DE54830C - Apparate zur Darstellung von Magnesia aus Chlormagnesium. (3 - Google Patents

Apparate zur Darstellung von Magnesia aus Chlormagnesium. (3

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DE54830C
DE54830C DENDAT54830D DE54830DA DE54830C DE 54830 C DE54830 C DE 54830C DE NDAT54830 D DENDAT54830 D DE NDAT54830D DE 54830D A DE54830D A DE 54830DA DE 54830 C DE54830 C DE 54830C
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magnesia
chloromagnesium
preparation
decomposed
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DENDAT54830D
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Salzbergwerk Neu-Stass-FURT in Loederburg bei Stafsfurt
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B7/00Halogens; Halogen acids
    • C01B7/01Chlorine; Hydrogen chloride
    • C01B7/03Preparation from chlorides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
, Nach den bisher gesammelten Erfahrungen hat sich ergeben, dafs in den durch das Haupt-Patent No. 36673 und die Zusatz - Patente No. 47043 und No. 48552 geschützten Apparaten zur Darstellung von Magnesia aus Chlormagnesium das zu zersetzende Material, welches an der höchsten Stelle den Oefen zugebracht wird, sich beim Niederarbeiten nach der Feuerung zu derartig auf den geneigten Sohlen mengt, dafs ein gesondertes Abziehen einzelner Füllungen nur schwer möglich ist. Dieses ist insofern ein Nachtheil der Oefen, als man in denselben das wenig zersetzte Material nicht vollständig von dem besser zersetzten trennen und aus denselben, abziehen kann.
Unter Beibehaltung der durch vorerwähnte Patente charakterisirten Arbeitsweise, dafs nämlich das frische Chlormagnesium zunächst den abziehenden Feuergasen ausgesetzt und mit fortschreitender Zersetzung stets heifseren Zonen der Oefen zugeführt wird, wird nun diesem Uebelstande durch nachfolgend näher beschriebene Construction der Oefen abgeholfen. Die einzelnen Sohlen werden waagrecht oder wenig geneigt, aber verschieden hoch derartig angeordnet, dafs eine nach der Feuerung zu fallende treppenartige Arbeitssohle entsteht. Hierdurch, ist es möglich geworden, das Material in den Oefen getrennt zu· halten, so dafs das am meisten zersetzte Material gesondert von dem weniger zersetzten abgezogen werden kann. Die Anordnung dieser neuen Oefen ist durch-beiliegende Zeichnung erläutert; A stellt einen Ofen mit treppenartiger Sohle als Flammofen,' B einen gleichen als Muffelofen dar. Bei ersterem erhöhen wir das Gewölbe am Ende des Ofens derartig, dafs ein höherer Raum D entsteht, welcher gröfsere Massen des zu zersetzenden Materials aufnehmen kann; in diesem Raum wird die frische Füllung vorgewärmt. Man kann die Oefen nach beiden Constructionen mit zwei oder mehreren Stufen versehen, jedoch ist es unvortheilhaft, mehr als fünf Stufen anzuordnen. Am besten läfst sich das Chlormagnesium in Oefen mit zwei oder drei Stufen durcharbeiten; die letzte Anzahl ist in der Zeichnung dargestellt.
Als Feuerungsanlage ist bei beiden Oefen ein Treppenrost vorgesehen. In dem Flammofen durchstreichen die Feuergase in einer Richtung den Ofen, während dieselben beim Muffelofen zunächst in der Richtung von vorn nach hinten das Gewölbe des Ofens und alsdann in der umgekehrten Richtung die Sohle desselben berühren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei den durch das Haupt-Patent No. 36673 und die Zusatz - Patente No. 47043 und No. 48552 geschützten Apparaten zur Darstellung von Magnesia aus Chlormagnesium die treppenartige Anordnung der Arbeitssohle.
2. Bei den durch das Haupt-Patent No. 36673 . geschützten Flammöfen zur Darstellung von Magnesia aus Chlormagnesium die Erhöhung des Ofengewölbes an dem der Feuerung gegenüberliegenden Ende des Ofens behufs Anhäufung einer gröfseren Masse des zu zersetzenden Materials.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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