DE515243C - Rauchheizkoerper - Google Patents
RauchheizkoerperInfo
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- DE515243C DE515243C DEW82515D DEW0082515D DE515243C DE 515243 C DE515243 C DE 515243C DE W82515 D DEW82515 D DE W82515D DE W0082515 D DEW0082515 D DE W0082515D DE 515243 C DE515243 C DE 515243C
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- Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
Description
- Rauchheizkörper Die Erfindung bezieht sich auf einen Rauchheizkörper und bezweckt, daß bei sehr kleinen Abmessungen des Heizkörpers eine wirksame Ausnutzung der in den Rauchgasen enthaltenen Wärme erzielt wird. Bei bekannten Rauchheizkörpern ist das Innere eines Heizkörpergehäuses in zwei senkrechte Rauchgasführungen unterteilt, von denen die eine von oben nach unten und die andere von unten nach oben von den Heizgasen durchströmt wird.
- Die Erfindung besteht darin, daß an den die Anschlußöffnungen aufweisenden, einander gegenüberliegenden Wänden des Heizkörpergehäuses zwei aneinanderstoßende Schächte angeordnet sind, deren einer oben, deren anderer unten offen ist, daß der die Anschlußöffnungen verbindende Durchlaß in den aneinanderliegenden Schachtwänden in der gleichen Höhe liegt wie die Anschlußöffnung und daß der zum Verschließen des Durchlasses dienende Schieber zwischen den Schachtwänden gelagert ist. Dadurch ergeben sich in dem Heizkörpergehäuse vier Heizzüge. Die durch die Einlaßöffnungen ankommenden Rauchgase durchströmen zunächst den einen Schacht von oben nach unten, steigen dann in zwei getrennten Strömen beiderseits der aneinandergrenzenden Schächte bis zur oberen Gehäusewand empor und gelangen danach als geschlossener Strom in denmit derAuslaßöffnung verbundenen Schacht, den sie von oben nach unten durchströmen. Auf diese Weise ergibt sich in einem verhältnismäßig kleinen Raum ein sehr langer Strömungsweg der Rauchgase. Die Anordnung des Durchlasses in der gleichen Höhe wie die Anschlußöffnungen hat den Vorteil, daß zur Erzielung eines starken Zuges vorübergehend eine geradlinige Strömung der Rauchgase quer durch das Heizkörpergehäuse herbeigeführt werden kann. Da der Schieber für diesen Durchlaß zwischen den aneinanderstoßenden Schachtwänden liegt, sind besondere Gleitführungen für den Schieber überflüssig.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. z zeigt den Rauchheizkörper in einer Vorderansicht.
- Abb. z ist ein Schnitt nach der Linie II-II, und Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Abb. z.
- Das Gehäuse .4 des Heizkörpers ist mit einem Einlaßstutzen 3 und einem in der gleichen Höhe angeordneten Auslaßstutzen 5 für die Rauchgase versehen. In diesem Gehäuse sind an den die Anschlußstutzen 3 und 5 tragenden, einander gegenüberliegenden Wänden zwei aneinandergrenzende senkrechte Schächte 1q. und 8 angeordnet. Der Schacht 1q. ist am unteren Ende und der Schacht 8 am oberen Ende offen. Die aneinanderliegenden Wände der Schächte 8 und 1q. sind in der Höhe der Anschlußstutzen 3 und 5 mit je einer Durchbrechung 9 versehen, welche mittels eines zwischen diesen Wänden gelagerten und mit einer Handhabe io' versehenen Schiebers io verschließbar ist. Der übrige Zwischenraum zwischen diesen Wänden ist durch einen feuerfesten Stoff 15 ausgefüllt.
- Um die für die Wärmeausnutzung schädliche Ansammlung von Ruß in dem Heizkörper zu verhindern, ist das Heizkörpergehäuse mit verschließbaren Reinigungsöffnungen versehen, welche so angeordnet sind, daß alle Teile des Gehäuses von außen zugänglich sind. Beispielsweise kann an der einen Schmalseite des Gehäuses eine mittels eines Schiebers i, verschließbare Öffnung vorgesehen sein. Ferner kann der untere Abschluß des Schachtes 8 durch einen Schieber ii mit einer Handhabe ii' gebildet sein, so daß der sich in dem Schacht 8 ansammelnde Ruß von Zeit zu Zeit nach unten herausgelassen werden kann.
- Für gewöhnlich ist der Durchlaß 9 mittels des Schiebers io verschlossen, so daß die Rauchgase zunächst den Schacht 1q. von oben nach unten durchströmen und dann in zwei getrennten Strömen zu beiden Seiten der Schächte bis zur oberen Abschlußwand des Heizkörpergehäuses hochsteigen und danach als geschlossener Strom wieder in den Schacht 8 gelangen, den sie ebenfalls von unten nach oben durchströmen, um alsdann durch den Stutzen 5 auszutreten.
- Während des Anheizens und überhaupt immer, wenn zur Beschleunigung der Verbrennung ein starker Zug erzielt werden soll, wird der Schieber io geöffnet, so daß die Rauchgase aus dem Einlaßstutzen 3 in einem geradlinigen Strom in den - Auslaßstutzen 5 gelangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rauchheizkörper mit im Innern des Heizkörpergehäuses angeordneten senkrechten Führungsschächten für die Rauchgase und einem die Anschlußöffnungen für den Ein-und Auslaß der Heizgase unmittelbar miteinander verbindenden, mittels eines Schiebers verschließbaren Durchlaß, dadurch gekennzeichnet, daß an den die Anschlußöffnungen (3, 5) aufweisenden, einander gegenüberliegenden Wänden des Heizkörpergehäuses (q.) zwei aneinandergrenzende Schächte (8, i4.) angeordnet sind, deren einer (8) oben, deren anderer (i4) unten offen ist, daß der die Anschlußöffnungen verbindende Durchlaß (9) in gleicher Höhe wie die Anschlußöffnungen in den aneinanderliegenden Schachtwänden liegt und daß der zum Verschließen des Durchlasses dienende Schieber (io) zwischen den Schachtwänden gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE515243X | 1928-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515243C true DE515243C (de) | 1930-12-29 |
Family
ID=3871156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW82515D Expired DE515243C (de) | 1928-08-26 | 1929-04-25 | Rauchheizkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE515243C (de) |
-
1929
- 1929-04-25 DE DEW82515D patent/DE515243C/de not_active Expired
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