DE501740C - Steuereinrichtung fuer elektrische Apparate, insbesondere Motoren - Google Patents

Steuereinrichtung fuer elektrische Apparate, insbesondere Motoren

Info

Publication number
DE501740C
DE501740C DEM95613D DEM0095613D DE501740C DE 501740 C DE501740 C DE 501740C DE M95613 D DEM95613 D DE M95613D DE M0095613 D DEM0095613 D DE M0095613D DE 501740 C DE501740 C DE 501740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contacts
switch
contactor
main
conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM95613D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Associated Electrical Industries Ltd
Original Assignee
Associated Electrical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Associated Electrical Industries Ltd filed Critical Associated Electrical Industries Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE501740C publication Critical patent/DE501740C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für elektrische Apparate, insbesondere Motoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für elektrische Apparate, insbesondere auf @die Steuerung von Elektromotoren, ,die bei Kohlenschrämmaschinen Anwendung finden. Sie betrifft besonders Anlagen, die einen Steuerschalter und einen damit gekuppelten überwachungschalter in der Nähe des Motors, sowie einen entfernt davon angeordneten Hauptschalter aufweisen, den .der Überwachungschalter so steuert, 'daß der Steuerschalter von der Schließung und Unterbrechung von Kraftströmen völlig entlastet ist.
  • Gemäß der Erfindung wird die Schließung des Hauptschalters dadurch herbeigeführt, daß der Überwachungschalter einen .Stromkreis .schließt, der über einen Überwachungsleiter und ein Paar entfernt, z. B. am Hauptschalter,gelegene Kontakte verläuft, die nur durch die vorangegangene Herstellung eines zweiten Stromkreises "geschlossen werden können, der über einen oder mehrere Kraftstromleiter führt.
  • Demnach ist die Schließung des Hauptschalters davon abhängig, daß zunächst ein Vorbereitungskreis über einen Kraftstromleiter geschlossen ist, und daß erst dann an Überwachungschalterkontakten, z. B. am Motorende, über die entfernt, z. B. am Hauptschalter, ,gelegenen Vorbereitungskontakte ein zweiter Stromkreis zustande kommt, der die Schließung des Hauptschalters ermöglicht.
  • Bei der praktischen Ausführung der Erfindung kann die Arbeitspule eines Relais, das im folgenden .als Schließschütz bezeichnet sei und das die Erregung der Schließwicklung des Hauptschalters steuert, in. Reihe m:it einer elektrischen Energiequelle, Kontakten eines anderen Relais (im folgenden als Hauptschütz bezeichnet), dem Überw,achtru.gsleiter, Kontakten des Steuerschalters und einem Rückleiter (gegebenenfalls Erde) angeordnet sein, so d,aß sie nur dann erregt werden und die Schließung des Hauptschalters herbeiführen kann, wenn die Kontakte des Hauptschützes und des .Steuerschalters geschlossen sind. Die Arbeitspule des Hauptschützes kann in Reihe mit .einer elektrischen Stromquelle, ,mit einem der Starkstromleiter, mit anderen Kontakten des Steuerschalters und einem Rückloit.er liegen, der wieder Erde sein kann. Um den Hauptschalter zu .schließen, eist es deshalb notwendig, daß der Stromkreis des Hauptschützes geschlossen wird, damit der Stromkreis des Schlileßsclhützes geschlossen werden kann.
  • Da beim Ausschalten an den Kontakten des Hauptschalters ein Lichtbogen entstehen und für einige Zeit andauern kann, ist dafür gesorgt, d;aß .eine Verbindung des Stark- Stromleiters mit dem Steuerkreis, zu dem das Hauptschütz, .das Schließschütz und die Schließwicklung des Hauptschalters gehören, erst einige Zeit nach Abnahme des .Stromes im Starkstromleiter auf einen bestimmten Wert entstehen .kann.
