zur Ausführung solcherFührungsbahnen zum Gegenstand, aus der sich außerordentlich vorteilhafte mechanische und betriebliche Verhältnisse für die auf Führungsbahnen arbeitenden Kolbenmaschinen ergeben. Es wird dies dadurch erreicht, daß die Führungskurve unsymmetrisch aus den Hubwerten eines symmetrischen Kolbenwegdiagramms abgeleitet ist.
  • Es wird hierdurch in erster Linie bewirkt, daß die Winkelgeschwindigkeit der sich ,drehenden Teile, also insbesondere der Maschinenwelle, ganz oder nahezu konstant bleibt, so daß sich der Betrieb durch hohen Gleichförinigkeitsgrad und überraschend ruhige, gleichmäßige Arbeitsweise auszeichnet, indem die erfindungsgemäße Maßnahme sowohl die dynamischen Verhältnisse zwischen Bahn und Pleuelstangen als auch die kinematischen Bedingungen für die das Drehmoment erfahrende Welle außerordentlich günstig beeinflußt.
  • Daraus ergibt sich aber auch eine erhebliche Verbesserung des Wirkungsgrades und der mechanischen Beanspruchung der Maschinenteile. Durch die völlig oder nahezu gleichmäßig, symmetrisch zu- und abnehmende Geschwindigkeit der Kolben zwischen den Totpunkten wird einesteils die volle Ausnutzung der im Zylinder auftretenden Energie gewährleistet, insofern sich der Kolben z. B. nicht mit zu großer Geschwindigkeit dem oberen Totpunkt nähert, wie es bei unabhängig von einem symmetrischen Kolbenwegdiagramm entworfenen Führungskurven der Fall ist und zur Folge hat, daß ein großer Teil der Nutzenergie durch die Abdämpfung der kinetischen Kolbenenergie verlorengeht.
  • Anderseits wird durch die Angleichung der Führungskurve an die symmetrisch zu- und abnehmende Kolbengeschwindigkeit erreicht, daß zwischen Bahn und Pleuelstange in jedem Augenblick des Arbeitsspiels eine ausgeglichene und konstante Berührung besteht, die weder ein Abheben der Pleuelstangen, also ein Schleudern der Kolben, noch einen übermäßigen Druck zwischen Pleuelstangen und Führungsbahn zuläßt und damit einen schlag- und stoßfreien Gang der Maschine und denkbar gleichförmige Leistungsübertragung sichert.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Führungsbahn ist für alle Arten von auf Bahnen arbeitenden Kolbenmaschinen verwendbar, also für zentrische und exzentrische Lage zwischen Bahn und Zylinderblock, für ruhende Bahn und umlaufenden Zylinderblock oder umgekehrt. Ebenso lassen sich die Führungsbahnen als Zwei- oder Mehrwellenkurven ausbilden, wobei in weiterer Ausbildung der Erfindung eine Verschiebung der Arbeitsphasen für die einzelnen Kolben dadurch erreicht werden kann, daß das Verhältnis der Wellenzahl zur Zylinderzahl irrational ist, so daß ein Zusammenfallen gleicher Arbeitsphasen vermieden wird.
  • Die Gleichförmigkeit des Betriebes und der dabei auftretenden Beanspruchungen wird namentlich bei umlaufendem Zylinderblock noch wesentlich erhöht, wenn man, und dies bildet den weiteren Gegenstand der Erfindung, den Pleuelstangen, durch deren konstante Größe die Form der Führungskurve ja mitbestimmt wird, eine bestimmte, den jeweiligen Arbeitsverhältnissen entsprechende Lage gibt. Man kann dies vor allem dadurch erreichen, daß die Bewegung der am Verbindungspunkt zwischen Pleuelstange und Lenker angeordneten Rollenachse auf einem Kreisbogen erfolgt, dessen Sehne parallel zur Zylinderachse und senkrecht zu der Symmetrieachse der von der Rollenachse beschriebenen Bahn liegt.
