DE520249C - Handpflegegeraet zum Aufweichen der Haut an den Fingerspitzen - Google Patents

Handpflegegeraet zum Aufweichen der Haut an den Fingerspitzen

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DE520249C
DE520249C DE1930520249D DE520249DD DE520249C DE 520249 C DE520249 C DE 520249C DE 1930520249 D DE1930520249 D DE 1930520249D DE 520249D D DE520249D D DE 520249DD DE 520249 C DE520249 C DE 520249C
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vessel
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hand care
membrane
finger
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DE1930520249D
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    • A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D29/00—Manicuring or pedicuring implements
    • A45D29/007—Nail polish removing devices
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  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)
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  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Handpflegegerät, das besonders zur Anwendung eines Erweichungsmittels für die die Nägel umgebende Haut dient.
Bei der Handpflege ist es üblich, die Finger in ein chemisches Präparat oder Waschmittel einzutauchen, um die Haut um die. Nägel herum weich zu machen. Während dieses Aufweichens sind die Finger in eine offene Schale eingetaucht, und es ist entweder unmöglich oder doch sehr schwer, das Aufweichen auszuführen und zugleich die Hände zu bearbeiten. Es besteht dauernd die Gefahr, daß man die Schale umwirft, auch kann die Hand während dieser Zeit nicht bequem behandelt werden. Ein wichtiger Teil der Erfindung besteht daher in der Schaffung einesi Gefäßes für die Aufweichflüssigkeit, in welches nur ein Finger
so eingetaucht wird, wodurch es möglich ist, die anderen Handteile in bequemer Weise behandeln zu können.
Das Gefäß, in welches die Fingerspitze eingetaucht wird, ist so beschaf-
s5 fen, daß seine Öffnung sich dem eingetauchten Finger überall anschließt, wenn der Finger eingetaucht ist, und folglich dann in jede Stellung gebracht werden kann, ohne daß der Inhalt ausfließt.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine schaubildliche Ansicht des Gefäßes mit abgenommenem Deckel,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch1 das Gefäß der ersten Ausführung nach der Abb. i,
Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch eine zweite Ausführung, in welcher die Anwendung mit eingetauchtem Finger gezeigt ist.
Abb. 4 stellt einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform dar.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem zylindrischen oder hutförmigen Gefäß 10 mit verhältnismäßig steifen Seiten- und Bodenwänden und von solcher Tiefe, daß man den Finger bis oberhalb des Nagels in die Flüssigkeit eintauchen kann. Dieses Gefäß kann in verschiedenen Ausführungen hergestellt werden. In den Abb. 1 und 2 hat das eigentliche Gefäß Seitenwände in der Gestalt einer Röhre 11 aus Kunstleder, Gummi oder sonst einer Masse, deren unteres Ende mit einem Boden 12 mit Flansch 13 verschlossen ist, der in die Seitenwände 11 eingepaßt und irgendwie befestigt und vorzugsweise aus ähnlichem Baustoff hergestellt ist. In den Abb. 3 und 4 sind die Seiten- und
Bodenwände aus einem Stück und aus gleichem Baustoff hergestellt.
Die obere öffnung des Gefäßes io ist mit einer biegsamen, elastischen Membran 14 mit einer mittleren Öffnung 15 verschlossen, durch welche der Finger durch Ausdehnen der Öffnung der Membran gesteckt wird, so daß diese den Finger fest umschließt und einen vollkommenen Abschluß des Gefäßes bildet.
to In der Abb. 2 sind die Ränder der Membran um einen Ring 16 gelegt und an diesen festgekittet. Dieser Ring mit übergezogener Membran ist in die Röhre eingepaßt und auf irgendeine Weise befestigt. Bei dieser An-Ordnung ist das äußere obere Ende der Gefäßwand 11 vorzugsweise mit Gewinde 17 zum Aufschrauben des Deckels 18 versehen. Innen am Deckel ist eine Scheibe oder Dichtung 19 vorgesehen, welche bei zugeschraubtem Dek-
