DE535083C - Aus mehreren gewoelbten Teilen zusammengesetzte Lautsprechermembran - Google Patents
Aus mehreren gewoelbten Teilen zusammengesetzte LautsprechermembranInfo
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- DE535083C DE535083C DES73757D DES0073757D DE535083C DE 535083 C DE535083 C DE 535083C DE S73757 D DES73757 D DE S73757D DE S0073757 D DES0073757 D DE S0073757D DE 535083 C DE535083 C DE 535083C
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- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/16—Mounting or tensioning of diaphragms or cones
- H04R7/18—Mounting or tensioning of diaphragms or cones at the periphery
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
8. OKTOBER 1931
8. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 535083 KLASSE 21 a 2 GRUPPE
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Gegenstand der Erfindung ist eine aus mehreren gewölbten Teilen zusammengesetzte
Lautsprechermembran, bei welcher die einzelnen, mit den Längskanten gefügten Teile
durch eine Versteifungsrippe zusammengehalten werden, bei der erfindungsgemäß die Versteifungsrippe
als im magnetischen Feld schwingender und Sprechströme führender Leiter der nach dem elektrodynamischen
ίο Prinzip wirkenden Lautsprechereinrichtung
dient, so daß auf diese Weise die elektrische ■Energie in Schallenergie umgesetzt wird. Der
wichtigste Vorteil dieser Anordnung ist der, daß die die Membran bewegenden Kräfte
nicht an einem .Punkt, sondern gleichmäßig längs der ganze'n beweglichen Kante angreifen,
sofern diese nur in ihrer ganzen Länge im Magnetfeld verläuft. Das Auftreten von
Eigenschwingungen des antreibenden EIements (Kippschwingungen, Biegungsschwingungen
u. dgl.) ist unmöglich gemacht, da die ' - im Magnetfeld schwingende Rippe gleichphasig
angetrieben wird. Diese Versteifungsrippen bestehen vorzugsweise aus einem U-förmig um die Kanten herumgebogenen
und vernieteten Blech, z. B. einem Aluminiumblech.
Der Vorteil einer derartigen Einrichtung ist darin zu erblicken, daß die Kante eine hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht
erhält, und daß ferner die Oberfläche des Leiters im Verhältnis zum Querschnitt wesentlich
größer wird als bei quaderförmigen Rippen. Eine große Oberfläche ist wichtig
mit Rücksicht auf die gute Wärmeabfuhr, da bei elektrodynamischen Großlautsprechern ,35
mit einer Stromstärke von 80 bis 120 Amp. gerechnet werden muß. Eine Erwärmung des
Leiters würde eine Erhöhung des Ohmschen Widerstandes und damit eine wesentliche
Verschlechterung des Wirkungsgrades ver-Ursachen. Außerdem besteht die Gefahr der
mechanischen Deformation der Rippe. Eine derartige Deformation kann bei dem mit Rücksicht auf den guten Wirkungsgrad erforderlichen schmalen Luftspalt und bei der
großen Länge des Leiters, der zwischen den Magnetspulen schwingt, leicht zu Berührungen
des schwingenden Elements mit den . festen Polen führen, was sich selbstverständlich
akustisch außerordentlich störend bemerkbar macht.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert;
Abb. ι zeigt eine doppelt gewölbte Membran, deren mittlere bewegliche Kante mit
einer Versteifungsrippe in Form eines LJ-förmigen, mit der Membran vernieteten Bleches
versehen ist. Die metallische Kante befindet sich, falls sie für den elektrodynamischen
xA.ntrieb ausgenutzt wird, in der möglichst schmalen Lücke zwischen den Polen eines das
magnetische Feld erzeugenden Magneten. Zur
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erwin Gerlach in Berlin-Siemensstadt.
Vermeidung von Berührungen zwischen Leiter und Magnetpolen werden zweckmäßig
Polster aus Filz, Samt oder ähnlichem geeigneten Material zwischen-diesen beiden Apparatteilen
angebracht, die gleichzeitig der Memban noch eine zusätzliche Dämpfung geben, deren Klangreinheit dadurch erhöhend.
Die Abb. 2 und 2a veranschaulichen diese Anordnung, Abb. 2 im Querschnitt, Abb. 2a im
Längsschnitt. N und 5 bedeuten den Nordbzw. Südpol eines Magneten mit konstantem
Feld; I !bedeutet den Leiter, der an der Mittelkante
der Membran befestigt ist, während J die zwischengelegten Polster darstellen, die
eine Berührung zwischen Leiter und Magnetpolen verhindern.
Eine weitere Art der Führung des Leiters zeigt beispielsweise die Abb. 3. Der Leiter /
wird seitlich durch nachgiebige Bänder, Fäden, Drähte d oder ähnlich gehalten. Die
Eigenschwingung des ganzen Membransystems wird dabei zweckmäßig unter die tiefste Hörfrequenz gelegt.
