DE522396C - Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken - Google Patents

Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken

Info

Publication number
DE522396C
DE522396C DEK98443D DEK0098443D DE522396C DE 522396 C DE522396 C DE 522396C DE K98443 D DEK98443 D DE K98443D DE K0098443 D DEK0098443 D DE K0098443D DE 522396 C DE522396 C DE 522396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
drive
motors
arm
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK98443D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Curt Stedefeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ KRUCKENBERG DIPL ING
Original Assignee
FRANZ KRUCKENBERG DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ KRUCKENBERG DIPL ING filed Critical FRANZ KRUCKENBERG DIPL ING
Priority to DEK98443D priority Critical patent/DE522396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE522396C publication Critical patent/DE522396C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L13/00Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
    • B60L13/006Electric propulsion adapted for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Motoranordnung für Einschienen-Hängeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken Die Erfindung bezieht sich auf ein Hängeschnellbahnfahrzeug, bei welchem die einzelnen Laufräder schwingend am Ende gegabelter Drehlenker gelagert sind und durch Motoren angetrieben werden.
  • Mit der vorliegenden Erfindung ist ein solchermotorischer Antrieb für Hängeschnellbahnwagen, die mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit fahren sollen, geboten, bei dem die unabgefederte Masse. der Laufräder und der: gegabelten Lenker durch die Motoranordnung nur unerheblich oder gar nicht vermehrt ist. Unter Berücksichtigung der hohen Fahrgeschwindigkeit soll die Drehlenkerlagerung der Laufräder die unabgefederte Masse auf möglichst geringer Größe halten, und die Motoren sind gemäß der Erfindung derart gelagert, daß ihre Mässe nicht in Betracht kommen kann, während weiterhin der Einbau der Antriebsmotoren derart gehalten ist, daß eine einheitliche Stromlinienformverkleidung aller Fahrzeugteile erzielt ist.
  • Es sind bereits elektrisch angetriebene Schienenfahrzeuge bekannt geworden, bei denen das Ritzel der parallel zur Laufachse liegenden Motorwelle in eine entweder mit der Achse oder dem Antriebsrad verbundene Verzahnung eingreift. Die bekannten Ausführungen betreffen aber Tatzlagermotoren, die für sich mit einem Ende an der Achse, mit dem anderen Ende an dem Wagenkörper gelagert sind, während die Laufachse mit ihren Achsbuchsen entweder nach Eisenbahnart in Achsgabeln oder aber -automobilähnlich an den Tragfedern geführt ist. In allen diesen Fällen sind die ungefederten Massen durch diese Art der Lagerung wesentlich erhöht, während anderseits die Antriebsmotoren sich nicht innerhalb des stromlinienförmigen Hängebahnfahrzeugprofils unterbringen lassen. Um letzteres zu erreichen, sind Vorschläge von Hängebahnlaufwerken mit Rädnabenmotoren veröffentlicht worden, bei denen aber natürlich die Motoren als völlig unabgefederte Masse wirken und die deshalb für hohe Geschwindigkeiten unbrauchbar sind.
  • Gemäß der Erfindung ist die Motoranordnung derart getroffen, daß zur Erzeugung möglichst geringer, unabgefederter Laufwerksmassen der oder die Motoren dicht an der Schwingachse des Drehlenkers und zur Verringerung des Luftwiderstandes innerhalb des durch die anderen Bauglieder bedingten stromlinienförmigen Fahrzeugprofils angeordnet sind.
  • In den beiliegenden Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen einer Motoranordnung gemäß vorliegender Erfindung veranschaulicht.
  • Die Abb. z bis 6 zeigen Ausführungsformen mit Lagerung der kleinen Antriebsmotoren auf den Drehlenkerarmen der Laufräder, die Abb. 7 bis 18 große Antriebsmotoren mit Lagerung auf oder am Tragarm des Laufradgestells und die Abb. i9 bis 31 Ausführungsbeispiele von Antriebseinrichtungen mit großen Motoren, welche außerhalb der Laufwerkstragarme gelagert sind.
