DE523699C - Kompressions-Kaeltemaschine - Google Patents

Kompressions-Kaeltemaschine

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DE523699C
DE523699C DES84165D DES0084165D DE523699C DE 523699 C DE523699 C DE 523699C DE S84165 D DES84165 D DE S84165D DE S0084165 D DES0084165 D DE S0084165D DE 523699 C DE523699 C DE 523699C
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DE
Germany
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compression
nozzle
steam generator
pressure
jet pump
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Expired
Application number
DES84165D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Artur Kroener
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B1/00Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle
    • F25B1/06Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle with compressor of jet type, e.g. using liquid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Kompressions-Kältemaschine Das Hauptpatent .I98 812 bezieht sich auf eine Kompressions-Kältemaschine, in welcher der Kompressor durch eine Strahlpumpe gebildet und als Treib- und Kältemittel der gleiche Stoff verwendet wird. Die Strahlpumpe wird durch einen Dampferzeuger gespeist, dessen Beheizung in Abhängigkeit von irgendwelchen Betriebsumständen, z. B. der Temperatur im Treibdampferzeuger, dem in diesem bestehenden Druck o. dgl., ein- und ausgeschaltet wird. Der Kondensator ist oberhalb des Dampferzeugers angeordnet und steht mit ihm durch ein Rohr mit Rückschlagventil in Verbindung. Nach (lern Abschalten der Beheizung erfolgt wegen des entstehenden Druckausgleichs ein Wiederauffüllen des Treibdampferzeugers mit Flüssigkeit.
  • Der bei einer solchen Strahlpurnpe erzielbare Wirkungsgrad ist nun bekanntermaßen ein sehr geringer. Ihre Brauchbarkeit ist da-11er in den einzelnen Fällen von der Art der Leistungen abhängig, denen die benötigte Pumpe genügen muß. Untersuchungen auf (lein Gebiete der Strahlpumpen haben für deren Brauchbarkeit zu gewissen Voraussetzungen geführt, unter' denen insbesondere hier Beachtung verdient, daß das Kompressionsverhältnis zwischen dem Ansauge- und Endzustand des zu fördernden Mittels möglichst klein sein soll.
  • Für jede Kältemaschine ist aber nun in gewissem Sinne das Kompressionsverhältnis des Kältemittels festgelegt und schwankt etwa zwischen j und i o. Dieser Wert erscheint nun offenbar fast zu hoch, um die Anwendti.n- eines Strahlapparates überhaupt noch zu empfehlen, denn das Kompressionsverhältnis soll unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Gesichtspunkte den Wert 1,5 nicht überschreiten, sondern sich allenfalls diesem nur nähern. Man gelangt jedoch auch unter diesen Umständen noch zu einer brauchbaren Lösung, wenn in einer Kältemaschine statt einer einstufigen eine mehrstufige Strahlpumpe angewendet wird. Die Kompression des Kältemittels erfolgt dann nicht durch eine einzige Stufe, sondern über mehrere in Reihe liegende Stufen. Die Speisung des Strahlapparates mit dem Kältemittel als Treibmittel geschieht dabei zweckmäßig in bemannter Weise durch die Düse, welche an der Stelle des höchsten Druckes wirkt also zur Erzielung der letzten Druckstufe dient. Die Speisung jeder in Richtung der Kompression früher liegenden Düse erfolgt aus dem Druckraum der nachfolgend-n höheren Kompressonsstufe. Diese Wirkungsweise wird klarer aus dem Ausführungsbeispiel zu lesen sein, «-elches in der beiliegenden Zeichnung gegeben ist.
  • In dieser bezeichnet a. den Strahlapparat, an den einerseits der Verdampfer b und das Speiserohr c des Apparates für die letzte Kompressionsstufe angeschlossen ist; d ist der Kondensator. Lm die sich ergebenden Verhältnisse näher zu erläutern; sei beispielsweise angenommen, daß im Verdampfer ein Druck von I Atm. Überdruck und im Kondensator d ein solcher mit 5 Atm. herrsche. Das treibende Mittel in der Speiseleitung besitzt einen Druck von ; Atm. und die Stufen im Strahlapparat seien so bemessen, daß die Kompression auf S Atm. in den Stufen :2, 3, atü erfolgt. Die Düsen des Strahlapparätes seien noch mit a, a.. und a3 bezeichnet. Wird der Apparat in Tätigkeit gesetzt, so ist zunächst nur die Düse a. wirksam, welche direkt vorn Druckreservoir bzw. Dampferzeuger gespeist wird. An den Druckraum dieser Düse ist nun das Speiserohr für die Düse a. angesetzt und hinter der letzteren dasjenige für die Düse a.. Das treibende Mittel für die Düse a. besitzt somit einen Druck von j atü und erzeugt hinter dieser Düse durch entsprechende Bemessung den Druck von 3 atü: Das Kältemittel von 3 atü wird nun zum Teil der Düse a1 zugeleitet, und diese erzeugt hinter sich den Druck von a atü. Es erfolgt somit die Kompression des Kältemittels in mehreren Stufen, d.li. das Kompressionsverhältnis zwischen dern zustand des abgesaugten und komprimierten Gases jeder Düse ist ein sehr geringes entsprechend der oben gestellten Forderung. Eine solche Umgestaltunb des Kompressorteiles einer Kälteeinrichtung nach dem Hauptpatent hat ganz. besondere Bedeutung wegen des schlechten Wirkungsgrades einer Strahlpumpe unter dem Gesichtspunkt, daß hierdurch die Anlaufzeit der Kühleinrichtung während einer Arbeitsperiode des Verdichters wesentlich herabgesetzt und somit ein schnelleres Einsetzen der tatsächlichen Kühlwirkung erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII; Kompressions-Kältemaschine nach dem Patent 498 8I2, bei der die Beheizüng eines eine Strahlpumpe speisenden Dampferzeugers selbsttätig periodisch ein- und ausgeschaltet wird; dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere zur Verkürzung der Anlaufzeit bis zur wirksamen Kühlung die Strahlpumpe in bekannter Weise für mehrstufige Kompression des getriebenen und mehrstufige Expansion des treibenden Mittels ausgebildet ist, indem nur die Düse für die Herstellung der stärksten Kompression von dem aus dein Dampferzeuger kommenden Treibmittel gespeist wird, während die Speisung der Düsen für die vorhergehenden Druckstufen jeweils aus dem Druckraum der nachfolgenden Düse erfolgt.
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