DE500077C - Befestigung von Leitvorrichtungen an Dampf- und Gasturbinen, insbesondere solchen mit axial ungeteiltem Gehaeuse - Google Patents
Befestigung von Leitvorrichtungen an Dampf- und Gasturbinen, insbesondere solchen mit axial ungeteiltem GehaeuseInfo
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- DE500077C DE500077C DEA54696D DEA0054696D DE500077C DE 500077 C DE500077 C DE 500077C DE A54696 D DEA54696 D DE A54696D DE A0054696 D DEA0054696 D DE A0054696D DE 500077 C DE500077 C DE 500077C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
- F01D25/26—Double casings; Measures against temperature strain in casings
- F01D25/265—Vertically split casings; Clamping arrangements therefor
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigung von Leitvorrichtungen an Dampf- und Gasturbinen,
insbesondere solchen mit axial ungeteiltem Gehäuse. Derartige Gehäuse kommen in erster Linie in Verbindung mit
Turbinen für hohe Betriebsdrücke zur Anwendung, und es sind dann dieTairbmenwelk,
die mit dieser für gewöhnlich ein Ganzes bildenden Laufräder sowie die Leiträder von
dem einen Gehäuseende her in das Gehäuse einzubauen. Zweck der Erfindung ist, für
diesen Fall eine Befestigung zu schaffen, welche die Leitvorrichtungen bereits außerhalb
des Gehäuses' gegen Verdrehen zu sichern ermöglicht und die Welle, die Laufräder
.sowie die Leitvorrichtungen als -Ganzes
mühelos ins ungeteilte Turbinengehäuse einzubauen erlaubt. Zu diesem Behufe sind gemäß
der Erfindung je zwei benachbarte Leit-
so scheiben durch sie verbindende Keile gegenseitig
gegen Verdrehen gesichert, und es ist nur die letzte dieser Scheiben (in der Strömungsrichtung
des Treibmittels betrachtet") in einer an sich bekannten Weise imverdrehbar
mit dem Turbinengehäuse verbunden. Eine solche Befestigungsart bietet den weiteren Vorteil, daß zwischen dem Turbinengehäuse
und dem einzubauenden Körper fast überall ein erhebliches Spiel vorgesehen
werden kann, was den Einbau wesentlieh erleichtert. Ferner kann die Innenwandung
des Gehäuses fast durchweg als absatzlose Kegelfläche ausgebildet werden, was deren Herstellung und Bearbeitung vereinfacht.
Schließlich bietet die neue Befestigungsart den wesentlichen Vorteil, daß sich die verschiedenen Leitscheiben — mit Ausnahme
d'er letzten, was aber nicht viel zu sagen hat, da diese nur den tiefsten, im Turbineninneren
vorhandenen Temperaturen ausgesetzt ist — unabhängig voneinander und ohne irgendwelche Teile zu gefährden,
in radialer Richtung frei ausdehnen können, wobei je zwei benachbarte Leitscheiben
gegeneinander zentriert sind. In dieser Beziehung unterscheidet sich die neue Befestigung
in vorteilhaftester Weise von bekannten Alusführungen, bei denen die Leitvorrichtungen
aufnehmende Zwischenwände mittels langer, durch Bohrungen dieser Wände gesteckter
Bolzen am zweiteiligen Turbinengehäuse befestigt sind und wo diese langen Bolzen bei d'er verschiedenen Ausdehnung
der Zwischenwände ganz verschieden beansprucht und daher stark gefährdet sind. Zudem
bereitet beil diesen bekannten Ausführungen das Anbringen der Bolzen, die an vielen Stellen zu passen haben, erhebliche
Schwierigkeiten, ganz abgesehen davon, daß das Durchbohren der Leitradscheiben bei
Höchstdruckturbinen in den meisten1 Fällen überhaupt nicht in Frage kommen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist die Abbildung
ein axialer Längsschnitt durch einen Teil einer Scheibenraddampfturbine. In dieser Abbildung
bezeichnen i, 2, 3,. 4, 5, 6 in der Strömungsrichtung des Dampfes aufeinanderfolgende
und in der Umfangsrichtung ge- j teilte Leitscheiben', von denen, die Scheiben 1
bis 5 mit radialem Spiel 7 in das Turbinengehäuse 8 eingesetzt sind; letzteres ist axial ■
ungeteilt. 9 bezeichnet die Lauf räder, 10 die | Dampfzuführungskammer und' 11 den die j
Turbine am Abdampfende abschließenden Deckel, in welchem eine Dampfaustrittskammer
12 vorgesehen ist. Die letzte Leitscheibe 6 der Leitvorrichtung ist mittels
axial liegender Keile 13, von denen in der Abbildung nur einer gezeigt ist, im Turbinengehäuse
8 "derart befestigt, daß sie sich nicht drehen kann. Alle Leitscheibeti 1 bis· 6
sind überdies durch radial liegende Keile 14 gegen Verdrehen untereinander verriegelt.
