DE510089C - Luft- bzw. Gasfilter - Google Patents

Luft- bzw. Gasfilter

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Publication number
DE510089C
DE510089C DEM105109D DEM0105109D DE510089C DE 510089 C DE510089 C DE 510089C DE M105109 D DEM105109 D DE M105109D DE M0105109 D DEM0105109 D DE M0105109D DE 510089 C DE510089 C DE 510089C
Authority
DE
Germany
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baffle
filter
air
countercurrent
guide
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Expired
Application number
DEM105109D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Sell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
K & Th Moeller GmbH
Original Assignee
K & Th Moeller GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Luft- bzw. Gasfilter Die Erfindung betrifft ein Luft- bzw. Gasfilter, das aus mit Prall- und Leitflächen versehenen Blechen zusammengesetzt ist und mit Netzflüssigkeit, z. B. 01, betrieben wird, und bezweckt, zu verhindern, daß Netzflüssigkeit in die Reinluft gelangt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Bleche außer den Prall- und Leitflächen Gegenstromflächen zur Ableitung der überschüssigen Netzflüssigkeit tragen.
  • Die gleiche Aufgabe ist bereits bei sogenannten Zellenfiltern gelöst worden, die zwischen durchbrochenen Wänden eine Schicht von mit Netzflüssigkeit bedeckten Widerstandskörpern enthalten, und zwar dadurch, daß die durchbrochenen Wandungen ganz oder teilweise nach der Filterschicht hin abfallende Flächen oder Kanten besitzen, z. B. Wandungen aus Streckmetall.
  • Gegenüber diesem bekannten Zellenfilter bezieht sich die Erfindung auf ein Filter, das aus mit Prall- und Leitflächen versehenen Blechen zusammengesetzt ist, wie z. B. in der Patentschrift 448 669, Kl. 50, beschrieben. Die Filterschicht bei diesem Filter besteht nicht, wie bei dem bekannten Zellenfilter, aus Widerstandskörpern, z. B. Kugeln oder Raschigringen, sondern aus mit Prall- und I, eitflächen versehenen Blechen, die dem bekannten Zweck dadurch zugänglich gemacht sind, daß jeder Filterkörper außer den für die Staubabscheidung dienenden Prall- und Leitflächen die Flächen trägt, die zur Ableitung der überschüssigen N etzflüssigkeit in bekannter Weise erforderlich sind. Der Fortschritt, der hierdurch erreicht wird, besteht darin, daß die sogenannte Abtropfzeit verkürzt wird. Ein Zellenfilter z. B., das aus mit Prall- und Leitflächen versehenen Blechen zusammengesetzt ist, wird in die Netzflüssigkeit eingetaucht, nach dem Herausziehen aufgehängt und bleibt hängen, bis die Bleche und ihre Erhöhungen sowie Vertiefungen nur noch mit einer dünnen Haut bedeckt sind. Die hierfür erforderliche Zeit beträgt oft mehr als 24Stunden. Für diese Zeit müssen Reservezellen in Bereitschaft gehalten werden. Diese könnten erspart werden, wenn man die Filterbleche unmittelbar nach dem Eintauchen in Gebrauch nehmen könnte, ohne daß die Gefahr besteht, daß Öl von der austretenden gereinigten Luft mitgerissen wird. Dadurch, daß jedes einzelne Filterblech außer den Prall- und Leitflächen noch Gegenstromflächen zur Abführung der überschüssigen Netzflüssigkeit erhält, können die Filterzellen unmittelbar nach dem Eintauchen in die Netzflüssigkeit in Benutzung genommen werden, ohne daß dlie Gefahr besteht, daß Öl in die gereinigte Luft gelangt. Es ist dann nur notwendig, daß der untere Rahmenteil des Zellenfilters einen Sammelraum für die abfließende Netzflüssigkeit erhält; bei Umlauf filtern fließt die Netzflüssigkeit ohnehin in den Reinigungstrog.
  • Die Gegenstromflächen für die Netzflüssigkeit können in verschiedener Weise zu den Prall- und Leitflächen angeordnet sein. Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsformen, nämlich : Abb. 1 ein Filterblech für Zellenfilter im Aufriß, Abb. 2 den schematischen Grundriß eines aus mehreren Filterblechen gemäß Abb. I zusammengesetzten Zellenfilters, Abb. 3 den Aufriß einer anderen Ausführungsform des Filterbleches für ein Zellenfilter, Abb. 4 den Aufriß eines Filterbleches für ein Umlauffilter, Abb. 5 und 6 Seitenansicht und Grundriß eines aus mehreren Filterblechen gemäß Abb. 4 zusammengesetzten Gliedes für ein Umlauffilter, Abb. 7 und 8 Aufriß und Seitenansicht für eine weitere Ausbildung des Bleches für Umlauffilter.
  • Gemäß Abb. I und 2 hat das Blech die bekannten Prall- und Leitflächen a für Luft und Gas, an welche sich die Gegenstromflächen b für die Ableitung der Netzflüssigkeit im Gegenstrom zu der durch den Pfeil bezeichneten Luftrichtung anschließen. Wenn die Luft nach Vorbeistreichen an den Prallflächen a auf die Gegenstromflächen b trifft, wird das Öl noch innerhalb des Filterbereiches nach unten, in der Zeichnung nach links, abgeleitet und sammelt sich in dem Sammelkasten des Rahmens (nicht dargestellt) an.
  • Gemäß Abb. 3 sind zwischen den Prall- und Leitflächen für Gas und Luft weitere Gegenstromflächen c so angeordnet, daß Öl schon innerhalb der Prall- und Leitflächen a, die von den Gegenstromflächen c unterbrochen werden, abgeleitet wird.
  • Gemäß Abb. 4 bis 6 liegen die Leit- und Prallflächen a für Luft bzw. Gas zwischen den Gegenstromflächen b für die Netzflüssigkeit. Dieses Blech soll für ein Umlauffilter dienen, ist deshalb als Glied zum Aufhängen auf Bolzen d ausgebildet. Diese doppelseitige Anordnung der Gegenstromflächen macht sich für Umlauffilter deshalb erforderlich, weil bei dem Umlauf der der Staubluftseite zugekehrte Strang beim Übergang nach der Reinluftseite die umgekehrte Lage einnimmt.
  • Die in Abb. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorigen nur dadurch, daß auch die Leit- und Prallflächen a, die zwischen den Gegenstromflächen b liegen, von weiteren Gegenstromflächen c unterbrochen werden, wie bei Abb. 3.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Luft- bzw. Gasfilter, das aus mit Prall- und Leitflächen versehenen Blechen zusammengesetzt ist und mit Netzflüssigkeit betrieben wird, dadurch ta, g4ennzeichnet, daß die Bleche außer den Prall- und Leitflächen (a) Gegenstromflächen (b) zur Ableitung der überschüssigen Netzflüssigkeit tragen.
  2. 2. Filter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche ihre Gegenstromflächen (b) für die Netzflüssigkeit, in der Strömungsrichtung der Luft gesehen, hinter den Prall- und Leitflächen (a) tragen (Abb. I und 2).
  3. -3. Filter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Leit- und Prallflächen (a) von Gegenstromflächen (c) unterbrochen werden (Abb. 3, 7, 8).
  4. 4. Umlauffilter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Leit- und Prallflächen (a) zwischen den Gegenstromflächen (b) liegen (Abb. 4 bis 8).
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