DE545644C - Mehrzylindrige Viertaktbrennkraftmaschine - Google Patents
Mehrzylindrige ViertaktbrennkraftmaschineInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B1/00—Engines characterised by fuel-air mixture compression
-
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- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/12—Four stroke engines with ignition device
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. MÄRZ 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 a2 GRUPPE
in Paris*)
Mehrzylindrige Viertaktbrennkraftmaschine Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1930 ab
Die Erfindung betrifft Vorrichtungen und Regelungen, welche besonders bei der Kompressorladung
von mehrzylindrigen Verbrennungskraftmaschinen verwendbar sind, welche im Viertakt arbeiten und entweder gewöhnliche
Explosionsmotoren oder Dieselkraftmaschinen darstellen.
Diese Regelungen bestehen in der gleichzeitigen Anwendung folgender Mittel:
to ι. Der Ladungsdruck wird soweit wie nur irgend möglich konstant gehalten, und zwar
durch die Verbindung einer Vorrichtung, welche ein Überströmen von Zylinder zu Zylinder
bewirkt, und einer Regelung, die den Druckperioden des Überladungskompressors derart entspricht, daß die periodischen Druckschwankungen
dieses Kompressors beträchtlich gedämpft werden.
Das Überströmen unter Druck von Zylin-
Das Überströmen unter Druck von Zylin-
ao der zu Zylinder wird durch eine Verlängerung der Üffnungsdauer des Einlaßventiles
während eines erheblichen Teiles des aufsteigenden Kolbenhubes erreicht. Dies findet
also statt, wenn das Einlaßventil des folgenden Zylinders nach Durchgang des entsprechenden
Kolbens durch seinen oberen Totpunkt normal geöffnet ist. Während dieses Zeitabschnittes, in dem zwei Einlaßventile
gleichzeitig geöffnet sind, wird die in dem ersten Zylinder enthaltene Gas- oder Luftmenge
genau um die Menge vermindert, um welche die in dem zweiten Zylinder enthaltene Menge erhöht wird, so daß die vom Ladungssammler geforderte Luft- und Gasmenge
gleich Null wird und einfach ein Überströmen unter Druck eines Teiles der in dem ersten
Zylinder enthaltenen Gase in den- zweiten Zylinder stattfindet. Der Kompressor ist so
eingeregelt, daß er kein Gas und keine Luft während dieses Überströmabschnittes abgibt.
Der Ladeabschnitt, d. h. der Abschnitt, währenddessen ein einziges Einlaßventil geöffnet
ist, fällt dabei mit einem berechneten Ausstoß zusammen, damit die richtige Luft- und Gasmenge
abgegeben wird, die zur Füllung des Motorzylinders entsprechend dem gewünschten Drucke notwendig ist. Es ergibt sich
hieraus, daß die in dem Ladungssammler enthaltene Gas- oder Luftmenge konstant bleibt
und daß infolgedessen Druckänderungen in diesem Sammler vollständig verschwinden.
2. Die Möglichkeit, eine Änderung des Ladungsdruckes durch eine gesteuerte Änderung
der volumetrischen Leistung des Kom-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Dugelay in Paris,
pressors, verbunden mit einer entsprechenden Änderung des Überstromabschnittes eintreten
zu lassen, so daß das bei jedem Hub des Kompressors
geförderte Volumen stets dem Gas-5 oder Luftvolumen gleich ist, welches notwendig
ist, um die Füllung des entsprechenden Motorzylinders mit dem gewünschten Druck durchzuführen.
3. Die Verbindung zwischen der Steuerung der Änderung der Kompressorleistung
und derjenigen des Schlusses der Einlaßventile des Motors, so daß die beiden erhaltenen
Kompressionsstufen, die sich
i. aus der Stufe in dem Kompressor und 2. aus der Stufe in dem Motor zusammensetzen,
stets genau gleich bleiben und daß die für die Gesamtkompression des Gasgemisches
aufgewendete Arbeit stets auf einen Mindestwert zurückgeführt wird.