  • Der kleine Antriebsmotor a ist bei den Ausführungsformen nach Abb. i bis 6 in einfachster Weise unmittelbar auf dem Tragarm h gelagert. Je nachdem wie das Getriebe ' bzw. die Verzahnung beschaffen ist, mit welcher der Antrieb des Rades f erfolgt, liegt der Motor a mehr oder weniger nahe der Drehlenkerachse g-g, welche an dem Tragarm i des Fahrzeugkörpers gelagert ist.
  • Bei der in Abb. i in Seitenansicht und in Abb. 2 zum Teil in Draufsicht, zum Teil in waagerechtem Querschnitt dargestellten Anordnung greift die Welle des Motors a mit einem Ritzel b unmittelbar in einen Außenzahnkranzd am Laufradf. Es kann indes, wie in Abb. 3 in Seitenansicht, in Abb. q. zum Teil in Draufsicht, zum Teil in waagerechtem Querschnitt veranschaulicht ist, das Ritzel b auch in einen Innenzahnkranz,di an der Innenseite des Laufradkranzes / eingreifen. Oder es kann zwischen Ritzel b und Außenzahnkranz rl, wie Abb. 5 in Seitenansicht und Abb. 6 in Draufsicht bzw. waagerechtem Schnitt erkennen läßt, ein Vorgelege c eingeschaltet sein.
  • Die -Massenträgheitswirkung des Motors a bei der Fahrt ist bei Schwingungen um so geringer, je näher er an der Schwingachs g-g des Drehlenkers h liegt, und ändert sich mit dem Quadrat dieses Abstandes. Bei der nach Abb.S und 6 getroffenen Anordnung hat beispielsweise die Motorachsea nur 1/3 so viel Abstand von der Drehlenkerachse g-g wie die Laufradmitte f. Wiegt z. B. das Laufrad/ 200 kg, der Motora 5,o kg, so ist seine Massenwirkung bei Stößen zwischen Rad und Gleis nur (l/3)2# 50:2oo=1/36 derjenigen des Laufrades, also nicht mehr nennenswert. Selbst bei der Anordnung (Abb. 3 und ¢), wo der Motor a etwa halb sa weit von der Schwingachse g-g entfernt sitzt wie das Laufrad f, ist immer noch seine Massenwirkung nur (1/2)2 # 50: 200 = 1/i6 derjenigen des Laufrades, während ein gleich schwerer Flanschmotor auf der Laufachse immerhin die Radmassenwirkung um l-- 50:200 = 1/4 ihres Eigenwertes steigern würde. Hierbei ist ersichtlich, daß der Motor sich in das Wagenprofil einpaßt, wie es durch das Laufwerk und den Tragarm i bedingt ist, und daß er leicht zugänglich und auswechselbar gelagert ist.
  • Während bei den in Abe. i bis 6 dargestellten Ausführungsformen noch durch das Motorgewicht eine, wenn auch verschwindend geringe Vermehrung der unabgefederten Masse der Laufräder herbeigeführt ist, entfällt eine solche Vermehrung gänzlich bei den weiteren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen, bei denen nur die den Antrieb vermittelnden Teile das Gewicht des Laufrades um ein an sich nicht erhebliches Maß erhöhen.
  • Bei diesem nach den Abb. 7 bis 18 ausgeführten Antriebseinrichtungen sind gemäß der Erfindung die Motoren am Laufwerk in derartiger Weise untergebracht, daß sie wesentlich in dem durch sonstige vorhandene Bauglieder bedingten Fahrzeugprofil untergebracht sind, ohne dieses Fahrzeugprofil in Höhen- oder Seitenrichtung zu vergrößern. Diese zum Laufwerk gehörigen Bauglieder sind Laufräder samt Gelenkarmlagerung, Federung, Bremsteile u. dgl. Diese Teile, welche oberhalb der Fahrschiene liegen, sind zweckmäßig zur Erzielung eines geringen Luftwiderstandes durch einen in der Längsrichtung sich erstreckenden Mantel eingekapselt, und der Mantel ist in der Fahrtrichtung zweckmäßig stromlinienförmig ausgebildet. Formen derartiger Ummantelungen sind im Querschnitt in Abb. 8, 11, i q. und 17 ersichtlich.
  • Die Abb. 7 bis i 8 zeigen vier verschiedene Ausführungsformen, und zwar je Seitenansicht, Querschnitt bzw. Endansicht und Draufsicht.
