DE543727C - Spannvorrichtung mit mehreren den zu spannenden Gegenstand fassenden Spannrollen - Google Patents

Spannvorrichtung mit mehreren den zu spannenden Gegenstand fassenden Spannrollen

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DE543727C
DE543727C DE1930543727D DE543727DD DE543727C DE 543727 C DE543727 C DE 543727C DE 1930543727 D DE1930543727 D DE 1930543727D DE 543727D D DE543727D D DE 543727DD DE 543727 C DE543727 C DE 543727C
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tensioning rollers
clamped
tensioning
clamping
rollers
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DE1930543727D
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ERWIN SAUER
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für zylindrische Gegenstände, welche das Ein- und Ausspannen bei Stillstand oder bei drehender Bewegung sowohl bei Linksals auch bei Rechtslauf ermöglicht.
Die Erfindung wird vorteilhaft bei Spannfuttern an Gewindeschneidmaschinen, bei Bohrfuttern, Wellenkupplungen ο. dgl. angewendet.
Es gibt bereits denselben Zweck verfolgende Spannvorrichtungen, welche beispielsweise in Bohr- und Drehfuttern eingebaut sind und deren Spannung durch Exzentersegmente oder durch konische Rollen erfolgt.
Während die Segmentspannung nur eine Mitnahme in einer Drehrichtung zuläßt, hat die konische Rollenspannung den Nachteil, daß sich die Parallelität der Spannrollenachsen zu der Zylinderachse des Einspann- gegenstandes während der Abwicklung beider Mantelflächen verändert.
Das Neue besteht bei der Erfindung insbesondere darin, daß die beiden Enden der zylindrischen Spannrollen zu Kegeln oder Kegelstümpfen ausgebildet sind, deren Achsen zu den Spannrollenachsen versetzt sind, wodurch ein unbedingtes Festspannen und sicheres Lösen bei beliebig wechselnder Drehrichtung gewährleistet ist. Werden beispielsweise drei derartige Spannrollen in gleichen radialen Abständen zwischen zwei axial gegeneinander verschiebbare, konisch ausgebildete Spannhülsenteile gebracht, so gleiten die Spannrollen infolge ihrer kegelförmigen Enden so lange an den Innenkonussen dieser Spannhülsenteile gegen das eigentliche Spannfutterzentrum ab, bis die den Kegelgleitflächen gegenüberliegenden zylindrischen Rollenwände an den mitzunehmenden Gegenstand stoßen und denselben lose spannen. Wird nun z. B. beim Bohren eines Loches der lose in das Bohrfutter eingespannte Spiralbohrer gegen das zu bohrende Werkstück gedrückt, so erfolgt der Widerstand des Bohrers entgegengesetzt der Drehrichtung des Bohrfutters bzw. der Spannrollen. Nun wälzt sich die Mantelfläche des Spiralbohrerschaftes an den Mantelflächen der zylindrischen Spannrollen ab. Da die Achse der beiden Kegelstümpfe aber exzentrisch zu der Achse der zylindrischen Spannrollen liegt, so wälzen sich die Spannrollen gegen den einzuspannenden Bohrer, ohne die Parallelität ihrer Achsen zu verändern, ab, und es findet ein Anliegen auf der ganzenLänge des Bohrerschaftes vom losen Einspannen bis zum größten radialen Spanndruck ohne Rücksicht auf den Einspanndurchmesser statt, wobei sich die zylindrischen Mantelflächen fest gegen den einzuspannenden Bohrer pressen und festspannen.
Dasselbe gilt auch für Kupplungen, wo infolge des sich axial verschiebenden Spannhülsenteiles die Spannrollen gegen'die mitzunehmende Welle gleiten und sich bei Berührung auf die höher gelegenen Kegelmantellinien der exzentrisch ausgebildeten Kegelstümpfe abwälzen, wobei sich die zylindrischen Mantelflächen der Spannrollen gegen
die Welle drücken und diese mitnehmen. D. der Drehpunkt der Spannrollen an den niedrigsten Stellen der beiden Kegelstümpfe liegt, so kann die Drehung beliebig nach links 5 oder nach rechts erfolgen, wobei die Spannung immer dieselbe bleibt.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele · der Erfindung dargestellt, und zeigt die
ίο Fig. ι die Ansicht, Seitenansicht und Draufsicht einer Spannrolle- sowie einen Schnitt A-B durch die Führungsnut.
Fig. 2 einen Schnitt durch die beiden
Spannhülsenteile und der Distanzscheibe mit eingesetzten Spannrollen; die linke Hälfte zeigt den geöffneten und die rechte Hälfte den geschlossenen Zustand,
