DE521073C - Luftreiniger fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Luftreiniger fuer Brennkraftmaschinen

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DE521073C
DE521073C DEL73120D DEL0073120D DE521073C DE 521073 C DE521073 C DE 521073C DE L73120 D DEL73120 D DE L73120D DE L0073120 D DEL0073120 D DE L0073120D DE 521073 C DE521073 C DE 521073C
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Germany
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air
tubes
liquid
negative pressure
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/02Air cleaners
    • F02M35/026Air cleaners acting by guiding the air over or through an oil or other liquid bath, e.g. combined with filters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Luftreiniger für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft einen Luftreiniger für Brennkraftmaschinen u. dgl., bei welchem der Luftstrom in schräger Richtung derart auf die Oberfläche einer viskosen Flüssigkeit geleitet wird, daß diese eine kreisende Bewegung erhält.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Luft auf die Flüssigkeitsoberfläche durch mehrere kreisförmig angeordnete, geneigte Röhren geleitet wird, und der Flüssigkeitsbehälter als ringförmige Schale ausgebildet ist, die im Querschnitt die Gestalt der Kettenkurve hat.
  • Gegenüber bekannten Luftreinigern gleicher Gattung, bei welchen die Luft durch eine einzelne Röhre auf die Flüssigkeit geleitet wird, kann die gleiche Leistung wie mit dem Erfindungsgegenstand nicht erreicht werden, weil die Luft in der einen Röhre eine zu große Geschwindigkeit erhalten müßte, um die Kreisbewegung der Flüssigkeit hervorzubringen. Außerdem aber entstehen durch Anwendung einer Mehrzahl von Röhren eine Anzahl gleichmäßig verteilterAuftreffstell.en, wodurch bewirkt wird, daß eine regelmäßige und gleichförmige Bewegung der Flüssigkeit eintritt, ohne Veränderung der Höhenlage der Flüssigkeit und ohne Bildung von Wirbelungen. Auch die Gestaltung des Behälters in Form der Kettenkurve übt einen regelnden Einfluß auf die Flüssigkeitsbewegung aus.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Luftreinigers besteht darin, daß die mehrfach geneigten Röhren mit Klappen oder ähnlichen Verschlußkörpern versehen sind, die durch Federn in Schließlage gehalten und selbsttätig durch den vom Motor erzeugten Unterdruck gesteuert werden, derart, daß die Zahl der in Wirksamkeit tretenden Röhren von diesem Unterdruck abhängig ist und infolgedessen die Durchtrittsgeschwindigkeit der Luft durch den Apparat konstant gehalten werden kann.
  • An sich ist die Regelung der Durchtrittsgeschwindigkeit durch Anwendung von Klappen .bekannt; im vorliegenden Falle aber regelt der von dem Motor hervorgebrachte Unterdruck selbst die Klappen der Röhren, die der Wirkung geeichter Federn unterworfen sind.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt schematisch einen senkrechten Schnitt nach i-i von Fig. 2, während Fig. 2 eine Oberansicht des Apparates, teilweise aufgeschnitten, zeigt.
  • Eine ringförmige Schale a, die aus einem leichten Metallblech in geeigneter Weise hergestellt ist, ist so ausgebildet, daß die Außenwand a1 höher ist als die Innenwand a2. Der Querschnitt der Schale hat etwa die Form einer Kettenkurve.
  • Die Ränder der Wände a1 und a2 sind nach dem Innern der Schale umgelegt, so daß sie Abprallflächen bilden.
  • Ebenfalls aus Blech ist eine Art Deckel oder Kappe b hergestellt; dieser besitzt einen schwach konischen Rand b1 und ein Mittelstück b2. Die Breite des Randes b' ist ungefähr ebenso groß wie die Breite des ringförmigen Teiles der Schale a.
  • In die Ränder bl der Kappe b ist eine .Anzahl kleiner Röhren c so eingesetzt, daß sie etwa tangential zur Mittelfläche b2 der Kappe gerichtet und derart geneigt sind, daß die unteren Mündungen sich in einer gewissen Entfernung unterhalb des Randes bl in der Schale a befinden und gegen die Außenwand a2 gerichtet sind, wie die Zeichnung zeigt.
  • Ein Ablenkorgan d ist am Mittelstück der Kappe ti derart befestigt, daß es die oberen Mündungen der Strahlröhren c überdeckt.
