DE502012C - Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE502012C
DE502012C DES87923D DES0087923D DE502012C DE 502012 C DE502012 C DE 502012C DE S87923 D DES87923 D DE S87923D DE S0087923 D DES0087923 D DE S0087923D DE 502012 C DE502012 C DE 502012C
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Germany
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hair tube
line
lubrication
motor vehicles
central lubrication
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DES87923D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R17/00Arrangements or adaptations of lubricating systems or devices
    • B60R17/02Systems, e.g. central lubrication systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zentralschmiervorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und bezweckt, die Schmiermittelverteilung derart zu regeln, daß die zu schmierenden Maschinenteile nur mit der jeweils erforderlichen Schmiermittelmenge versorgt werden.
Man hat schon vorgeschlagen, bei solchen Zentralschmiervorrichtungen in der Druckölleitung vor der Schmierstelle eine Drosselvor-
to richtung anzuordnen. Hierbei hat man in der Regel mit schraubenförmigem Gewinde versehene Pfropfen verwendet. Derartige Einrichtungen besitzen aber den Nachteil, daß sie insbesondere in Ermangelung eines Absetzraumes sehr leicht verstopfen.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Nachteiles und besteht darin, daß die Drosselvorrichtung durch ein mit großem Spiel in die Zufuhrleitung eingesetztes Haarröhrchen gebildet wird und der zwischen dem Haarröhrchen und der Zufuhrleitung vorhandene Zwischenraum nur an ihrem gemeinsamen Ende durch eine Dichtung abgeschlossen ist. Infolgedessen entsteht zwischen dem Haarröhrchen und der Zufuhrleitung ein sackartiger Raum, in dem sich der gegebenenfalls im Öl befindliche Schmutz absetzen kann. Infolgedessen wird eine Verstopfung der Einrichtung verhindert. Zweckmäßig wird das Haarröhrchen schraubenförmig gewunden und seine Windungen derart zusammengepreßt, daß es für einen gegebenen Widerstand den denkbar kleinsten Raum einnimmt. In einem solchen Fall ist die Drosselvorrichtung nach Art eines Pfropfens in ein Zwischenstück von geeigneter Form eingesetzt, das mittels Schraubengewindes in die Schmiermittelzuleitung eingeschaltet ist. Im Innern dieses als Schraubenstutzen ausgebildeten Pfropfens ist das Haarröhrchen angeordnet, das hierbei schraubenförmig gewunden und derart stark zusammengedrückt ist, daß es trotz verhältnismäßig großer Länge nur einen äußerst beschränkten Raum einnimmt. Das'untere Ende des Haarröhrchens führt hierbei durch eine Verschlußscheibe oder einen Verschlußpfropfen hindurch, der gegenüber dem Schraubenstutzen derart abgedichtet ist, daß das Schmiermittel unbedingt durch das Haarröhrchen hindurchfließen muß.
Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt
Abb. ι den Längsschnitt einer mit einem einfachen Haarröhrchen versehenen Ausführungsform und
Abb. 2 den Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform, bei der das Haarröhrchen schraubenförmig gewunden ist.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist ein in den zu schmierenden Maschinenteil einzuschraubender Schraubenstutzen a in seinem oberen Teil mit einer an die Längsbohrung b
anschließenden erweiterten Ausdrehung δ1 versehen, in die das untere Ende der Schmiennittelzuleitung c mit Reibung eingesetzt ist. In der Schmiermittelzuleitung c, und zwar zweckmäßig axial zu ihr, ist ein Haarröhrchen d angeordnet, an dessen unterem Ende eine kolbenförmige Verstärkung & angegossen ist, die zum dichten Abschluß der Leitung c dient. Das Ganze ist, wie schon erwähnt, mit Reibung in ίο die Ausdrehung δ1 eingesetzt, deren Rand mit einer kegelförmigen Ausfräsung δ2 versehen ist, die einem doppelkegelförmigen, beispielsweise aus Kupfer bestehenden Dichtungsring f als Sitz dient. Dieser Ringf umgibt hierbei eng anliegend die Schmiennittelzuleitung c an der die Verstärkung e umschließenden Stelle und greift mit seinem oberen Ende in den entsprechend kegelförmigen Sitz g·1 einer Überwurfmutter g ein, die die Leitung c umfaßt und mit ihrem am unteren Ende vorgesehenen Muttergewinde auf den oberen Gewindeansatz a1 des Schraubenstutzens α aufgeschraubt wird. Durch das Aufschrauben dieser Überwurfmutter g wird der entsprechend nachgiebige Dichtungsring f stark zusammengedrückt und hierdurch auch die Leitung c fest auf die kolbenförmige Verstärkung e des Haarröhrchens d aufgepreßt. Die hierdurch erzielte Abdichtung zwischen den genannten Teilen ist derart zuverlässig, daß das Schmiermittel unter allen Umständen durch das Haarröhrchen d hindurchströmen muß und hierbei eine entsprechende Drosselung erfährt.