DE511790C - Trockene Abdichtung fuer Scheibengasbehaelter - Google Patents

Trockene Abdichtung fuer Scheibengasbehaelter

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DE511790C
DE511790C DEC42747D DEC0042747D DE511790C DE 511790 C DE511790 C DE 511790C DE C42747 D DEC42747 D DE C42747D DE C0042747 D DEC0042747 D DE C0042747D DE 511790 C DE511790 C DE 511790C
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hose
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container
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DEC42747D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockene Abdichtung für Scheibengasbehälter Es ist bekannt, durch Teerverschlüsse Gasbehälter abzudichten. Auch die neueren Scheibengasbehälter erfüllen diese Forderung des Dichthaltens, solange das gleichzeitig angewandte Schmiermittel oder die Abdichtungsflüssigkeit keine Zersetzung erleidet. Ist dies der Fall, so bewegt sich die Scheibe beim Aufundniedergehen ruckweise, und der Gasdruck schwankt infolgedessen. Es ist bekannt, die Abdichtung durch einen elastischen Metallschlauch vorzunehmen. Hierbei wird durch einen Wulst mit einem hohlen Ringkörper gearbeitet, aber die eigentliche Abdichtung geschieht nicht durch einen trocken geführten Schlauch, sondern durch einen Tassenraum, der mit einer als Schmier- und Abdichtungsmittel dienenden Flüssigkeit gefüllt gehalten wird. Bei einer anderen bekannten Ausführung wird ebenfalls nicht eine trockene Abdichtung erzielt, da eine Dichtungswalze in eine mit Flüssigkeit gefüllte Tasse taucht und von kleinen Rollen geführt und getragen wird, ohne dem Schlauch eine gepreßte Form und Abdichtung zu geben.
  • Auch ist eine Abdichtung bekannt, bei welcher dem am Umfang des Kolbens angeordneten Schlauch durch einen beweglichen Schlauch ein flüssiges Druckmittel aus einem Behälter zugeführt wird, so daß die Abdichtung durch den Flüssigkeitsdruck erfolgt. Bei dieser Einrichtung wird der Abdichtungsschlauch stets an ein und derselben Berührungsfläche abgeschliffen, so daß seine Lebensdauer gegenüber der Erfindung schon an und für sich bedeutend herabgesetzt wird. Kommen nun noch Unregelmäßigkeiten dazu, wie sie sich bei Ausführungsarbeiten ergeben können, wenn die Herstellungskosten einer glatten Behälterwand nicht zu teuer kommen sollen, oder wie sie durch äußere Einflüsse, durch Rostbildung an dem Material auftreten, so wird die Lebensdauer durch die rauhe Behälterwand noch mehr herabgemindert, ganz abgesehen davon, daß die Scheibe sich dann ruckweise auf und ab bewegt - und der Gasdruck infolgedessen schwankt.
  • Außerdem entspricht der geringe Flüssigkeitsdruck eines Gasbehälters kaum den technischen Anforderungen, die an eine trockene Abdichtung gestellt werden müssen, da die Sicherheit eines gasdichten Abschlusses bei hohen Drucken nicht gewährleistet werden kann. Der erzielte technische Fortschritt gegenüber dem Bekannten besteht außerdem darin., daß man unter dem inneren Druck des Schlauches durch Zusammenarbeit mit dem regelbaren Druck der Führungswalzen einen einstellbaren, vollständig gleichmäßigen Abdichtungsdruck herbeiführen kann, wodurch Schwankungen im Gasabgabedruck vollkommen ausgeschaltet werden. Ferner erreicht man durch diese Regelungen bei vollkommener, gerade noch sicherer Abdichtung ein Minimum an reibendem Widerstand des rollenden Schlauches, und infolgedessen erzielt man eine leichte Bewegung der Scheibe, wodurch wiederum die Betriebssicherheit des Gasbehälters niemals versagen kann. Je rauher die Behälterwand ist, desto mehr wird durch Erhöhung der Adhäsion das Abrollen des. Schlauches begünstigt.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vollkommen trockenen Abdichtung, bei der die Mängel einer nassen Abdichtung gänzlich vermieden werden. Nach der Erfindung werden die oben angeführten Mängel der trockenen Abdichtung mit nur schleifendem Schlauch vermieden, da die reibende Bewegung des lose zwischen Kolben und Behälter rollenden Schlauches nur an einem schmalen, möglichst polierten Bandstreifen an der Zylinderwand des Kolbens erfolgt, gegenüber der reibenden Bewegung des an der ganzen Behälterwand geführten Schlauches.
  • Eine Ausführungsform ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I einen Schnitt durch Behälter und Abdichtung. Fig. II eine Draufsicht.
  • Die innere Wand i des Trockenbehälters ist glatt. In dem Behälter bewegt sich ein Zylinder 2, welcher durch Rollen 7 und 8 in bekannter Weise gegen Schiefstellung gesichert ist. Der Zylinder 2 wird durch die Abschlußdecke 3 von der Luft abgeschlossen. Die vollkommen trockene Abdichtung erfolgt zwischen Zylinder 2 und Wand 1 mit geringster Reibung und längster Lebensdauer für die Dichtung. Die Betriebskosten beschränken sich auf Löhne für die Bedienung. Die Abdichtung selbst erfolgt durch einen endlosen kombinierten Metallschlauch g, in welchem Luft oder Gase oder Flüssigkeiten in bekannter Weise unter einem gewissen Druck gehalten werden, um ein Knicken zu verhindern, und um eine dauernd gute und trockene Abdichtung zu gewährleisten. Der Spiralschlauch ist mit einer Abdichtungsmasse, z. B. Gummi oder Baumwollumwebung, umgeben, welche eine elastische Abdichtung herstellt. Der Schlauch h wird durch hölzerne gerippte Rollen 11 und 12 gelagert und geführt. Beim Aufundniedergehen des Zylinders muß der Schlauch g die entgegengesetzte Umdrehung machen wie die Holzrollen. Er wird gezwungen, sich unter Pressung und Dichtung abzurollen. Die Holzrollen sind in Böcken q. gelagert, und die oberen werden durch Schrauben 5 gegen die unteren gedrückt, wodurch dann der Schlauch stets an die Wände gepreßt wird, so daß stets eine breite Dichtungsfläche vorhanden ist und ein vollständig gleichmäßiges Abrollen erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trockene Abdichtung für Scheibengasbehälter durch einen endlosen Schlauch mit Führungswalzen, dadurch gekennzeichnet, daß der rollende, mit Flüssigkeit oder mit Luft gefüllte Schlauch unter stetem Druck nach zwei entgegengesetzten Seiten sowohl an die Behälterwand als auch an die Zylinderwand des Abschlußkolbens gepreßt wird.
DEC42747D 1929-03-08 1929-03-08 Trockene Abdichtung fuer Scheibengasbehaelter Expired DE511790C (de)

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