DE520665C - Verfahren zur Herstellung eines felgenlosen Ballonreifenrades - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines felgenlosen Ballonreifenrades

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DE520665C DEM111622D DEM0111622D DE520665C DE 520665 C DE520665 C DE 520665C DE M111622 D DEM111622 D DE M111622D DE M0111622 D DEM0111622 D DE M0111622D DE 520665 C DE520665 C DE 520665C
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C3/00Tyres characterised by the transverse section
    • B60C3/02Closed, e.g. toroidal, tyres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
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    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60C9/02Carcasses
    • B60C9/023Carcasses built up from narrow strips, individual cords or filaments, e.g. using filament winding

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines felgenlosen Ballonreifenrades Die Erfindung betrifft Ballonreifenräder und ein Verfahren zur Herstellung der zugehörigen Ballonreifen, besonders solcher Reifen, die mit einer verhältnismäßig kleinen Nabe oder sonstigem Auflager zusammen ein fast vollständiges Rad ergeben.
  • Die Erfindung hat den Zweck, bei Ballonreifen die Federung durch die Lauffläche zu verbessern, und den Reifen besonders für Fahrgestelle an Flugzeugen geeigneter zu machen.
  • Durch ein neues Herstellungsverfahren wird ein Reifen erzielt, bei dem das Verhältnis vom Innen- zum Außendurchmesser besonders klein ist, ohne daß der Reifen beim Gebrauch übermäßig beansprucht wird.
  • Das neue Herstellungsverfahren ermöglicht es auch, die Reifen in flach ausgebreiteter Lage herzustellen und die bisher übliche Form der Kerne entsprechend einfacher zu gestalten.
  • Gemäß der Erfindung bildet der Reifen auch einen größeren Teil des Rades als bisher, und Radscheiben oder Speichen können fortfallen.
  • Bei der Herstellung von Ballonreifen wurden bisher allgemein Gewebestreifen auf Ringkerne von rundem Querschnitt aufgelegt und in entsprechender Anzahl zusammengenäht oder aus in Schichten zusammengelegten zylindrischen Bändern wurde die Reifenform erteilt und dann entsprechend der endgültigen Form vulkanisiert. Beim Formen des Reifens aus einem flach ausgebreiteten Bande muß der mittlere Teil des von demselben gebildeten Zylinders radial nach außen gewölbt und müssen die Ränder oder an ihnen vorgesehene wenig dehnbare Zugschnüre einander genähert werden.
  • Durch die Erfindung werden alle diese Arbeitsvorgänge bei der Reifenherstellung erspart. Durch Zusammenfügen der Enden eines Stoffstreifens wird ein Zylinder gebildet, und an seinen Rändern werden Zugschnüre angebracht, mittels deren diese Ränder um eine Nabe herum zusammengezogen werden können, worauf die letzteren anschließend aufeinander zu gespannt werden.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele fertiger Reifen und verschiedener Herstellungsstufen dargestellt: Abb. r zeigt in Vorderansicht, Abb. a in Seitenansicht und Abb. 3 im Schnitt nach der Linie 111-III der Abb. 2 ein Rad mit einem der Erfindung entsprechenden Reifen.
  • Abb.4 ist ein der Abb.3 entsprechender Schnitt durch eine andere Ausführungsform. Abb.5 -zeigt in Draufsicht einen Stoffstreifen für die Herstellung :eines Reifensi. Abb. 6 zeigt schaubildlich einen aus einem solchen Stoffstreifen hergestellten Zylinder. Abb. ; ist ein Teil einer schematischen Querschnittdarstellung eines mehrschichtigen Zylinders vor dem Zurechtbiegen.
  • Abb.8 ist eine entsprechende Schnittdarstellung durch eine andere Ausführungsform. .4bb.9 zeigt schaubildlich ein zum Auflegen auf die Nabe fertiges Band, Abb. io eine Ansicht eines bei einer bestimmten Ausführungsform gebrauchten Ringes und Abb. i i einen Teil eines Ouerschnittes durch die Lauffläche eines auf einen Kern aufgezogenen Reifens.