  • Wie die Abb. 7 bis g erkennen lassen, ist der Motor a oben auf- dem Kopf des Tragarmes g, welcher zum Fahrzeugkörper nach unten hin führt, gelagert, während die Federung Y unterhalb des Motors .an den Gelenkarmen o1 bzw. .02 angreift. Der Motor bewirkt den Antrieb über die Zahnräder k-11-ml-n, bzw. k-12-m2-n2 auf die beiden Laufräder J_, /2, und es sind zwischen die Zahnräder 11 und ml bzw. 12 und m2 auf beiden Antriebsseiten nachgiebige Federsysteme p1 bzw. p2 eingeschaltet, wodurch während der Fahrt auftretende Schwingungen der Laufräder ausgeglichen werden.
  • Wie ersichtlich, ist der Motor a seitlich nach oben hin zugänglich und auswechselbar. Eine ähnliche Anordnung zeigen die Abb. i o bis 12, bei der allerdings zwei Motoren a" a., jeder für den Antrieb eines Laufrades f, vorgesehen sind. Beide Motoren sind gleichfalls oberhalb auf dem Tragarm q angeordnet und greifen mit ihren Zahnrädern 1112 in die Zahnräder u1 u2. Zur Übertragung des Antriebes auf die auf und ab schwingenden Laufräder i /2 ist eine geeignete Ausgleichskupplung s1 bzw. s2 vorgesehen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient hierfür eine nachgiebige Doppeltriebstangenkupplung (Bauart Bachli), deren eine Hälfte auf dem Zapfen v, bzw. v2 fest am Wagenarm q gelagert ist, während die andere Kupplungshälfte an den schwingbeweglichen Laufachsen der Räder/,/, als Doppelkurbelarm angreift.
  • Statt zweier Motoren, wie dargestellt, kann auch ein Zwillingsmotor .Anwendung finden. Bei der in Abb.13 bis 15 dargestellten Ausführungsform sind gleichfalls zwei Antriebsmotoren vorgesehen (je einer für ein Laufrad), die mit lotrechter Achse am Tragarm q zwischen Laufwerk und Wagenkörper vor der Seite zugänglich und auswechselbar gelagert sind. Der Antrieb erfolgt von den Motoren a"a. mittels Kegelräder ml w2 und x1 x2 unter Zwischenschaltung von Drehfedern p1 p2 auf die Stirnr äder ml m2 und von diesen auf die auf den Achsen der Laufräder f 1 bzw. f 2 sitzenden Stirnräder n1 tt2. Infolge dieser seitlichen Anordnung der Antriebsmotoren kann die Tragfederung r auch oberhalb der Drehlenker o, bzw. o2 angeordnet sein.
  • Statt zweier derartiger Motoren kann auch ein einziger entsprechend größerer Motor a für beide Laufräder f1 f2 am Tragarm q vorgesehen sein, wie die Abb. 16 bis 18 erkennen lassen. Da dieser Motor zweckmäßig eine etwas längere Bauart aufweist, kann es vorteilhaft erscheinen, denselben nicht lotrecht, sondern steil geneigt einzubauen, wie die Abbildungen zeigen.
  • Auch hier erfolgt der Antrieb wie bei Abb. 13 bis 15 über Kegelräder w und x sowie Stirnräder m und n, doch liegt die Drehfederung hier zwecks Ersparnis an Baubreite innerhalb des Zahnrades m. Die Triebwerke der beiden Laufräder sind durch das Zwischenzahnrad z untereinander verbunden.
  • Bei den bisher behandelten Einbauarten am Laufwerk ist der für den Motor verfügbare Raum nach Größe und Form immerhin noch eng begrenzt, er wird für sehr starke Elektromotoren, für Verbrennungs- und Turbomotoren nicht immer. ausreichen. In solchen Fällen können nach den Anordnungen der Abb. i g bis 3 i der oder die Motoren getrennt vom Laufwerksarm entweder in dem durch das Laufwerk vorgegebenen Flossenprofil oberhalb Moder unterhalb der Schiene untergebracht werden oder auch ganz im unteren Wagenrumpf.