ao kel die Membran und den oberen Rand des Gefäßes abdichtet.
In der Abb. 3 dichtet die Membran den oberen Rand des Gefäßes durch seine eigene Elastizität ab. In dieser Abbildung ist die
»5 Membran mit 14« bezeichnet, und sowohl deren mittlere öffnung 15« als auch der äußere Rand 20 sind verdickt. Der äußere verdickte Rand 20 springt dabei über die nach außen erweiterten oberen Ränder 21 der Seitenwände des Gefäßes 10 hinüber, so daß die Membran einen dichten Abschluß bildet.
In der Abb. 4 ist die dritte Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei weleher das Gefäß und die Membran in einem Stück hergestellt sind. Bei dieser Ausführung sind sowohl die Seiten- als auch die Bodenwände aus verhältnismäßig starkem und steifem Gummi hergestellt, während die Oberseite aus einer dünneren Verlängerung der Seitenwände mit mittlerer Öffnung 15 zum Eintauchen des Fingers besteht.
Beim Gebrauch des Geräts ist dasselbe soweit wie nötig mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt. Der Finger wird dann gemäß der Abb. 3 durch die öffnung 15 eingesteckt, so daß er in die Flüssigkeit taucht. Da die Ränder der Öffnung 15 den Finger dicht umschließen, so kann die Hand oder der zu behandelnde Finger in jede beliebige Lage gebracht werden, ohne daß die Flüssigkeit ausläuft oder daß die Behandlung unterbrochen zu werden braucht. Die Behandlung eines Fingers kann ausgeführt werden, während der nächste Finger bearbeitet wird, wodurch viel Zeit gespart wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Handpflegegerät zum Aufweichen der Haut an den Fingerspitzen, dadurch, gekennzeichnet, daß es aus einem für einen einzelnen Finger bestimmten selbständigen Gefäß (10) besteht, das mit einer elastischen Öffnung (15) für die in das Gefaß einzutauchende Fingerspitze versehen ist, so daß die letztere flüssigkeitsdicht abgeschlossen wird.
2. Handpflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (10) zylindrische Form hat, dessen obere öffnung innen mit einem Ring (26) versehen ist, über den eine elastische Membran (14) mit einer Mittelöffnung (15) gespannt ist, und außen mit einem Gewinde (17), so daß ein Deckel (18) aufgeschraubt und dieser durch Einlegen einer Dichtung oder Scheibe (19) beim Festschrauben die Membran und die obere Gefäßwand abdichtet.
3. Handpflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das sich etwa der Fingerspitze anpassende Gefäß oben einen erweiterten Rand (21) (Abb. 3) hat, über den eine Membran (14°) gespannt ist, die außen mit einem vorzugsweise verdickten Rand (20) und innen mit einem vorzugsweise verdickten, elastischen Ring (150) zum Einführen und Abdichten der Fingerspitze versehen ist.
4. Handpflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gefäßwandung, Boden und Deckel aus starkem, festem Gummi bestehen und der innere Teil (14) des Oberteiles aus dünnerem, elastischem Gummi mit Loch (15) zum festen Umschließen des Fingers hergestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930520249D 1929-05-22 1930-03-14 Handpflegegeraet zum Aufweichen der Haut an den Fingerspitzen Expired DE520249C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US365069A US1753044A (en) 1929-05-22 1929-05-22 Receptacle for use in manicuring

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE520249C true DE520249C (de) 1931-03-16

Family

ID=23437346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930520249D Expired DE520249C (de) 1929-05-22 1930-03-14 Handpflegegeraet zum Aufweichen der Haut an den Fingerspitzen

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US (1) US1753044A (de)
DE (1) DE520249C (de)
FR (1) FR690373A (de)
GB (1) GB343774A (de)

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Also Published As

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GB343774A (en) 1931-02-26
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US1753044A (en) 1930-04-01

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