DE536882C - Kaminkuehler fuer grosse Leistungen mit unter dem Berieselungseinbau und ueber dem Luftzufuehrungsraum Iiegenden, Iuftdurchlaessigen Wasserauffangtassen und Sammelrinnen - Google Patents

Kaminkuehler fuer grosse Leistungen mit unter dem Berieselungseinbau und ueber dem Luftzufuehrungsraum Iiegenden, Iuftdurchlaessigen Wasserauffangtassen und Sammelrinnen

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DE536882C
DE536882C DED55836D DED0055836D DE536882C DE 536882 C DE536882 C DE 536882C DE D55836 D DED55836 D DE D55836D DE D0055836 D DED0055836 D DE D0055836D DE 536882 C DE536882 C DE 536882C
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    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C1/00Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers
    • F28C1/02Direct-contact trickle coolers, e.g. cooling towers with counter-current only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F25/00Component parts of trickle coolers
    • F28F25/02Component parts of trickle coolers for distributing, circulating, and accumulating liquid
    • F28F25/04Distributing or accumulator troughs
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kaminkühler, der in erster Linie für die Erreichung von großen Kühlerleistungen in einer Einheit Verwendung finden soll.
Das Bestreben der Industrie und mancher anderen Körperschaften, die die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Kraft und Licht als ihre Aufgabe betrachten, geht heute aus leicht erklärlichen wirtschaftlichen Gründen darauf hinaus, die vielen zerstreut liegenden Betriebe kleineren Umfangs möglichst in einer zusammenhängenden großen Kraftzentrale zu vereinigen. Diese mit entsprechend leistungsfähigen Maschinenanlagen ausgerüsteten und ausbaufähigen großen Zentralen bedingen dann weiter auch die Herstellung von Kaminkühlern in immer größeren Einheiten, wie sie der Steigerung der Maschinenleistungen angepaßt sein müssen.
Aus statischen und bautechnischen Gründen ergibt sich für derart große Kühler weiter die Bedingung, daß man sie in runder oder angenähert runder Vieleckform herstellt, also mit einem im Verhältnis zur überbauten Kühlergrundfläche kleinsten Umfang. Dieser kleine Umfang des Kühlers hat nun zur Folge, daß die am Fuße des Kühlermantels liegende Lufteintrittsöffnung, die für die notwendige Luftmenge zu bemessen ist, eine so große Höhe erreicht, daß die Wassereintrittshöhe davon in ungünstiger Weise beeinflußt wird. Beispielsweise müßte dann die Förderhöhe statt normal 6 bis 7 m auf 9,5 bis 10,5 m erhöht werden, wodurch die A_nschaffungskosten und die laufenden Betriebskosten eine wesentliche Steigerung erfahren.
Es sind nun Kühlerbauarten bekannt geworden, bei denen man zwecks Vermeidung der vorerwähnten Übelstände den Wasserauffangbehälter auf eine im Verhältnis zur Kühlergrundfläche nur kleine Fläche verkleinert und ihn bis dicht unter die Berieselung hochgezogen hat, wodurch jedoch ein sehr kleiner Behälterquerschnitt entsteht. Bei diesen Kühltürmen liegt jedoch meist der Wasserbehälter zentral und läßt daher nur geringe Ausmaße zu, falls nicht eine Vergrößerung des Behälters auf Kosten der Rieseleinbauten erfolgt. Für sehr große Kühlerleistungen bzw. Kühler fällt daher der Behälterinhalt meist zu klein aus. Bei den bekannt gewordenen Kühlern mit außenliegenden Wasserbehältern hingegen liegen diese so nahe am Kühlerumfang, daß die Luft unter diese Behälter hindurchströmen muß, um zu den Einbauten zu gelangen. Hierdurch wird die beim Erfindungsgegenstand angestrebte, wenn auch an sich bekannte Luftführung bei den bekannten Kühlern nicht erreicht.
Alle diese den bekannten Ausführungen von Kaminkühlern anhaftenden Mängel werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß bei
einem Kaminkühler für große Leistungen mit unter dem Berieselungseinbau und über dem Luftzuführungsraum liegenden, luftdurchlässigen Wasserauffangtassen und Sammelrinnen, die das Wasser einem oder mehreren am Umfang des Kühlers liegenden, bis nahe an die Berieselung heranstrebenden Sammelbehältern zuführen, erfindungsgemäß die Innenwand des Sammelbehälters in einem ίο solchen Abstand vom Kühlerumfang entfernt angeordnet ist, daß die Luft durch den Abstand in an sich bekannter Weise etwa senkrecht einfällt und nach Ablenkung im Luftzuführungsraum in die Berieselung eintritt. Es handelt sich daher beim Erfindungsgegenstand im wesentlichen um eine Kombination der außienliegenden Wasser sammelbehälter mit den Kanälen für die Luftführung mit senkrechtem Lufteinfall, um deren beim Erfindungsgegenstand gemeinsam zur Auswirkung gelangenden Vorteile bei Kühlern für sehr große Kühlerleistungen nutzbar zu machen.
