DE502012C - Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R17/00—Arrangements or adaptations of lubricating systems or devices
- B60R17/02—Systems, e.g. central lubrication systems
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- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Zentralschmiervorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
und bezweckt, die Schmiermittelverteilung derart zu regeln, daß die zu schmierenden Maschinenteile
nur mit der jeweils erforderlichen Schmiermittelmenge versorgt werden.
Man hat schon vorgeschlagen, bei solchen Zentralschmiervorrichtungen in der Druckölleitung
vor der Schmierstelle eine Drosselvor-
to richtung anzuordnen. Hierbei hat man in der
Regel mit schraubenförmigem Gewinde versehene Pfropfen verwendet. Derartige Einrichtungen
besitzen aber den Nachteil, daß sie insbesondere in Ermangelung eines Absetzraumes
sehr leicht verstopfen.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Nachteiles und besteht darin, daß die Drosselvorrichtung
durch ein mit großem Spiel in die Zufuhrleitung eingesetztes Haarröhrchen gebildet
wird und der zwischen dem Haarröhrchen und der Zufuhrleitung vorhandene Zwischenraum
nur an ihrem gemeinsamen Ende durch eine Dichtung abgeschlossen ist. Infolgedessen
entsteht zwischen dem Haarröhrchen und der Zufuhrleitung ein sackartiger Raum, in dem
sich der gegebenenfalls im Öl befindliche Schmutz absetzen kann. Infolgedessen wird
eine Verstopfung der Einrichtung verhindert. Zweckmäßig wird das Haarröhrchen schraubenförmig
gewunden und seine Windungen derart zusammengepreßt, daß es für einen gegebenen
Widerstand den denkbar kleinsten Raum einnimmt. In einem solchen Fall ist die Drosselvorrichtung
nach Art eines Pfropfens in ein Zwischenstück von geeigneter Form eingesetzt, das mittels Schraubengewindes in die Schmiermittelzuleitung
eingeschaltet ist. Im Innern dieses als Schraubenstutzen ausgebildeten Pfropfens
ist das Haarröhrchen angeordnet, das hierbei schraubenförmig gewunden und derart stark zusammengedrückt
ist, daß es trotz verhältnismäßig großer Länge nur einen äußerst beschränkten Raum einnimmt. Das'untere Ende des Haarröhrchens
führt hierbei durch eine Verschlußscheibe oder einen Verschlußpfropfen hindurch,
der gegenüber dem Schraubenstutzen derart abgedichtet ist, daß das Schmiermittel unbedingt
durch das Haarröhrchen hindurchfließen muß.
Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und
zwar zeigt
Abb. ι den Längsschnitt einer mit einem einfachen
Haarröhrchen versehenen Ausführungsform und
Abb. 2 den Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform, bei der das Haarröhrchen schraubenförmig
gewunden ist.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist ein in den zu schmierenden Maschinenteil einzuschraubender
Schraubenstutzen a in seinem oberen Teil mit einer an die Längsbohrung b
anschließenden erweiterten Ausdrehung δ1 versehen, in die das untere Ende der Schmiennittelzuleitung
c mit Reibung eingesetzt ist. In der Schmiermittelzuleitung c, und zwar zweckmäßig
axial zu ihr, ist ein Haarröhrchen d angeordnet, an dessen unterem Ende eine kolbenförmige
Verstärkung & angegossen ist, die zum dichten Abschluß der Leitung c dient. Das
Ganze ist, wie schon erwähnt, mit Reibung in ίο die Ausdrehung δ1 eingesetzt, deren Rand mit
einer kegelförmigen Ausfräsung δ2 versehen ist, die einem doppelkegelförmigen, beispielsweise
aus Kupfer bestehenden Dichtungsring f als Sitz dient. Dieser Ringf umgibt hierbei eng anliegend
die Schmiennittelzuleitung c an der die Verstärkung e umschließenden Stelle und greift
mit seinem oberen Ende in den entsprechend kegelförmigen Sitz g·1 einer Überwurfmutter g
ein, die die Leitung c umfaßt und mit ihrem am unteren Ende vorgesehenen Muttergewinde auf
den oberen Gewindeansatz a1 des Schraubenstutzens
α aufgeschraubt wird. Durch das Aufschrauben dieser Überwurfmutter g wird der
entsprechend nachgiebige Dichtungsring f stark zusammengedrückt und hierdurch auch die Leitung
c fest auf die kolbenförmige Verstärkung e des Haarröhrchens d aufgepreßt. Die hierdurch
