DE521666C - Draenleitung - Google Patents

Draenleitung

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DE521666C
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Germany
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drainage
copper
draen
line
drainage pipes
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ERICH LANGISCH
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ERICH LANGISCH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Dränleitung Die Erfindung bezieht sich auf eine Dränleitung und besteht darin, daß die bekannten Dränrohre mit solchen Metallen versehen werden, die, wie z. B. Kupfer, in aufgelöstem Zustande bakterientötende Eigenschaft aufweisen. Zweckmäßig geschieht dies in der Weise, daß man die Stöße mit Kupferblech ummantelt.
  • Zur näheren Erläuterung wird ausgeführt: Die häufig vorkommende Bildung von Eisenniederschlägen im Grundwasser verursacht in den Dränleitungen Verstopfungen und damit auch das völlige Versagen der Entwässerungsvorrichtung. Da es bisher .ein praktisch anwendbares Verfahren gegen die Eisenniederschlagbildung nicht gab, mußten die :davon befallenen Dränanlagen aufgegraben, gesäubert und wieder verlegt werden. Die dadurch entstehenden Kosten stellen die Rentabilität derartiger Meliorationen in Frage, oder sie stehen überhaupt in keinem Verhältnis zu dem durch die- Dränung zu erwartenden Vorteil.
  • Während man lange Zeit der Ansicht war, daß die Entstehung der Eisenniederschläge nur auf chemischem Wege erfolgen könne, haben Versuche ergeben, daß vorwiegend die Tätigkeit von Bakterien die Eisenablagerung verursacht. Die am häufigsten auftretende Art sind die sogenannten Ockerbakterien (Leptothrix ochracea).
  • Kupfer und Silber besitzen die Eigenschaft, in gelöstem Zustande auf alle im Wasser vorkommenden Bakterien tödlich zu wirken, selbst noch in stark verdünntem Zustande.
  • Gemäß der Erfindung stellt man Dränleitungen aus Kupfer oder einer hochprozentigen Kupferlegierung her. Damit ist die Gefahr der »Verockerung« völlig ausgeschaltet. Sobald das durchfließende Wasser mit dem Kupfer in Berührung kommt, nimmt es äußerst geringe Mengen des Metalls in sich auf und vernichtet in kurzer Zeit alle vorhandenen Mikroorganismen. Versuche haben die Richtigkeit des Verfahrens gemäß der Erfindung in vollem Umfange bestätigt.
  • Aus wirtschaftlichen Gründen lassen sich natürlich ganze Dränanlagen aus Kupfer nicht herstellen. Eine Ummantelung der Stöße zwischen den Dränrohren mit Kupferblech genügt aber bereits vollkommen, um dem in die Dränleitungen eintretenden Wasser die gewünschte Eigenschaft zu geben. Damit wird eine schädliche Entwickelung der Eisenbakterien genügend verhindert.
  • Das Verfahren ist in der Anwendung sehr einfach und im Vergleich zu den heutigen kostspieligen Reparaturarbeiten billig zu nennen.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Abb. i im Längsschnitt, in Abb. 2 in Ansicht.
  • i und 2 sind zwei Dränrohre; 3 ist eine Kupfermuffe, q. der Bindedraht. Die Verbindung der Dränrohre mit dem Kupfer kann natürlich auch in anderer Weise geschehen, beispielsweise indem man alle bekannten Metallverbindungen für Dränrohre aus Kupferblech herstellt.- Die gezeichnete Ausführungform stellt nur eine Anwendungsmöglichkeit dar und ändert sich entsprechend den Bodenverhältnissen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dränleitung, gekennzeichnet durch die Befestigung von Stücken solcher Metalle an den Dränrohren, die, wie z. B. Kupfer, in gelöstem Zustande bakterientötende Eigenschaft aufweisen.
  2. 2. Dränleitung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Kupferblech zur Verbindung, insbesondere zur Ummantelung der Rohrstöße.
DENDAT521666D Draenleitung Expired DE521666C (de)

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