DE539751C - Sicherheitszuendschnur - Google Patents
SicherheitszuendschnurInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06C—DETONATING OR PRIMING DEVICES; FUSES; CHEMICAL LIGHTERS; PYROPHORIC COMPOSITIONS
- C06C5/00—Fuses, e.g. fuse cords
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
- Sicherheitszündschnur Die Erfindung betrifft eine Sicherheitszündschnur mit einem die Zündschnur umschließenden Metallmantel.
- Es ist bereits bekannt, zur Herstellung eines Zünders eine Zündschnur zu verwenden, die einen Schnürringe aufweisenden Metallmantel hat. Dieser Metallmantel soll einen so großen Durchmesser besitzen, daß die Sprengkapsel in ihn eingeführt werden kann. Bei der Verwendung eines solchen Zünders treten im Innern des Metallmantels beim Abbrennen der Zündseele hohe Druckspannungen auf, die zu einem Auseinanderreißen des Metallmantels und zu einer Entzündung den Zünder umgebender explosiver Gasgemische führen können. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der die Zündschnur umgebende Metallmantel so dimensioniert ist, daß die bei der Verbrennung der Zündschnurseele frei werdende Wärmemeuge den Mantel zum Schmelzen bringt. Zweckmäßig wird der Mantel mit einer Umhüllung aus in an sich bekannter Weise unverbrennbar oder wasserdicht und unverbrennbar imprägniertem Papier, Faserstoff o. dgl. umgeben. Es ist zwar bereits bekannt, zur Herstellung der sogenannten detonierenden Zündschnüre (Detonationsgeschwindigkeit etwa d.- bis 8000 m je Sekunde) Trinitrotoluol in geschmolzenem Zustand in ein Blei- oder Zinnrohr einzufüllen und dieses zwischen Walzen auf beliebige-Länge auszuziehen. Derartige detonierende Zündschnüre müssen jedoch mit einer Sprengkapsel gezündet werden, wogegen die Zündschnur gemäß der vorliegenden Erfindung ebenso entzündet wird wie eine gewöhnliche Zündschnur. Bei diesen detonierenden Zündschnüren kann sich der genannte Vorzug jedoch nicht auswirken.
- Bei der Verbrennung der neuen Zündschnur in Gegenwart einer zu explosiven Entzündungen (schlagende Wetter) neigenden Atmosphäre spielen sich nun folgende Vorgänge.ab: Die sehr heißen, bei der Verbrennung der Schnur anfallenden Gase geben einen Teil ihrer Wärmeenergie zum Schmelzen der Metallhülle ab. Durch das Schmelzen des Metalls wird ein laufendes Entgasen der Zündschnur gewährleistet und die Gefahr einer Explosion derselben beseitigt. Die Temperatur der Verbrennungsgase wird bei geeigneter Bemessung der Wandstärke der Metallhülle so weit herabgemindert, daß. die Zündschnur umgebende explosive Gasgemische im allgemeinen nicht mehr entzündet werden können.
- Unbedingt schlagwettersicher können solche Metallzündschnüre dadurch gemacht werden, daß sie mit unverbrennbaren und gegebenenfalls wasserdichten Materialien umgeben, also z. B. umwickelt, umsponnen oder umklöppelt werden. Es ist hierbei vorteilhaft, durch tinbringen von Salzen in die Umhüllung deren wärmeverbrauchende Substanz zu vergrößern. .
- Insbesondere erweist sich die Verwendung solcher Salze 'ars zweckmäßig, die bei ihrer Zersetzung eine indifferente Gas- oder Dampfschicht entwickeln, die eine Übertragung der Wärme der Verbrennungsgase auf die umgebende Atmosphäre erschwert.
- Bei Verwendung des f-ür Sicherheitszündschnüre üblichen Zündstoffes, bestehend aus Kalisalpeter, Holzkohle und Schwefel, und Verwendung von Blei als Mantelmetall wird bei einem äußeren Durchmesser der Metallzündschnur von 3,5 mm ein Mantel mit einer Wandstärke von o,3 mm verwendet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitszündschnur mit einem die Zündschnur umschließenden Metallmantel, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zündschnurseele umgebende Mantel so dimensioniert ist, daß die bei der Verbrennung der Zündschnurseele frei werdende Wärmemenge ihn zum Schmelzen bringt. z. Sicherheitszündschnur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallmantel eine Umhüllung aus in an sich bekannter Weise unverbrennbar oder wasserdicht und unverbrennbar imprägniertem Papier, Faserstoff o. dgl. hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE539751T | 1930-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE539751C true DE539751C (de) | 1931-12-02 |
Family
ID=6558678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930539751D Expired DE539751C (de) | 1930-03-25 | 1930-03-25 | Sicherheitszuendschnur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE539751C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958678C (de) * | 1952-04-18 | 1957-02-21 | Gossen & Co G M B H P | Schaltungsanordnung fuer die frequenzunabhaengige Messung des quadratischen bzw. arithmetischen Mittelwertes von Wechselstroemen oder -spannungen |
-
1930
- 1930-03-25 DE DE1930539751D patent/DE539751C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE958678C (de) * | 1952-04-18 | 1957-02-21 | Gossen & Co G M B H P | Schaltungsanordnung fuer die frequenzunabhaengige Messung des quadratischen bzw. arithmetischen Mittelwertes von Wechselstroemen oder -spannungen |
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