Der elektrodynamische Antrieb der Membran kommt hauptsächlich für die mehrfach
gewölbte Membranform in Betracht, also z. B. für die in Abb. 1 gezeigte Form. Für die
gleiche Antriebsart ist jedoch auch eine mehr als zweifach gewölbte Membranform geeignet,
z. B. eine Bauart, wie sie in Abb. 4 beispielsweise veranschaulicht ist. Hierbei ist eine
größere Anzahl, beispielsweise sechs Einzelmebranen m so aneinandergereiht und ihre
beiden freien Kanten wiederum miteinander verbunden, daß ein allseitig geschlossenes
zylindrisches Gebilde· entsteht. Die zusammenstoßenden Kanten α der einzelnen Membranen
sind beweglich ausgebildet, während jede einzelne Membran jeweils in der Mitte zwischen zwei Kanten α feststeht, so daß das
ganze Gebilde gewissermaßen aus sechs jeweils von Mitte zu Mitte der Teilstücke reichenden
Einzelmembranen nach Abb. 1 besteht.
Um zu vermeiden, daß die Stellen, an denen die Membran unbeweglich befestigt ist, zu
störenden Eigenschwingungen des Membransystems Anlaß geben, erfolgt erfindungsgemäß
die Befestigung unter Zwischenlegung von Polstern aus Filz, Wollstoff (Samt) o. dgl., wie es beispielsweise in Abb. 5 dargestellt
ist. Hierbei bedeutet/) das Polster, k das Gehäuse o. dgl., an welchem die Membran
m befestigt ist. Zweckmäßig ist dabei die an der Membran anliegende Kante des
Polsters, wie in Abb. 6 gezeigt, mit Zacken, versehen, damit die Membran nicht längs
einer bestimmten Einspannlinie, die die Nei- » gung zu Eigenschwingungen unterstützen
würde, festgeklemmt ist.
Um die ziemlich empfindliche Membran des Gerätes, insbesondere wenn es als Schallaufnehmer
verwendet wird, vor Beschädigungen zu bewahren, ist zweckmäßig bei allen Anordnungen
ein Schutz in Form einer Draht- oder Gazebespannung vor der Membran vorgesehen.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Aus mehreren gewölbten Teilen zusammengesetzte Lautsprechermembran, bei welcher die einzelnen, mit den Längskanten aneinandergefügten Teile durch eine Versteifungsrippe zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsrippe, die vorzugsweise aus einem leichten, U-förmig um die bewegte Kante der Membran herumgelegten und zweckmäßig vernieteten Blech hergestellt ist, als im magnetischen Feld schwingender und Sprechströme führender Leiter der nach dem elektrodynamischen Prinzip wirkenden Lautsprechereinrichtung dient.
- 2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen gewölbten Memb(ranteile zu einer in sich geschlossenen schallstrahlenden Fläche von annähernd zylindrischer Form zusammengefügt sind.
- 3. Membran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die zylindrische Fläche bildenden Teilmembranen mit konvex nach außen angeordneten, je durch einen besonderen Schwingungserzeuger angetriebenen Wölbungen zusammengesetzt sind.
- 4. Membran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die metallischen Kanten und die Pole des Feldmagneten zur Vermeidung gegenseitiger Berührung Kissen aus Polstermaterial, beispielsweise Filz oder Samt, geklemmt sind.
- 5. Membran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einem Gehäuse unter Zwischenlegung von Polstern aus nach- . giebigem Werkstoff, beispielsweise Filz, Wollstoff oder Samt, die mit gezackten Rändern versehen sind, befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73757D DE535083C (de) | 1926-03-16 | 1926-03-16 | Aus mehreren gewoelbten Teilen zusammengesetzte Lautsprechermembran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73757D DE535083C (de) | 1926-03-16 | 1926-03-16 | Aus mehreren gewoelbten Teilen zusammengesetzte Lautsprechermembran |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535083C true DE535083C (de) | 1931-10-08 |
Family
ID=7504162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73757D Expired DE535083C (de) | 1926-03-16 | 1926-03-16 | Aus mehreren gewoelbten Teilen zusammengesetzte Lautsprechermembran |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535083C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201259B (de) * | 1950-06-05 | 1965-09-16 | Junghans Geb Ag | Schlaguhr mit schallabstrahlender Membran |
| US3953772A (en) * | 1974-03-25 | 1976-04-27 | Addressograph Multigraph Corporation | Cleaning of corona electrodes |
| WO1980001128A1 (fr) * | 1978-11-16 | 1980-05-29 | Audax | Transducteur electro-acoustique |
| US4924504A (en) * | 1987-06-18 | 1990-05-08 | Highwood Audio Inc. | Audio speaker |
-
1926
- 1926-03-16 DE DES73757D patent/DE535083C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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| FR2441980A1 (fr) * | 1978-11-16 | 1980-06-13 | Audax | Transducteur electro-acoustique |
| US4395598A (en) | 1978-11-16 | 1983-07-26 | Societe Audax | Electro-acoustic transducer causing sound waves to be in phase at any point by preventing reflection from the back end of the diaphragm to stress applying means |
| US4924504A (en) * | 1987-06-18 | 1990-05-08 | Highwood Audio Inc. | Audio speaker |
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