  • In den Abb. i, 2 und 3 ist ein der ErPndung entsprechender Radreifen 2o dargestellt. Abb. 3 enthält in punktierten Linien die Darstellung einer Reifenhälfte in flacher Lage vor dem Zusammenziehen ihres Randes 24 um die Nabe; rechts ist der schleifenartig umgelegte Rand sichtbar, in welchen die Zugschnur 23 eingelegt wird. Die in vollen Linien gezeichnete Schnittdarstellung der Abb.3 veranschaulicht die Betriebslage der Gummilauffläche 22, nachdem die lose in die Ränder 24. eingelegten Zugschnüre 23 um die Nabe zusammengezogen sind und der innere L uftschlauch 25 aufgeblasen ist. Außen ist um die Gummilauffiäche 22 eine Umhüllung 21 gelegt. Das Ventil 26 des Luftschlauches 25 ist zweckmäßig seitlich angeordnet. Die umgelegten Ränder 24 der Lauffläche 22 sind durch Zugschnüre 23 auf einen ziemlich kleinen Kreis zusammengezogen und außen auf einer hohlen zylindrischen Nabe 27 befestigt, die kegelige Halteflansche 28 und 29 hat, und von diesen ist der letztere axial verschiebbar und wird durch aufgeschraubte :Muttern 32 auf der ;'Tabe gehalten. Mittels Wälzkörpern 33 ruht das Rad auf einer Achse 34 am Arm 36, beispielsweise eines Flugzeugfahrgestells. Die Reifenränder, welche um die Zugschnüre 23 gelegt sind, sind durch Metallringe 37 gezogen und werden durch den Druck des aufgeblasenen inneren Schlauches gegen die Flansche 28 und 29 in ihrer Lage gehalten.
  • In Abb. 4 ist eine Ausführung mit mehreren Zugschnüren 23 nebeneinander dargestellt und der Reifen 2o besteht aus mehreren Schichten. An den äußeren Enden der Nabe sind Ringe 38 und 39 aufgesetzt und werden durch Muttern 43 fest gegen eine zwischengelegte Hülse 4.2 gespannt. Die Ringe haben kopfartig verstärkte Außenränder 44 bzw. .I5, und elastische Abständringe 47, beispielsweise aus Gummi, dienen den Innenrändern als Widerlager. Die Reifenwandungen reichen durch den Spalt zwischen den runden Rändern 44 und 45 der Ringe 38 und 39, die Zugschnüre können jedoch nur nach dem Lösen der Muttern 43 heratsgenommen werden. In den Abb. 5 bis io ist die Herstellung derartiger Reifen dargestellt, sie erfolgt durch Zusammenfügen der Enden .48 eines schräg geschnittenen Stoffstreifens 49 von beliebiger Gewebebindung finit gekreuzter oder gerader Kette. Dieser Reifenstoff ist auf übliche Weise gummiert und liegt einfach oder mehrfach. Die Enden ,48 werden, wie üblich, zusammengenäht und es entsteht ein zur Hauptsache zylindrisches Band 52 mit einer in einer Schraubenlinie verlaufenden Naht 53 zwischen den aneinandergefügten Kanten. Die Enden 54 des Bandes werden dann umgelegt gefaltet, so daß sie an den punktierten Linien 56 einen Rand bilden, bis sie zusammenstoßen und dann am Umfang des Bandes mit diesem und miteinander vernäht, wie bei 57 dargestellt. Durch dieses Zusammenfalten wird seine Dicke oder die Zahl seiner Schichten verdoppelt und seine axiale Länge vermindert. Die Enden 54 können nach außen oder nach innen gefaltet ',werden. Werden sie, wie dargestellt, nach außen gefaltet, dann wird das Innere des Bandes nach außen liegen. Zum leichteren Falten kann ein zylindrischer Kern 58 in das Band gesteckt und das letztere in die in Abb. 9 dargestellte Form mit entsprechender Lage seiner Teile gebracht werden; dabei entstehen dann auch die Ränder 2:4, welche die Zugschnüre 23 am Umfang aufnehmen. Der Baustoff der letzteren ist beliebig, sie werden ungefähr an Linien 56 des in Abb. 6 dargestellten Stoffzylinders entlang aufgelegt, bevor die Enden übergefaltet werden, sie können aber auch vom Rand der fertigen Falte hinuntergeschoben oder durch besondere Öffnungen 59 eingezogen werden (Abb. 9). Darauf werden die Ränder mit den eingezogenen Bändern über die Enden der äußeren Nabe 27 gezogen, wodurch das Band seine Reifenform erhält. Nach den Abb. z, 2 und 3 sind die Ränder der Reifen um die habe herum durch die Zugschnüre 23 rosettenähalich zusammengezogen, während der äußere Radumfang ungefähr derselbe bleibt wie der Umfang des in Abb. (i dargestellten Bandes 52.