Fig. 3 die Draufsicht von Fig. 2 in geöffnetem Zustand bei abgenommenem oberen Spannhülsenteil sowie einen Schnitt C-D einer Spannrolle und der Distanzscheibe,
Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Bohrfutter,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Wellenkupplung mit eingebauter Spannvorrichtung nach Fig. 2 und 3.
Die zylindrischen Spannrollen α sind an beiden Enden mit Kegelstümpfen b, bt ausgebildet, c ist die Zylinderachse, während d die Kegelstumpfachse darstellt und mit e die Exzentrizität der Achsen c und d bezeichnet ist. In Fig. 2 sind die Spannhülsenteile mit f und ft bezeichnet, wobei ft axial von unten nach oben geschoben wird, wodurch die Spannrollen a an ihren paarweise ausgebildeten niedersten Kegelmantellinien g und gt an den Innenkonussen h, h± der beiden Spann*- hülsenteile/, f1 nach innen abgleiten, bis die den Kegelmantellinien g, gx gegenüberliegenden zylindrischen Rollenwände i an den einzuspannenden Gegenstand stoßen und lose spannen. Erfolgt nun eine radiale Bewegung der Spannrollen nach links oder rechts, so wälzen sie sich mit ihren zylindrischen Mantelflächen i einesteils an dem zu spannenden Gegenstand und andernteils an ihren Kegelstümpfen b, bx ab, wobei die längsten Kegelmantellinien g, g^ den Drehpunkt der Spannrollen darstellen und die Auflage dieser Drehpunkte die Innenkonusse h, Ji1 der beiden Spannhülsenteile /, Z1 sind. Der Distanzring k hält die Spannrollen a in gleichen radialen Abständen, was ein zentrisches Rundlaufen der einzuspannenden Gegenstände η bzw. q gewährleistet.
In Fig. 4 sind die beiden Spannhülsenteile /, ft zweckmäßig anders ausgebildet, als in Fig. 2 dargestellt, jedoch ist die Wirkungsweise dieselbe. Auch hier wird infolge Drehens der Spannhülse I durch das Gewinde m der untere Spannhülsenteil ^1 axial nach oben geschoben, wobei die Spannrollen α gegen den eingespannten Spiralbohrer η abgleiten und festspannen.
Um nach dem Bohren den fest eingespannten Bohrer zu lösen, genügt eine leichte Drehung der mit Gewinde versehenen Spannhülse / entgegengesetzt dem Spannen, wodurch die Spannhülsenteile f und ^1 axial voneinander abgleiten und die Spannrollen α entweder durch ihre Fliehkraft oder durch zweckmäßig angebrachte Federn nach außen gedrückt werden und den eingespannten Bohrer freigeben. Der untere Spannhülsenteil kann auch durch schräge Nuten usw. an Stelle des Gewindes verschoben werden.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Wellenkupplung wird die Spannung durch Verschieben der Spannmuffe ο bewirkt, wobei Spannhebel p die Spannhülse /x axial verschiebt, wodurch die Spannrollen α das Wellenende q in bereits beschriebener Weise festspannen und mitnehmen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Spannvorrichtung mit mehreren den zu spannenden Gegenstand fassenden Spannrollen, welche durch Drehen einer Spannhülse radial bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zylindrisch ausgestaltete Spannrollen (ß) an ihren an den konischen Spannhülsenteilen (f, ^1) anliegenden Enden in Kegelstümpfe (b, ^1) übergehen, deren Längsachsen parallel gegen die Zylinderachse versetzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930543727D 1930-03-18 1930-03-18 Spannvorrichtung mit mehreren den zu spannenden Gegenstand fassenden Spannrollen Expired DE543727C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE543727T 1930-03-18

Publications (1)

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DE543727C true DE543727C (de) 1932-02-09

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ID=6560152

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930543727D Expired DE543727C (de) 1930-03-18 1930-03-18 Spannvorrichtung mit mehreren den zu spannenden Gegenstand fassenden Spannrollen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE543727C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009629A1 (de) * 1978-09-11 1980-04-16 Black & Decker Inc. Selbstspannendes Spannfutter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009629A1 (de) * 1978-09-11 1980-04-16 Black & Decker Inc. Selbstspannendes Spannfutter

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