  • Die neue Steuereinrichtung für den Hauptschalter besteht mit anderen Worten ,darin, daß zunächst ein Hauptschütz über einen Kreis @geschlossen wird, der wenigstens einen der Starkstromleiter enthält, und daß danach ein zweites"d. h. das Schließschütz über einen Kreis erregt wird, der Kontakte des Hauptschützes enthält, so :daß das zweite oder Schließschütz .den Kreis der Schließwicklung des Hauptschalters herstellt .bzw. :seine Herstellung vorbereitet.
  • Gemäß Abb. i wird der 'Strom über die .drei Stark- oder Kraftstromleiter i, 2, 3 einem durch .strichpunktierte Linien angedeuteten :Schaltkasten io zugeführt.
  • Ein vierter Leiter 4, der von einem Teil des die Leiter i, 2, 3 enthaltenden Kabels gebildet sein kann, ,dient zur Erd:ung des Schaltgehäuses io. Jeder Leiter i, 2, 3 ist in einer oder mehreren Windungen um .einen Schenkel eines punktiert bei 5 angedeuteten geschlossenen Eisenkernes herumgelegt. Auf einem Schenkel idlieses Eisenkernes 5 ist ferner eine Wicklung 6 angeordnet, .die in Reihe mit ,der Arbeitswicklung 7 eines Stromverlustrela.is liegt, das anspricht, wenn Stromverlust @in einer der drei Phasen der Zufuhrleitung eintritt. Die drei Leiter i, 2, 3 .sind mit den festen Kontakten i i bis 13 des Hauptschalters verbunden, dessen feste Gegenkontakte 14, 15, 16 mit Steckkontakten 17, 18, 19. In den Leitungen zwischen den Gegenkontakten 14 und 17 und zwischen den Kontakten 16 und i9 sind Arbeitswicklungen 121 und 122 eines überstromrelais angeordnet.
  • Die Kontakte 17, i8, i9 werden vorzugsweise mittels dreier Leiter eines Fünfleiterkabels mit Steckkontakten 21, 22, 23 am Gehäuse 2o eines Steuerschalters verbunden, der als Dreiphasenumschalter .dargestellt ist. Die Kontakte 21, 22, 23 sind mit .den drei beweglichen Kontakten 24, 25, 26 des Umschalters verbunden. Diese beweglichen Kontakte wirken mit festen Kontakten 29, 30; 31, 32 und 33, 34 zusammen. Diese Kontakte sind mit den Wicklungen 35 bis 37 eines Dreiphasenmotors in üblicher Weise verbunden.
  • Zum Zweck .der des Hauptschalters dient ein Überwachungschalter am Motorende .des Kabels mit beweglichen Kontakten 28, 70 und festen Kontakten 38, 39 und 3z. Der bewegliche Kontakt 28 wird durch die gleiche Stange 40 angetrieben, .die die beweglichen Kontakte 24, 25, 26 steuert; infolgedessen bewegt er sich mit diesen. Auch der bewegliche Kontakt 70 wird von der Stange4o :bewegt, jedoch durch eine Totgangvorrichtung 72, die ,aus einem Stift am Kontaktarm 70 !und einem Schlitz in :der Stange 40 bestehen kann. Die festen Kontakte 38 und 39, die mit dem beweglichen Kontakt 28 des überwachungschalters zusammenarbeiten, sind an das Gehäuse 2o angeschlossen, ebenso ist der mit .denn beweglichen Kontakt 7o zusammenarbeitende feste Kontakt 71 .in ]eitender Verbindung mit dem Gehäuse 2o. Das Gehäuse 2o ist mit dem Gehäuse io ,durch Steckkontakte 41 und 42 :und einen Leiter des Fünfleiterlabels in Verbindung. Dieser Leiter kann durch .die Kabelarmatur oder durch einen Kern oder durch eine Kombination beider .gebildet wenden; .somit werden Gehäuse 2o .und Kontakte 38, 39 und 71 mit Erde verbunden gehalten.
  • Die Schaltkontakte 24, 2-5,:26 und d.ieÜberwachungschaltkontakte 28 und 70 werden mittels der Stange 40 von einem Handhebel 6o aus gesteuert.