4. Die Kühlung des Gas- oder Luftgemisches zwischen den beiden Kompressionsstufen. Die Kühlung wird durch die Wände
des Ladungssammlers erreicht, welcher allen Motorzylindern gemeinsam ist. Die miteinander verbundenen Vorrichtungen
und Regelungen gestatten die Schaffung einer Überladungs-Verbrennungskraftmaschine
mit einer wirtschaftlichen zweistufigen Kompression und einer Kühlung
zwischen den beiden Abschnitten. Eine solche Maschine besitzt die folgenden Vorteile:
a) Bei einem Explosionsmotor erhält man einen erhöhten Kompressionswert ohne
Selbstzündung oder Explosion. Die Temperatur des Verbrennungsgemisches am Ende der Kompression bleibt nämlich unterhalb
derjenigen, welche bei Motoren mit einer einzigen Druckstufe unvermeidlich zum Eintritt
dieser Wirkungen führt.
Bei diesen Motoren ist es möglich, eine Überladung ohne Erhöhung der Kompressionsendtemperatur
vorzunehmen.
b) Die Kompressionsarbeit wird infolge der Regelung der Kompression in zwei Stufen,
welche stets genau gleich sind, und infolge der Vermeidung jeglicher Zwischenentspannung
zwischen den beiden Stufen auf einen Mindestwert herabgedrückt.
c) Der Kompressionswert ist durch entsprechende Regelungen der Kompressorleistung
und des Schlusses der Einlaßventile des Motors veränderlich. Hierdurch wird eine gleichzeitige Änderung der beiden Kompressionsstufen
erreicht, wodurch sich die Möglichkeit bietet, die beiden Stufen im Falle der Explosionsarbeitsweise stets genau gleich
zu halten und im Falle der Dieselarbeitsweise eine gleichbleibende Endtemperatur zu erreichen.
d) Erreichung eines höheren volumetrischen Entspannungswertes und infolgedessen
erhöhte thermodynamische Wirkung. Der Entspannungswert ist nämlich unabhängig von dem Wert der in dem Motor auftretenden
volumetrischen Kompression und kann höher sein als der Wert der Gesamtkompression,
um Ausströmverluste zu vermeiden, e) Verbesserung der Gleichförmigkeit des
Luftbrennstoffgemisches bei Explosionsmotoren durch die Wirbelung, welche durch das Überströmen von einem Zylinder zum
anderen hervorgerufen wird, sowie bessere Vergasung des Brennstoffes unter dem Einfluß
der durch die Gase bespülten Wände. Dieser letzte Umstand führt auch zur Kühlung
der heißen Stellen, welche in dem Zylinder vorhanden sein können.
Die Abbildungen und die folgende Beschreibung beziehen sich besonders auf die
Anwendung der Regelvorrichtungen gemäß der Erfindung bei einem Motor mit vier in
einer Linie liegenden Zylindern. Das gewählte Beispiel bedeutet keine Festlegung der
Anzahl und der Anordnung der Zylinder.
Die graphische Darstellung gemäß Abb. 1 zeigt schematisch die Folge der aufeinanderfolgenden
Zeiten der bekannten Viertaktarbeitsweise. In jedem der Zylinder entsprechen A1, A2, A3, A± den Ladungen, B1, B2,
53, B± den Kompressionen, C1, C2, C3, C4 der
Entspannung und D1, D2, Ds, Di dem Auspuff.
Die Zylinder sind entsprechend ihrer Zündungsreihenfolge angeordnet und mit Ordnungszahlen versehen.
Die Darstellung zeigt, daß die vier Ladungen ohne Unterbrechung und ohne Überdeckung
aufeinanderfolgen.
Jedesmal während der Dauer der Ladung A1 legt der Kolben einen vollständigen
Hubweg zurück, wobei er seine Geschwindigkeit dauernd ändert. Dieselbe wird durch die
Kurve A1 in Abb. 2 wiedergegeben. In gleicher Weise ist die Geschwindigkeit des Kolbens
des zweiten Zylinders während der Ladung dieses Zylinders in Abb. 2 durch die Kurve A2 dargestellt. Das Volumen des in ,-,-jedem
Augenblick in den Zylinder eingebrachten Gases ändert sich nach dem gleichen periodischen Gesetz.
