DE55360C - Gasdichte Stopfbüchse mit Oelraum zwischen Metallpackungen - Google Patents

Gasdichte Stopfbüchse mit Oelraum zwischen Metallpackungen

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DE55360C
DE55360C DENDAT55360D DE55360DA DE55360C DE 55360 C DE55360 C DE 55360C DE NDAT55360 D DENDAT55360 D DE NDAT55360D DE 55360D A DE55360D A DE 55360DA DE 55360 C DE55360 C DE 55360C
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DE
Germany
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stuffing box
sleeve
piston rod
gas
oil space
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55360D
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English (en)
Original Assignee
TH. TRIPP in Avon, Massach., V. St. A
Publication of DE55360C publication Critical patent/DE55360C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die dargestellte Stopfbuchse soll bei Kolben- und Schieberstangen von Maschinen und Pumpen zur Anwendung kommen und enthält eine Verpackung und gleichzeitige Oelung namentlich für solche Pumpen, welche zum Fördern schädlicher Flüssigkeiten oder Gase unter hohem Drucke dienen, z. B des zur Eisbereitung gebrauchten Ammoniaks. Die Stopfbüchse umgiebt die eigentliche Verpackung mit einem Oelmantel, so dafs das etwa entweichende Gas vom OeI aufgesaugt und somit das Austreten desselben verhindert wird, während gleichzeitig das OeI eine Schmierung der Stange bewirkt.
Die Pumpenstirnwand 20 ist mit der eigentlichen Stopfbüchse 21 versehen, welche in ihrem Cylinderhohlraum 22 die aus drei Theilen 31, 32, 33 bestehende Verpackungsmuffe 23 birgt. Die letztere wird zwischen dem Pumpendeckel und dem in den Cylinderhohlraum eingepafsten Fortsatz 24 des Stopfbüchsendeckels 25 dicht schliefsend gehalten. Der Stopfbüchsendeckel 25 ist mittelst Schrauben 27, welche in Lappen 26 der Stopfbüchse eingeschraubt sind, fest mit der letzteren verbunden. Eine Unterlegscheibe 28 von Zinn ist zwischen dem oberen Theil 31 der Packungshülse 23 und dem Pumpendeckel 20, eine zweite 29 zwischen den Berührungsringflächen von Stopfbüchse und ihrem Deckel angeordnet. . Dieselben bewirken somit eine gute Abdichtung des zwischen Stopfbüchsenmantel 21 und der Verpackungshülse 23 gebildeten Ringraumes sowohl nach aufsen als auch nach dem Pumpenraume hin.
Die Pumpenstange 30 geht durch Bohrungen des Pumpendeckels 20, der Packungshülse 23 und des Stopfbüchsendeckels 25, welche sä'mmtlich einen etwas gröfseren Durchmesser als die Kolbenstange selbst haben. Die Verpackungshülse 23 ist aus drei Theilen zusammengesetzt, nämlich dem oberen 31, dem mittleren 32 und dem unteren 33. Der obere Theil 31, Fig. 3 und 4, ist mit Bohrlöchern 34 versehen, welche zur Aufnahme von Schra.ubenfedern 35 dienen. Mit seiner oberen Stirnfläche 36 legt er sich gegen die Dichtungsscheibe 28, während er sich mit der eingeschliffenen, etwas vorstehenden unteren Stirnfläche auf die Mittelhülse 32 stützt. Der innere, weit ausgebohrte Theil 38 der oberen Hülse 31 dient zur Aufnahme der ersten Packung 39 sowie der zwei die Packung schliefsenden Ringscheiben 40 und 41, Fig. 9· und 10. Die mittlere Hülse 32, Fig. 5 und 6, ist mit zur Aufnahme von Schraubenfedern.43 dienenden Bohrungen 42 versehen und umgreift falzartig mit dem oberen, etwas hervorstehenden geschliffenen Ringtheil 44 der Stirnfläche den entsprechenden Theil 37 der oberen Hülse 31, während sich aufserdem auf die weitere, nicht erhöhte, aber ebenfalls geschliffene Stirnfläche 45 der Ring 41 legt. Die Mittelhülse 32 bildet eine Oelkammer 47, welche mittelst der durch den Mantel der Hülse geführten Bohrlöcher 48 mit dem Ringraum 22 zwischen dem Stopfbüchsenmantel 21 und der Packungshülse in Verbindung steht. Die untere Packungshülse 33, .Fig. 7 und 8, stützt mit ihrer geschliffenen Ringstirnfläche 49 die Mittelhülse, während sie in ihr Inneres 52 die zweite eigentliche Packung 53 sowie die Ringscheiben 54 und 55 aufnimmt. Die letztere legt sich dabei auf einen geschliffenen Ringtheil 50 der Hülse.
Die beiden Packungen, Fig. 13, 14 und 15, 16,
