DE544282C - Druckspeicher fuer Gase oder Fluessigkeiten und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents
Druckspeicher fuer Gase oder Fluessigkeiten und Verfahren zur Herstellung desselbenInfo
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- B01J3/00—Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
- B01J3/04—Pressure vessels, e.g. autoclaves
-
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Description
- Druckspeicher für Gase oder Flüssigkeiten und Verfahren zur Herstellung desselben Die aus einem äußeren, den Druck aufnehmenden und einem inneren, nur gas- oder flüssigkeitsdichten Behälter bestehenden Druclispeicher für Gase oder Flüssigkeiten, bei denen der Druck unter Zischenschaltung einer zähflüssigen Dichtungssubstanz von dem inneren auf den äußeren Behälter übertragen wird, haben sich gut bewährt. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, an Stelle des einen inneren Behälters mehrere derselben ineinander anzuordnen und die Zlvischenräume mit zähflüssigen Dichtungssubstanzen als Druckübertragungsmittel auszufüllen, wobei diese verschiedene Viskosität besitzen können.
- Es wurde nun gefunden, daß man unter Umständen den bzw. die inneren Behälter weglassen kann, trotzdem aber einen den gestellten Anforderungen entsprechenden Druckspeicher erhält, wenn man auf die Innenwandungen des äußeren, den Druck aufnehmenden Behälters einen Überzug aus einer zähflüssigen Dichtungssubstanz aufbringt und die äußere Haut desselben so behandelt, daß eine schützende Schicht entsteht, die den inneren Behälter ersetzt, also gas- und flüssigkeitsdicht ist, die Dichtungssubstanz in ihrer Lage festhält und den Druck durch sie auf den äußeren Behälter überträgt. Hierbei kann die äußere Haut der Dichtungssubstanz durch Anstrich, Metallisierung 0. dgl. präpariert werden. Auch ist es möglich, mehrere Schichten nacheinander aufzubringen und vor Aufbringen der nächsten die Oberfläche der vorhergehenden entsprechend zu behandeln, in welchem Falle für die einzelnen Schichten Dichtungssubstanzen verschiedener Viskosität verwendet werden können, dergestalt, daß die Viskosität von außen nach innen zunimmt und auf diese Weise Gewähr für vollkommene Dichtheit gegeben ist, auch wenn sich in der äußeren Schicht Sprünge und Risse bilden sollten. Auch besteht natürlich die Möglichkein, außer einem oder mehreren inneren Behältern mit zwischengeschalteter Dichtungssubstanz auf den Innenwandungen des innersten Behälters noch eine oder mehrere Schichten aufzubringen und die Oberflächen dieser in der gleichen Weise zu U behandeln. Als besonderer Vorteil ist noch zu erwähnen, daß der neue Druckspeicher in allen wesentlichen Teilen an Ort und Stelle hergestellt werden kann und schwierige und kostspielige Transporte von Behältern und Behälterteilen in Wegfall kommen.
- Unter zähflüssiger Dichtungssubstanz, aus der die einzelnen Schichten bestehen können, sind z. B. gewisse Teersorten zu verstehen.
- Es gibt Teer, welcher in warmem Zustande wie Ölfarbe angestrichen oder durch Zerstäubungspistolen nach dem Spritzverfahren pneumatisch aufgespritzt werden kann und infolgedessen in die feinsten Poren eindringt.
- Obwohl sich dieser Teer beim Erkalten vollkommen hart anfühlt, beginnt er doch mit der Zeit zu fließen, hat also im kalten Zustande eine sehr starke Viskosität. Um nun ein solches Fließen, das manchmal Monate bzw.
- Jahre dauern kann, zu verhindern, kann man auf ebengenannten ersten Überzug einen zweiten von einer Teersorte aufbringen, die bei gewöhnlicher Temperatur schon ganz hart ist und eigentlich mit einer Art Asphalt zu vergleichen wäre. Diese Substanz würde nie allein genügen, da sie nicht in die Poren genügend eindringt und deshalb nicht genügend dichtet, besitzt aber die Eigenschaften, das »Fließen« des ersten Anstriches zu verhindern.