  • Abb.7 zeigt eine Ausführungsform mit mehreren zunächst einzeln in der beschriebenen Weise hergestellten und dann unter Faltung ineinandergeschobenen Bändern. Man kann auch ein Band zurechtfalten und dann über ein bereits aufgelegtes und mit Luft gefülltes anderes Band ziehen, auf diese Weise können so viele Schichten übereinander gebildet werden, wie die Größe und Stärke des Rbifens erfordern, und die Zahl der Zugschnüre an den inneren eingezogenen Rändern ist entsprechend größer. Die Erfahrung hat ergeben, daß mehrere Zugbänder übereinander an jeder Reifenseite sich gut aneinander anpassen, wenn, wie in Abb.7 dargestellt, mehrere Bänder 52 gefaltet ineinander angeordnet sind.
  • Abb.8 zeigt eine weitere Ausführungsform, gemäß welcher die beiden Enden des zylindrischen Bandes 52 nach dem Falten des einfachen Zylinders zum doppelt liegenden Schlauch beide an einem Rand des letzteren liegen. Dabei liegen die Zugschnüre 23 ungefähr ebenso, wie vorher beschrieben, in Randfalten 24, nur ist von diesen eine zu beiden Seiten der Schnüre abgenäht durch Nähte <2, die andere dagegen nur an einer Seite der Zugschnüre bei 63.
  • Statt Zugschnüren 23, z. B. Gummibändern, können auch andere Befestigungsmittel, z. B. Federringe 64, wie in Abb. io dargestellt, in die Umlegfalten 24 eingelegt werden. Ein solcher Ring wäre durch die öffnungen 59 einzuführen, seine Enden erhalten zweckmäßig einander übergreifende Ausklinkungen und Absätze.
  • Zur Herstellung der Lauffläche 22 werden, wie in Abb. i i veranschaulicht, auf einen Kern 68 von erheblich geringerem Durchmesser als demjenigen des Bandes 52 Schichten 66 und 67 der jeweils gewählten Baustoffe aufgetragen. Der Abstand der strichpunktierten Linien 72 und 73 in Abb. 3 entspricht dem zu dem Rade gehörigen Kerndurchmesser. Die Schichten 66 der Abb. i i bestehen aus gummiertem Gewebe und die Schichten 67 aus einer Gummimischung. Am Rande der Lauffläche liegen unelastische Bänder 64 als fester Rand beiderseits. Die Teile der Lauffläche werden auf dem Kern 68 vulkanisiert. Nach dem Auflegen auf ein Reifenband 52 kann die Mitte der Lauffläche durch Aufpumpen des Reifens gewölbt werden. Man kann die Lauffläche auch unvulkanisiert auf das Band 52 auflegen und das Ganze auf einer zylindrischen Form oder einem dem Luftschlauch 25 entsprechenden Rohr oder einem Luftsack vulkanisieren, in den beiden letzteren Fällen erfolgt das Vulkanisieren in der endgültigen Gebrauchsform. Am zweckmäßigsten ist es jedoch, das Band in zylindrischer Form fertigzustellen und die Ränder dann rosettenartig um die Nabe 27 und den Luftschlauch 25 zusammenzuziehen, der Reifen kann dann durch Lösen der Zugschnüre leicht abgenommen werden. Nach Lösen der Zugschnüre kann der Außenstreifen wieder in seine Zylinderform zurückkehren entsprechend den strichpunktierten bzw. punktierten Linien der Abb. 3 und 4. Die Lauffläche kann auch fehlen oder in der Form dem von der Nabe abgenommenen Band entsprechen.