In Abb. 2 sind außerdem die Kurven R1, R2
dargestellt, welche die von dem Kompressor während einer vollständigen Umdrehung des
Motors abgegebene Luftmenge anzeigen. Der Vergleich der beiden Kurven.^ und R1
zeigt, daß der Druck in dem. Ladesammler sich in periodischer Weise ändert. Er vermindert
sich während des Beginnes der Ladung, da der Zylinder sich ja anfüllt, ohne
daß der Kompressor liefert. Der Druck erhöht sich schnell, sobald sich die Auslaßventile des Kompressors öffnen.
Hieraus ergibt sich eine Reihe von Schwingungen, die schematisch durch die Kurve P
dargestellt sind, die die Regelmäßigkeit der Ladung beeinträchtigen und Brennstoffkondensationen
herbeiführen können.
Abb. 3 zeigt schematisch die Folge der vier Zeiten mit den neuen Regelungen, welche die
Erfindung darstellen. Die Ladungen werden bei jedem Zylinder um mehr als die Hälfte
ίο des aufsteigenden Hubes des Kolbens verlängert. Die Kompression wird so in dem
Zylindermotor ebensoviel vermindert, während die übrigen Zeiten denen der gewöhnlichen
Arbeitsweise gleichbleiben.
Abb. 4 zeigt die Änderungen der in die Zylinder während einer vollständigen Umdrehung
der Motorwelle eingebrachten Luftmenge. Der gestrichelte Teil der Kurven A1, A2 wird in der Weise beseitigt, daß die
Abschnitte, in denen eine wirkliche Zufuhr von Luft in den Zylinder stattfindet, mit den
Ausstoßabschnitten R1, R2, des Kompressors
zusammenfallen. Die Kurve der Druckänderungen in dem Kompressor hat die Form der
Kurve P in Abb. 4.
Abb. 4a zeigt die Kurbelkreisdiagramme der Motorenzylinder 1 bis 4 (die Nummerierung
gilt von links nach rechts gemäß Abb. 5) und der beiden Kompressoren I und II (I entspricht der Oberseite des doppelt
wirkenden Kolbens 7 und II der Unterseite dieses Kolbens, s. Abb. S). Es bedeutet
A Ansaugung, AI, All Ladung aus
dem Kompressor I, II, B Verdichtung, C Entspannung, D Auspuff, R1, R2 usw. Ausstoß
von Luft in den Zylinder 1, 2 usw., T2, T1 usw.
Überleitung von Luft aus dem Zylinder 2 in den Zylinder 1 usw. Die Anfangsstellung der
Kurbeln ist mit α bezeichnet und. unterscheidet
sich um eine halbe Umdrehung von der Stellung der Kolben gemäß Abb. 5.
Zwecks Vereinfachung ist bei dem Entwurf der Diagramme die Vorzündung und die
Voröffnung des Auslaßventiles nicht berücksichtigt worden. Vorausgesetzt ist, daß die
Kompression in zwei gleichen Stufen stattfindet, so daß das Einlaßventil genau während
einer Dreiviertelumdrehung geöffnet ist, die Kompression genau eine Viertelumdrehung
(einen halben Hub) dauert und die Entspannung und der Auspuff je genau eine halbe Umdrehung (einen vollständigen Hub)
in Anspruch nehmen.
Im folgenden sei eine vollständige Arbeitsphasenaufeinanderfolge
des Kolbens des Zylinders ι beschrieben.
i. Umlauf (obere Diagrammreihe)
I.Hub (niedergehend): Das Einlaßventil ist geöffnet und das Auslaßventil geschlossen.
i. Hälfte: Überleitung der aus dem Zylinj
der 2 kommenden Luft, deren Einlaßventil in diesem Augenblick geöffnet ist.
2. Hälfte: Einlaß von Luft aus dem Kompressor I, dessen Ausstoßventil sich in dem
Augenblick öffnet, in dem das Einlaßventil des Zylinders 2 sich schließt.
