DE506840C - Absperrvorrichtung mit Abscheideeinrichtung fuer Dampfwasser - Google Patents

Absperrvorrichtung mit Abscheideeinrichtung fuer Dampfwasser

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DE506840C
DE506840C DESCH88480D DESC088480D DE506840C DE 506840 C DE506840 C DE 506840C DE SCH88480 D DESCH88480 D DE SCH88480D DE SC088480 D DESC088480 D DE SC088480D DE 506840 C DE506840 C DE 506840C
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    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/263Valves with water separators

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Description

  • Absperrvorrichtung mit Abscheideeinrichtung für Dampfwasser Die vorliegende Erfindung hat einen Abscheider in einer Absperrvorrichtung zum Gegenstand und bezieht sich im besonderen auf eine Vorrichtung zum Abscheiden von schweren Teilen aus Dampf oder aus spezifisch leichten Flüssigkeiten in Leitungen sowie von Kondenswasser, das sich in Dampfleitungen an der Sohle, an den Wänden oder im Kern gebildet hat.
  • Es ist bekannt, daß Ventile üblicher Bauart durch Einbau von richtungsändernden oder sonstigen strömungshemmenden Abscheidevorrichtungen im Innern des Gehäuses zu Wasserabscheidern ausgebaut werden.
  • Die bekannteste Form der Kombination einer Absperrvorrichtung mit einer Abscheidevorrichtung für Niederschlagwasser ist die Anbringung einer einfachen Entwässerungsöffnung an der Sohle der Absperrvorrichtung. Diese öfinung wird meist mit einem Stopfen, vielfach auch mit einem von Hand zu bedienenden Entwässerungshahn oder auch einem selbsttätigen Wasserableiter versehen. Diese Anordnung der Abscheidevorrichtung in der Absperrvorrichtung bedingt, daß bei einigermaßen großer Dampfgeschwindigkeit das an den Wänden haftende und das sich am tiefsten Punkt im Innern des Gehäuses sammelnde Wasser aufgewirbelt und durch die Absperrvorrichtung durchgerissen wird. Um die Mängel der ungenügenden Abscheidung abzumindern, haben verschiedene Erfinder versucht, durch Einbau von Hindernissen, wie Prallflächen, Umlenkungsvorrichtungen, Erweiterungen in der Durchflußleitung des Dampfstromes, das Wasser aus dem Dampfstrom abzuscheiden, und dieses abgeschiedene Wasser dann an der Sohle im Innern der Absperrvorrichtung zu sammeln. Auch alle diese Vorrichtungen weisen gewisse Nachteile auf und bringen z. B. durch Einbau der Hindernisse überdies noch große Widerstände in die Leitung hinein.
  • In einer Dampfleitung scheidet sich das Niederschlagswasser einesteils durch Schwerkraft .ab und strömt an der Sohle derselben entlang, andernteils haftet, besonders bei großen Geschwindigkeiten, ausgeschiedenes Wasser an den Rohrwandungen. Das an der Sohle fließende Wasser kann einfach durch ein Loch im oder hinter dein Eintrit@sstutzen der Absperrvorrichtung abgeschieden und abgeleitet werden. Das an den Wänden haftende Wasser muß dagegen durch irgendeine zweckdienliche, widerstandsgeringe Vorrichtung von den Wänden abgestreift und abgeleitet werden. Hierzu eignet sich eine dem Dampfstrom entgegengerichtete . Vorrichtung, die die an den Wänden haftende Wasserhaut abstreift. Das im Kern des Dampfstromes befindliche Wasser kann sich nur ganz kurze Strecken schwebend halten und wird dann durch Schwerkraft selbsttätig ausgefällt. Zur Ableitung dieses Wassers, zum mindesten eines Teiles desselben, dient eine an sich bekannte, möglichst am Ende des Ventilinnern befindliche Fangöffnung. Erfindungsgemäß sind nun am Eingang einer derartigen Absperrvorrichtung an sich gleichfalls bekannte Abscheidevorrichtungen angebracht, die der Strömungsrichtung des Dampfes in der Rohrleitung entgegengerichtet sind.