  • UraNiederspannungsenergie für dieSteuerkrei,se und die überwachungschalter zu haben, ,ist die Primärwicklung 43 eines Abwärtstransformators über eine Schmelzsicherung 45 an den Leiter 2 und mit dem anderen Ende über die normal geschlossenen Kontakte 56 .des Überstromrelais, die normal geschlossenen Kontakte 55 des Stromverlustrelais 7 und über eine Schmelzsicherung 144 an den Leiter i geschaltet. Um das Vorhandensein einer Spannung an den Zufuhrleitern i, z und 3 anzuzeigen, .ist eine rote Signallampe 74 .in Reibe mit einem Widerstand 75 zwischen die Schmelzsicherungen 45 .und 144 ,gelegt.
  • Ein Ende der Sekundärwicklung 46 des Abwärtstransformators ist durch einen O.uecksilberkippschalter 76 mit dem Gehäuse ro verbunden. Dieser Quecksilberkippschalter unterbricht :die Verbindung, wenn .das die Apparate enthaltende Gehäuse über einen bestimmten Betrag hinaus gegen seine normale Vertikallage gekippt wird. Das andere Ende .der 'Sekundärwicklung des Transformators ist über die Arbeitspule 77 eines Hauptschützes, eine Schmelzsicherung 78, normal geschlossene Kontakte 79 eines Lichtbogenbildungsrelais und über die Steckkontakte i9, 23 mit dem beweglichen Kontakt 72 .des Überwachungschalters verbunden. Der Kontakt 72 berührt, wenn der Steuerschalter in seiner normalen Ausschaltlage ist, den festen Kontakt 71 und vollendet somit den Stromkreis über @die Arbeitspule 77 des Hauptschützes; dies ist infolgedessen erregt, wenn sich der Steuerschalter .in .der Ausschaltstellung 'befindet.
  • Ein zweiter Stromkreis führt von der Sekundärwicklung 46 über Kontakte 8o des Hauptschützes, die geschlossen sind, wenn die Arbeitspule 77 erregt ist, weiter über die Wicklung 47 des Schließschützes ,zum Steckkontakt 48- und über den Überwachungsleiter zum Steckkontakt 49, der mit .dem beweglichenKontakt 28 des überwachungschalters-in Verbindung steht. Parallel zur Spule 47 ist eine weiße Signallampe 81 angeordnet, um anzuzeigen, wann diese .Spule -erregt .ist.
  • Von .der Schmelzsicherung 45 :des Leiters 2 führt ein Stromkreis über die Schließspule 5o des Hauptschalters, über die Kontakte 82 des Hauptschützes, die offen .sind bei erregter Arbeitswicklung 77 und geschlossen bei aberregter Arbeitswicklung 77, sowie über die Kontakte 52 des Schließschützes zur ,Sicherung 144 :des Leiters i. Ein Paar Kontakte 83 am Schließschütz liegen parallel zu den Kontakten 8o, so daß bei Erregung der Arbeitswicklung 47 die Kontakte 83 den Kreis über die Arbeitspule47 auch dann geschlossen halten, wenn durch Aberregun@g der Arbeitspule 77 des Hauptschützes die Kontakte 8o geöffnet sind.
