DE533281C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausstossen von Bolzen aus Kokillen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausstossen von Bolzen aus Kokillen

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DE533281C
DE533281C DENDAT533281D DE533281DD DE533281C DE 533281 C DE533281 C DE 533281C DE NDAT533281 D DENDAT533281 D DE NDAT533281D DE 533281D D DE533281D D DE 533281DD DE 533281 C DE533281 C DE 533281C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/04Handling or stripping castings or ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausstoßen von Bolzen aus Kokillen Aus gekühlten oder ungekühlten Kokillen werden die Bolzen meistens nach Umlegen der Kokillen durch Stollen mit Brechstangen oder mit besonderen automatisch betätigten Druckstangen herausgedrückt. Diese Art der Entfernung der Gußstücke ist entweder für den Bedienungsarbeiter ermüdend -oder mit ziemlich umständlichen und kostspieligen Apparaten verbunden; zudem werden die Kokillenwandungen - namentlich bei wassergekühlten Kokillen mit Kupferwandungen -leicht durch die Stoßwerkzeuge beschädigt.
  • Die neue Erfindung sieht das Ausbringen der Gußstücke aus vorgenannten Kokillen in einfachster Weise mit Preßluft in der Weise vor, daß der lichte Kokillenraum als Preßluftzylinder benutzt wird. In dem Gießraum unterhalb des Gußstückes wird durch Anschluß an eine Preßlufterzeugungsanlage ein genügender Überdruck erzeugt, um dadurch den Bolzen aus der umgelegten oder schräg gestellten Kokille mit Gewalt herauszuschleudern. Auf diese Art und Weise wird nicht nur das Güßstück sehr schnell aus der Kokille hinausbefördert, sondern auch gleichzeitig die Kokilleninnenwandung vor Verletzungen durch mechanische Ausdrückervorrichtungen geschützt. Die Gußstücke werden weiter durch die sich plötzlich ausdehnende Preßluft so stark beschleunigt, daß die Bolzen nicht - sobald sie bis über ihre Kipplage aus der Kokille hinausgetreten sind - an der Kokilleninnenwandung durch Verkanten Einkerbungen hervorrufen. Eine Vorrichtung gemäß dem neuen Verfahren ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Der Kokillenmantel i einer wassergekühlten kupfernen inneren Kokille 2 mit kreisförmigem Querschnitt ist nach dem Einguß des Bolzens 3 in die Entleerstellung gekippt. Der Kokillenverschluß q., der während des Eingusses des Bolzens 3 benutzt wurde, ist geöffnet. An Stelle dessen schließt der Deckel 5 den Kokillenboden luftdicht mittels des Gummiringes 6 ab.- Der Deckel 5 wird durch die Nase 7 und durch das Gabelende 8, in welches der Hammerkopfhebel9 auf einer Keilfläche mit Anzug zum Anpressen des Gummiringes 6 geschlagen werden kann, gegen den unteren Kokilleninnenr aum luftdicht angedrückt. Der Deckel s ist durch einen Nippel mit dem Preßluftschlauch io verbunden. Durch Öffnen des Hahnes i i wird dann der Bolzen 3 zum anderen Ende der Kokille hinausgeschleudert.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ausstoßen von runden oder prismatischen Bolzen aus gekühlten oder ungekühlten Kokillen, dadurch gekennzeichnet, daß der Block mittels Preßluft aus der Kokille geschleudert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen luftdichten Verschlußdeckel (5) mit Preßluftanschluß (io), der an Stelle des massiven Kokillenbodens tritt.
DENDAT533281D Verfahren und Vorrichtung zum Ausstossen von Bolzen aus Kokillen Expired DE533281C (de)

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