2. Hub (aufsteigend): Das Auslaßventil ist geschlossen.
1. Hälfte: Das Einlaßventil ist geöffnet, der Kolben stößt die Luft durch das Einlaßventil
zurück, wobei ein Überleiten in den Zylinder 3 stattfindet.
2. Hälfte: Das Einlaßventil ist geschlossen, es findet eine adiabatische Kompression
statt.
2. Umdrehung (untere Diagrammreihe)
ι. Hub (niedergehend): Die Einlaß- und Auslaßventile sind geschlossen. Es findet die
Verbrennung und Entspannung statt.
2. Hub (aufsteigend): Das Einlaßventil ist geschlossen, das Auslaßventil geöffnet. Die
Gase puffen aus.
Die Vorgänge finden in den anderen Zylindern 2, 3 und 4 in entsprechender zeitlicher
Verschiebung statt, so daß man eine geschlossene Aufeinanderfolge der Luftüberleitungen
und der Verbrennungen erhält.
Im folgenden sei die Arbeitsaufeinanderfolge des Kompressors I beschrieben.
1. Umdrehung
x. Hub (aufsteigend):
1. Hälfte: Verdichtung der Luft.
2. Hälfte: Ausstoß der Luft in den Zylinder i, bei dem die Überleitung von Luft aus
dem Zylinder 2 beendet ist.
2. Hub (niedergehend): Ansaugung.
TT 1 1
2. Umdrehung
Die Arbeitsphasenaufeinanderfolge des Kompressors wiederholt sich mit dem Unterschied,
daß der gespeiste Zylinder nicht der Zylinder i, sondern der Zylinder 4 ist.
Der Kompressor I arbeitet mit den Zylindern ι und 4 und der Kompressor II mit den
Zylindern 2 und 3 zusammen.
Die Abb. 4b zeigt die Indikatordiagramme, und zwar bei A für einen Motorzylinder und
bei B für einen Kompressor.
Der Einlaß beginnt bei o, er findet unter Druck statt. Bis c stammt die Luft aus
einem anderen Zylinder. Zwischen c und d tritt aus dem Kompressor ausgestoßene Luft
ein. Dieser Abschnitt ist durch eine Reihe von kleinen Schwankungen gekennzeichnet,
die von der fortschreitenden Druckausgleichung in dem Kompressor, dem Sammler und dem Zylinder herrühren. Der mittlere
Druck bleibt jedenfalls genau konstant und demjenigen der ersten Hälfte des Hubes
gleich, im Gegensatz zu den bisher bekannten Motoren.
Während des Rückkehrhubes 2 wird die Luft zwischen d und b in einen anderen Zylinder
gedrückt, und zwar unter einem Drück, der genau demjenigen des ersten Hubes gleich
ist. Bei b wird das Einlaßventil geschlossen, und es findet alsdann die Verdichtung, die
Verbrennung und die Entspannung wie bei jedem anderen Motor statt. Bei e öffnet sich
das Auslaßventil, wodurch der Druck fällt. Der Auspuff findet während des Rückkehrhubes
4 statt, und zwar genau unter atmosphärischem Druck.
Der Kompressor saugt während des Hubes ι an, verdichtet während des ersten Teiles
des Hubes 2 und stößt zwischen c und d die Luft aus. Der Ausstoßabschnitt fällt mit
dem Ansaugabschnitt c-d des Zylinders zusammen.
Abb. 5 ist ein schematischer Längsschnitt durch einen vierzylindrigen Viertaktmotor.
Die Abbildung zeigt den Augenblick des Überströmens der Gase von dem ersten Zylinder
in denjenigen, welcher ihm in der Zündungsreihe folgt.
Der Kolben 1 befindet sich auf dem unteren Totpunkt und beginnt seinen aufsteigenden
Hub. Das Einlaßventil 2 bleibt geöffnet, während das Einlaßventil 3 des folgenden Zylinders
sich zu öffnen beginnt. Hieraus folgt, daß die in dem Zylinder 4 befindlichen Gase
durch den Zylinder 1 unter Durchlauf der Ventile 2 und 3 und des Ladungssammlers 6
in den Zylinder getrieben werden.
