DE515784C - Absperrvorrichtung fuer Niederdruckheizanlagen, insbesondere fuer Eisenbahnwagenheizungen - Google Patents

Absperrvorrichtung fuer Niederdruckheizanlagen, insbesondere fuer Eisenbahnwagenheizungen

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DE515784C
DE515784C DEF68085D DEF0068085D DE515784C DE 515784 C DE515784 C DE 515784C DE F68085 D DEF68085 D DE F68085D DE F0068085 D DEF0068085 D DE F0068085D DE 515784 C DE515784 C DE 515784C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

Es sind bereits Hochdruckabsperrvorrichtungen für Niederdruckdampfheizanlagen von Eisenbahnwaggons mit nicht thermostatisch gesteuertem Heizkörper bekannt geworden, bei denen der durch die Undichtheit der Spindeldichtung entweichende Dampf in den Niederdruckheizkörper geleitet wird, so daß er nicht in den geheizten Raum austreten kann. Wenn diese Vorrichtung bei Heizanlagen mit thermostatisch gesteuertem Heizkörper verwendet wird, so ergibt sich der Übelstand, daß die Ursache eines gegebenenfalls auftretenden Dampfaustrittes aus dem Entwässerungsrohr, welches bei solchen Heizkörpern stets vorhanden ist, nicht sofort einwandfrei festgestellt werden kann. Er kann sowohl von der Undichtheit der Spindeldichtung herrühren, als auch durch eine Fehleinstellung des Reglers verursacht sein. Die einfach jeden Zweifel ausschließende Fest-Stellung der Ursache des Dampfaustrittes ist aber eine Grundbedingung für die wirtschaftliche Wartung jeder solchen Heizanlage.
Die Erfindung betrifft nun eine Absperrvorrichtung, bei welcher der erwähnte Übelstand behoben ist. Sie kommt zur Anwendung bei Niederdruckheizanlagen, insbesondere für Eisenbahnwagenheizungen, mit thermostatisch gesteuerten Dampfkörpern, die eine gegen den Hochdruckdampfraum abgedichtete Spindel aufweisen, so daß die Dichtungsstelle diesen Raum von einer Kammer trennt, aus welcher die Spindel durch eine zweite Dichtungsstelle geführt ist. Das Neue besteht darin, daß die zwischen den beiden Dichtungsstellen gelegene Kammer mit der Außenluft außerhalb des geheizten Raumes in Verbindung steht, so daß jede Undichtheit der Hochdruckdichtungsstelle durch Dampfaustritt aus einer besonderen ins Freie mündenden Öffnung angezeigt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, teilweise im Schnitt, und zwar
Abb. ι die Absperrvorrichtung an einem Heizkörper im Aufriß,
Abb. 2 dasselbe im Grundriß.
Der thermostatisch gesteuerte Heizkörper besteht aus dem Ventilgehäuse α, dem Regulierkopf b, den Heizrohren c und dem wärmeempfindlichen Dehnungsrohr d, das an dem einen Ende das Einlaßventil e und am anderen Ende die Regulierhülse f trägt, die mittels der Gegenmutter g gesichert wird. Im Ventilgehäuse α befindet sich vor der Durchgangsöffnung h des Einlaßventils e ein Absperrschieber i, der durch den Mitnehmer k und die Spindel I betätigt wird. Die Spindel / führt durch zwei Dichtungsstellen m und n, zwischen denen sich eine Kammer 0 befindet. Die erste Dichtungsstelle m besteht aus einer Dichtungsscheibe, die die Spindel / umgibt und gegen die der Mitnehmer k angedrückt wird. Die zweite Dichtungsstelle η besteht aus einer gewöhnlichen Stopfbüchse. Die Kammer 0 ist durch ein Röhrchen^ mit der freien Luft verbunden. Dieses Röhrchen p ist mit dem Entwässerungsrohr q des Heizkörpers am unteren Ende wärme-
leitend verbunden oder gemeinsam isoliert. Der Raum r des Ventilgehäuses α ist an die Dampfzuleitung s angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Der Dampf tritt aus der Leitung s in den Hochdruckraumr und bei offenem Schieber ί durch die Durchgangsöffnung h in den Heizkörper und strömt durch die Heizrohre c zum
ίο Thermostaten^. Dieser sperrt, wenn er warm wird, das Einlaßventil e. so weit, daß nur noch der zur Aufrechterhaltung des Wärmezustandes des Heizkörpers notwendige Dampf eintritt. Das Kondenswasser fließt beim Entwässerungsrohr q ins Freie.
In der Kammer 0 herrscht atmosphärischer Druck, da diese Kammer durch das Röhrchen f mit der freien Luft verbunden ist. Während demnach die Dichtungsstelle m gegen den in der Kammern befindlichen hochgespannten Dampf abdichten muß, braucht die zweite Dichtungsstelle» keinem Überdruck standzuhalten, da sie auf beiden Seiten nur dem atmosphärischen Druck ausgesetzt ist. Es besteht somit gar keine Gefahr, daß Dampf aus dem Ventilgehäuse α in den geheizten Raum des Wagens austritt. Eine Undichtheit der Hochdruckdichtungsstelle m ist durch einen aus dem Röhrchen -p ins Freie tretenden Hauch zu erkennen. Kommt aber der Dampf nicht aus dem Röhrchen^, sondern aus dem Entwässerungsrohr q heraus, so weiß man, daß die Hochdruckdichtungsstelle m in Ordnung ist, daß hingegen das Einlaßventil e den Dampfeintritt nicht genügend drosselt. In diesem Falle ist die Regulierhülse f noch ein wenig in den Regulierkopf δ hineinzuschrauben.
Diese Einrichtung bietet sonach die Möglichkeit, den Heizkörper sowie die Absperrvorrichtung ohne längere Untersuchung rasch instand zu setzen. Sie bietet außerdem den Vorteil, daß, wenn aus irgendeinem Grunde im Heizkörper ein hoher Druck auftritt (z. B. durch Verstopfung des Entwässerungsrohres q), die gegenüber dem geheizten Raum dichtende Stopfbüchse η jederzeit druckfrei bleibt.
Diese Einrichtung ist ferner bei jedem wie immer gearteten Heizkörper, also auch bei Hochdruckheizkörpern verwendbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Absperrvorrichtung für Niederdruckheizanlagen, insbesondere für Eisenbahnwagenheizungen, mit thermostatisch gesteuerten Dampf heizkörpern, die eine gegen den Hochdruckdampfraum abgedichtete Spindel aufweisen, so daß die Dichtungsstelle diesen Raum von einer Kammer trennt, aus welcher die Spindel durch eine zweite Dichtungsstelle geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Dichtungsstellen (m, n) gelegene Kammer (0) mit der Außenluft außerhalb des geheizten Raumes in Verbindung steht, so daß jede Undichtheit der Hochdruckdichtungsstelle (m) durch Dampfaustritt aus einer besonderen ins Freie mündenden Öffnung angezeigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF68085D 1929-03-22 1929-03-22 Absperrvorrichtung fuer Niederdruckheizanlagen, insbesondere fuer Eisenbahnwagenheizungen Expired DE515784C (de)

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