DE538493C - Vorrichtung zum Entwaessern von Messinstrumentengehaeusen - Google Patents

Vorrichtung zum Entwaessern von Messinstrumentengehaeusen

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DE538493C
DE538493C DE1930538493D DE538493DD DE538493C DE 538493 C DE538493 C DE 538493C DE 1930538493 D DE1930538493 D DE 1930538493D DE 538493D D DE538493D D DE 538493DD DE 538493 C DE538493 C DE 538493C
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Germany
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wick
housing
measuring instrument
dewatering
water
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DE1930538493D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/12Cleaning arrangements; Filters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entwässern von Meßinstrumentengehäusen Selbst in staub- und spritzwasserdicht verschlosseneh Gehäusen schlägt sich oft Feuchtigkeit nie$er und führt, wenn sich im Laufe der Betriebsperiode das Wasser in größerer Menge angesammelt hat, zu Übelständen in dem Arbeiten des Apparates. Dies ist vor allem an Wassermessern zu beobachten, in denen sich, da sie meist eine andere Temperatur als die Raumtemperatur haben, fast im-Tner Schwitzwasser bildet. Auch durch Undichtigkeiten der Stopfbuchsen kann Wasser in das Gehäuseinnere dringen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten,. solche Gehäuse zu entwässern, z. B. durch Einfüllen von hygroskopischen Mitteln, wie Chlorcalcium usw., oder durch Anbringen besonderer, gegebenenfalls verschraubbarer.Ablaßvorrichtungen am tiefsten Punkte des Gehäuses. Alle diese Vorrichtungen sind aber mehr oder weniger umständlich, bedürfen ständiger Wartung und sind auch nicht in allen Fällen anwendbar.
  • Gemäß der Erfindung wird auf einfache Weise eine dauernde selbsttätige Entfernung des Wassers dadurch erreicht, daß in dem Gehäuse ein Docht, der das Wasser aufsaugt, angeordnet und nach außen in abwärts geneigter Richtung-geführt ist, so daß das Wasser am untersten Ende des Dochtes abtropfen kann.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In Abb. i ist der senkrechte' Schnitt durch den Kopf eines Wassermessers mit Zeigerwerk und in Abb. ä ein Schnitt längs A-B dargestellt. Die Umdrehungen der Meßkammer oder des Flügelrades werden durch die senkrechte Welle w, die -in dem Gehäuse g durch eine Stopfbuchse gelagert ist, durch das Übersetzungsgetriebe t auf den Zeiger z übertragen. Am Boden des Gehäuses ist eine Öffnung o angebracht, durch die der im Gehäuse g ringförmig gelegte Docht (l nach außen geführt ist. Um eine größere Bodenfläche des Gehäuses zu erfassen, kann nach Abb. 3 zweckmäßig der Docht d im Gehäuse g flächenförmig ausgebildet werden. Durch die Verwendung eines Dochtes zur Entfernung des Wassers kann die Durchbohrung im Gehäuse so klein sein, daß durch sie ohne den durchgeführten Docht wegen der Oberflächenspannung das Wasser niemals abfließen würde. Zugleich ist der Docht ein guter Verschluß gegen das Eindringen von Staub.
  • Auch in solchen Instrumenten, wo die Durchbohrung des Gehäuses wegen der Konstruktion nicht am tiefsten Punkte erfolgen kann, ist eine Entwässerung infolge der Heberwirkung des Dochtes gewährleistet. In Abb: q. ist die Ansicht eines Druckmessergehäuses dargestellt. Am unteren Ende des Gehäuses g ist ein besonderer Kasten k angeordnet, der die Klemmen für die elektrische Fernübertragung der Anzeige enthält. Das Wasser, das sich in dem Gehäuse ansammelt, kann deshalb nicht an der tiefsten Stelle abgeführt werden, und es wird deshalb der Docht, wie aus der Abbildung ersichtlich, in Form eines Hebers angeordnet.
  • Es besteht ferner noch die Möglichkeit, durch Anordnung des Dochtes etwas oberhalb des Gehäusebodens herabrieselndes Wasser sofort abzusaugen, so daß der Boden gar nicht benetzt wird. In diesem Falle ist der Docht mindestens einmal um das Gehäuseinnere herumzuführen.
  • Um zu verhindern, daß der Docht durch Verschieben sich in die Teile des Meßgerätes legt und so das Arbeiten des Apparates stört, wird er am besten durch eine Metallversteifung in einer bestimmten Lage gehalten und der Form des Instrumentes angepaßt. Meistens wird die Versteifung durch eine Einlage (Draht, Blech usw.) erfolgen, doch kann aus konstruktiven Rücksichten auch ohne weiteres eine äußere Bewehrung des Dochtes erfolgen, wenn z. B. der herausgeführte Teil des Dochtes durch ein dünnes Rohr außerdem noch besonders geschützt werden soll.- Die Einlage kann ferner aus federnden Stoffen bestehen. Hierdurch kann sie, besonders bei ringförmiger Ausbildung, zur leichteren Montage um einen Wulst herum oder in einen Nutenring hineinfedern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entwässern von Meßinstrumentengehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse ein Docht angeordnet und in abwärts geneigter Richtung nach außen geführt ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht eine der Gehäuseform entsprechende, z. B. ringförmige Ausbildung erhält. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht in dem Gehäuse flächenartig ausgebildet ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht durch eine Einlage oder Bewehrung versteift ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, 2, 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage federnd ausgebildet ist, um eine selbsttätige Anlage des-Dochtes im Gehäuse zu erzielen.
DE1930538493D 1930-07-11 1930-07-11 Vorrichtung zum Entwaessern von Messinstrumentengehaeusen Expired DE538493C (de)

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