DE508591C - Vorrichtung zum gleichmaessigen Beheizen von Spinnschaechten - Google Patents
Vorrichtung zum gleichmaessigen Beheizen von SpinnschaechtenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
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- D01D5/04—Dry spinning methods
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Description
- Vorrichtung zum gleichmäßigen Beheizen von Spinnschächten Gegenstand der Erfindung ist eine neue Heizvorrichtung für Spinnschächte zur Herstellung von Kunstfäden nach dem Trockenspinnverfahren, wobei eine 'Mehrzahl N-on Spinnschächten zu einem Aggregat vereinigt und die Beheizung der oberen und unteren Hälfte jedes Spinnschachtes getrennt mittels einer CTmlaufheizung durchgeführt wird. Die Unterteilung des Spinnschachtes in zwei Hälften mit zwei getrennten Heizsystemen bietet den Vorteil, die obere und die untere Hälfte des Spinnschachtes unabhängig voneinander njit verschieden hohen Temperaturen beheizen zu können.
- Will man das Spinnen in allen Schächten, wie es erwünscht ist, unter genau denselben Bedingungen durchführen, so bestehtdie Aufg:Lbe, jedem einzelnen Schacht in der Zeiteinheit genau dieselbe Wärmemenge bei ein und derselben Temperatur zuzuführen.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem man die Gesamtzahl der Spinnschächte in zwei Hälften teilt und in jeder der beiden Hälften Schacht für Schacht hintereinander von der Heizflüssigkeit durchströmen läßt. Hierbei erleidet die Heizflüssigkeit zwischen dem ersten und dem letzten Schacht (im Sinne der Strömung gerechnet) einen gewissen Temperaturabfall, der zwar durch Vergrößerung der umlaufenden Flüssigkeitsmenge beliebig klein gemacht werden kann, im praktischen Falle aber immerhin meßbar bleibt. Um diesen Teinperaturunterschied aufzuheben, wendet man im zweiten Heizsystem die entgegengesetzte Strömungsrichtung an, derart, daß der Schacht, welchem im ersten System infolge Temperaturabfalls der Heizflüssigkeit weniger Wärme zugeführt wird, im zweiten System umgekehrt als erster beheizt wird und daher die größte Wärmemenge erhält. Es ist zwar bekannt, eine größere Zahl von Spinnzellen durch einen Doppelstrang .derart zu beheizen, daß ein und dieselbe Heizflüssigkeit die ganze Reihe der Spinnzellen zuerst in einer Richtung, darauf in entgegengesetzter Richtung durchströmt, wobei ebenfalls ein Ausgleich der durch den Temperaturabfall der Heizflüssigkeit bedingten verschiedenen Beheizung erstrebt wird. Neu ist bei der vorliegenden Erfindung jedoch, daß das Gegenstromprinzip auf zwei verschiedene Kreisläufe mit im allgemeinen verschiedener Temperatur der Heizflüssigkeit angewendet wird, deren umlaufende Flüssigkeitsmenge ebenfalls verschieden und unabhängig voneinander geregelt werden kann. Außerdem war es nicht bekannt, die Gegenstromschaltung der beiden Hälften des einzelnen Spinnschachtes mit der Parallelschaltung, der beiden Hälften des Spinnschachtsvstems (der Vielzahl von nebeneinander angeordneten Spinnschächten) zu verbinden.
- Die Vorrichtung ist schematisch in Abb. r dargestellt. Ein Querschnitt durch eine einzelne Spinnzelle in vergrößertem :Maßstab zeigt Abb. 2. Eine größere Anzahl gleichgebauter Spinnschächte ist zu einem Aggregat vereinigt und im oberen Teil von Heizmänteln a, im; unteren Teil von Heizmänteln b umkelieri.- - Die Mäntel a gehören zu dem oberen Heizsystem, .dessen Heizflüssigkeit durch die .Pumpe c im Umlauf gehalten wird. Die Heizflüssigkeit tritt zuerst in die beiden äußersten Schächte ein und durchströmt sodann hintereinander sämtliche Schächte der beiden Hälften, welche unter sich durch die Rohrstücke e verbunden sind. Hierbei tritt die Flüssigkeit durch den Stutzen g (Abb. 2) in den Heizraum zwischen der inneren Wandung i und der äußeren Wandung h des Heizmantels tangential ein und am entgegengesetzten Ende des Heizmantels, nachdem sie ihn in der Längsrichtung durchströmt hat, durch einen zweiten Stutzen la aus. Schließlich gelangt die Flüssigkeit aus .den beiden Hälften -des Systems, in einer Sammelleitung vereinigt, wieder zur Pumpe zurück. Das untere Heizsystem, durch die Pumpe d versorgt, wird umgekehrt durchströmt, derart, daß die Heizflüssigkeit in die beiden mittleren Schächte zuerst eintritt, die Schächte hintereinander von innen nach außen durchströmt und von den äußersten Schächten zur Pumpe d zurückgelangt. An beliebiger Stelle sind in die Ringleitungen Heizvorrichtungen (in der Zeichnung nicht dargestellt) eingebaut, welche das umlaufende Heizmittel wieder auf die erwünschte Temperatur bringen.
- Um eine gleiche Verteilung der umlaufenden Heizflüssigkeit auf die beiden parallel geschalteten Hälften jeden Systems zu gewährleisten, kann in an sich bekannter Weise eine beliebige Druckmindervorrichtung f in jeden Zweig des Kreislaufes eingebaut werden, welche so beschaffen ist, das ihr Widerstand erheblich -rößer wird als der Widerstand der hintereinandergeschalteten Rohre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum gleichmäßigen Beheizen einer Mehrzahl von Spinnschächten zur Herstellung von Kunstfäden nach dem Troclenspinnverfahren mit getrerntem oberen und unteren Heizsystem, dadurch gekennzeichnet, daß im Kreislauf durch eine Pumpe (c) die Heizflüssigkeit durch die äußersten Mäntel des oberen Teiles der Spinnschächte eingeführt wird und sodann hintereinander sämtliche Schachtmäntel .der beiden oberen Hälften von außen nach innen durchströmt, während durch eine zweite Pumpe (d) die Heizflüssigkeit durch die Heizmäntel des unteren Teiles der Spinnschächte hintereinander von innen nach außen geführt wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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