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform ist die zur Zuführung des Schmiermittels dienende Hauptleitung c an geeigneter Stelle unterbrochen. Die so gebildeten Enden der beiden Leitungshälften sind in die Schraubenansätze B1 und B2 eines Verbindungsstückes B eingesetzt, wobei die Abdichtung der Leitungsenden gegenüber den Schraubenansätzen B1, Bz beispielsweise in ähnlicher Form wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen mittels doppelkegelförmiger Dichtungsringe und je einer Überwurfmutter erfolgen kann. Der in den zu schmierenden Maschinenteil einzusetzende Schraubenstutzen α ist mit einer Längsbohrung δ versehen, die durch seitliche Bohrungen δ3 mit den beiden Hälften der Leitung c unmittelbar in Verbindung steht. Die äußeren Enden der seitliehen Bohrungen b3 sind hierbei zu einem noch zu erläuternden Zweck mit erweiterten Ausdrehungen δ* versehen.
Die Mittelbohrung ö ist an ihrem unteren Ende durch eine zwingenartige Scheibe e abgeschlossen, durch deren Mitte das untere Ende eines Haarröhrchens d hindurchführt, das schraubenförmig gewunden und derart stark zusammengedrückt ist, daß es trotz ausreichender Länge in der nur verhältnismäßig kurzen Längsbohrung δ des Schraubenstutzens α bequem untergebracht werden kann. Um dieses schraubenförmige Haarröhrchen d herum ist ein an der Innenwandung des Schraubenstutzens α anliegendes, rohrförmig zusammengebogenes Metallnetz / angeordnet, dessen Maschen geringere Weite besitzen als der Durchmesser der Haarröhrchenbohrung, beispielsweise 0,3 mm gegenüber einem Haarröhrchendurchmesser von 0,5 mm. Die Anordnung dieses Metallnetzes/" hat den Zweck, das aus den Leitungshälften zuströmende Schmiermittel vor dem Eintritt in das Haarröhrchen d zu filtern und hierdurch zu verhindern, daß die Bohrung des Haarröhrchens durch Unreinlichkeiten verstopft wird.
Gegebenenfalls könnte man an Stelle des rohrförmigen Metallsiebes / auch zwei scheibenförmige Metallsiebe j1 verwenden, die alsdann in die schon erwähnten erweiterten Ausdrehungen δ4 der seitlichen Bohrungen δ3 eingesetzt werden.
Durch die Anwendung der einen oder anderen der vorstehend beschriebenen Schmiervorrichtungen kann die Schmierung der zu versorgenden Maschinenteile in denkbar weitgehender Weise geregelt werden, indem man den Durchfluß des Schmiermittels durch die Schmiermittelzuleitung mehr oder weniger drosselt und hierdurch die Verteilung des Schmiermittels auf die verschiedenen Schmierstellen nach Bedarf einschränkt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zentralschmiervorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer in der Druckölleitung vor der Schmierstelle angeordneten Drosselvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtung durch ein mit großem Spiel in die Zufuhrleitung (c) eingesetztes Haarröhrchen (d) gebildet wird und der zwischen dem Haarröhrchen und der Zufuhrleitung vorhandene Zwischenraum nur an ihrem gemeinsamen Ende durch eine Dichtung (e) abgeschlossen ist.
2. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Haarröhrchen (d) schraubenförmig gewunden und die Windungen derart zusammengepreßt sind, daß es für einen gegebenen Widerstand den denkbar kleinsten Raum einnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haarröhrchen (d) in der Längsbohrung einer in die Schmierleitung eingesetzten Schraube angeordnet und mit dieser entfernbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES87923D 1928-02-03 1928-10-18 Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE502012C (de)

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