DE548403C - Resonanz-Schwingungsmesser - Google Patents

Resonanz-Schwingungsmesser

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DE548403C
DE548403C DE1930548403D DE548403DD DE548403C DE 548403 C DE548403 C DE 548403C DE 1930548403 D DE1930548403 D DE 1930548403D DE 548403D D DE548403D D DE 548403DD DE 548403 C DE548403 C DE 548403C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01HMEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
    • G01H13/00Measuring resonant frequency

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Resonanz-Schwingungsmesser Zum Messen der Dauerschwingungen eines Körpers, z. B. einer fachwerkartigen Tragkonstruktion, welche durch daraufsitzende rotierende Maschinen in Erzitterungen versetzt ist, kann man einen Stab (etwa eine Blattfeder) verwenden, dessen eines Ende mit dem schwingenden Körper fest verbunden ist. Besitzt der Stab gerade die auftretende Frequenz, so kann sein Ausschlag als Maß für die Größe der erregenden Schwingung benutzt werden. Es sind Vorrichtungen bekannt (vgl. die Patentschrift 134 712), durch die es möglich ist, dem- Stab die auftretende Frequenz dadurch zu geben, daß man seine frei schwingende Länge einstellbar macht. Diese Einstellung wird dadurch erreicht, daß der Stab längs eines Schlitzes verschiebbar ist.
  • So einfach der Gedanke ist, so schwierig ist seine Ausführung, sobald es sich um ein genau arbeitendes Meßinstrument handelt. Da verhältnismäßig sehr dünne Stäbe, z. B. Blattfedern von %o mm Dicke, in Frage kommen und diese der Eindeutigkeit der Messung wegen an der zu verändernden Stelle stets fest eingespannt sein müssen, so ist klar, daß eine Verschiebung nach beiden Seiten deshalb Schwierigkeiten macht, weil eine, dünne Feder zwar Zugbeanspruchung, aber wegen der Knickung keine Druckbeanspruchung aushalten kann. Nimmt man an Stelle des dünnen Stabes einen dickeren, z. B. eine Blattfeder von i mm Dicke, so ist auch hierbei das Knicken kaum zu vermeiden, da naturgemäß der Stab um so länger werden muß. Außerdem treten jetzt an der Ein" spannstelle infolge der großen schwingenden Massen starke Kräfte auf, so daß diese Einspannstelle selbst zurr Mitschwingen kommt.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Nachteile einer derartigen Konstruktion zu vermeiden, so daß nach Bedarf dünne und dicke Schwingungsstäbe verwendet werden können. Dies geschieht dadurch, daß der schwingende Stab zwischen zwei Bogenstücke fest eingeklemmt wird und diese, um den Stab der Länge nach ohne Knicken zu verändern, auf diesem Stab zum Abrollen gebracht werden.
  • Um das Abrollen zu erzielen, kann man z. B. nach Abb. i die beiden Bogenstücke i und 2, welche den schwingenden Stab 3 unter Druck der Federn 4 und 5 zwischen sich nehmen, je mit einer Verzahnung 6 und 7, die etwas hinter der Zeichnungsebene gedacht ist, versehen. Läßt man die Bogenstücke durch Entfernen oder durch Nähern ihrer Enden 8 und 9 aufeinander abrollen, so wird der schwingende Teil des Stabes stetig verlängert oder verkürzt.
  • Bei dieser Anordnung besteht der Nachteil, daß bei bestimmten Frequenzen die Federn 4 und 5 selbst in Resonanz kommen, was das Instrument zum Messen in diesem Bereiche unbrauchbar macht. Um diesem Übelstande abzuhelfen, dient die Anordnung nach Abb.2, bei welcher zur Erzielung des Abrollens der beiden Bogenstücke io und ix die zwei Paare von Cycloidenkurven 12, 13 und 1q., 15 benutzt werden. Verwendet man nun zwei um die möglichst dicken Zapfen 16 und 1; drehbare und durch die Feder i8 angepreßte Gleitstücke i9 und 2o, die längs 14 und 15 geführt sind, so wird, wie man an Hand der Abb. 2 leicht erkennt, der schwingende Stab ?.i fest zwischen den Bogenstücken io und ii gehalten, wobei wieder wie vorhin die Einspannstelle stetig verschiebbar ist. Jedoch ist jetzt eine Rückwirkung der dynamischen Reaktionskräfte (infolge der Schwingung des Stabes) auf die Feder 18 ausgeschlossen und damit eine Resonanz unmöglich, da die auftretenden Kräfte R infolge der hohen Reibung des dicken Zapfens nicht ' auf die Feder einwirken können und die Gleitstücke i9 und 2e nicht zu drehen vermögen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Resonanz-Schwingungsmesser mit Vorrichtungen zum Verstellen der frei schwingenden Länge von Stäben, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingende Länge des Stabes (3) durch Abrollen zweier den Stab einklemmenden Lagerstücke (1, 2) veränderlich ist.
  2. 2. Resonanz-Schwingungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abrollung gewährleistenden Lagerstücke (io, i i) infolge der hohen Zapfenreibung eine Übertragung der dynamischen Reaktionskräfte auf die anpressende Feder (18) verhindern (Abb. 2).
DE1930548403D 1930-06-12 1930-06-12 Resonanz-Schwingungsmesser Expired DE548403C (de)

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DE (1) DE548403C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2428671A (en) * 1944-05-09 1947-10-07 Conn Ltd C G Vibration apparatus
US3287720A (en) * 1963-09-12 1966-11-22 Lockheed Aircraft Corp Resonant reed motion detector

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2428671A (en) * 1944-05-09 1947-10-07 Conn Ltd C G Vibration apparatus
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