  • In den Abb. i9 bis 21 (Seiten-, Auf- und Grundriß) sitzt der Motor a mit angenähert LängsgerichteterAchse amWagenkörper oberhalb des Nutzraumes, getrennt vom Laufwerk und Tragarm g. Er ist hierbei gut zugänglich und auswechselbar, selbst wenn er durch, Schräglage der Zwischenwelle 13 zwecks guter Gewichtsverteilung bis in die durch die Schiene bestimmte Mittelebene des ganzen Fahrzeuges rückt (s. Abb. 20 und 21). Der Antrieb erfolgt über Kegelräder w und x sowie Stirnräder z, m und n. Der Tragarm g des Laufgestells ist hier gegenüber dein Wagenkörper drehbar angeordnet und mit demselben verbunden mittels - Drehachse 6 und Stützflächen 7 bzw. 8 nach bekannter I)rehg estellbauar t. Um damit den Laufrädern f 1 f 9 Freie Einstellung in engen Kurven zu gestatten, ist die vom Motor @a zum Kegelrad w Führende Zwischenwelle 13 mit Universalgelenken 2 und 3 versehen, von denen eines, hier 3, auch längsverschieblich ist. Ebensogut könnte der Motor in dieser Art auch oberhalb der Schiene in der Laufwerksflösse untergebracht sein, w o z. B. die Raumverhältnisse für einen Verbrennungsmotor mit Schaltgetriebe (vgl. Abb. 22 bis 24) günstiger sein können. Setzt man die Drehachse der Räder x und z über die . La!ufradmitte, so kann die Längswelle zum Motor auch höher als die Laufrädermitte und annähernd waagerecht liegen.
  • Eine ähnliche Anordnung des Motors, aber im Wagenrumpf, ist in den Abb.22 bis 25 (Seiten-, Auf- und Grundriß sowie zweiter Aufriß) dargestellt, wie sie für die Anwendung von Verbrennungsmotoren besonders geeignet ist. Der Verbrennungsmotor ¢ sitzt hier am Vorderende des Fahrzeuges und ist innen vom Führerstand aus .auch während der Fahrt zugänglich, ohne den Führerstand merklich zu beengen. Dabei zeigt Abb.23 eine Motoranordnung mit hängenden, Abb. 2 5 eine solche mit liegenden Zylindern, in Abb.24 sind beide Ausführungen eingezeichnet. Beide Bauarten können dabei zwecks gleichmäßiger Gewichtsverteilung bis in die durch die Schiene gegebene Mittelebene des ganzen Wagens gerückt werden, ohne den Führerstand zu behindern. Das Schaltgetriebe 5 findet, wie ersichtlich, im Ansatzprofil der Wagenarme g gut Platz, selbst wenn es recht groß ist. Die Zwischenwelle i'3 vom Motor zum Laufwerk bedarf hier keiner Universalgelenke, um dem Drehgestell freie Bewegung um den Zapfen 6 zu gestatten, denn die Kegelräder w und x sind hier fest am Wagenkörper gelagert (Abb. 23, 24). Erst zwischen dem Kegelrad x und dem Stirnrad z (Abb. 23) ist für allseitige Beweglichkeit durch die Hohlwelle g des letzteren hindurch eine Welle io mit Doppelgelenken i i und 12 vorgesehen, wobei 12 als Knochengelenk auch die nötigen Längsverschiebungen gestattet. Selbstverständlich könnte an Stelle der Doppelgelenkwelle auch eine andere allseitig bewegliche Kupplungsart treten. In den Abb. 22 und 24 ist punktiert noch ein weiteres Kegelrad 14 nebst Zwischenwelle 15 angedeutet, mittels deren in gleicher Art auch weitere Laufwerksdrehgestelle des Fahrzeuges von dem einen vorn sitzenden Motor q. angetrieben werden können.
  • Abb.26 (Seitenriß), 27 (Grundriß) und 28 (Querschnitt) zeigen eine alle Laufwerke mittels Kegelräder 16 und 17 verbindende Längswelle 18 in Höhe der Laufradmitte. Diese wird von dem Dorn des im Wagenrumpf sitzenden Verbrennungsmotors ¢ nebst Schaltgetriebe 5 mittels Schrägwelle 13 und Kegeltrieb 2o angetrieben. Der Motor q. braucht bei dieser Anordnung nicht so stark geneigt zu sein wie bei Abb. 22 bis a5 -und kann zwanglos auch in, die Mittellinie des Fahrzeuges verlegt werden, so daß sein Schwerpunkt senkrecht unter der Schiene liegt. Auch hier ist die Motorbauart mit hängenden Zylindern die gegebene. Naturgemäß können auch hier, wie bei Abb. i 9 bis --i erörtert, der oder die Motoren waagerecht in der Laufwerksflosse sitzen.