erzielte Abdichtung zwischen den genannten Teilen ist derart zuverlässig, daß das Schmiermittel
unter allen Umständen durch das Haarröhrchen d hindurchströmen muß und hierbei
eine entsprechende Drosselung erfährt.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform ist die zur Zuführung des Schmiermittels
dienende Hauptleitung c an geeigneter Stelle unterbrochen. Die so gebildeten Enden der beiden
Leitungshälften sind in die Schraubenansätze B1 und B2 eines Verbindungsstückes B
eingesetzt, wobei die Abdichtung der Leitungsenden gegenüber den Schraubenansätzen B1, Bz
beispielsweise in ähnlicher Form wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen mittels
doppelkegelförmiger Dichtungsringe und je einer Überwurfmutter erfolgen kann. Der in den
zu schmierenden Maschinenteil einzusetzende Schraubenstutzen α ist mit einer Längsbohrung δ
versehen, die durch seitliche Bohrungen δ3 mit
den beiden Hälften der Leitung c unmittelbar in Verbindung steht. Die äußeren Enden der seitliehen
Bohrungen b3 sind hierbei zu einem noch zu erläuternden Zweck mit erweiterten Ausdrehungen
δ* versehen.
Die Mittelbohrung ö ist an ihrem unteren Ende durch eine zwingenartige Scheibe e abgeschlossen,
durch deren Mitte das untere Ende eines Haarröhrchens d hindurchführt, das
schraubenförmig gewunden und derart stark zusammengedrückt
ist, daß es trotz ausreichender Länge in der nur verhältnismäßig kurzen Längsbohrung
δ des Schraubenstutzens α bequem untergebracht werden kann. Um dieses schraubenförmige
Haarröhrchen d herum ist ein an der Innenwandung des Schraubenstutzens α anliegendes,
rohrförmig zusammengebogenes Metallnetz / angeordnet, dessen Maschen geringere
Weite besitzen als der Durchmesser der Haarröhrchenbohrung, beispielsweise 0,3 mm gegenüber
einem Haarröhrchendurchmesser von 0,5 mm. Die Anordnung dieses Metallnetzes/" hat
den Zweck, das aus den Leitungshälften zuströmende Schmiermittel vor dem Eintritt in
das Haarröhrchen d zu filtern und hierdurch zu verhindern, daß die Bohrung des Haarröhrchens
durch Unreinlichkeiten verstopft wird.
Gegebenenfalls könnte man an Stelle des rohrförmigen Metallsiebes / auch zwei scheibenförmige
Metallsiebe j1 verwenden, die alsdann in
die schon erwähnten erweiterten Ausdrehungen δ4 der seitlichen Bohrungen δ3 eingesetzt werden.
Durch die Anwendung der einen oder anderen der vorstehend beschriebenen Schmiervorrichtungen
kann die Schmierung der zu versorgenden Maschinenteile in denkbar weitgehender Weise
geregelt werden, indem man den Durchfluß des Schmiermittels durch die Schmiermittelzuleitung
mehr oder weniger drosselt und hierdurch die Verteilung des Schmiermittels auf die verschiedenen
Schmierstellen nach Bedarf einschränkt.
Claims (3)
1. Zentralschmiervorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer in der Druckölleitung
vor der Schmierstelle angeordneten Drosselvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtung durch ein mit
großem Spiel in die Zufuhrleitung (c) eingesetztes Haarröhrchen (d) gebildet wird und
der zwischen dem Haarröhrchen und der Zufuhrleitung vorhandene Zwischenraum nur an ihrem gemeinsamen Ende durch eine
Dichtung (e) abgeschlossen ist.
2. Zentralschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Haarröhrchen (d) schraubenförmig gewunden und die Windungen derart zusammengepreßt
sind, daß es für einen gegebenen Widerstand den denkbar kleinsten Raum einnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haarröhrchen (d)
in der Längsbohrung einer in die Schmierleitung eingesetzten Schraube angeordnet
und mit dieser entfernbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR502012X | 1928-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE502012C true DE502012C (de) | 1930-07-08 |
Family
ID=8906092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES87923D Expired DE502012C (de) | 1928-02-03 | 1928-10-18 | Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE502012C (de) |
-
1928
- 1928-10-18 DE DES87923D patent/DE502012C/de not_active Expired
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