  • Bei Maschinen mit umlaufendem Zylinderblock und ruhender Führungsbahn wird diese von der Rollenachse beschriebene Bahn dann vorteilhaft im Abstand von und außerhalb der Zylinderachse angeordnet, so daß auf den Kolben wirksame, die auftretenden Zentrifugalkräfte aufhebende Kräfte entstehen.
  • Hierdurch werden vor allem die außerordentlich ungünstigen mechanischen Druckbeanspruchungen zwischen Kolben- und Zylinderwand vermieden, die einen erheblichen Teil der Maschinenleistung verzehren und zu einem schnellen Verschleiß der Teile führen.
  • Da anderseits bei den Maschinen, die ruhenden Zylinderblock und umlaufende Führungsbahn aufweisen, in den Kolben keine Zentrifugalkräfte auftreten, wird hier die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß die von der Rollenachse beschriebene Bahn die Zylinderachse überdeckt oder überschneidet, so daß sich also die im Betrieb auftretende Pleuelstangenauslenkung gleichmäßig zu beiden Seiten der Zylinderachse verteilt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung.
  • Fig, i zeigt beispielsweise teils in Ansicht, teils im Schnitt eine Kolbenmaschine mit z. B. drei tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern ii, i2, 13, deren Kolben 1q.; 1j, i6 mittels der durch die Lenker 2o, 21, 22 am Zylinderblock angelenkten Pleuelstangen 17, 18, ig auf die Führungsbahn 3o arbeiten, indem sie beispielsweise an ihren freien Enden mit Rollgliedern 27, 28, 29 versehen sind. Zylinderblock und Führungsbahn sind bei diesem Beispiel zentrisch zueinander angeordnet.
  • Gemäß der Erfindung ist nun die Führungsbahn 3o, die im vorliegenden Falle als Zweiwellenkurve, d. h. also für zweimaliges Arbeitsspiel jedes Kolbens während einer Umdrehung von 36o' ausgebildet ist, so entworfen, daß sie unsymmetrisch aus den Hubwerten eines symmetrischen Kolbenwegdiagramms abgeleitet ist.
  • Fig. 3 veranschaulicht dies für den Entwurf einer Zweiwellenkurve unter Voraussetzung eines bestimmten Hubes h, einer Pleuelstangenlänge p und einer Lenkerlänge k. Die zur Bestimmung der Führungskurven erforderlichen Hubwerte sind aus dem im idealen Falle eine Sinuskurve darstellenden Kolbenwegdiagramm der Fig. 2 zu entnehmen, dessen größter Ordinatenwert, also der Hub li, um der Erfordernis der Symmetrie zu genügen, in der Mitte der größten Abszisse liegt.
  • Die aus Fig. 2 zu entnehmenden Hubwerte entsprechen einer zwischen den Totpunkten gleichmäßig wachsenden und zurückgehenden, also symmetrischen Kolbengeschwindigkeit, die durch die Führungsbahn der Fig. 3 bestimmten Kolbenwege müssen daher, sofern eine konstante oder nahezu konstante Winkelgeschwindigkeit des rotierenden Zylinderblockes erreicht werden soll, in j edem _ Punkt der Kurve den entsprechenden Werten- des Kolbenwegdiagramms (Fig. 2) gleich sein.
  • In Fig. 3 ist der Tangentialkreis der Zylinder und Kolben mit t bezeichnet. Die aus Fig. 2 zu entnehmenden Kolbenwege liegen auf den Tangenten an diesen Kreis. g ist der geometrische Ort der Befestigungspunkte für die Lenker k am Zylinderblock. Ein Kolben möge beispielsweise auf der Tangente x im oberen Totpunkt y liegen, sein Weg also = o sein. Dies würde dem Nullpunkt des Kolbenwegdiagramms der Fig.2 entsprechen. Für die Stellung des Kolbens auf der Tangente x ergibt sich der geometrische Ort des freien Pleuelstangenendes und damit der Führungskurve als Schnittpunkt des mit der Pleuellänge P um den Punkt y der Tangente x geschlagenen Kreises und des mit der Lenkerlänge k um den zugehörigen Punkt z auf dem Kreis g geschlagenen Kreises als Punkt s.
