DE558157C - Vorrichtung zur Verhuetung von Koerperverletzungen durch Einklemmen beim Schliessen von Tueren - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung von Koerperverletzungen durch Einklemmen beim Schliessen von Tueren

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DE558157C
DE558157C DEK101363D DEK0101363D DE558157C DE 558157 C DE558157 C DE 558157C DE K101363 D DEK101363 D DE K101363D DE K0101363 D DEK0101363 D DE K0101363D DE 558157 C DE558157 C DE 558157C
Authority
DE
Germany
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door
bolt
closing doors
trapping
rear edge
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Expired
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DEK101363D
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CHARLOTTE LENKE GEB KEMMANN
HILDEGARD GRETSCH GEB KEMMANN
Original Assignee
CHARLOTTE LENKE GEB KEMMANN
HILDEGARD GRETSCH GEB KEMMANN
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/003Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door
    • B61D19/005Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door sliding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Bei der im Hauptpatent behandelten Vorrichtung zur Verhütung von Körperverletzungen durch Einklemmen beim Schließen von Türen besteht das Wesentliche darin, S daß die Türschließkanten im ganzen Gefahrbereich nachgiebig bekleidet sind und gleichzeitig der Türriegel an irgendeiner anderen Stelle außerhalb des Gefahrbereiches angebracht ist, wobei dann ein Gestänge den an üblicher Stelle nahe der Schließkante angebrachten Türgriff mit dem Riegel verbindet. Die Anordnung nach dem Hauptpatent ist dadurch weiter ausgestaltet, daß der Türriegel an beliebiger Stelle der rückwärtigen Türkante angebracht ist, und zwar insbesondere derart, daß er an einer Sperrfläche eines der Laufschienenteile der Schiebetür angreift. Diese Anordnung ermöglicht bequeme Unterbringung des Gestänges innerhalb der stär-
*o keren Teile des Türkörpers, beispielsweise zwischen Fensterscheiben oder Füllungen, und auch die weiteren Verriegelungsteile können hierbei reichlich geräumig und für die Instandhaltung leicht zugänglich unterge-
ä>5 bracht werden.
Die Vorrichtung gestaltet sich besonders günstig aus, indem der Riegel als federnd eingedrückter Winkelhebel, an der rückwärtigen Türkante gelagert und durch eine sein selbsttätiges Ausheben zulassende Spielraumverbindung an ein an der Türhinterkante hochgeführtes und in der Tür zum Türgriff weitergeführtes Gestänge angeschlossen ist. Das Selbstausheben und Einfallen des Riegels bei der Schließbewegung der Tür geht hierbei infolge seiner Loslösung von der Masse des übrigen Gestänges leicht und einwandfrei vor sich, und zugleich fällt das ganze Gestänge in die Türebene, so daß es wenig Raum sperrend und gut geschützt untergebracht ist. Die selbständige federnde Nachgiebigkeit von Türriegeln ist an sich bekannt, desgleichen die Unterbringung von Riegelgestängen innerhalb einer Tür, aber die neue Anordnung bietet demgegenüber noch den besonderen Vorteil, daß innerhalb der Tür nur eine einfache Stange verläuft, die keiner Beaufsichtigung bedarf, während die wesentlichen Gelenkpunkte und die Riegelfeder infolge der Anbringung an der hinteren Tür-
kante der Beaufsichtigung und Instandhaltung gut zugänglich sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel einer einflügeligen Schiebetür, und zwar ist Abb. ι Ansicht der Tür, Abb. 2 Querschnitt einer Schließkantenbekleidung,
Abb. 3 Querschnitt der Laufschiene mit ίο Verriegelungsteilen.
Die Schiebetür ι ruht mit Laufrollen 2 auf einer Laufschiene 3 und ist an ihrer oberen Kante in üblicher Art geführt. Die Tür ist an ihrer Schließkante mit einer im Quer-X5 schnitt U~förmigen oder wie dargestellt zu einem geschlossenen Hohlquerschnitt mit geschlossenen Enden ausgebildeter Gummileiste 4 bekleidet, indem diese durch Metallbeschläge 5 an ihr festgelegt ist, und diese Gummileiste ist an der Stirnseite rillenförmig vertieft ausgestaltet. Die Schließkante 6 des Türrahmens ist mit einer ähnlichen Gummileiste 7 ausgerüstet, die den der Rille der ersten Leiste entsprechenden Wulst aufweist und durch einen Metallbeschlag 8 festgelegt ist. Ein Anschlag 9 des Türrahmens fängt die Tür in einer Lage ab, in der die Gummileisten 4 und 7 gerade gut dichtend aneinandergedrückt sind.
Ein Türgriff 10, der durch Schwenkung in Richtung des aufgezeichneten Pfeiles die öffnungs- und Schließbewegung ausführt, ist innerhalb der Tür mit einem Gegenarm 11 ausgestaltet, und von diesem führt eine Stoß-35. stange 12 zu einem an der rückwärtigen Kante gelagerten Winkelhebel 13, von dem aus ejne weitere Hubstange 14 mit einer Stiftschlitzverbindung 15 an einem durch eine Feder 16 belasteten Schnappriegel 17 angreift. Dieser Riegel ist etwas über dem Boden oder höher hinauf angebracht, um über dem Bereiche starker Verschmutzung zn liegen. An den seitlichen Führungsteilen 18 der Laufschiene 3 sind Sperrnasen 19 so angebracht, daß der entsprechend breit ausgebildete Riegel 17 über sie hinweggleiten und bei Schließlage der Tür hinter ihnen einfallen kann. In Abb. 1 sind untenliegende Sperrnasen gewählt.
