DE544447C - Verfahren zur Beigabe stahlbildender Zusaetze zum aluminogenetischen Eisen fuer Schweisszwecke - Google Patents

Verfahren zur Beigabe stahlbildender Zusaetze zum aluminogenetischen Eisen fuer Schweisszwecke

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DE544447C
DE544447C DESCH92935D DESC092935D DE544447C DE 544447 C DE544447 C DE 544447C DE SCH92935 D DESCH92935 D DE SCH92935D DE SC092935 D DESC092935 D DE SC092935D DE 544447 C DE544447 C DE 544447C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K23/00Alumino-thermic welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

  • Verfahren zur Beigabe stahlbildender Zusätze zum aluminogenetischen Eisen für Schweißzwecke Es war ein bisher noch ungelöstes Problem, die bei der aluminothermischen Schweißung notwendige Zumischung von stahlbildenden Stoffen derart vorzunehmen, daß sie sich mit dem aluminogenetischen Eisen in gleichmäßiger Weise legieren und mischen, ohne dabei an der aluminothermischen Reaktion teilzunehmen. Früher hat man die stahlbildenden Zusätze mit der aluminotherniisclien hasse vermischt, wobei jedoch regelmäßig die Zusätze insofern an der Reaktion teilnahmen, als sie mit dem Sauerstoff des Eisenoxvdes der aluminothermischen Mischung Verbindungen eingingen, die die Zusätze nicht mir ihrem eigentlichen Zweck, nämlich der Legierung mit dem Eisen, entzogen. sondern auch durch die in ihrem Ausmaß nicht übersehbare Bindung von Sauerstoff die aluininothermische Reaktion und deren richtigen Ablauf beeinträchtigen. Um diesen Mißstarid zu vermeiden, legt man heute die stahlbildenden Zusätze oben auf die aluminothermische Mischung, so daß sie bei der Reaktion der letzteren ganz zuletzt in das abgeschiedene Eisen hineinfallen. Da dann die Reaktion noch nicht vollständig zu Ende zu sein pflegt, geht auch in diesem Falle immer ein Teil des stahlbildenden Zusatzes mit dem Sauerstoff des Eisenoxydes eine chemische Bindung ein und legiert sich nicht mit dem aluminogenetischen Eisen. Auch hier bleibt daher immer ein gewisser Grad der Unsicherheit in der Zusammensetzung des aluininogenetischen Eisens bestehen. Nach der Erfindung sollen die stahlbildenden Zusätze auf den Boden des Tiegels gelegt werden, wo sie zur überdekkung des Abstichstiftes und zum Verschluß der Tiegelöffnung benutzt werden, wie es bereits für in der Metallgießerei verwendete Tiegel vorgeschlagen worden ist.
  • Als stahlbildende Zusätze zum Eisen dienen z. B. Kohlenstoff, insbesondere Koks. Mangan, Silizium u. dgl. im gepulverten Zustand entweder allein oder in chemischer Verbindung oder Legierung miteinander Oder mit Eisen. Ihre chemische und physikalische Beschaffenheit bedingt eine so langsame Auflösung in dem darüberstehenden aluminogenetischen Eisen, daß ein selbsttätiges Durchschmelzen des Verschlusses unter allen Umständen nicht früher möglich ist, als bis der Abstich des Tiegels erfolgt ist. Es ist dann möglich, den Zeitpunkt des Allstiches frei und nach Maßgabe der Reaktionsdauer zii wählen. Beim Abstich löst sich in der starken Ströinung des vorbeifließenden aluminogenetischen hocherhitzten Eisens der Dichtungsstoff vollkommen auf und verteilt sich, wie die Erfahrung gezeigt hat, durch die auch in der Gußform noch anhaltende Strömung und heftige Bewegung mit hinreichender Gleichmäßigkeit in dem Schweißfluß. Es ist damit eine ' Vorausbestimmung der Zusammensetzung des aluniinogelletischen Eisens inöglich. ha der Ahstichstift in dein abfließenden alumino-enetischen Eisen schmilzt, so kann man zuni Zwecke der 7-ulegierttng stahlbildender Zusätze auch den Abstichstift aus stahlbildenden Zusätzen oder Legierungen dieser mit Bisen herstellen.
  • In der vorstehenden Beschreibung ist als Abstichvorrichtung ein Stift angenommen, der in der Abflußöffnung aufgehängt ist. Es kann aber unter Benutzung 'der Erfindung auch eine andere Vorrichtung zur Freiinachung der Abstichöffnung angewendet werden.
  • Bei der beschriebenen Benutzung der stahlbildenden Zusätze als Tiegelverschluß kann man auch mehrere verschiedene Schichten der Zusatzstoffe zur Abdichtung der unteren öffnun- und zum Schutze der Abstichvorrichtttng anordnen, wobei zweckmäßig die schwerer schmelzbaren Stoffe als obere Schicht zum Abdecken einer darunterliegenden zweiten Schicht weniger schwer schmelzbaren und leichter.löslichen Stoffes benutzt wird. In diesem Sinne ist es auch unter Umständen vorteilhaft, eine einfache Eisenscheibe-über den gepulverten Dichtungsstoff als oberen Schutz und Abschluß zii legen, wobei die Eisenscheibe dazu dient, die Auflösttn;, de> daruntcrliegenden Stoffes so lange zu verzögern,'bis die Reaktion abgelaufen ist find der Tiegel abgestochen werden kann.
  • In der Zeichnung ist die Anordnung der stahlbildenden Zusätze zum Verschluß des Tiegels im Schnitt dargestellt; a ist der Tiegel: b die Ausflißöftnung, c ein Pfropfen aus Papier oder Asbest, cd eine Schicht stahlbildender Zusätze; c@ ein Eisenplättchen, das zum Abdecken ,der Verschlußschicht dient, f ist die aluminotlierinische Masse, g der Abstichstift.,

Claims (1)

  1. PÄi'GN1C AN SPRUCII: Verfahren zur Beigabe stahlbildender Zusätze zum aluminogenetisehen Eisen für Schweißzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die stahlbildenden Zusatzstoffe (d) so in den Reaktionstiegel eingebracht werden, daß sie unterhalb .der Reaktionszone der aluminothezrnischen. Mischung (f) den* Boden des Tiegel§"(ä) bedecken mid- dadurch gleichzeitig als Schutz- und Dichtungsmittel für die Abstichvorrichtifng (g)'des Tiegelrerschlusses dienen.
DESCH92935D 1931-01-24 1931-01-24 Verfahren zur Beigabe stahlbildender Zusaetze zum aluminogenetischen Eisen fuer Schweisszwecke Expired DE544447C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898989C (de) * 1943-12-15 1953-12-07 Goldschmidt Ag Th Verfahren zur Beigabe von stahlbildenden und stahlverguetenden Metallen und/oder Metalloiden in das sich bei der aluminothermischen Umsetzung bildende Eisen
DE202011100121U1 (de) * 2011-05-02 2011-10-28 Elektro-Thermit Gmbh & Co. Kg Reaktionstiegel für aluminothermische Schweißungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898989C (de) * 1943-12-15 1953-12-07 Goldschmidt Ag Th Verfahren zur Beigabe von stahlbildenden und stahlverguetenden Metallen und/oder Metalloiden in das sich bei der aluminothermischen Umsetzung bildende Eisen
DE202011100121U1 (de) * 2011-05-02 2011-10-28 Elektro-Thermit Gmbh & Co. Kg Reaktionstiegel für aluminothermische Schweißungen

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