  • Beim Anlassendes Motors 35, 36, 37 wird der Hebel 6o so bewegt, ,daß zuerst die Umschalterkontakte 24, 25 und 26 die zugehörigen Kontakte 29, 3 i und 33 berühren. Dann wird der Hebel 6o weiterbewegt, bis der Kontakt 28 des Überwachungschalters seinen zugeordneten Kontakt 38 berührt. Während dieser ,ganzen Zeit ist der Kontakt 7o des Überwachungschalters in Berührung mit seinem Kontakt 71, somit ist die Wicklung77 des Hauptschützes unter Strom"d.ie Kontakte 8o also geschlossen :und die Kontakte 82 offen. Wenn der Kontakt 28 ,seinen festen Gegenkontakt 39 berührt, wird der Kreis für die Arbeitspule 47 ,des Schließschützes geschlossen, und die Lampe 8 i brennt. Die Erregung der Arbeitspule 47 schließt die Kontakte 83, die ..den Kontakten 8o parallel ,sind, und .schließt ferner die -im Kreise der Arbeitswicklung 5o des Hauptschalters liegenden Kontakte 52. Die Arbeitswicklung 50 ist aber noch nicht erregt, weil die Kontakte 82, die ebenfalls in ihrem Kreise liegen, noch geöffnet sind. Die Bewegung des Hebels 6o dauert an, bis der Kontakt 70 ,des Überwachungschalters seinen zugeordneten Kontakt 71 verlassen hat und dadurch den Kreis über die Wicklung 77 :des Hauptschützes unterbricht, das dann alberregt wird. Di.e-Kontakte 82 im Kreise der Arbeitswicklung 5o des Hauptschalters werden dadurch geschlossen, und die ;Schließspule 50 wird erregt und :schließt den Hauptschalter. Gleichzeitig werden die im Kreise mit :der Wicklung 47 des Schließrelais angeordneten Kontakte 8o geöffnet, und die Spule 47 wird, wem sie aus ,irgendeinem Grunde stromlos geworden ist, nicht wiedererregt werden können, außer durch eine neue Erregung der Arbeitswicklung 77.
  • Sobald :der Hauptschalter sich zu schließen beginnt, werden durch eine mechanische Verbindung, die als ein Hebelsystemgo dargestellt ist, die Kotakte 79 des Bogenbildungsrelais geöffnet. :und :dadurch die Verbindung zwischen Kraftleiter 3 und Steuerstromkreis getrennt.
  • Falls Überlastung eintritt und das Ü.berstromrelais erregt wird, :das mit einer Dämpfeinrichtung 57 ausgerüstet ist, um ihm eine umgekehrte Zeitverzögerungscharakteristik zu geben, werden die Kontakte 56 geöffnet und dadurch .der Kreis :der Primärwicklung 43 des Transformators unterbrochen. Infolgedessen wird, die Arbeitswicklung 47 des Schließschützes aberregt, was zu einer öffnung der Kontakte 52, Aberregung der Arbeitswicklung 5o und Öffnung ödes Hauptschalters führt. Ebenso wird der Ausschalter geöffnet, wenn die Kontakte 55 durch Erregung der Spule 7 ,des .Stromverlustrelais geöffnet werden. Wenn das den Ausschalter enthaltende Gehäuse io über ein bestimmtes Maß hinaus gegen seine Normalstellung gekippt wird, so öffnet, wie schon bemerkt, der Kippschalter 76 ,den Kreis .der Sekundärwicklung 46 .des Transformators und bewirkt dadurch ebenfalls eine Aberregung der Spule 47, so daß die öffnung .des Hauptschalters herbeigeführt wird.
  • Ersichtlich ,ist ,die Arbeit der Anlage, wenn sie für Lauf in ,umgekehrter Richtung angelassen wird, ähnlich der oben beschriebenen, nur das ,der Hebe16o abwärts bewegt wird, um zu bewirken, d:aß die beweglichen Kontakte24, 25 und 26 des Steuerschalters die zugeordneten Kontakte 30, 32 und: 34 treffen und der Kontakt 28 des Überwach:ungschalters :den zugeordneten ,Kontakt 39.
  • Soll der Motor stillgesetzt werden oder soll er während des Laufes z. B. @in Vorwärtsrichtung umgeschaltet werden, so wird der Hebel 6o abwärts ,bewegt, bis der Überwachungkontakt 28 vom zugeordneten: Kontakt 38 freikommt. Dadurch wird die Spule 47 des Schließschützes al#ernegt, und die Kontakte 52 werden zwecks Einleitung der öffnung .des Hauptschalters geöffnet. Danach iberührt tierbewegliche Kontakt 70 des überwachungschalters den zugeordneten Kontakt 71 und verbindet einen :der Kraftleiter m:it Erde. Ist der Stromkreis vom Hauptschalter nicht völlig ,unterbrochen, so wird ein. Strom :durch die Spule gi fließen, und das Bogenbil:dun.gsrelais wird ansprechen. Infolgedessen werden die Kontakte 79 geöffnet und verhindern die Verbindung des Kreises :der Arbeitspule 77 des Hauptschützes zum Kraftleiter. Ist der .Strom dm Kraftleiter unter einen bestimmten Wert gesunken, :so werden die Kontakte 79 -des Bogernbildungsrelais geschlossen und das Hauptschütz 77 erregt. Dieses schließt die Kontakte 8o und 82, Um das Wiederanlasser des Motors entweder für Vorwärts- oder Rückwärtslauf voi`zuber eiten. Wird der Hebel 6o in seine .endgültige Ausschaltlage gebracht, so werden die Kontakte 24, 25 und 26,des Steuerschalters von ihren zugeordneten Kontakten29, 31 und 33 getrennt. Eine weitere Abwärtsbewegung des Hebels leitet die Vorgänge zum Anlassendes Motors in, ;umgekehrter Laufrichtung ein, ähnlich wie schon beschrieben.