  • Zur Verbindung des Luftreinigers mit dem Vergaser, an welchem er benutzt werden soll, dient ein Rohrkrümmer e, auf welchem die ringförmige Schale a aufsitzt, wobei aber dafür gesorgt ist, daß zwischen dem Mittelblech b2 und dem oberen Rand des Rohrkrümmers ein genügender Raum zum Durchgang der aus dem Reiniger austretenden Luft verbleibt. Zweckmäßig wird zwischen Mittelplatte und Rohr ein kleines Kreuz f o. dgl. eingesetzt, um selbsttätig die zwischen .den beiden Elementen zu beobachtende Entfernung festzulegen.
  • Die infolge des vom Motor hervorgerufenen starken Unterdrucks mit großer Geschwindigkeit durch die Röhren c hindurchtretende Luft trifft heftig auf die Oberfläche der Flüssigkeit, und zwar in einem solchen Winker, daß die Flüssigkeitsmasse eine kreisende Bewegung annimmt und unter Wirkung der durch diese Bewegung hervorgerufenen Zentrifugalkraft die mit strichpunktierten Linien in Fig. i angedeutete Lage einnimmt; sie breitet sich also nach der Außenwand und nach oben hin aus. Die Luft gelangt also, nachdem sie einen ersten starken Rückstoß erlitten hat, zwischen das Rohr e und die Kappe b, dann tritt sie in das Rohr e ein, nachdem sie einen zweiten starken Rückstoß erhalten hat. Durch das Rohr e gelangt sie dann in den Vergaser.
  • Die Luft hat sich von den in ihr enthaltenen Teilchen befreit, einerseits unter Wirkung der Zentrifugalkraft infolge der verschiedenen starken Richtungsänderungen, die sie in dem Reiniger ausführen mußte, und anderseits durch das Abfangen dieser Teilchen seitens der mehr oder weniger viskosen, in der Schale a enthaltenen Flüssigkeitsmasse. Dadurch, daß die Oberfläche der Flüssigkeit vor den die zu reinigende Luft in die Vorrichtung einführenden Mündungen vorbeiströmt, wird die aktive Oberfläche vor den Mündungen ständig erneuert, und weil sich die: Flüssigkeitsmasse in einer schnellen Kreisbewegung befindet, so dringen die abgefangenen Teilchen in das Innere dieser Masse ein, und gleichzeitig tritt eine dauernde Erneuerung der aktiven Oberfläche ein.
  • Die Vorrichtung kann in vorteilhafter Weise so ausgebildet werden, daß die Durchtrittsgeschwindigkeit der zu reinigenden Luft durch die Strahlröhren c trotz Änderungen in der Stärke des Unterdrucks, welcher von dem Motor hervorgerufen wird, konstant bleibt. Man kann das dadurch erreichen, daß man die Röhren c teilweise außer Tätigkeit setzt, indem man durch tarierte Federn belastete Klappen an den Röhren anordnet, welche die Röhren in Tätigkeit treten lassen, in dem Maße, wie sich der vom Motor hervorgerufene Unterdruck verstärkt.
  • Man kann die Austrittsenden der Luftröhren c abflachen, um die Breite der Zone, innerhalb welcher die Luftströme auf die Flüssigkeitsoberfläche auftreffen, ztt vergrößern.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRÜCHE: i. Luftreiniger für Brennkraftmaschin.en u. d@I., bei welchem der Luftstrom in schräger Richtung derart auf die Oberfläche einer viskosen Flüssigkeit geleitet wird, daß diese eine kreisende Bewegung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft auf die Flüssigkeitsoberfläche durch mehrere kreisförmig angeordnete, geneigte Röhren geleitet wird, und der Flüssigkeitsbehälter als ringförmige Schale ausgebildet ist, die im Querschnitt die Gestalt der Kettenkurve hat. a. Luftreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Röhren mit Klappen oder ähnlichen Verschlußkörpern versehen sind,, die durch Federn in Schließlage gehalten und selbsttätig durch den vom Motor erzeugten Unterdruck gesteuert werden, derart, daß die Zahl der in Wirksamkeit tretenden Röhren von diesem Unterdruck abhängig ist und infolgedessen die Durchtrittsgeschwindigkeit der Luft durch den Apparat konstant gehalten werden kann.
DEL73120D 1928-10-13 1928-10-13 Luftreiniger fuer Brennkraftmaschinen Expired DE521073C (de)

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DE521073C true DE521073C (de) 1931-03-16

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DE (1) DE521073C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973870C (de) * 1952-02-15 1960-08-25 Skodovy Zd Y Praha Vorrichtung zum Reinigen von Luft oder Gas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE973870C (de) * 1952-02-15 1960-08-25 Skodovy Zd Y Praha Vorrichtung zum Reinigen von Luft oder Gas

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