Die gegenseitige Verriegelung der Leitscheiben: r bis 6 durch die Keile 14 bewirkt,
daß das auf die Leitscheiben 1 bis 5 sich geltend machende Drehmoment auf die Scheibe 6
und von dieser durch die Keile 13 auf das
Gehäuse 8 übertragen wird.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß 15 einen in der Umfangsrichtung
unterteilten Ring bezeichnet, der ebenfalls in das Turbinengehäuse eingesetzt ist sowie
zum Teil vom Deckel 11 umfaßt wird; dieser
Ring dient zur Entlastung des Deckels· 11
von dem Axialschub, dem die Leitscheiben; 1 bis 6 ausgesetzt sind, indem durch diesen
Ring der genannte Axialschub auf das Gehäuse 8 übertragen wird.
Die beschriebene Befestigung von Leitvorrichtungen bietet bei einfachem Aufbau eine
sichere Gewähr gegen Verdrehen der Leitscheiben in der Umfangsrichtung.
Gewünschtenfalls kann statt der Scheibe 6 die Leitscheibe 1 mittels axial liegender
Keile mit dem Turbinengehäuse 8 fest, d. h. unverdrehbar, verbunden sein, oder es können
beide -an den Turbinenenden liegende Leitscheiben1 ι und 6 unverdrehbar ins Turbinengehäuse
8 eingebaut und durch radial liegende Keile mit den übrigen Leitscheiben gegen \7erdrehen verriegelt sein.
Claims (1)
- Patentanspruch:Befestigung von Leitvorrichtungen an Dampf- und Gasturbinen, insbesondere solchen mit axial ungeteiltem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Leitscheiben (1,2 bzw. 2,3 usw.) durch sie verbindende Keile (14) gegenseitig gegen Verdrehen gesichert sind und nur die letzte dieser Scheiben (in der Strömungsrichtung des Treibmittels betrachtet) in einer an sich bekannten Wieise unverdrehbar mit dem Turbinengehäuse (8) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH500077X | 1928-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500077C true DE500077C (de) | 1930-06-18 |
Family
ID=4516885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA54696D Expired DE500077C (de) | 1928-06-29 | 1928-07-08 | Befestigung von Leitvorrichtungen an Dampf- und Gasturbinen, insbesondere solchen mit axial ungeteiltem Gehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500077C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023051B (de) * | 1954-04-07 | 1958-01-23 | Kuehnle Kopp Kausch Ag | Mehrstufige Gleichdruckturbine axialer Bauart (Kammerturbine) |
| DE1152703B (de) * | 1959-12-14 | 1963-08-14 | Licentia Gmbh | Vielstufige Gleichdruckturbine |
| US3844675A (en) * | 1972-04-17 | 1974-10-29 | Kraftwerk Union Ag | Plural shell axial turbine for operation with high pressure, high temperature steam |
-
1928
- 1928-07-08 DE DEA54696D patent/DE500077C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023051B (de) * | 1954-04-07 | 1958-01-23 | Kuehnle Kopp Kausch Ag | Mehrstufige Gleichdruckturbine axialer Bauart (Kammerturbine) |
| DE1152703B (de) * | 1959-12-14 | 1963-08-14 | Licentia Gmbh | Vielstufige Gleichdruckturbine |
| US3844675A (en) * | 1972-04-17 | 1974-10-29 | Kraftwerk Union Ag | Plural shell axial turbine for operation with high pressure, high temperature steam |
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