  • Es ist klar, daß beim A mlassen die Steuerschalterkontakte ,geschlossen werden, bevor eine Möglichkeit besteht, daß der Hauptschalter geschlossen Ist; somit wird vom Steuerschalter eine keine Starkstrom führende Leitung .geschlossen. In gleicher Weise bleiben beim Stillsetzendes .Motors die Kontakte des Steuerschalters ,geschlossen, bis der Hauptschalterkreis ;geöffnet -ist; infolgedessen wind auch eine .keinen Starkstrom führende Kraftleitung am Steuerschalter unterbrochen.
  • Die einzigen stromführenden Kreise, die vom Steuerschalter hergestellt und unterbrochen werden, sind überwachungkreise, 2n denen: eine genügend niedere Spannung verwendet werden kann, um eine Lichtbogenbild:ung zu verhüten, und in denen auch die Stromstärke .sehr gering ist.
  • Weiter ist erkennbar, daß der Stromkreis des Hauptschalters, wenn er ,aus irgendeinem anderen Grunde als durch Bewegung des Hebels 6o in seine Ausschaltlage gekommen ist, nachher nicht wieder geschlossen wenden kann, außer durch Rückführung des Hebels 6o im die Ausschaltlage -und Ermöglichung der Wiedererregung ges Hauptschützes. Weiter ist ersichtlich, .d:aß der Hauptschalter nur ;geschlossen werden kann, wenn die Erdverbindung und der Überwachungsleiter zwischen .Steuerschalter und Ausschaltergehäuse in Ordnung sind. Weiter bietet die Erdung des Kraftleiters bei dem in der Ausschaltlage befindlichen Hebel 6o Sicherheit dafür, @daß keine Möglichkeit besteht, den Hauptschalter unter :diesen Umständen geschlossen zu halten, weil unter den ,gegebenen Voraussetzungen entweder das Stromverlustrelais .oder das Überstromrelais sofort zur Wirkung kommen müßte lind den Ausschalter öffnen würde.
  • Um die Steuereinrichtung so ,sicher und zuverlässig wie möglich zu machen, kann der Anker des Überstromrelais in eine Beziehung zu dem Deckel :des Gehäuses io :gebracht werden, so daß die Kontakte 56 nur geschlossen werden können, wenn der Deckel des Gehäuses io nichtig :geschlossen ist. Wenn ferner eine'Einrnchtung zur Öffnung des Hauptschalters unabhängig vom Steuerschalter gewünscht wird, kann ein Schwinghobel oder Handgriff durch .die Wand des Gehäuses io herausgeführt werden, der auf ,den Anker des Überstromrela.iseinwirkt, ,so daß durch ihn die Kontakte 56 geöffnet werden können.