  • Hat sich nun beispielsweise der Zylinderblock um einen Winkel von go ° gedreht, so hat der Kolben bei der Zweiwellenkurve einen Weg zurückgelegt, der der Ordinate zum Abszissenpuäkt 18o', also dem Hub h im Kölbenwegdiagramm der Fig. z entspricht. Auf der in - Frage kommenden Tangente x des Kreises t ist also zunächst vom Kolbenausgangspunkt y (oberer Totpunkt) der Hubwert k abzutragen und um den gewonnenen Punkt o mit dem Radius k ein Kreis zu schlagen, wobei sich dann der gesuchte Kurvenpunkt s1 als Schnittpunkt dieses Kreises mit dem um den Lenkerpunkt z1 des Kreises g mit dem Radius k geschlagenen Kreis ergibt.
  • Dieses Verfahren, den geometrischen Ort des freien Pleuelstangenendes für alle Stellungen des Kolbens zu bestimmen, ergibt also ohne weiteres den geometrischen Ort für alle Punkte der Führungskurve.
  • Die eigenartige Gestaltung der auf diese Weise gefundenen, erfindungsgemäßen Führungskurve ergibt sich anschaulich aus dem Vergleich mit der in Fig.3 gestrichelt gezeichneten Kurve e, die dem gleichen Hub lt wie die erfindungsgemäße Kurve entspricht, jedoch in der üblichen Art als symmetrische Ellipse gezeichnet ist. Der Vergleich zeigt deutlich, daß die erfindungsgemäße Kurve zu jedem in den Mittelpunkt des Tangentialkreises gelegten Koordinatenkreuz unsymmetrisch ist.
  • Fig. 4. veranschaulicht ein Beispiel einer erfindungsgemäß ausgeführten .Einwellenkurve bei eizentrischer Anordnung von Zylinderblock und Führungsbahn. Der Entwurf ist wie in Fig. 3 durchgeführt, indem auf den den Zylinderachsen entsprechenden Tangenten an den Kreis t vom oberen Totpunkt y aus die aus dem Diagramm der Fig.2 entnommenen Kolbemvege abgetragen sind, in diesem Beispiel derart, daß einer Zylinderblockdrehung von 36o' ein Kolbenspiel, also gerade die Welle der Fig. 2 entspricht. Von den gefundenen Punkten o und zugehörigen Lenkerschwenkpunkten z auf den Kreis g aus wird dann der jeweilige Kurvenpunkt s bestimmt.
  • Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Bestimmung von Ein- und Ziveiwellenkurven läßt sich in gleicher Weise für Drei-, Vier- oder Mehrwellenkurven anwenden, indem die im Diagramm der Fig. 2 auf ein Kolbenspiel während einer Umdrehung von 36o° bezogenen Hubwerte schon bei 18o °, 12o °, go ° usw. einmal durchlaufen sind, sich also während 36o' zwei-, drei-, viermal usf. wiederholen.
  • Die Fig.5 und 6 veranschaulichen Ausführungsbeispiele solcher Mehrwellenkurven, und zwar die Fig. 5 eine Dreiwellenkurve 32, die Fig. 6 eine Vierwellenkurve 34. Hierbei kann entweder die Zahl der Wellen oder Arbeitsspiele eines Umlaufs mit der Zahl der auf die Kurve arbeitenden Kolben übereinstimmen oder von ihr abweichen. So besteht der Zylinderblock in Fig. 5 aus vier Zylindern 35, 36, 37, 38, deren Kolben auf die Dreiwellenkurve 32 arbeiten, während in Fig.6 der Vierwellenbahn drei Kolben 40, 41, 42 zugeordnet sind. Ist das Verhältnis der Zylinderzahl zur Wellenzahl irrational, so wird vermieden, daß die einzelnen Phasen eines Arbeitsspiels für alle Kolben zeitlich zusammenfallen und so ein starker Ungleichförmigkeitsgrad im Betriebe der Maschine vorhanden ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Führungskurve wird zunächst erreicht, daß die Bewegung der Kolben unter günstigsten Bedingungen erfolgt. Der Kolben nähert sich mit mäßiger Geschwindigkeit den Totpunkten, ohne z. B. bei Verbrennungsmaschinen einen großen Teil der Explosionsenergie für seine Abbremsung zu verbrauchen; Schleudern der Pleuelstangen oder ihrer Rollglieder auf der Führungskurve tritt nicht ein.
