DE548239C - Mit Stahlbelag armierter Leichtmetallmotorzylinder und Motorkolben - Google Patents

Mit Stahlbelag armierter Leichtmetallmotorzylinder und Motorkolben

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DE548239C
DE548239C DE1931548239D DE548239DD DE548239C DE 548239 C DE548239 C DE 548239C DE 1931548239 D DE1931548239 D DE 1931548239D DE 548239D D DE548239D D DE 548239DD DE 548239 C DE548239 C DE 548239C
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Description

Die insbesondere für den Antrieb von Flugzeugen und Motorwagen verwendeten Leichtmetallmotoren leiden, soweit ihre mit den Explosions- oder Verbrennungsgasen unmit-— 5 telbar in Berührung kommenden Teile, nämlich Zylinder und Kolben, in Betracht kommen, außerordentlich stark unter den zerstörenden Einflüssen der Explosions- bzw. Verbrennungsgase, so daß ihre Lebensdauer zu wünsehen übrigläßt. Auch die ^db^gsverhäjii nisse sind ungünstige, wenn man, wie das insJ Besondere oft bei den sogenannten Stufenkolben geschieht, aus praktischen Erwägungen heraus Leichtmetall auf Leichtmetall gleiten läßt. Eine Ummantelung des Kolbens oder eine Ausfütterung des Zylinders durch ein StahJ^önTTiair.^öfc.i5"an^ä- Büle«:".'nicht als pfaTitTscIT'erwiesen. Abgesehen von der meist nur auf wenSgenTStellen zusammengedrängten Verbindung zwischen Leichtmetall und Stahl- ; mantel, wodurch diese Stellen ganz besonders j in Richtung einer Lösung voneinander bean-' sprucht werden, ist die Gewichtsvergrößerung i durch den Stahlmantel, da der letztere eine ; bestimmte Mindestwandstärke nicht unterschreiten darf, immerhin noch so groß, daß sie der Anwendung solcher stahlarmierter : Kolben und Zylinder hindernd im Wege steht. Erfmdungsgemäß soll nun die Lebensdauer der Leichtmetallmotorzylinder und Kolben dadurch erheblich vergrößert und das Verhalten dieser Teile im Betrieb stark verbessert werden, daß man die Stahlummantelung des Kolbens oder die Stahlausfütterung des Zylinders nach dem Metallspritzverfahren herstellt.
Man hat es nämlich durch die Möglichkeit der Veränderung in der Zusammensetzung der Mischbestandteile der die Schmelzflammen unterhaltenden Gase, mit anderen Worten durch eine erhöhte Zufuhr von Sauerstoff zum Brenngase in der Hand, die Eigenschaften des durch die Schmelzflamme erschmolzenen und durch das Druckmittel der Spritzpistole auf das Werkstück aufgespritzten Stahls bis zu einem großen Grade zu beeinflussen und z. B. auf diese Weise eine ganz dünne Stahlhaut von außerordentlich großer Härte zu erhalten, die für den hier beabsichtigten Zweck der Verstählung von Leichtmetallkolben oder Leichtmetallzylindern für Flugzeug-, Automobil- u. dgl. Motoren von sehr großer Bedeutung ist.
Ist z. B. in der Schmelzflamme ein gewisser Sauerstoffüberschuß vorhanden und dadurch die zur Unterhaltung des reinen Schmelzvorganges erforderliche Temperatur stark überschritten, so tritt beim Verspritzen des Stahls und während des Abkühlvorgangs eine das normale Maß überschreitende Zunderung desselben ein, die die Härte der aufgespritzten Stahlschicht stark vergrößert. Derartige abnormal zunderhaltige Stahlschichten sind für den Zweck der Ummantelung der Leichtmetallkolben und der Ausfutterung von Leichtmetallzylindern von ganz besonderem Vorteil, da sie nicht nur eine große Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung durch Reibung, sondern auch ein — wegen des Zundergehaltes — geringes Wärmeleitungsvermögen aufweisen.
Aber auch wenn man von diesen Möglichkeiten einer zusätzlichen Zunderbildung keinen Gebrauch macht, entsteht durch die schnelle Abkühlung des flüssig auftreffenden Stahls eine sehr große Härte des Spritzgefüges.
Angestellte Dauerversuche mit nach dem Metallspritzverfahren verstählten Stufenkolben aus Leichtmetall haben ergeben, daß to solche Kolben eine hervorragende Lauffähig- >keit aufweisen, weil der Stahlbelag nach dem I Beschleifen und Einschleifen einen^eradezu. Ϊ vollkommenen Spiegel auf den Gleitflächen 1 ermöglicht und neben einer nur unwesent-· : licherT Erhöhung des Gewichtes der aus dem Leichtmetall hergestellten hin und her bewegten Massen eine derartige Härte, Widerstandsfähigkeit und geringe Wärmeleitungsfähigkeit besitzt, daß alle diese Eigenschaften in Verbindung mit der großen Innigkeit der Verbindung bzw. Haftfähigkeit des aufgespritzten Stahls am Leichtmetall eine fast unbegrenzte Lebensdauer dieser Motorenteile gewährleisten.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein nach dem vorstehenden Verfahren hergestellter Stufenkolben im Längsschnitt dargestellt.
Mit ι ist darin die verjüngt ausgeführte, mit 2 die stärkere Kolbenstufe des aus Leichtmetall hergestellten Arbeitsstücks bezeichnet. Mit 3 ist der auf den Kolbenstufen umfänglich etwas stärker als an den anderen Umfangsflächen aufgespritzte Stahlbelag bezeichnet. ' 4 sind die Kolbenringe.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mit Stahlbelag armierter Leichtmetallmotorzylinder und Motorkolben, da- durch gekennzeichnet, daß der Stahlbelag aus einer nach dem Spritzverfahren aufgespritzten und hinterher beschliffenen bzw. eingeschliffenen Stahlschicht besteht.
2. Leichtmetallmotorzylinder und Motorkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlbelag aus einer durch Anwendung einer sauerstoffreichen oder Sauerstoff in Überschuß enthaltenden Schmelzflamme stark mit Zunder durchsetzten Stahlschicht besteht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1931548239D 1931-01-01 1931-01-01 Mit Stahlbelag armierter Leichtmetallmotorzylinder und Motorkolben Expired DE548239C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940082C (de) * 1950-11-17 1956-03-08 Goetzewerke Verfahren zur Herstellung von Zylinderlaufbuechsen
DE967638C (de) * 1951-07-17 1957-11-28 Mannesmann Ag Verfahren zur Herstellung von Blasversatzrohren mit harter Innenschicht
DE969934C (de) * 1943-07-25 1958-07-31 Messerschmitt Boelkow Blohm Verbundmetallkolben
US3041116A (en) * 1955-02-01 1962-06-26 Darlite Corp Piston construction
DE976381C (de) * 1952-10-29 1963-07-25 Brown Ag Verfahren zum Herstellen einer Schutzschicht auf thermisch hoch beanspruchten, zunderfesten Metallteilen

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