DE544003C - Einrichtung zum Bedienen eines Geblaeses fuer medizinische Zwecke - Google Patents
Einrichtung zum Bedienen eines Geblaeses fuer medizinische ZweckeInfo
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- DE544003C DE544003C DESCH89767D DESC089767D DE544003C DE 544003 C DE544003 C DE 544003C DE SCH89767 D DESCH89767 D DE SCH89767D DE SC089767 D DESC089767 D DE SC089767D DE 544003 C DE544003 C DE 544003C
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Description
- Einrichtung zum Bedienen eines Gebläses für medizinische Zwecke Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, «-elche die Möglichkeit bietet, sich verschiedener, mit Gebläse versehener Apparate, wie z. B. eines Inhalators, eines Pulverzerstäubers ohne Gebrauch der Hände zu bedienen. Mit Hilfe der neuen Vorrichtung kann auch beispielsweise der Arzt eine Blutdruckmessung oder eine Venenstauung beim Patienten oder an sich selbst ohne Gebrauch der Hände vornehmen.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung bei ihrer Verwendung für irgendeinen mit einem Gebläse versehenen Apparat und A.bb.2 dieselbe Vorrichtung als Armdrücker bei der Vornahme einer Venenstauung bzw. Pulsunterbrechung.
- Der Apparat, dessen Einzelteile aus verschiedenem Material, wie Metall, Holz, Kautschuk gefertigt sein können, besteht aus einer Platte a, die an einer Seite die senkrechte Wand a, und an der anderen Seite zwei Fortsätze v und v, trägt, auf welch letzteren das Rad k mit seiner Achse k, in den Lagern 1, L, drehbar angebracht ist. Der Hebel f ist an dem Teil a, gelenkig mit dem Ansatzstück c befestigt und kann mittels des lösbaren Zapfens c, und der Bohrungen n beliebig verstellt werden. Etwa in der Mitte des Hebels f ist eine Halbkugel d fest oder verschiebbar angebracht; diese Halbkugel ist so bemessen, daß sie für verschieden große Blasebälge p verwendbar ist und aus den letzteren eine fast vollständige Luftauspressung zu bewirken vermag, so daß eine Berührung des Blasebalges mit der Hand vermieden und das Material des letzteren, besonders wenn er aus Gummi besteht, geschont wird. An dein freien Ende der Hebelstange f ist ein krummer Schlitz o ausgebildet, der dazu dient, die Schnur 1a, die unmittelbar oder über ein Gabelstück g an der Stelle o mit dem Hebel verbunden ist, leicht abnehmen: und befestigen zu können. Die Schnur dz läuft über das Rad k und zieht sich durch die Schwere des mit ihr verbundenen Steigbügels i nach unten. Die Hakenfortsätze am oberen Teil des Steigbügels dienen dazu, den letzteren nach Bedarf näher oder entfernter vom Fußboden einstellen zu können. Diese Bügelverstellung kann selbstverständlich auch auf andere Weise. wie z. B. durch Änderung der Länge der Schnur lt vorgenommen werden. Zur Bedienung der Vorrichtung kann man auch anstatt des Steigbügels i das Pedal j benutzen. Dieses Pedal ist zwecks sicherer Lagerung gelenkig und abnehmbar mit einer schweren, z. B. gußeisernen Platte j2 verbunden; der Schlitz j3 dient dazu, diese Platte j2 an dem Fußboden zu befestigen. Das Pedal j kann entweder mit dem Steigbügel an der Stelle der Krümmung des letzteren (bei i,) oder direkt an dem Schlitz o des Hebels f (z. B. bei einer Lagerung der Vorrichtung auf dem Fußboden) mittels des Hakens j, angebracht werden. Zur Befestigung des Apparates an einem Tische, Stative, Operationsstuhl o-. dgl. dient eine Klemmvorrichtung 7n mit den Klemmbacken in.' die so gekrümmt sind, daß man den Apparat mit seinem Teile a1 an einer runden Stange ebensogut wie an dem Tische befestigen kann. Auf der Platte a befinden sich ferner, für verschieden große und geformte Gebläse geeignet, zwei Lager e und b, deren ersteres zur Aufnahme des eigentlichen Gebläses, deren letzteres vermöge seiner Klemmvorrichtung und der Verstellschraube b1 zum Festhalten des Blasebalghalses dient.
