DE544494C - Schalteinrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Wassergeschwindigkeit in Schleusenumlaeufen - Google Patents

Schalteinrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Wassergeschwindigkeit in Schleusenumlaeufen

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DE544494C
DE544494C DEB147147D DEB0147147D DE544494C DE 544494 C DE544494 C DE 544494C DE B147147 D DEB147147 D DE B147147D DE B0147147 D DEB0147147 D DE B0147147D DE 544494 C DE544494 C DE 544494C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B7/00Water main or service pipe systems
    • E03B7/07Arrangement of devices, e.g. filters, flow controls, measuring devices, siphons or valves, in the pipe systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung zur selbsttätigen. Regelung -der Wassergeschwindigkeit. in Schleusenumläufen Beim Bau von Schleusen wird häufig die Forderung ,gestellt; daß -das Wasser in den Schleusenumläufen !eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten soll. Um dieser Forderung zu genügen, sind schon verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden,- bei denen ,aber sehr empfindliche Apparateerforderlich sind, so` daß sie .den an die Betriebssicherheit zu stellenden Anforderungen nicht genügen.
  • Gemäß der Erfindung soll eine selbsttätige Regelung der Wassergeschwindigkeit in den Schleusenumläufen auf seine ganz besonders einfache und zweckmäßige Weise erzielt werden. Die Erfindung liegt in einer besonderen Ausgestaltung der Schaltvorrichtung für die Antrieb,smotore der Umlaufverschlüsse und besteht darin, daß zwei Stufenschalter ,angeordnet sind, von denen der eine von dem Verschlußmittel des Schleuseneinlaufes, der andere durch eine in Abhängigkeit von dem Höhenunterschied des Innen- und Außenwassers der Schleuse stehende Regelvorrichtung gesteuert wird. Durch das Zusammenwirken dieser beiden Stufenschalter läßt sich ;erreichen, daß das Verschlußmittel des Schleuseneinlaufes mit kleiner werdendem Höhenunterschied des Innen- und Außenwassers immer weiter geöffnet und damit die Wassergeschwindigkeit in den Schleusenumläufen jieweils dem Wasserstand angepaßt wird.
  • Sind bei einer Schleusenanlage mehrere absperrbare Stichkanäle vorhanden, für deren Verschlußmittel verschiedene Antriebsmotore-Betracht kommen, wird erfindungsgemäß der in Abhängigkeit vom Höhenunterschied des Innen- und Außenwassers gesteuerte Stufenschalter zweckmäßig den Stufenschaltern sämtlicher Antrebsmotore zugeordnet. Die von den einzelnen Verschlußmitteln gesteuerten Stufenschalter können dabei,untereinander ungleich ausgebildet sein, insbesondere etwa derart,- daß sie mit einer gewissen Zeitverschiebung gegeneinander arbeiten..
  • Der von dem Höhenunterschied des Außen-und Innenwassers abhängige Stufenschalter A kann ferner_erfindungsgemäß gleichzeitignoch als Schalter für den Torantrieb aüsgebldet sein.