  • Die Ausführung nach Abb. 2 ist sehr ähnlich der nach Abb. i;,der Unterschied besteht nur in der Weglassung der ,Signallampen 74, 81 und des Widerstandes 75, in der Zufügung eines besonderen Anlaßschalters oder Druckknopfes ioo im Kreis der Primärwicklung 43 des Abwärtstr.ansformators und in Änderungen im Platze des Bogenbil@dün:gsrelais 79 bis 9i rund des Kippschalters 76. Die Arbeitspule 9i .des Bogenbildungsrelais ist im Kraftleiter 3 ,angeordnet, so daß die Wicklung 122 des Überstromrelais zwischen ihr und dem Ausschalter liegt; der Anker des Bogen!bild,ungsrelais ist natürlich mechanisch in Beziehung zu dem Ausschalter gebracht. Der Kippschalter 76 ist von dem Sekundär- auf den Primärkreis des Abwärtstransformators verlegt worden. Die Arbeitsweise der Anordnung ist der Ausführung nach Abb. i hinreichend ähnlich,-so daß eine Einzelbeschreibung unnötig erscheint.
  • Bei der Ausführung .nach Abb.3 ist die Anordnung der Kraftkreise des Steuerschalters ,gleichfalls ähnlich der schon an Hand der Abb. i und 2 beschriebenen Anordnung. Die Steuerkreise aber sind so abgeändert"daß die einen Totgang zulassende Vorrichtung in Wegfall leommt. Der Kontakt7i ist so kurz, daß .der bewegliche Kontakt 70 ihn nur in der Ausschaltlage des ,Handhebels 6o berührt. Die bei der Ausführung nach Abb. i und 2 am Hauptschalter vorhandenen Kontakte 82 fehlen, und das Hauptschütz ist mit einem Dämpfun,gszylinder ioi -ausgerüstet, durch .den es eine Verzögerung erhält. Der Stromkreis der Arbeitswicklung 77 des Hauptschützes führt von der Sekundärwicklung q.6 .des Abwärtstransformators über die Arbeitsspule 77, die Kontakte 79 des Bogenbildungsrelais, die :Steckkontakte i9 und 23 und eine Kraftader des Kabels zum beweglichen Kontakt 7o des Ü!berwachungschalters und von hier über den zugeordneten Kontakt 71 zum Gehäuse 2o. Der Kreis der Spule 47 des Schließschützes führt von der Sekundärwicklung 46 des Abwärtstransformators über Kontakte So des Hauptschützes, Spule 47, Steckkontakte 48 und- 49 und .den Überiva.chungsIeiter zum beweglichen Kontakt 28 des überwachungschalters, von hier über den zugeordneten Kontakt 39 zum Gehäuse 2o. Der ,Stromkreis für -die Schließwicklung 47 des Hauptschalters führt von der Sicherung 144 über Wicklung 5o und Kontakte 52 zur Sicherung 45.
  • Soll der Motor -in Tätigkeit :gesetzt werden, so werden mittels des Hebels 6o die Kontakte 24 bis 26 entweder auf die zugeordneten Kontakte für denVorwärts- oder für den Rückwärtsgang gestellt. Dabei wird der Kontakt 7o des Überwachungschalters vom zusammenwirkenden Kontakt 71 abgehoben und unterbricht dadurch den Stromkreis der Hauptschützwickl.ung 77. Da das Hauptschütz mit einer Verzögerung ausgestattet ist, öffnet es die Kontakte 8o nicht sofort. Wenn der Handhebel 6o weiterbewegt wird, so trifft der Kontaktarm 28 ,des Überwach.ungschalters den einen oder .anderen der festen Kontakte 38 oder 39 und schließt den Kreis der Schließwicklung 47, das Schließschütz spricht an und schließt die Kontakte 52 und 83. Die Schließung .der Kontakte 52 bewirkt Erregung der Schließspule 5o des Hauptschalters, der infolgedessen geschlossen wird. Dieser SchließYorgang öffnet durch mechanische Verbindung den Kontakt 79 zwecks Abtrennung des Kraftleiters vom Stromkreise der Arbeitspute 77 des Hauptrelais. Die Kontakte 83 sind parallel zu .den Kontakten 8o :geschaltet ,und halten den Kreis der Arbeitseule 77 aufrecht, nachdem das Hauptschütz :seine Kontakte 8o geöffnet hat.
