DE560469C - Nitrocellulose- und Nitro-Acetyl-Cellulose-OEldruckfarben - Google Patents

Nitrocellulose- und Nitro-Acetyl-Cellulose-OEldruckfarben

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DE560469C DEM112904D DEM0112904D DE560469C DE 560469 C DE560469 C DE 560469C DE M112904 D DEM112904 D DE M112904D DE M0112904 D DEM0112904 D DE M0112904D DE 560469 C DE560469 C DE 560469C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
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Description

  • Nitrocellulose- und Nitro-Acetyl-Cellulose-Öldruckfarben Die Zusammensetzung, der normalen Buch-und Offsetfarben ist allenthalben bekannt. Neuerdings ist man dazu übergegangen, an Stelle dieser Farben .mit Nitroc,ellulose-Farben zu drucken. Bei diesen Farben ver= wendet man an Stelle des Öles bzw. des Firnisses, mit dem die normalen Druckfarben angerieben sind, Nitrocellulose mit entsprechend hochsiedenden Lösungsmitteln.
  • Für Tiefdruck sind diese Farben ohne weiteres benutzbar. Bei Verwendung von Nitrocellulose-Druckfarben im Buchdruck, Steindruck oder Offsetdruck bestehen allerhand Schwierigkeiten, die wohl hauptsächlich darauf zurückzuführen sind, daß die Nitrocellulose-Lösungsmittel rasch verdunsten und beim Offsetdruck hauptsächlich wie auch beim Steindruck dadurch verhältnismäßig wenig Druckfarbe auf das zu bedruckende Papier oder Werkstück übertragen wird.
  • Auch bietet die Farbabstoßung der angefeuchteten Zinkplatte und des angefeuchteten Steines beim Druck mit Nitrocellulose-Druckfarberi Schwierigkeiten, die ein einwandfreies Drucken schwer ermöglichen.
  • Der besondere Vorteil der Nitrocellulose-Druckfarben beruht in einer allen sonstigen Druckfarben überlegenen Deckkraft, da, wie allseits bekannte Versuche ergeben haben, Nitrocellulose-Lösungen und vornehmlich die in Nitrocellulose-Lacken befindlichen Weichhaltungsmittel, wie beispielsweise Trikresylphosphat, beim Verreibvorgang im Walzenstuhl mehr Farbpigmente aufnehmen als Leinöl und Leinölfirnis.
  • Außerdem sind die einzelnen Farbkörper sozusagen durch eine Nitrocellulose-Haut geschützt, wodurch gegenüber dem Leinöl oder Leinölfirnis, dem Bindemittel der normalen Druckfarben, eine größere Lichtechtheit bzw. Lichtbeständigkeit hervorgerufen wird.
  • Die Nitrocellulose-Druckfarben eignen sich vorzüglich zum Bedrucken von Cellon, Cellophan, Celluloid, Aluminiumfolien und ähnlichen harten, nicht saugenden Materialien, besonders von solchen Materialien, die bereits mit einer Nitrocellulose-Deckschicht versehen sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist, diese Vorteile der Nitrocellulose-Druckfarben mit den vorhandenen Vorteilen der öldruckfarben, also den normen Buch-, Offset-, Stein- oder Tiefdruckfarben, zu vereinigen in ähnlicher Weise, wie dies bereits bei den Nitrocellulose-Ölkombinationslacken geschieht.
  • Diese Kombinationsdruckfarben, um sie so zu bezeichnen, behalten auf der einen Seite, wie eben beschrieben, die Vorteile der Öldrückfarbe, wie z. B. beim Offsetdruck die Wasserabstoßung, die größere Schmiegsamkeit u. ä. m., auf der anderen Seite geht auch der Charakter der Nitrocellulose-Druckfarbe, hauptsächlich wenn das bedruckte Material nachträglich mit Nitrocellulose-Lacken aller Art überzogen wird, nicht verloren, indem, wie schon erwähnt, größere Deckkraft und Lichtechtheit bzw. Lichtbeständigkeit erzielt wird.
  • Die Vermischung von Nitrocellulose-Farblacken mit Leinöl, Leinölfirnis und;' dergleichen, ähnlichen, allseits bekannten Bindemitteln der normalen Druckfarben kann in verschiedener Art erfolgen, indem z. B. eingefärbte Nitrocellulose-Lacke mit oder ohne Harzzusätzen und Weichhaltungsmitteln mit Leinöl, Leinölfirnis und dergleichen ähnlichen Bindemitteln verrieben bzw. vermischt und während des Mischvorganges oder des Verreibens die leicht flüchtigen Lösungsmittel der Nitrocellulose z. B. durch Anheizen der Verreibwalzen oder des Mischwerkes ausgetrieben werden. Ein derartiges Produkt behält den Charakter einer ölfarbe mit Zusätzen von Nitrocellulose.
  • Wird eine derartige Farbe verdruckt, z. B. auf Celluloid, und nachträglich mit Nitrocellulose lackiert, so geht die in der Kombinationsfarbe befindliche Nitrocellulose infolge Anlösens durch die im überzugslack befindlichen Lösungsmittel eine innige Verbindung sowohl mit dem Untergrund als auch mit dem überzugslack selbst ein.
  • Es besteht weiterhin auch die Möglichkeit, feinstens vermahlenen Nitrocellulose-Staub mittels Leinöls; und Leinölfirnis: und dergleichen ähnlichen Bindemitteln zu verreiben bzw. zu vermischen und so gleichfalls eine Druckfarbe zu- schaffen, die den reinen Charakter einer öldruckfarbe und beim Hinzutritt von Lösungsmitteln, beispielsweise beim Lackieren, den Charakter einer Nitrocellulose-Farhe aufweist.
  • Um die Feuergefährlichkeit der Nitrocellulose herabzudrücken, kann an Stelle dieser auch Nitro-Acetyl-Cellulose zur Verwendung kommen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen graphischer Druckfarben, dadurch gekennzeichnet, daß eingefärbte'Nitro- oder Acetyl-Cellulose in staubförmiger Vermahlung mit den an sich bekannten graphischen Druckfarben bzw. deren Bindemitteln, -wie Leinöl, Leinölfirnis, Harzlösungen u. dgl., verrieben bzw. vermischt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eingefärbte Nitro-oder Acetyl-Cellulose-Lösungen den graphischen Druckfarben bzw. deren Bindemitteln zugesetzt und die enthaltenen flüchtigen Lösungsmittel beim Verreiben oder beim Vermischen durch Wärme ausgetrieben werden.
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