- Die Handhabung erfolgt folgendermaßen. Der Blasebalg p wird auf der Platte a mittels der Klemmvorrichtungen b und e befestigt und der Hebel f so eingestellt, daß der Presser d und das Gebläse p sich in ihren höchsten Punkten berühren. Nachdem nun die Platte a des Apparates beispielsweise an einem Tisch mit der Klemme in befestigt ist, drückt der Arzt oder der Kranke mit seinem Fuße in rhythmischen Abständen oder andauernd auf den Steigbügel i (oder auf das Pedal j), solange es für die Untersuchung notwendig ist. Will man den Apparat im Freien benutzen, so wird er einfach auf die Erde gelegt, die Schnur lt mit dem Bügel i abgenommen und an dem Schlitz o das Pedal j vermöge seines Hakens j1 unmittelbar mit dem Hebel verbunden. Man kann dann, auf einem Stuhl, Klotz, Baumstumpf usw. sitzend, leicht mit einem Fuße das Pedal drücken; den Schlauch des Gebläses p, der hierbei weiter als sonst vorn oberen Teile des Körpers entfernt ist, kann man durch ein Zwischenstück verlängern.
- Die.Abb. 2 zeigt die Handhabung desselben Apparates beim Ausüben eines Druckes auf den Oberarm, beispielsweise zur Pulsunterbrechung oder Venenstauung. Die Teile b und e sind. hierbei weggenommen, können aber ohne zu stören, insbesondere der Teil b, auf der Platte bleiben. Der Apparat wird am Rande einer Tischplatte befestigt; der Patient streckt z. B. den Oberarm über die Platte a aus, so daß der Unterarm mit der Hand auf dem Tische bequem liegen kann. Die Stauungsbinde s wird mit der krummen Gabel 2i, die kettenartig an dem Ringt befestigt ist, zwischen dem Hebel f an dem Rande der Halbkugel oder nur mit dem Ringet an dem Haken w angehängt; am anderen Ende liegt die Binde s über den abgerundeten Teil a, der Platte zwischen den Fortsätzen v und v1 und wird mittels des Ringes t1 mit der Schnur lt oder mit dem Bügel i selbst verbunden. Der Arzt setzt den Fuß auf den Bügel oder auf das Pedal und bewirkt hierdurch bei dem Patienten eine Venenstauung. Für genügend starkes, sicheres und dabei elastisches Aufdrücken der Binde auf den Arm sorgt der federnde Druck der Halbkugel d. Durch einfache Entlastung des Bügels i kann der Druck der Binde in jedem beliebigen Zeitpunkt unterbrochen oder aufgehoben werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Bedienen eines Gebläses für medizinische Zwecke, insbesondere zur Blutdruckmessung oder Venenstauung, gekennzeichnet durch zwei auf einer Platte (a) verschiebbare und abnehmbare Halter (b, e) für das Gebläse (p) und durch einen etwa paraboloidförmigen oder halbkugeligen Drükker (d), der fest oder verschiebbar an einem Hebel (f) angeordnet ist, der wiederum an einem Ende verstellbar und gelenkig mit der Platte (a) verbunden und am freien Ende mit einer Schnur (h-) versehen ist, die über eine an der Platte (a) angebrachte Rolle (k) gleitet und an einem Bügel (i.) oder Pedal (j) derart befestigt ist, daß durch Druck auf den Bügel oder das Pedal das Gebläse von dem Drücker zusammengepreßt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (j) an der einen Seite an einer Bodenplatte (j2) befestigt und an der anderen Seite mit einem Haken (j,) versehen ist, der mit dem Bügel (i) oder dem Schlitz (o) des Hebels (f) in Eingriff gebracht werden kann.
- 3. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (p) ersetzt ist durch eine Venenstauungsbinde (s) oder eine andere bindenartige Vorrichtung zum Zusammenpressen menschlicher Körperteile, die einerseits mittels eines Ringes (t) mit einem Haken (w) der Platte (ca) oder mittels einer Gabel (u) am Drücker (d) und andererseits mittels eines Ringes (t1) am Bügel (i) oder Pedal (j) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH89767D DE544003C (de) | 1929-03-24 | 1929-03-24 | Einrichtung zum Bedienen eines Geblaeses fuer medizinische Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH89767D DE544003C (de) | 1929-03-24 | 1929-03-24 | Einrichtung zum Bedienen eines Geblaeses fuer medizinische Zwecke |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE544003C true DE544003C (de) | 1932-02-12 |
Family
ID=7444231
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH89767D Expired DE544003C (de) | 1929-03-24 | 1929-03-24 | Einrichtung zum Bedienen eines Geblaeses fuer medizinische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544003C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5569297A (en) * | 1994-09-08 | 1996-10-29 | Schneider (Usa) Inc. | Selective vascular compression device |
-
1929
- 1929-03-24 DE DESCH89767D patent/DE544003C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5569297A (en) * | 1994-09-08 | 1996-10-29 | Schneider (Usa) Inc. | Selective vascular compression device |
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