stimmen mit der des Patentes No. 49040 überein und sind aus zwei je aus zwei Hälften bestehenden,, über einander gelegten Theilen zusammengesetzt. Die beiden Hälften je eines dieser Theile bestehen je aus einem Flantschtheile 57 und einem Fortsatz 56, Fig. 15 und 16. Die beiden Hälften des oberen Packungstheiles sind derartig mit den Fortsätzen 56 nach unten auf die beiden Hälften des unteren Theiles gelegt, dafs die Fortsätze 56 zwischen die abgeschrägten Enden der letzteren greifen, während die Fortsätze der Hälften des unteren Theiles nach oben ragen und zwischen die entsprechend abge-,schrägten Hälften des oberen Theiles kommen. Die unteren Theile sind also um 900 gegen die oberen versetzt, Fig. 13 und 14. Die Hälften werden durch Klammerfedern 60 von Stahl, Fig. 11 und 12, gegen die von ihnen umschlossene Kolbenstange geprefst. Kleine, an den Theilen 57 angeordnete Flantschen 58, Fig. 13, verhindern das Zusammenstofsen, Stifte 59 das. Versetzen der Federn. Sowohl die Fortsätze 56 als auch die Flantschtheile 57 der Verpackungsstücke sind, und zwar erstere auf ihrem ganzen, letztere auf dem gröfseren, nach innen gelegenen Theil, mit Zinn belegt, während sie im übrigen aus Gufseisen bestehen. Anstatt des Zinns und Gufseisens können auch andere Metallarten oder Legirungen angewendet werden, insbesondere für die Packungen der Kolbenstangen an Ammoniakpumpen hat sich jedoch Zinn und Gufseisen als vortheilhaft herausgestellt. Die Packungen sind mit geschliffenen Stirnflächen versehen, insbesondere die in Fig. 13 dargestellte Packung 39 mit den Flächen 61 und 62, die andere 53, Fig. 1, mit solchen 63 und 64.
Die Ringe 40, 41, 54 und 55, von denen je zwei je eine der Packungen zwischen sich nehmen, sind sämmtlich von gleichem Durchmesser und gleicher Stärke; die Bohrung 65, Fig. 9 und 10, hat einen etwas gröfseren Durchmesser als die hindurchgeführte Kolbenstange. Während die Ringe 41 und 55 zwei geschliffene Stirnflächen besitzen, da sie nach beiden Seiten abdichten sollen, sind die Ringe 40 und 54 nur auf ihrer unteren Fläche geschliffen; die oberen Stirnflächen dienen als Druckscheiben für die Federn 35 und 43.
Weitere Dichtungen sind durch Aufschleifen der Theile geschaffen, und zwar zwischen der unteren Packungshülse und der mittleren, ferner dieser letzteren und der oberen, welche Dichtungen noch dadurch erhöht sind, dafs die genannten Theile mittelst falzartiger Stirnflächentheile mit einander in Verbindung treten. Weitere auf einander geschliffene Dichtungsstellen , deren Aufeinanderliegen durch die Federn 35 und 43 , bedingt ist, finden sich zwischen der oberen Ringfläche 50 der unteren Packungshülse und dem Packungsringe 5 5, ferner zwischen dem letzteren und der Packung 53 selbst, zwischen dieser Packung und dem nächsten Ringe 54, dann der oberen Stirnfläche der mittleren Hülse 32 und dem Ringe4i, diesem letzteren und der oberen Packung 39 und schliefslich zwischen dieser und dem anderen zugehörigen Ringe 40.
In diese Stopfbüchse wird nun das Schmiermittel von einem Speisegefäfs aus mittelst einer Röhre 66 mit Hahn 6j zugeführt oder eingeprefst, und zwar gelangt dasselbe in den Ringraum 22, welcher zwischen Stopfbüchsenmantel und der Packungshülse 31,32,33 gebildet ist. Das OeI erfüllt die Kammer 47 und den zwischen der Packung 53 und der unteren Packungshülse 33 bleibenden Hohlraum. Entweicht etwas Ammoniak, so wird es sofort durch das OeI aufgesaugt und somit am Austreten gehindert. Wird das OeI infolge dessen unbrauchbar, so kann es leicht aus der Stopfbüchse herausgezogen und durch frisches ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Stopfbüchse an Pumpen für Gase oder Flüssigkeiten, welche sowohl das Entweichen der letzteren verhindern, als auch die Schmierung der Kolbenstange bewirken soll, gekennzeichnet durch die Anordnung einer die Kolbenstange umfassenden Hülse aus drei Theilen in der eigentlichen Stopfbüchse, welche Hülse' mit ihrem mittleren Theil 32 im Stopfbüchsenmantel zur Aufnahme von Schmieröl einen Ringraum 22 und eine die Kolbenstange umgebende, mit dem Oelraum 22 in Verbindung stehende Kammer 47 bildet, und deren äufsere Theile 31 und 33 zwischen Ringscheiben 40, 41 bezw. 54, 55 Metallpackungen bergen, welche je aus vier gleichen Kreisabschnittsstücken 56, 57 (nach Fig. 15) bestehen und durch Schraubenfedern 35 und 43 und Blattfedern 60 in ihrer geschlossenen Aufeinanderfolge gehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55360D Gasdichte Stopfbüchse mit Oelraum zwischen Metallpackungen Expired - Lifetime DE55360C (de)

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