  • Will man im Wagenrumpf einen großen Verbrennungsmotor ganz waagerecht setzen oder insbesondere die meist übliche Bauart mit stehenden Zylindern verwenden, so kann dies erfindungsgemäß nach Abb. 29 (Seitenriß), 3o (Grundriß) und 31 (Querschnitt) geschehen. Vorteilhaft wird dabei das Schaltgetriebe 21 im Laufwerksraum oberhalb der Schiene 22 untergebracht und unmittelbar an die Längswelle 18 angeschlossen, die hier als Kardangelenkwelle mit .einfachen Laufachskegeltrieben 23 und 2q. dargestellt ist. Vom untensitzenden Motor 25 zum obenliegenden Triebwerk braucht dann bei allen Schaltstellungen stets nur das einfache Motordrehmoment übertragen zu werden, die Übertragungsmittel erfordern daher wenig Gewicht und Räum. Eingezeichnet sind sie als Steilwelle 26 mit beiderseitigem Kegelradtrieb 27-28 und 29-3o; natürlich sind sie auch als Ketten-, Seil- oder Riemendieb ausführbar. Ebenso könnte der Motor 25 wie bei Abb. 27 auch längsgerichtet sein. Ferner könnte die Motoranlage statt am Wagenende in Wagenmitte liegen, da der Verlust an Nutzraum gering ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Motoranordnung für Einschienen-Hängeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung möglichst geringer unabgefederter Laufwerksmassen der oder die Motoren dicht an der Schwingachse (g) des Drehlenkers (lt bzw. .o. o2) und zur Verringerung des Luftwiderstandes innerhalb des durch die anderen Bauglieder bedingten stromlinienförmigen Fahrzeugprofils angeordnet sind.
  2. 2. Motoranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Motoren (a bzw. ala2) auf dem Drehlenkerarm (h) selbst nahe bei dessen Schwingachse (g) sitzen (Abb. i bis 6).
  3. 3. Motoranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Motoren (a bzw. a. ,a2) zwischen den Achsen der Drehlenker (o1 o2) eines Laufgestells und oberhalb dieser sitzen, währ end die Tragfederung (r) des Wagens unter die Drehlenker (o1 o2) verlegt ist (Abb.7 bis 12). q.
  4. Motoranerdnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (a) oder die Motoren (ai a2) mit senkrecht oder steil aufwärts stehender Achse seitlich am Tragarm (g) vom Wagen zum Laüfweik sitzen (Abb. 13 bis 18).
  5. 5. Abänderung der Motoranordnung für Hängebahnen mit Drehlenkerlaufwerken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die- Motoren (a bzw. ala2) getrennt vom Laufwerk und Wagentragarm in den abgefederten Massen des Wagenkörpers oder der Laufwerksflosse innerhalb des durch die ,anderen Bauglieder bedingten Fahrzeugprofils eingebaut sind und den Antrieb auf das Laufwerk in an sich bekannter Weise durch Gelenkkupplungen übertragen.
  6. 6. Motoranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Motoren (a'bzw, ala2) getrennt von Laufwerk und Wägentragarm (g) vor Q,der hinter dem Tragarm in der Laufwerksflosse eingebaut sind und durch wesentlich längsgerichtete Zwischenwelle (13) mittels Kegel- oder Schneckenradtrieb (w, x) auf das Laufwerk (fl f2) arbeiten (Abb. 19 bis 25).
