DE514653C - Sicherheitsvorrichtung fuer Anzapf- oder Abdampfkraftmaschinen mit Speisewasser-vorwaermern gegen Eindringen von Wasser - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Anzapf- oder Abdampfkraftmaschinen mit Speisewasser-vorwaermern gegen Eindringen von Wasser

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DE514653C
DE514653C DEM99138D DEM0099138D DE514653C DE 514653 C DE514653 C DE 514653C DE M99138 D DEM99138 D DE M99138D DE M0099138 D DEM0099138 D DE M0099138D DE 514653 C DE514653 C DE 514653C
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Maschinenbau-Akt-Ges Balcke
Balcke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/004Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod

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Description

Bei Speisewasservorwärmern oder ähnlichen von Dampf geheizten Wärmeaustauschern ist es bekannt, bei Störungen, z. B. Platzen von Wasserrohren, bei denen der Vorwärmer überflutet wird, durch eine Schwimmervorrichtung die Heizdampfleitung abzusperren.
Wird nun der Heizdampf als Entnahme- oder Abdampf von Kraftmaschinen entnommen, so kann der Fall eintreten, daß beim Abstellen, beim Anlassen oder bei schwächerer Belastung der Maschinen Unterdruck in der Zudampfleitung zum Vorwärmer eintritt. Bei Normalbetrieb und bei richtigem Arbeiten der Entwässerung der Vorwärmer wird diese Schwankung keinerlei Störung hervorrufen. Bei Störungen jedoch kann bei eintretendem Vakuum in der Zudampfleitung das im Vorwärmer angesammelte Wasser rückwärts durch die Zudampfleitung in die Maschine eintreten, wodurch diese ernstlich gefährdet wird. Das gleiche ist auch der Fall bei normalen Auspuffmaschinen, sobald diese abgestellt werden. Es bildet sich dann in der Zudampfleitung ein Unterdruck, der ebenso das im Vorwärmer befindliche Wasser in die Maschine einsaugen kann. Auch kann bei den Vorwärmern, die für Speisewasservorwärmung Verwendung finden und in der Regel unter einem mehr oder weniger hohen Wasserdruck stehen, bei Rohrbruch das Wasser schon bei Normalbetrieb, also bei Überdruck, durch die Heizleitung in die Maschine eindringen. Bei den bekannten Anlagen, bei denen der Schwimmer in einem oben auf den Vorwärmer aufgesetzten Gehäuse untergebracht ist, so daß das Absperrorgan erst nach völliger Überfiutung des Vorwärmerdampfraumes, nachdem also bereits ein erheblicher Wasseraustritt stattgefunden hat, geschlossen wird, besteht die Gefahr, daß trotzdem Wasser in die Heizdampfleitung gelangt, falls die Schwimmervorrichtung nicht augenblicklich an'spricht.
Nach dem Gegenstand der Erfindung wird nun die Schwimmervorrichtung unterhalb des Vorwärmers in der Heizkondensatabfiußleitung angeordnet, während das in an sich bekannter Weise durch einen Servomotor oder eine andere Übertragungsvorrichtung mit der Schwimmervorrichtung verbundene Absperrorgan (Schwimmer, Drosselklappe o. dgl.) in der Heizdampfleitung sitzt. Auf diese Weise ist der Vorwärmer als Puffer zwischen Schwimmervorrichtung und Absperrorgan in der Heizdampfleitung eingeschaltet, und es wird auch bei nicht sofortigem Ansprechen des Schwimmers ein Übertritt von Wasser in die Heizdampfzuleitung wirksam verhindert. Zur Abführung des den Vorwärmer überflutenden Wassers wird ein beliebig einstellbares Sicherheitsventil vorgesehen, das sich nach Abschluß der Heizdampfzuleitung bei Überschreitung eines bestimmten Überdruckes nach dem Vorrats- oder Speisewasserbehälter öffnet.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Anlage nach der Erfindung mit einer Anzapfturbine veranschaulicht. Das Kondensat aus dem Kondensator 2 wird durch Saugleitung 3
