DE524504C - Dampfueberhitzer fuer Wassergasanlagen - Google Patents

Dampfueberhitzer fuer Wassergasanlagen

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DE524504C
DE524504C DEP58097D DEP0058097D DE524504C DE 524504 C DE524504 C DE 524504C DE P58097 D DEP58097 D DE P58097D DE P0058097 D DEP0058097 D DE P0058097D DE 524504 C DE524504 C DE 524504C
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DE
Germany
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steam
water gas
superheater
pipes
gas systems
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DEP58097D
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Power Gas Corp Ltd
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Power Gas Corp Ltd
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

  • Dampfüberhitzer für Wassergasanlagen
    Um ein Ausdehnen und Zusammenziehen
    der Dampfüberhitzerrohre in \Vassergasanla-
    cn mit stark schwankenden Temperaturen
    !)ei Verwendung einer an sich bekannten Um-
    üüllung der Rohre aus einem Stoff von großer
    Wärmeaufnahmefähigkeit zu gewährleisten, ist
    (hic Hülle der schlaufenförmi- angeordneten
    C"berhitzerrohre gemäß der Erfindung aus
    Gitter Anzahl kurzer Hülsen derart zusammcn-
    #esetzt, daß sich eine fortlaufende, sich unter
    TeinpcraturändcrunIgen ausdehnende und zu-
    sanunenziehende Umhüllung ergibt, wobei der
    Dampfein- und -austritt ferner durch Kopf-
    rohre geschieht, deren Enden zweckmäßiger-
    weise einseitig derart frei liegen, daß sie sich
    unter Teinperaturünderungen ausdehnen und
    zusammenziehen können.
    Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus-
    t' .der Erfindung.
    Mb. t zeigt die all-einei,ne Einrichttuig.
    Abb. 2 und 3 sind ein senkrechter und
    ein wsuigercchter Schnitt durch den dun
    wesentlichen Gegenstand der I?rfindtni- bil-
    denden C berhitzer.
    In der Abb. i stellt :1 einen .Wassergas-
    erzeujer, ß einen Dcunpfüberhitzer und C einen
    Abwärmckcssel (har. Der Gaserzetiger_1 ist
    von üblichur Einrichtung und ist mit der
    Litftzufülu-tucg t, dein Ltcfteinlaf.',vcnti12 und
    dem Dampfeinlaß 3 verbunden. Der Gas-
    erzeuger arbeite-, in gewohnter Weise abwech-
    seLnd finit Blase-as und Wassergas, und die
    licil.>cn Gase strömen durch clas Rohr .1 in
    den C-bcrliitzerD. @Vährend der Luft- (oder
    Blas-) Periode besteht das austretende Gas
    aus Stickstop und Kohlensäure mit etwas
    Kohlenoxyd. -Wenn die Luft- (oder Blas-)
    Periode andauert und die Temperatur der
    Kokslage ansteigt, wächst der Kohlenotyd-
    äelialt in den austretenden Gasen. Eine ge-
    wisse Luftulenge, die entsprechend der zu
    verbrennenden Kolilenot"#dtu(#ti<,e schwankt,
    tritt an der Stelle 5 in das Rohr 4., und das
    Gemisch von Luft und hlasegas strömt in
    den Ü berhitzer L3, der auch zur Zündung die-
    nen kann. Das verbrannte Gas gibt einen
    Teil seiner Hitze ab und verläßt den L:ber-
    hitzer durch, das Rohr o, (las tnit dem Ab-
    «viirni(#kesselC in @'url)itidung steht, der aus
    eici(#ni l#ölircnl:esscl mit Danipfsanunler Dund
    Umlaufrohren 15 uiid t 6 1)cstclit. 1) ic hch.',en
    (leise strömen (furch die sich zwischen den
    Rohrböden 7 und S erstreckende Ruhrgruppe
    hindurch und strömen durch (len Auslaß (o
    tuid ein Rolir to, wenn dessen Ventil i i ver-
    schlossen ist, durch das Verbindungsrohr 12
    und den Abzug i - wenn wenn dessen Verschluß 1.1
    ollcii steht.