  • Darüber hinaus läßt sich aber die ausgleichende, mechanisch und dynamisch vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäßen Anordnung noch erheblich steigern, wenn man durch geeignete Lage der die Pleuelstangenenden führenden und damit die Form der Arbeitskurve mitbestimmenden Lenker schädliche Kräfte, insbesondere die Zentrifugalkräfte, ganz oder wesentlich aufhebt oder ihre Schwankungen ausgleicht. Es wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Bewegung der am Verbindungspunkt zwischen Pleuelstange und Lenker angeordneten Rollen auf einem Kreisbogen erfolgt, dessen Sehne parallel zur Zylinderachse und senkrecht zur Symmetrieachse der von der Rollenachse beschriebenen Bahn liegt.
  • Diese Maßnahme ist im besonderen dann sehr vorteilhaft, wenn es sich um Maschinen mit ruhender Bahn und umlaufendem Zvlinderblock handelt, da hierbei sehr erhebliche und in ihrer Größe dauernd schwankende Zentrifugalkräfte an den sich bewegenden Kolben angreifen. Man kann, um diese Kräfte auszugleichen, vorteilhaft so vorgehen, daß die von der Rollenachse beschriebene Bahn in einem Abstand von und außerhalb der Zylinderachse angeordnet ist.
  • Fig. 7 veranschaulicht diese Anordnung. Der im Zylinder 45 laufende Kolben 46 arbeitet mittels der Pleuelstange 48 und der an ihr gelagerten Laufrolle 5o auf die Führungsbahn 51 und ist durch den Lenker 53 mit dem Zylinderblock 55 verbunden, derart, daß also der Schwenkpunkt 56 des Lenkers 53 auf der Symmetrieachse 57 der vom Pleuelstangenende beschriebenen Wegkurve 6o liegt.
  • Bei Drehung des Zylinderblocks 55 entsteht, da für jede Maschine eine normale Drehzahl festgelegt werden kann, eine an dem Kolben 46 wirksame Zentrifugalkraft wobei m die Masse des bewegten Körpers, v seine Umfangsgeschwindigkeit und r den Krümmungsradius der Kurve bedeutet, auf dem sich die Masse in bewegt.
  • Der angenäherte Mittelwert der Zentrifugalkraft Z läßt sich aus den beiden Grenzwerten bei Entfernung des Kolbens 46 vom Drehpunkt des Zylinderkörpers 55 im oberen und unteren Totpunkte annähernd errechnen.
  • Indem nun gemäß der Erfindung die Wegkurve 6o, deren Sehne gleich dem Kolbenhub 61 ist, nach außen auf die dem Schwenkpunkt 56 abgewandte Seite der Zylinderachse 49 in einem Abstand 6ä von dieser Achse gelegt wird, wird die Pleuelstange 48 gegen die Zylinderachse 49 um einen bestimmten Winkel a derart versetzt, daß eine gegen die Drehachse des Zylinderblocks 55 gerichtete, der Zentrifugalkraft Z gleiche Komponente des in der Pleuelstange wirksamen Kolbendruckes K wirksam wird, nämlich N=K-tga. Zentrifugalkraft Z und Seitendruck N heben sich also auf, so daß bei umlaufendem Zylinderblock keinerlei Ungleichförmigkeit auftritt und für Zylinder und Kolbenwandungen gleich schädliche seitliche Druckkräfte völlig vermieden werden.