Der Kompressor, welcher mit der gleichen Drehzahl wie der Motor umläuft, besitzt eine
Anzahl von Zylindern, die der Hälfte der Anzahl der Motorzylinder entspricht. Bei
dem obenerwähnten Motor mit vier Zylindern besteht der Kompressor aus einem einzigen
Zylinder mit doppelter Wirkung. Der Kolben wird durch die Kurbelwelle des Motors
mit Hilfe eines Schiebers und einer Gleitführung gesteuert.
Der Kolben des Kompressors 7 ist in seinem oberen Totpunkt dargestellt, d. h. in
dem Moment, in dem er mit dem Kompressionshub in dem Zylinder 8 beginnt. Das Auslaßventil 9 ist geschlossen und öffnet sich
erst in dem Augenblick, in dem sich das Einlaßventil 2 des Motorzylinders 4 öffnet, so
daß der wirkliche Eintritt der Gase in den Zylinder mit dem Auslaß des Kompressors
zusammenfällt.
Das Einlaßventil 10 des Kompressorzylinders 8 ist offen dargestellt. Der Schluß des
Ventiles erfolgt durch eine Steuerung 11, die von der Nockenwelle 12 des Motors abhängig
ist. Hierdurch ist es möglich, die volumetrische Leistung des Kompressors in Verbindung
mit dem Schluß der Einlaßventile des Motors zu verändern.
Die Vorrichtung gestattet also, den Wert der Gesamtkompression des Motors zu verändern,
wobei aber die beiden Kompressionsstufen stets einander vollständig gleichbleiben.
Die gleichzeitige Veränderung des Schlusses der Einlaßventile des Motors und der
Einlaßventile des Kompressors erfolgt -durch Verstellung der Nockenwelle 12 mit Hilfe
irgendeiner bekannten Einrichtung 13. Auf der Nockenwelle 12 sind mehrere Nocken
nebeneinander angeordnet, die man nacheinander in eine Stellung senkrecht über den
Stößeln der Ventile bringen kann.
Abb. 6 ist ein teilweiser Schnitt durch den gleichen Motor während des Ladungsabschnittes des Zylinders 5, währenddessen
allein das Einlaßventil 3 geöffnet ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Mehrzylindrige Viertaktbrennkraftmaschine mit einem allen Zylindern gemeinsamen, von einem Kolbenverdichter nachgespeisten Ladungsaufnehmer, bei der jeder Zylinder der Maschine während eines ersten sehr großen Teiles des Ladungstaktes unter Druck eine Ladungsmenge aus einem anderen Zylinder und während des restlichen Teiles des Ladungstaktes eine von dem im Fördertakt befindlichen Verdichter über den Aufnehmer gelieferte Ladungsmenge erhält und während eines ersten sehr großen Teiles des darauffolgenden,Taktes (Rückhubes) ein Teil dieser vereinigten Ladungsmenge, der -dem von dem zugehörigen Zylinder gelieferten entspricht, stets unter angenähert gleichem Druck über den Aufnehmer in einen anderen Zylinder der Maschine abgeschoben wird, worauf die in dem ersten Zylinder verbliebene Ladungsmenge während des restlichen Teiles des Rückhubes verdichtet wird.
- 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch I, die eine Veränderung der Gesamtverdichtungshöhe der Maschine zur gleichzeitigen Bestimmung der Ladung der Maschine und der Leistung des Verdichters zuläßt, beispielsweise durch Verstellung der Hilfswelle, die mehrere zur Steuerung der Verdichter- und der Arbeitszylinderventile dienende Nocken trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR545644X | 1930-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE545644C true DE545644C (de) | 1932-03-14 |
Family
ID=8933091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930545644D Expired DE545644C (de) | 1930-04-18 | 1930-05-28 | Mehrzylindrige Viertaktbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE545644C (de) |
-
1930
- 1930-05-28 DE DE1930545644D patent/DE545644C/de not_active Expired
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