  7. 7. Motoranordnung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (13) zwischen Motor (a) und Kegel- oder Schneckenradtrieb (w, x) mit Gelenkkupplungen (2,3) versehen und das Laufwerk (f1 f2) samt Kegel- oder Sehnekkenradtrieb (tv, x) an einem kurvenbeweglichen Drehgestell (g) angeordnet sind (Abb. 19 bis --i). B. Motoranordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Motor ein Verbrennungsmotor (q, 25) dient und dieser sowie der Kegel- oder Schneckenradtrieb (w, x) samt Zwischenwelle (13) fest am Wagenkörper angebaut sind und daß die Antriebsübertragung zum Drehgestellaufwerk kurvenbeweglich durch eine der gebräuchlichen, allseitig nachgiebigen Kupplungen (i i, 12) erfolgt (Abb.22 bis 25). g. Motoranordnung nach Anspruch i und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwerksantrieb über eine mit Siegel- oder Schneckenradtrieben (16, 17 bzw. 23, 24) versehene Längswelle (i8) durch einen im Wagenrumpf untergebrachten Motor (4 bzw. 25) erfolgt (Abb.26 bis 3i). io. Motoranordnung nach Anspruch i und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der im Wagenrumpf eingebaute Verbrennungsmotor (4) überwiegend hängende oder liegende Zylinderanordnung hat (Abb.26 bis 28). i i. Motoranordnung nach Anspruch i und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgetriebe (21) des mit stehenden Zylindern versehenen Verbrennungsmotors (25) im Laufwerksraum oberhalb der Schiene, der Verbrennungsmotor (25) dagegen im unteren Wagenkörper untergebracht ist (Abb.2g bis 3 i).
DEK98443D 1926-03-25 1926-03-25 Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken Expired DE522396C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK98443D DE522396C (de) 1926-03-25 1926-03-25 Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK98443D DE522396C (de) 1926-03-25 1926-03-25 Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE522396C true DE522396C (de) 1931-11-07

Family

ID=7238918

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK98443D Expired DE522396C (de) 1926-03-25 1926-03-25 Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE522396C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0770013B1 (de) Angetriebenes laufwerk für schienenfahrzeuge mit spurwechseleinrichtung
EP2085284B1 (de) Antriebsvorrichtung für ein Schienenfahrzeug
EP0589864B1 (de) Triebfahrzeug, insbesondere Eisenbahn-Triebfahrzeug
DE3732337C2 (de)
DE68901847T2 (de) Motordrehgestell fuer schienenfahrzeug mit ueber seine ganze laenge durchgehend niedrigem boden.
DE69312803T2 (de) Drehgestell für ein Schienenfahrzeug mit am Rahmen aufgehängten Direktmotoren und Getrieben
DE522396C (de) Motoranordnung fuer Einschienen-Haengeschnellbahnen mit Drehlenkerlaufwerken
DE2910392A1 (de) Drehgestell fuer schienenfahrzeuge, insbesondere fuer strassenbahnen o.dgl.
DE19703701C2 (de) Zweiachsiges Fahrwerk für schienengebundene Transportsysteme
DE69929675T2 (de) Triebdrehgestell eines zugfahrzeuges
DE885245C (de) Fuer Vor- und Rueckwaertsfahrt gleich gut geeigneter, aus Triebfahrzeugen und Anhaengern zusammengesetzter Schienenzug
DE609177C (de) Zweiachsiges Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge
DE852398C (de) Zweiachsiges Triebdrehgestell fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
DE2837302C2 (de)
DE2843830A1 (de) Antriebsanordnung fuer elektrisches triebfahrzeug
DE862617C (de) Drehgestell fuer Triebfahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge, mit Pendelwiege und zwei parallelachsig zu den beiden Treibachsen angeordneten Elektromotoren
DE2434420B2 (de) Aufhaengung des triebwerkes am fahrgestellrahmen eines elektrisch angetriebenen schienenfahrzeuges
DE433529C (de) Laufradlagerung bei Haengeschnellbahnfahrzeugen
DE665358C (de) Elektrisch angetriebener Niederflur-Strassenbahn-Triebwagen
DE9214101U1 (de) Aufhängung zur Führung der in einem Drehgestell von Schienenfahrzeugen angeordneten Antriebsaggregate
AT137052B (de) Motortriebwagen.
DE1905478C (de) Doppelachsantrieb für elektrische Schienentriebfahrzeuge
DE1259535B (de) Unterflanschlaufkatze mit Reibradfahrantrieb in Form einer Schleppkatze
DE600905C (de) Zweiachsiger Eisenbahn-Triebwagen mit Verbrennungskraftantrieb
AT134340B (de) Fahrgestell für elektrisch angetriebene Großkraftwagen mit quer zur Fahrtrichtung gelagerten Elektromotoren.