  • Wie die Schalteinrichtung im einzelnen getroffen werden kann und wie sie wirkt, soll nachstehend an Hand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
  • A ist danach der in Abhängigkeit vom Unterschied des Wasserstandes reinzustellende :Stufenschalter. B1, B2 sind die Stufenschalter, deren Einstellung in Abhängigkeit von den Schiebern Cl. C2 erfolgt. Diese SchieberC 1, C2 werden mittels der Motorre D1, D2 angetrieben. Jeder von ihnen sperrt im gezeichneten Zustande eine Zutrittsöffnung El bzw. E'2 für das Umlaufrohr F ab. Die einzelnen Schiebermotore D', D2 werden durch Schaltschützen C7 zu- und abgeschaltet, deren Bietätigungsstromkreis _ jeweils- über den zugehörigen SchieberschalterB1 oder B2 und den SchalterA verläuft. Wenn sich der Schieber C1 in der Schließstellung befindet, nimmt der Schalter Bi die Stellung - -i ein. Damit braucht dann der Schalter A seinerseits nur in die Stellung i zu kommen, um ein Schließen des Betätigungsstromkreises für das Schütz Gr und damit das Einlegen des Schützes zu erzielen. Der Motor Dl läuft infolgedessen an und verstellt den Schieber Cl. Durch die dabei eintretende Verstellung des Schalters'Bl auf die Stellung z wird der Betätigungsstromkreis, unterbrochen, um aber wiedereingeschaltet zu werden, sobald SchalterA gleichfalls in Stellung a gelangt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Schalter Bi schließlich auf Stellung 8 den Betätigungsstromkreis .endgültig unterbricht: Mit der Verstellung des Schiebers Cl -und des Schalters B1 kann im übrigen eine entsprechende Verstellung des Schiebers C2 und des Schalters B2 stattfinden. Die Verstellung steht dabei, da sie durch den S.chalterA bedingt ist, in Abhängigkeit von dem jeweiligen Unterschied des Wasserstandes beiderseits des Schleusentores H, so daß lein weiteres Öffnen der Schieber Cl, C2 immer nur dann stattfinden kann, nachdem dieser Unterschied sich. um einen gewissen Betrag verringert hat.
  • Ein iöffnen des Schleusientores -soll ,auf alle Fälle erst stattfinden, wenn der Wasserstand beiderseits des Töres sich vollständig ausgeglichen 'bat.- Um das mit Sicherheit _zu gewährleisten, kann man die Einschaltung des Antriebsmotors J für das Schleusentor H von der Stellung des Schalters A abhängig machen, indem der Betätigungsstromkreis für das Einschaltschützl( gleichfalls über den Schalter A geführt wird, so daß- er erst geschlossen werden kann, wenn der Schalter -4 seine .letzte Stellung einnimmt. Das Schließen erfolgt n ac 'h der Zeichnung durch ein, * en besonderen Betätigungsschalter L.
  • Ist der Wasserstand beiderseits des Schleusentores H von vornherein nur in geringerem Maße verschieden, als dies der -Stellung i des Stufenschalters ,4 entspricht, so nimmt dieser Schalter natürlich entsprechend :eine der späteren Stellungen ein.: Das bedeutet dann, daß die Schieber C1, C2 ohne vorhergehende Abschaltung der Antriebsmotore Dl, D2 verstellt werden können; bis die Schalter :B?, B2 die nächstfolgende Stellung erreicht haben. Befindet ,sich der Schalter A z. B. wegen der geringeren Wasserständsdiferenz auf Stellung q., so wird erst beim Übergang der Schalter B1, B? auf Stellung 5 ein Abschalten der Motore Dl; D2 stattfinden. Damit paßt sich die Einrichtung ohne weiteres in vorteilhafter Weise dem jeweiligen Wasserstand an.
  • Das Schließen des Schleusentores H und der Schieber Cl, C2 kann irgendwie beliebig erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung zur selbsttätigen Regelung der Wassergeschwindigkeit in Schleusenumläufen, gekennzeichnet durch zwei Stufenschalter (A,. Bi bzw. B2), -von denen der Beine ,(B? ). von dem Verschlüßmittel des Schleuseneinlaufs; der andere (A) durch :eine in Abhängigkeit .von dem Höhenunferschied des Innen-: und Außenwassers der - Schleuse stehende- Regelvorrichtung_gesteuert wird. z. Schalteinrichtung- --nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß der in Abhängigkeit vom _ Höhenunterschied des Außen- und Innenwassers -gesteuerte Stuf enschalter(A)- bei einer Schleusenanlage mit mehr enen.absperrbaren Stichkanälen den Stufenschaltern .:sämtlicher Antriebsmotöre zugeordnet ist: -3. Schalteinrichtung -nach den Ansprüchen i und z; dadurch gekennzeichnet; däß der von dem Höhenunterschied -desAuß.enünd Innenwassers ;ab'hängig'e Stufenschalter (A.)- gleichzeitig ,als Schalter für den Torantrieb ,ausgebildet ist.
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