  • Läuft der Motor und wünscht man ihn stillzusetzen, so wird der Hebel 6o .aus seiner Vorwärts- oder Rückwärtsstellung auf die Ausschaltstellung gebracht, und der bewegliche Kontakt 28 des Überw,achungschalters wird zunächst von den; zugehörigen festen Kontakten 38 oder 39 abgehoben, um den Stromkreis der Arbeitseule 47 des .Schließschützes zu unterbrechen. Dieses wird aberregt, öffnet seine Kontakte 52 und unterbricht den Kreis der Schließwicklung 50 des Hauptschalters. Dieser beginnt dann sich. zu öffnen. Wenn der Hebel 6o weiterbewegt wird, so verlassen die Kontaktarme 24, 25, 26 des Steuerschalters :die zugehörigen festen Kontakte, und .der bewegliche Kontakt 70 des Überwachungschalters erreicht den festen Kontakt 71; dadurch verbindet er einen der Kraftleiter mit Erde. Wenn,der Hauptschalter den .Kraftkreis völlig unterbrochen hat, so .ist der Erregungskreis des Bogenbildungsrelais 9i aberregt, und die Kontaktre 79 sind geschlossen, so @daß die .Spule 77 des Hauptschützes unter Strom ist. Hat dagegen der Hauptschalter .die Kraftkreise nicht völlig unterbrochen ,und besteht ein Lichtbogen zwischen den Kontakten 13 und 16 sowie dem Überbrückungsstück, so ist die Spule 9i des Bogenbildungsrelais noch erregt, und die Kontakte 79 bleiben offen, so daß die Verbindung der Spule 77 des Hauptschützes mit :dem Kraftleiter verhindert wird. Da weiter der Kraftleiter jetzt über die Steuerkontakte 70 und 71 an Ende liegt, wird die Spule 7 des Stromverlustrelais ansprechen und die Kontakte 55 öffnen. Ferner wird die Spule 122 des überstromrelais erregt sein, so daß die Kontakte 56 offen sind. Somit ist die Energiezufuhr zur Primärwicklung 43 des Transformators unterbrochen.
  • Die Erfindung ist vorzugsweise anwendbar auf ,die ;Steuerung der Elektromotoren für Schrämrnaschinen und anderer in KohlenflGzen verwendeterEinrichtun:gen. DerHauptschalter wird zweckmäßig als .sogenannter Streckenendschalter ausgeführt werden, während der Steuerschalter ,auf .den Schrämmasch.inenrahmen angeordnet wird. Der Streckenendschalter kann dann ,mit (lern Steuerschalter durch ein fünfadriges Schleppkabel mit Steckkontaktanschlüssen an den Enden verbunden werden.
  • .Die -angegebenen. Schaltungen sind nur als beispielsweise Ausführiungen des Erfindungsgedankens anzusehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuereinrichtung für elektrische Apparate, insbesondere Motoren, mit einem Steuerschalter und einem damit verbundenen überwachu,ngschalter sowie einem entfernten Ha .uptschalter, der durch den Überw:achungschalter geschlossen wird, um den Steuerschalter von der Schließung rund Unterbrechung vonKraftstrom zu entlasten, -dadurch gekennzeichnet, @d.aß der über die Überwachun:gschalterkontakte (28, 38 oder 39) geführte Stromkreis am entfernten Hauptschalter (ii bis 13) angeordnete Kontakte (8o) enthält, die @durch die vorhergehende Schließung eines zweiten über einen oder mehrere Kraftleiter (z. B. über i9, 23) geführten Stromkreises (46, 77, 79, 19, 23, 70, Erde, 46) geschlossen sind.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß ein Schließschütz (47, 83, 52), ,das -die Erregung der Schaltspule (5o) des Hauptschalters steuert, mit seiner Arbeitswicklung an eine Stromquelle (46), über Kontakte (8o) eines Hauptschützes (77), einen Überwachungsleiter (d.8, 49), die Kontakte (28 und 38, 39) des überwachungschalter.s und einen Rückleiter (z.B. Erdleitung über Stöpsel:l,ontakte 41, 42) geschaltet ist, so daß .das Schließschütz nur erregt werden und den Hauptschalter schließen kann, nachdem die Kontakte (8o) des Hauptschützes. -und die Kontakte (28 und 3$, 39) des entfernten üb,erwachungschalter.s geschlossen sind.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltspule (77) des Hauptschützes in Reihe mit einer Stromquelle (46) über einen der Kraftleiter (z. B. über Stöpselkontakte ig, 23), über Kontakte (7i, 72) .des Anlaßschalten und über einen Rückleiter (Erde über Stöpselkontakte 41, 42) geschaltet ist.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch Kontakteinrichtungen (79), die das Anschalten des (z. B. über Stöpselkontakte i9, 23 geführten) Kraftleiters an den -das Hauptschütz (77) enthaltenden Steuerkreis bis einige Zeit nach Sinken des Stromes im Kraftleiter auf einen bestimmten Wert verhindern.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeit-.spule (gi) eines Bogenbildungschützes in Reihe mit dem Kraftleiter (über 19, 23) geschaltet ist, der zur Steuerung des Hauptschalters herangezogen wird, und daß die Kontakte (79) dieses Schützes in Reihe :mit der Hauptschützwicklung (77) liegen.