Das aus der Berieselung niedertropfende Wasser wird in bekannter Weise in Wassertassen o. dgl. Schalen aufgefangen und durch besonders angeordnete, aus dem Kühler hervortretende Rinnen dem außenliegenden Sammelbehälter zwecks Aufspeicherung zugeführt. Der Erfindungsgedanke gilt auch dann als gewahrt, wenn der ringförmige oder in Vieroder Vieleckform um den Kühlerumfang herumlaufende Wassersammelbehälter sich nicht über den ganzen Umfang des Kühlers erstreckt; es ist hier lediglich die Bedingung zu erfüllen, daß die betreffenden Abschnitte des Wasserbehälters in einem dem Lufteinfall entsprechenden Abstand vom Kühlermantel angeordnet werden, und daß der als Lufteinfall dienende freie Ring durchläuft, derart, daß seine äußere Begrenzung zwischen den Behälterstücken durch Futtermauern gebildet wird.
Für eine gute Luftzuführung genügt es, wenn die an den Unterluftraum angrenzende Behälterwand und der Kühlergrund in Anpassung an die Luftströmung bzw. an die an jeder Stelle notwendigen Luftquerschnitte ausgeführt werden, wodurch an Bodenaushub gespart wird.
In Fällen, in denen die Aufstellung mehrerer großer Kühler in Gruppen erfolgt, können sie sämtlich einen zwischen sich liegenden Behälter gemeinsam haben, der sich den Lufteinfallabschnitten jedes Kühlers anschmiegt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, und zwar zeigt die Abb. 1 einen Vertikalschnitt durch den unteren Teil des Kühlers; die Abb. 2 zeigt diesen Kühler im Grundriß, links auf die Träger des Rieseleinbaues und rechts unter Weglassung desselben auf die Wassersammeltassen und Wasser leitrinnen gesehen; Abb. 3 zeigt eine ähnliche Ansicht wie Abb. 2, jedoch mit der Abweichung, daß es sich hier um einen Einzelkühler handelt, bei dem der Wassersammelbehälter in mehrere unter sich verbundene kleine Behälter aufgelöst ist; von dieser letzteren Ausführungsform zeigt dann die Abb. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie A-B in Abb. 3.
Wie in den Abbildungen zu erkennen, ist der Kaminkühler α unterhalb des Rieseleinbaues b zum Auffangen des Wassers mit Auffangtassen oder -schalen c versehen, die das Wasser Leitrinnen d zubringen, von denen es dann dem am Umfang des Kühlers α angeordneten Sammelbehälter e zufließt. Die Oberkante des Sammelbehälters liegt ebenso wie die Kühlerbasis normalerweise in Flurhöhe. Liegt die Kühlerbasis wegen der örtlich vorliegenden Wasserspiegel- und Terrainhöhen sowieso über Flur, so trifft dies dann auch für den Ringbehälter zu, wodurch die tiefe Ausschachtung für den Lufteintrittsraum f und gegebenenfalls auch die Futtermauern zwischen den einzelnen Teilen eines geteilten Ringbehälters in Fortfall kommen. Zum Einführen der Kühlluft in die äußere schmale Zone des Rieseleinbaues b dient die Lufteintrittsöffnung g und für die Zuführung der Luft unter den Mittelteil der Berieselung der Lufteinfallschacht h. Die Rohrleitung i bringt das Wasser auf die Verteilungsvorrichtung f; mit der Leitung k wird das rückgekühlte Wasser aus dem Behälter e abgezogen. Ist der letztere gemäß Abb. 3 in mehrere kleine Behälter aufgelöst, so sind diese zweckmäßigerweise durch Rinnen m im oberen Teil und durch Rohren im unteren Teil miteinander verbunden.
In Abb. 2 ist gezeigt, wie man zweckmäßig benachbart aufgestellte Kühler a mit ihrem Wasserbehälter e verbinden kann. Bei einer derartigen Ausführung braucht der Behälter e nicht über den ganzen Kühlerumfang sich zu erstrecken, für den Lufteinfallschacht h ist dieses jedoch nötig.
Im übrigen wird bemerkt, daß der Erfin- no dungsgegenstand für jegliche bekannte Ausführungsform und Art von Kühlern sich mit Vorteil anwenden läßt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kaminkühler für große Leistungen mit unter dem Berieselungseinbau und über dem Luftzuführungsraum liegenden, luftdurchlässigen Wasserauffangtassen und Sammelrinnen, die das Wasser einem oder mehreren am Umfang des Kühlers liegen-
    den, bis nahe an die Berieselung heranstrebenden Sammelbehältern zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Sammelbehälters (e) in einem solchen Abstand (Ji) vom Kühlerumfang (a) entfernt angeordnet ist, daß die Luft durch den Abstand Qi) in an sich bekannter Weise etwa senkrecht einfällt und nach Ablenkung im Luftzuführungsraum (f) in die Berieselung (b) eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED55836D 1928-06-03 1928-06-03 Kaminkuehler fuer grosse Leistungen mit unter dem Berieselungseinbau und ueber dem Luftzufuehrungsraum Iiegenden, Iuftdurchlaessigen Wasserauffangtassen und Sammelrinnen Expired DE536882C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445908A (en) * 1947-05-23 1948-07-27 Fluor Corp Mechanical draft water-cooling tower
FR2529655A1 (fr) * 1982-07-01 1984-01-06 Hamon Refrigerant atmospherique a ruissellement comportant des goulottes

Cited By (4)

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