  • Als Abscheidevorrichtungen sind, wie aus den Zeichnungen ersichtlich, mit Vorliebe solche zu verwenden, die den Strömungsweg nicht verengen.
  • Durch Anordnung dieser Abscheidevorrichtungen soll die Abscheidung des an den Wänden haftenden und auf der Sohle der Leitung zusammengelaufenen Niederschlagswassers und zum Teil auch des im Kern des Dampfstromes schwebenden Wassers erreicht werden, wobei in bekannter Weise das Wasser nach einem besonderen, von der Bewegung des Dampfes unabhängigen Sammler abgeleitet wird.
  • Der Dampfstrom ist also, wenn er in das Innere der eigentlichen Absperrvorrichtung tritt, bereits vollkommen vom Wasser der Wandung und der Sohle befreit. Durch die Richtungsänderung und Erweiterung, die nun in üblicher Art in dem Gehäuse der Absperrvorrichtungen erfolgt, kann also jetzt ein Durcheinanderwirbeln von bereits abgeschiedenem Wasser und dadurch eine Erfüllung des Dampfkernes mit Wasserstaubteilchen und somit ein Mitreißen von abgeschiedenem Wasser nicht mehr stattfinden.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Absperrvorrichtung mit den erfindungsgemäß vorgesehenen Abscheidevorrichtungen im Schnitt dargestellt. Der Dampf strömt in der Pfeilrichtung ein. Das nach der Sohle abgeschiedene Wasser wird in bekannter Weise durch die Fangöffnung D abgefangen und nach dem Sammelraum A geleitet. Das an den Wänden haftende Niederschlagwasser wird durch die erfindungsgemäß am Eingang der Absperrvorrichtung vorgesehene Fangvorrichtung C abgestreift und in den Kanal B nach dem Sammelraum A weitergeleitet. Dieser Kanal B führt das abgestreifte Niederschlagswasser um den eigentlichen Ventilkanal herum in den Sammelraum A.
  • Das im; Dampf schwebende Wasser kann sich im Innern des Ventilkanals bis zur Ventilabsperröffnung ausfällen und wird durch die Offnung Gr nach dem Sammelraum A abgeleitet. Im Sammelraum A hat der Dampf keine Strömungsgeschwindigkeit mehr und kann somit auch kein Wasser aufwirbeln und mitreißen. Von dem Sammelraum A wird das Wasser durch den Stutzen E weitergeleitet. Alle mit dem Dampf und Niederschlagsstrom mitgeführten Eisenspäne, Schweißperlen, Schlamm usw. werden durch die Fangöffnung D am Eingangsstutzen und durch die Abstreifvorrichtung B, C ebenfalls abgeschieden. Der Ventilsitz und der Kegel bleiben also für alle Zeiten unbeschädigt und wird die Abschlußsicherheit bedeutend gehoben. Der Schlamm sammelt sich am Boden des Sammelraumes A bis zur Höhe des Stutzens H. Er kann nach öffnen der Durchstoßschrauben F bequem entfernt werden. Im Sammelraum A läßt sich auch leicht in bekannter Weise .eine z. B. von einem Schwimmer gesteuerte Entwässerungseinrichtung einbauen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absperrvorrichtung mit Abscheideeinrichtung für Dampfwasser und einer am Eingangsstutzen der Absperrvorrichtung befindlichen Entwässerungsöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang der Absperrvorrichtung der Strömungsrichtung in der Rohrleitung entgegengerichtete Abscheidevorrichtungen (B, C) angebracht sind.
DESCH88480D 1928-11-25 1928-11-25 Absperrvorrichtung mit Abscheideeinrichtung fuer Dampfwasser Expired DE506840C (de)

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