Die Wirkung bei diesem Türverschluß ist folgende. Beim öffnen hebt die allgemein geläufige Öffnungsbewegung des Türgriffes 10 den Riegel 17 an den Sperrnasen 19 aus und führt im weiteren Verlauf zum Aufschieben der hierdurch freigegebenen Tür. Beim Schließen rollt die Tür zu, und der Riegel 17 kann trotz Festhaltung des Türgriffes 10 in Schließstellung vermöge der Stiftschlitzkupplung 15 leicht über die Sperrnasen 19 hinweggleiten und an .ihnen'einfallen, so daß er die Tür ohne Rückprall festhält. Ist eine Hand oder ein sonstiges Glied des Benutzers noch im Türspalt, so kann es ausschließlich durch die nachgiebigen Gummileisten erfaßt und nur leicht gedrückt, aber nicht schwer beschädigt werden, weil keinerlei scharfkantige, harte Metall- oder Holzteile an der ganzen Schließkante vorhanden sind.
Falls auch bei Einklemmung größerer Körperteile, wo der Riegel 17 an der Sperrnase 19 nicht mehr einfallen kann, noch Sicherheit gegen Zurückprallen der Tür geschaffen werden soll, können mehrere Sperrnasen hintereinander vorgesehen werden. Die einzelnen Verschlußteile sind, soweit sie in den Bereich der Türöffnung kommen, zweckmäßig immer im Inneren des Türkörpers anzubringen, während ihre rückwärtig der Türöffnung liegenden Teile 13 bis 19 nicht in der Türebene selbst zu liegen und nicht bis zur Bodennähe zu führen brauchen, sondern beispielsweise in mittlerer Höhe der Tür an einer seitlich von dieser liegenden Führungsschiene angreifen können. Das Getriebe zwisehen Türklinke und Riegel vereinfacht sich bei dieser Ausgestaltung, und es kann auch im übrigen in sehr verschiedener Form ausgebildet werden, beispielsweise unter Umständen auch mit elektrischer oder hydraulischer Übertragung.
Die Ausbildung der Gummileisten 4, 7 zu geschlossenen Hohlräumen ergibt eine Unterstützung ihrer Formsteifigkeit durch den inneren Luftdruck, so daß sie nur dünnwandig zu sein brauchen und dadurch ein eingeklemmtes Glied um so weicher erfaßt wird. Bei Klapptüren sind zweckmäßig die Stirnkanten und die ebenfalls im Bereich des Benutzers liegenden unteren Kanten von Tür und Rahmen mit den elastischen Leisten zu bekleiden, und der Schnappriegel ist durch eine in etwa senkrechter Richtung schwenkbare Türklinke anzutreiben. Er ist entweder als einfacher Riegel an der oberen Türkante anzubringen oder nach Pasquillverschlußart auch an der unteren Kante. Auch ist es hierdurch möglich, den Verschluß an einem Gegenarm der Tür in ihrer rückwärtigen Kante anzubringen, wenn sowohl die senk- "o rechte Schließkante wie die Unterkante völlig von Verschlußteilen freigehalten werden soll.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Verhütung von Körperverletzungen durch Einklemmen beim Schließen von Türen, nach Patent 555 143, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Türgriff (10) zu öffnende Türriegel (17) an der rückwärtigen Türkante angebracht ist, insbesondere derart, daß
    er an einer Nase (19) eines der Laufschienenteile (18, 3) der Tür angreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (17) als federnd eingedrückter Winkelhebel an der rückwärtigen Türkante gelagert und durch eine sein selbsttätiges Ausheben zulassende Spielraumverbindung (15) an ein an der Türhinterkante hochgeführtes und in der Tür zum Türgriff (10) weitergeführtes Gestänge (11 bis 14) angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK101363D 1926-11-02 1926-11-02 Vorrichtung zur Verhuetung von Koerperverletzungen durch Einklemmen beim Schliessen von Tueren Expired DE558157C (de)

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DEK101363D DE558157C (de) 1926-11-02 1926-11-02 Vorrichtung zur Verhuetung von Koerperverletzungen durch Einklemmen beim Schliessen von Tueren

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DE558157C true DE558157C (de) 1932-09-03

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DEK101363D Expired DE558157C (de) 1926-11-02 1926-11-02 Vorrichtung zur Verhuetung von Koerperverletzungen durch Einklemmen beim Schliessen von Tueren

Country Status (1)

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DE (1) DE558157C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4263795A (en) * 1979-05-03 1981-04-28 Brammall, Inc. Self-latching, semi-automatic door lock and opener

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4263795A (en) * 1979-05-03 1981-04-28 Brammall, Inc. Self-latching, semi-automatic door lock and opener

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