- Abgesehen hiervon ist diese Schicht so widerstandsfähig, daß man sie äußerlich metallisieren kann, um ihr eine noch größere äußere Härte zu verleihen. Diese Metallisierung kann hauptsächlich auf zweierlei Arten gemacht werden. Entweder wird eine leicht schmelzbare Legierung (Bleilegierung oder Zinnlegierung) direkt pneumatisch im flüssigen Zustande aufgespritzt, oder es wird auf die letzte Teerschicht noch eine Drahtgaze gelegt, die, aus verzinktem Eisen- oder Stahldraht bestehend, sich mit der daraufgespritzten Blei- oder Zinnlegierung verlötet und daher dieser aufgespritzten Schicht eine innere Festigkeit gibt.
- Handelt es sich um einen im Gebirge angeordneten Behälter, so muß derselbe erst ein Futter bekommen, das sämtliches Eindringen von Gebirgswasser verhindert. Hierzu gibt es verschiedene Verfahren, die mit dem Gegenstand der Erfindung aber nichts zu tun haben, da sie bekannt sind.
- Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt.
- Der äußere, den Druck aufnehmende Behälter, der aus beliebigem Baustoff mit und ohne Verankerungen und Versteifungen besteht, ist mit a bezeichnet. Erfindungsgemäß sind nun die Innenwandungen zunächst mit einer Schicht b einer Dichtungssubstanz überzogen, deren Oberfläche c besonders, beispielsweise durch Anstrich, Metallisierung o. dgl., präpariert ist und eine Schutzhaut bildet, die den Überzug festhält. Der erste Überzug ist mit einem zweiten Überzug d, ebenfalls aus einer zähflüssigen Dichtungssubstanz bestehend, überzogen, dessen Oberfläche wie beschrieben präpariert ist und eine Schutzschicht bildet. In gleicher Weise können noch mehrere Überzüge aufgebracht und hergerichtet werden, bis das angestrebte Ziel erreicht ist, also ein Druckspeicher entsteht, der auch bei Drücken von 200 Atm. und darüber absolut dicht ist.
- Der Druck selbst wird durch den äußeren Behälter a, der hierfür eingerichtet ist, aufgenommen.
- Diese neue Art der Innenausgestaltung von Druckspeichern eignet sich besonders in Fällen, in denen der äußere Behälter durch das gewachsene Gebirge ersetzt wird. Man schafft also im Berg einen Hohlraum, der infolge der ihn umgehenden Gebirgsmassen zur Aufnahme höchster Drücke geeignet ist und bekleidet die Wandungen dieses mit mehreren Schichten einer zähflüssigen Dichtungssubstanz, die wie oben beschrieben präpariert wird.
- PATENTANSPRÜCEE : T. Druckspeicher für Gase oder Flüssigkeiten unter Verwendung eines äußeren, den Druck aufnehmenden Behälters, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandungen des Behälters mit einem oder mehreren Überzügen aus einer zähflüssigen Dichtungssubstanz versehen sind und die äußere Haut jedes Überzuges z. B. durch Anstrich, Metallisierung o. dgl. verfestigt ist, so daß jeder Uberzug eine ihn schützende, zusammenhängende Schicht aufweist.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von Druckspeichern nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Innenwandungen des äußeren Behälters zunächst eine Schicht, bestehend aus einer Dichtungssubstanz, aufgebracht, dann die Obe?-fläche dieser durch Anstrich, Metallisierung 0. dgl. präpariert und hierauf die nächste Dichtungssubstanzschicht aufgebracht wird, deren Oberfläche dann in der gleichen Weise behandelt wird und so fort, bis die gewünschte Stärke erreicht ist.
Priority Applications (1)
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