  • Anders liegen die Verhältnisse bei Maschinen, bei denen der Zylinderblock ruht und die Führungsbahn umläuft. Da hierbei auf Kolben und Zylinderwand wirksame Zentrifugalkräfte nicht auftreten, wird die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß die von der Rollenachse beschriebene Bahn um den Schwenkpunkt des Lenkers die Symmetrieachse des Zylinders überdeckt oder überschneidet (vgl. Fig. 8). Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, überschneidet die Wegkurve 65 des Pleuelstangenendes 66 die Symmetrieachse 68 des Zylinders 7o derart, daß sie gleichmäßig 67 zu beiden Seiten der Symmetrieachse 68 liegt, so daß also das Maß der Pleuelstangenauslenkung symmetrisch mit den Hubwerten des die Führungskurve erzeugenden symmetrischen Kolbenwegdiagramms zu- und abnimmt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich den wechselnden Verhältnissen und Bedingungen, wie sie bei auf Führungsbahnen arbeitenden Kolbenmaschinen auftreten, leicht anpassen. Die Führungsbahnen können mittels Schablonen auf Drehbänken oder mittels Kopierfräsmaschinen einfach und genau hergestellt werden und behalten ihre genaue Form auch bei starker Ausnutzung der Maschinen bei, so daß durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Führungskurve starker Verschleiß einzelner Stellen vermieden wird. Umgekehrt aber bewirken die erfindungsgemäß ausgeführten Bahnen einen ruhigen, weichen Gang der Maschinen ohne Schlagen, Klopfen o. dgl. und ermöglichen hohen Wirkungsgrad und leichte, in feinsten Grenzen abzustufende Regelbarkeit der Maschinen.
  • Die Erfindung ist anwendbar bei Kolbenmaschinen aller Arten, Dampf-, Verbrennungsmaschinen sowie bei solchen für Preßluft, Preßwasser o. dgl., sei es, daß sie als Kraft-oder Arbeitsmaschinen arbeiten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Kolbenmaschinen mit tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern, deren Kolben mittels vorzugsweise an den Zylinderblock angelenkter Pleuelstangen auf eine Führungsbahn arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskurve unsymmetrisch aus den Hubwerten eines symmetrischen Kolbenwegdiagramms (Fig.2) abgeleitet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Führungsbahnen mit zwei oder mehr Wellen das Verhältnis der Wellenzahl zu der Zylinderzahl irrational ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der am Verbindungspunkt (47, Fig. 7) zwischen Pleuelstange (48) und Lenker (53) angeordneten Rollenachse auf einem Kreisbogen (6o) erfolgt, dessen Sehne parallel zur Zylinderachse (49) und senkrecht zu der Symmetrieachse (57) der von der Rollenachse beschriebenen Bahn (6o) liegt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Rollenachse beschriebene Bahn (6o, Fig. 7) bei Maschinen mit umlaufendem Zylinderblock (55) und ruhender Führungsbahn (5i) in einem Abstand (62) von und außerhalb der Zylinderachse (49) angeordnet ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Rollenachse (66, Fig. 8) beschriebene Bahn (65) bei Maschinen mit ruhendem Zylinderblock und umlaufender Führungsbahn die Zylinderachse (68) überdeckt oder überschneidet.
DE1930564438D 1930-04-27 1930-04-27 Anordnung fuer Kolbenmaschinen mit tangential um einen Kreis angeordneten Zylindern Expired DE564438C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2367205A2 (fr) * 1977-10-05 1978-05-05 Realisa Financieres Cales Et Machine rotative a organes retractables controles et maintenus tels que pales ou pistons

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2367205A2 (fr) * 1977-10-05 1978-05-05 Realisa Financieres Cales Et Machine rotative a organes retractables controles et maintenus tels que pales ou pistons

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