DEM95613D 1925-10-16 1926-08-07 Steuereinrichtung fuer elektrische Apparate, insbesondere Motoren Expired DE501740C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB501740X 1925-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE501740C true DE501740C (de) 1930-07-07

Family

ID=10454937

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM95613D Expired DE501740C (de) 1925-10-16 1926-08-07 Steuereinrichtung fuer elektrische Apparate, insbesondere Motoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE501740C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005061532B4 (de) Lasttrennschaltung zum stromlosen Verbinden und Trennen von elektrischen Kontakten
DE2117162A1 (de) Transformator mit verbraucherseitigem Anzapfungsumschalter
DE112010005440B4 (de) Ansteuerschaltung für elektromagnetischen Betätigungsmechanismus
DE501740C (de) Steuereinrichtung fuer elektrische Apparate, insbesondere Motoren
DE684638C (de) UEberstromrelaisanordnung
DE2147425A1 (de) Schutzschaltung
DE102017127133A1 (de) Hybride Schaltungsanordnung
DE1961525A1 (de) Einrichtung zur Spannungseinstellung in mehreren Stufen fuer elektrische Wechselstrommaschinen oder -geraeten
DE843564C (de) Schalteinrichtung
DE501741C (de) Steuervorrichtung fuer elektrische Apparate, insbesondere Motoren, mit einem entfernt liegenden Hauptschalter
DE501742C (de) UEberwachungsanlage fuer elektrische Stromverbraucher (z.B. Motoren) mit einem entfernt von der Verbrauchstelle angeordneten Netz- oder Hauptschalter
DE391019C (de) OElschalter mit Luftkontakt
DE1091658B (de) Anordnung zur Ausloesung und Betaetigung einer Hochspannungsschalteinrichtung mit auf Hochspannungspotential befindlichem elektromechanischem Antrieb
DE637810C (de) Einrichtung zur Steuerung von Speiseleitungsschaltern in mehrfach gespeisten Maschennetzen
DE346955C (de) UEberstromschalter mit einer Hauptstromwicklung und einer dieser entgegenwirkenden Spannungswicklung
DE650438C (de) Nullspannungsverriegelung fuer Schuetzensteuerungen
AT81836B (de) Sicherheitsschalter. Sicherheitsschalter.
DE533577C (de) Schaltanordnung zur Vermeidung des Hochspannungsoelschalters bei elektrischen Triebfahrzeugen
DE7505183U (de) Schaltschrank
DE200995C (de)
DE462981C (de) Elektromagnetische Einschaltvorrichtung zur Verbindung zweier voneinander unabhaengig gespeister Stromkreise
DE917839C (de) Einrichtung zur UEberwachung des Betriebszustandes von Sicherungsorganen
AT121183B (de) Einrichtung zum Unterbrechen von Strömen in mehreren aufeinanderfolgenden Abschnitten.
DE644718C (de) Weichenstellvorrichtung fuer Eisenbahnen
DE635789C (de) Schaltung fuer die Heizkoerper in Bahnwagen