  • Es ergibt sich auf die beschriebene Weise ein Höchstmaß an Luftraum und eine sehr breite Lauffläche. Der äußere Reifendurchmesser ist ungefähr das Sechsfache des inneren Berührungsdurchmessers zwischen Reifen und Nabe. Es ergibt sich auf diese Weise eine große Tragfähigkeit bei geringem Luftdruck. Ein Flugzeug mit derartigen Reifen am Fahrgestell wird beim Landen auf Moorgrund nicht einsinken, sondern rollen, bis es gebremst werden kann, während andererseits beim Landen auf unebene Gelände Stöße wirksam abgefedert werden.

Claims (1)

  1. PATEN TA NS PRÜCI1E: i. Verfahren zur Herstellung eines felgenlosen Ballonreifenrades, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Reifens einem schmiegsamen Band (22) die Form eines Zylindermantels gegeben wird und die Mantelränder (24) nach der mit der Radachse sich deckenden Zylinderachse hin eingezogen und an N abenteilen befestigt werden. z. Ballonreifenrad, hergestellt nach U-spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eingezogenen Ränder (24) des Reifens unmittelbar auf der Radnabe (27) befestigt sind. 3. Ballonreifenrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe eine innen gelagerte Hülse (27) ist, die auf ihrem Umfang den Reifen aufnimmt. 4. Ballonreifenrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Nabenumfang starre Klemmringe (28, 29, 44 45) angeordnet sind, welche die Reifenränder (24) fassen. 5. Ballonreifenrad nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder des zylinderrnantelförmigen Gewebebandes (22) zu hohlen Säumen (2q.) ausgebildet sind, und die Einziehung auf den Nabendurchmesser mittels in die Säume eingelegter Zugmittel (23, 61) erfolgt. 6. Ballonreifenrad nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Rand (54) des zylindermantelförmigen Bandes (52) 'in axialer Richtung bis zur Berührung mit dem andern Rand (54) umgestülpt ist (Abb.6). 7. Ballonreifenrad nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindermantelförmige Band (22) aus einenf schräggeschnittenen Stoffstreifen (49) durch Zusammenfugen der schrägen Schnittränder (48) gebildet ist. B. Ballonreifenrad nach Anspruch ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten eines aus mehreren Schichten zusammengesetzten Bandes selbständige, in sich verlaufende, an den. Rändexn (z4) bündig-miteinander-liegende und einzeln mit Zugmitteln (23),-versehene -Bänder sind. - 9. Verfahren zur Herstellung von durch Auflagen verstärkten Ballonreifen für Räder nach Anspruch -6 bis 8, -dadurch ;gekennzeichnet, daß die Verstärkungsauflagen (66, 67) -auf das flachliegende- Band aufgebracht und dann durch Aufblähen eines in das Bandinnere eingelegten elastischen Behältnisses in der Mitte zu gewölbter Form ,gedehnt werden. io. Verfahren nach Anspruch j, dadurch gekennzeichnet; daß das elastische Behältnis ein in der Mitte des Bandes (22) rundum verlaufender Luftschlauch ist.
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