    Wenn sich der Gaserzeuger in der Gasperiode befindet, so strömt das Wassergas durch (las Rohr .l in den Überlinzer und gibt einen Teil seiner fühlbaren Hitze ab. Dann gelangt das Gas in den Abwärtnekessel C und strömt, während das Ventil t I olten und das Ventil 14 geschlossen ist, durch. das Rohr io ab. Wenn der Gaserzeuger aus einer einzelnen Einheit besteht, braucht während der Luft- (oder Blas-) Periode kein Dampf durch die Röhren des Überhitzers zu gehen, da der Gaserzeuger keinen Dampf braucht. Wenn aber der Gaserzeuger einen Teil einer größeren Anlage bildet, kann der Überhitzen B während der Luft- (oder Blas-) Periode des Gaserzeugers zur Erzeugung von Dampf für einen anderen Gaserzeuger dienen, der sich in der Gaseperiode befindet. Bei der in Abb. i dargestellten Anlage kann der Dampf in den Überhitzen lediglich nach Maßgabe des Bedarfes des Gaserzeugers einströmen, und daher sammelt sich der Dampf während der Luft- (oder Blas-) Periode im Kessel und im Dampfsammler cd an, wodurch der Druck entsprechend steigt. Wenn das in der zum Überhitzen führenden Rohrleitung 17 vorhandene Ventil 18 offen ist, erfolgt starker Dampfdurchtritt unter entsprechendem Druckabfall. Um das freie und leichte Entweichen des Datnpfes vom Kessel C zum Dampfsammler D zu unterstützen, kann der erstere, wie dargestellt, im oberen Teil erweitert und eine '-Mehrzahl von Verbindungsröhren 15 zwischen diesem oberen Kesselteil und dem Dampfsammler D angeordnet sein.
  • Der Überhitzen ist im einzelnen in Abb.2 und 3 dargestellt.
  • Der Überhitzen ist aus senkrechten. U-förmigen Rohren 29 gebildet, deren offene enden mit einer Anzahl waa-erechter Kopfrohre 2 t bis 28 in Verbindung stehen, die in zwei. einander durchdringenden Gruppen angeordnet sind, so daß der Ein- und der Auslaß eines jeden U-Rohres durch die Kopfrohre mit der Dampfzu- und -abführung in Zusammenhang steht. Die Zuführung t7 und die Abführung 2o sind, wie gezeichnet, finit den Kopfrohren 25, 26, 27, 28 und 21, 22, 2;, 2,1 verbunden, von denen jedes eine LUzahl U-Rohre 29, 3o trugt. Die freien L-iiden der Kopfrohre können sich beliebig ausdehnen und zusammenziehen.
  • Die U-Rohre 29, 3o des Ü berhitzers sind von einer Anzahl kurzer Schutzhülsen aus nichtmetallischen Stoffe mit großem Wärmeaufspeicherungsvermögen, z. B. aus feuerfestem Ton, Schamott o. dgl., umgeben, die sich aneinander anschließen. Diese Hülsen erfüllen drei Aufgaben: Sie schützen erstens die Cberhitzerrohre gegen Zerstörung durch die staubbeladenen Generatorgase und die schwefligen Z@sitid@@ase sowie das stark reduzierende Wassergas. Die abwechselnd oxydierende und reduzierende Einwirkung des Überhitzerinhaltes wirkt äußerst zerstörend auf ungeschützte Metallteile. Zweitens wirken die Hülsen als Wärmespeicher. Wenn der Gaserzeuger in der Luft (oder Blas-) Periode ist und kein Dampf durch die Überhitzerrohre streicht, geben die heißen Gase einen Teil ihrer Wärme an die Hülsen ab, und diese aufgespeicherte Hitze wird später ausgenutzt, wenn die Dampfperiode beginnt und der Dampf durch die Rohre Hießt. Drittens aber dienen die Hülsen als Zünder für das Gemisch von Blasegasen und Luft. Die Zündtemperatur dieser Gase ist utn so höher, je geringer ihr Inhalt an Kohlenoxyd ist, und deshalb ist es wichtig, daß die Blasegase mit einer heißen, nicht dampfgekühlten Oberfläche in Berührung kommen, so daß eine Zündung stattfindet.

Claims (1)

  1. PATE\TTA\SPRUCII: Dampfüberhitzer für Wassergasanlagen, dessen Rohre mit einer nichtmetallischen Schutzhülle aus einem Stoff von großer Wärmeaufnahmefähigkeit umgeben sind. dadurch gel:ennzeichtiet, daß die Hülle der schlaufenförmi,- angeordnete. L'berhitzerrolire (29, 3o) aus einer Anzahl kurzer Hülsen (3t) besteht, die sich derart azieinanderfügen, daß eine fortlaufende, sich unter Temperaturänderungen ausdc:1inende und zusannnenziehcnde Umhüllung entsteht, wobei der Dampfein- und -austritt durch Kopfrohre (2i bis 28) geschieht, deren Enden zweckmäßigerweise einseitig derart frei liegen. daß sie sich unter Tempernturänderttngen ausdehnen und zusammenziehen können.
DEP58097D 1927-07-06 1928-06-28 Dampfueberhitzer fuer Wassergasanlagen Expired DE524504C (de)

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DE524504C true DE524504C (de) 1931-05-08

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DEP58097D Expired DE524504C (de) 1927-07-06 1928-06-28 Dampfueberhitzer fuer Wassergasanlagen

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