DE51615C - Tornister - Google Patents
TornisterInfo
- Publication number
- DE51615C DE51615C DENDAT51615D DE51615DA DE51615C DE 51615 C DE51615 C DE 51615C DE NDAT51615 D DENDAT51615 D DE NDAT51615D DE 51615D A DE51615D A DE 51615DA DE 51615 C DE51615 C DE 51615C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knapsack
- compartment
- reserve
- strap
- ammunition
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
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- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/04—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
- A45F3/06—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders specially adapted for military purposes
Landscapes
- Portable Outdoor Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Tornister.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Tornister für militairische Zwecke dargestellt. In der
Beschreibung soll die dem Rücken des Trägers anliegende Seite Vorderseite, die entgegengesetzte,
von der grofsen Klappe bedeckte, Hinterseite heifsen. Die Bezeichnungen rechts und links sind also als von der Rückseite aus
gesehen aufzufassen.
Der Tornister besteht aus zwei trennbaren Fächern, einem oberen und einem unteren,
unter derselben Deckelklappe.
Das obere Fach enthält das Gefechtsgepäck, nämlich 60 Reservepatronen in einer Reservepatronentasche
mit Tragband, durch eine bewegliche Scheidewand von dem Reservemundvofrath
getrennt. An diesem oberen Fach wird aufsen das Kochgeschirr und darüber die gerollte Reservekleidung angebracht. Das untere
Fach JB enthält das Marschgepäck, wie das Schuhzeug, die Wäsche u. dergl. Der Soldat
kann dieses Fach, ohne dessen äufsere Form zu ändern, entfernen, indem er die Schnallen i i
löst oder auch indem er dasselbe mittelst des Handgriffes h nach links zieht.
Der Tornister erhält seine Form durch die beiden Gestelle, welche aus Rohr und wasserdichter
Leinwand angefertigt sind, um einerseits das Gewicht des Tornisters und andererseits
dessen absolute Steifigkeit zu verringern, so dafs er sich den Bewegungen des Körpers anpafst.
Die Vorder-, Rück- und Seitenflächen sind mit Kalbfell bedeckt, dessen Haarseite
nach aufsen gekehrt ist.
Die grofse Deckelklappe ist in Form einer Tasche ausgeführt und bedeckt die ganze Rückseite.
Sie dient in Gemeinschaft mit den beiden Riemen α α dazu, die beiden Fächer zusammen
zu halten, welche sie noch um eine Handbreit überragt, um etwaigenfalls noch irgend einen
auf das Marschgepäck gelegten Hülfsgegenstand mit zu bedecken.
Die Riemen aa, welche über die beiden Fächer greifen, schliefsen den Tornister an
seiner unteren Seite, indem sie durch die Schleifen b b hindurchgehen und in die
Schnallen i eingreifen. Diese sind ebenso wie die zur Aufnahme der Riemen k bestimmten
Schnallen s beide mit ihren Schleifen an den Riemen i1 befestigt, jedoch den Schnallen s
entgegengesetzt gerichtet.
Der Riemen c (Fig. 2 und 3) dient zur Befestigung des kleinen Kochgeschirres.
Von der Vorderseite gehen die Tragbänder L in zwei Theilen aus, die in Form eines V oben
am Tornister festgenäht und im Innern durch ein bis an die Oberkante reichendes Lederstück
d d (Fig. 3) verstärkt sind. Die Tragbänder werden bei etwa 35 cm Länge von
oben schmaler und endigen in zwei verstellbaren Agraffen R, die in zwei an dem Leibriemen
angeordnete Oesen eingreifen. Diese Agraffen werden durch Verlängerung oder Verkürzung
dem Wuchs des Mannes entsprechend eingestellt. An der Verengungsstelle der Tragbänder
sind an letzteren zwei Riemen k k (Fig. 3) befestigt und kommen mit Schnallen
in Eingriff, welche an den unteren Enden der Riemen P i1 (Fig. 3) angebracht sind, während
deren obere Enden in der Höhe des unteren Faches beginnen.
An dem Obertheil sind vier Schleifen vorgesehen, zwei Riemen ff (Fig. 3) halten die
gerollte Reservekleidung fest.
An der rechten Seite befindet sich ein durch einen Knopf geschlossener Deckel A1 (Fig. 4),
welcher sich bei raschem Anziehen des Tragbandes der Reservepatronentasche öffnet. Das
genannte Tragband ragt nur im Falle eines zu erwartenden Gefechtes nach aufsen hervor; sein
ä'ufseres Ende wird durch.eine Schleife g (Fig. 4)
hindurchgesteckt. Die Patronentasche mufs so gelegt sein, dafs ein Ende des Tragbandes
unten liegt und links vom Befestigungsknopf nach aufsen geht, während das andere Ende
rechts davon heraustritt.
An der linken Seitenwand des Tornisters befindet sich ein Lederhandgriff oder statt
dessen ein Riemen, zu dem Zweck, das Marschgepäck seitlich herausziehen zu können. Der
beschriebene Tornister hat nach Ansicht der Erfinder folgende Vorzüge:
In dringenden Fällen kann der Soldat augenblicklich sein Marschgepäck zurücklassen und
dabei doch seine Munition, seinen Mundvorrath, sein Kochgeschirr und seine Reservekleidung
mitnehmen.
Der Soldat ist so im Stande, sich im entscheidenden Augenblick um 3Y2 kg zu erleichtern,
und zwar ohne jeglichen Verzug.
Durch die Anordnung der zwei getrennten Fächer erhält der Tornister eine gewisse
Elasticität, die ihn befähigt, sich allen Bewegungen des Körpers anzuschmiegen.
Die für die Reservepatronentasche getroffene Einrichtung gestattet dem Soldaten, seine Reservemunition
selbst hervorzuziehen und dieselbe fast augenblicklich zu verwenden, wobei
er sich das Tragband um den Hals legt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Ein Tornister für militairische Zwecke, im wesentlichen bestehend aus zwei Fächern, von denen ein oberes (A) die durch den Deckel (A1) festgehaltene Gefechtsmunition, die Waffenzubehörtheile und die Reservemundvorräthe enthält, während das andere unterhalb des ersteren angeordnete Fach (B) das· Marschgepäck, wie Wäsche, Fufszeug u. dergl. enthält und von dem Träger entfernt werden kann, indem derselbe entweder die Schnallen (i i) löst oder das Fach mittelst des an der linken Seite angeordneten Handgriffes (h) herauszieht, ohne dabei seinen Marsch zu unterbrechen.
- 2. Bei dem Tornister für militairische Zwecke die Anordnung einer die Reservemunition enthaltenden Patronentasche in dem oberen Fach (A), welche durch den Deckel (A1) festgehalten wird und durch den Träger selbst, ohne fremde Hülfe, während der Tornister auf dem Rücken liegen bleibt, entfernt werden kann, indem an einem an der Patronentasche befestigten Bande (g) gezogen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51615C true DE51615C (de) |
Family
ID=326380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51615D Active DE51615C (de) | Tornister |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51615C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE766233C (de) * | 1941-07-08 | 1954-05-03 | Oskar Kuehlken | Skirucksack |
-
0
- DE DENDAT51615D patent/DE51615C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE766233C (de) * | 1941-07-08 | 1954-05-03 | Oskar Kuehlken | Skirucksack |
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