und Pumpe 4 durch Leitung 5 dem Vorwärmer 6 zugeführt und durch Leitung 7 dem Speisewasserbehälter 8 zugedrückt. Der Heizdampf des Vorwärmers wird einer. Stufe der Turbine entnommen und durch Leitung 9 dem Vorwärmer 6 zugeführt. Hier bewegt sich dann der Dampf um die Rohre, während das zu erwärmende Wasser durch die Rohre fließt. Das niedergeschlagene Heizkondensat wird durch Leitung 10, Pumpe 11 und Leitung 12 ebenfalls dem Speisewasserbehälter 8 zugeführt. Durch Leitung 14, Speisepumpe 15 und Speisewasserdruckleitung 16 wird das vorgewärmte Wasser dem Dampfkessel zugeführt. In der Heizkondensatabflußleitung 10 ist nun unterhalb des Vorwärmers 6 ein Schwimmergefäß 17 eingebaut, welches zwangläufig mit einem Steuerschieber 18 für den Servomotor 23 verbunden ist. Durch die Druckausgleichleitungen 19 und 20 wird sich bei rückstauendem Wasser im Schwimmergefäß 17 der gleiche Wasserstand einstellen wie in der Heizkondensatabflußleitung. Bei erreichtem Wasserspiegel im Schwimmergefäß bzw. in der Heizkondensatabflußleitung verstellt der Schwimmer den Servomotor 23 mittels eines durch die Leitungen 21 und 22 zugeführten Druckmittels und schließt den Schnellsehlußschieber 24. Die Heizdampfleitung ist also geschlossen, bevor das rückstauende Wasser in den Heizraum des Vorwärmers eindringen kann. Dasselbe wird bei Rohrbruch im Vorwärmer eintreten, sobald mehr Wasser aus der undichten Stelle herausfließt, als die Pumpe 11 fortschaffen kann. Im letzteren Falle wird also das Wasser zwar den Vorwärmer überfluten, der Schnellschluß wird aber so. frühzeitig die Heizdampfleitung abschließen, daß mit Sicherheit Rückstauwasser durch die Heizdampfleitung 9 in die dampfgebende Maschine nicht eintreten kann.
Das Öffnen des Schnellschlußventils 24 geschieht ebenfalls durch das Druckmittel, indem die Entspannung des austretenden Druckmittels durch die Leitung 25 erfolgt. Zur Sicherung dieser Druckregelung ist in den Hilfsdruckleitungen des Reglers noch ein Druckmesser 26 mit Alarmvorrichtung 27 vorgesehen, die durch optische oder akustische Signale die Gefahr einer Störung in den Druckleitungen anzeigen.
Zur Abführung zu großer Wassermengen bei Störungen ist noch ein mit dem Heizraum des Vorwärmers verbundenes Sicherheitsventil 29 vorgesehen. Dieses ist für beliebigen Druck einstellbar und öffnet die Leitung 30 in den Behalter 8.
Die Einrichtung kann sowohl bei der Einkörpervorwärmung als auch bei Stufenvorwärmung und beliebiger Anzapfvorwärmerstufe Verwendung finden.
Häufig wird auch der Anzapf- oder Auspuffdampf von Haupt- und Hilfsmaschinen in Mischvorwärmern oder in Wasserentgasern angewandt. Auch bei diesen Anlagen können die oben geschilderten Störungen eintreten und die Gefahr durch die neue Sicherheitsvorrichtung beseitigt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sicherheitsvorrichtung für Anzapf- oder Gegendruck-Dampfkraftmaschinen, durch derenEntnahme-oder Abdampf Speisewasservorwärmer oder sonstige Wärmeaustauscher beheizt werden und bei denen durch eine an dem Vorwärmer befindliche Schwimmervorrichtung bei eintretenden Störungen am Vorwärmer die Heizleitung durch ein Absperrorgan abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmereinrichtung (17) in der Heizdampfkondensatabflußleitung (10) unterhalb des Vorwärmers (6) angeordnet ist und das Absperrorgan (24) in der Heizdampfzuleitung (9) durch einen Servomotor oder eine andere Übertragungsvorrichtung beeinflußt,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM99138D 1927-04-08 1927-04-08 Sicherheitsvorrichtung fuer Anzapf- oder Abdampfkraftmaschinen mit Speisewasser-vorwaermern gegen Eindringen von Wasser Expired DE514653C (de)

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