DE500073C - Verfahren zum Betriebe von mit Generatorgas beheizten Regenerativoefen, insbesondere Regenerativkoksofenbatterien - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von mit Generatorgas beheizten Regenerativoefen, insbesondere Regenerativkoksofenbatterien

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DE500073C
DE500073C DEO18442D DEO0018442D DE500073C DE 500073 C DE500073 C DE 500073C DE O18442 D DEO18442 D DE O18442D DE O0018442 D DEO0018442 D DE O0018442D DE 500073 C DE500073 C DE 500073C
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gas
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coke oven
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DEO18442D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/10Regulating and controlling the combustion
    • C10B21/14Devices for reversing the draught

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von mit Generatorgas beheizten Regenerativöfen, insbesondere Regenerativkoksofenbatterien Bei der Umstellung von Regenerativöfen ist während kurzer Zeit die Heizgaszufuhr völlig abgesperrt. In den Fällen, in denen das Heizgas unter Druck zugeführt wird, macht sich das zeitweilige Absperren der Gaszufuhr in einer erheblichen Drucksteigerung in der Gashauptleitung bemerkbar. Dieser so entstehende Druckstoß pflanzt sich natürlich rückwärts bis zur Gaserzeugungsstelle fort, und zwar ziemlich unvermindert, da gewöhnlich in der Gasleitung keine Drosselorgane oder Rückschlagklappen vorhanden sind. Wenn daher das Heizgas für die Regenerativöfen, beispielsweise eine mit Schwachgas zu beheizende Koksofenbatterie, in Gaserzeugern hergestellt wird, ergibt sich die Aufgabe, die beim Umstellen der Regenerativöfen entstehenden Druckstöße von dem Gaserzeugerbetrieb fernzuhalten. Diese wird nur unvollkommen gelöst bei der bekannten Einrichtung, bei der durch das Entstehen des Überdrucks in Gaserzeugern in die Leitung, die die Luft vom Gassauger zum Gaserzeuger führt, eine mit Flüssigkeitsverschluß versehene Glocke eingeschaltet ist, die wiederum ein diese Leitung öffnendes Abblaseventil betätigt; denn die Entstehung von Druckstößen und eines gewissen überdruckes im Gaserzeuger wird hierdurch nicht völlig vermieden. Man kann die Aufgabe in vollkommener «eise lösen, indem ein besonderer Puffergasbehälter in die Leitung zwischen Gaserzenger und Regeneratoren eingeschaltet wird; dies verursacht jedoch erhebliche Kosten. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, jede unzulässige Drucksteigerung in dem Gaserzeuger selbst oder den Leitungen und Apparaten bis zum Gasgebläse einschließlich ohne besondere Vorrichtungen unter Ausnutzung der beim Gaserzeugerbetrieb vorliegenden Verhältnisse zu erreichen.
  • Die Erfindung besteht: im wesentlichen darin, d.aß von der Umstelleinrichtung .der Regenerativöfen aus selbsttätig die Unterwind- und Dampfzuführung zum Gaserzeuger in der Weise betätigt wird, daß eines dieser beiden Medien, vorzugsweise der Unterwind, oder auch beide vor der Abstellung des Generatorgases entsprechend gedrosselt werden. Hierdurch fällt der Druck im Gaserzeuger selbst und in den Apparaten, vor allem dem Gaswascher, und Leitungen hinter den Gaserzeuger, so daß diese Räume bei der nunmehrerfolgenden Abstellung dies Gen.eratorgases von den Pegenerativöfen als Puffer dienen können und jede unzulässige Druckerhöhung im Gaserzeugerbetrieb vermieden wird. Die Drosselung des Unterwindes bzw. des Unterwindes und des Dampfes bleibt so lange bestehen, bis auch die Verbrennungsluft und Abhitze bei den Regenerativ öfen umgestellt und dann das Generatorgas wieder angestellt wird. Gleichzeitig mit der Anstellung des Heizgases oder auch nnlit .geringer Verzögerung wird durch Fernübertragung von der Umstelleinrichtung aus der Unterwind bzw. der Unterwind und der Dampf zum Gaserzeuger wieder angestellt.
  • Am einfachsten ist es, in die Unter Windleitung zwischen Gebläse und Gaserzeuger eine Drosselklappe einzuschalten, die von der Umstelleinrichtung der Regenerativöfen aus selbsttätig vor .der Abstellung ,d'es Heizgases betätigt und bei oder nach der erfolgten Umstellung des Heizgases wieder in die Betriebsstellung gebracht wird. Außer dieser Drosselklappe kann ,in der Unterwindlestung auch noch eine der bekannten Sicherheit#seinrichtungen ,gegen Rückschlag des Generatorgases vorgesehen werden, es,ist aber auch möglich, die Drosselklappe selbst in der Weise auszubil'd'en, daß sie gleichzeitig als Rückschlagsicherung dient.
  • Die Drosselung des Unterwindes kann bis zur völligen Abstellung vorgenommen werden, wobei im letzteren Falle zweckmäßig der Dampf nicht gedrosselt wird, damit die Gasbewegungen in der Gaserzeugeranlage nicht ganz zum Stillstand kommen. Am vorteilhaftesten ist es jedoch, nur den Unterwind stark zu drosseln, ohne ihn völlig abzustellen und die Dampfzufuhr nicht zu ändern. In diesem Falle findet zwar während der Umstellung der Regenerativöfen eine geringe Gaserzeugung statt, die aber bei schnellem Umstellen der Regenerativöfen in den meisten Fällen nur gerade ausreicht, den Gaserzeuger und die übrigen Gasräume der Gaserzeua ngsanlage so weit zu füllen, rlaß hier etwa ein dem Regelbetrieb entsprechender Druck erreicht wird. Anderenfalls empfiehlt es sich, zwischen <las Gebläse und die Absperrschieber in der Gasleitung der Regenerativöfen ein Sicherheitsventil anzuordnen, ,las sich bei Erreichung eines bestimmten Gasdruckes selbsttätig öffnet; es kann jedoch mit Vorteil auch dann Patent 479 (1.I Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von mit Generatorgas beheizten Regenerativöfen, insbesondere Regenerativkoksofenbatterien, dadurch gekennzeichnet, daß von der Umstelleinrichtung der Regenerativöfen aus selbsttätig die Unterwind- und Dampfzufuhr zum Gaserzeuger in der Weise betätigt wird, daß mindestens eines dieser beiden Medien, vorzugsweise der Unterwind, vor der Abstellung des Generatorgases entsprechend gedrosselt und erst bei oder kurz nach der Wiederanstellung des Generatorgases die Drosselung aufgehoben wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Unterwindleitung zwischen Gebläse und Gaserzeuger angeordnete Drosselklappe durch Fernübertragung von der Umstelleinrichtung der Regenerativöfen aus gesteuert werden kann.
DEO18442D 1929-08-23 1929-08-23 Verfahren zum Betriebe von mit Generatorgas beheizten Regenerativoefen, insbesondere Regenerativkoksofenbatterien Expired DE500073C (de)

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