DE498486C - Maschine zum Kopierschleifen, besonders der Nocken von Steuerwellen - Google Patents

Maschine zum Kopierschleifen, besonders der Nocken von Steuerwellen

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DE498486C
DE498486C DEW79437D DEW0079437D DE498486C DE 498486 C DE498486 C DE 498486C DE W79437 D DEW79437 D DE W79437D DE W0079437 D DEW0079437 D DE W0079437D DE 498486 C DE498486 C DE 498486C
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cams
cam
grinding
machine
grinding wheel
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DEW79437D
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Fritz Werner AG
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Fritz Werner AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/08Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section
    • B24B19/12Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section for grinding cams or camshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Maschine zum Kopierschleifen, besonders der Nocken von Steuerwellen Es sind Maschinen zum Kopierschleifen, besonders von Nockenwellen, bekannt, bei denen sowohl das Werkstück als auch die Kopiernocken (Meisternocken) in einer pendelnden Schwinge aufgenommen werden, während Schleifscheibe und Ablaufrolle einstellbar, jedoch im übrigen ortsfest angeordnet sind. Bei Drehung der Werkstück- und Meisternocken pendelt die Schwinge entsprechend der Abwälzung des Meisternockens, so daß der zu schleifende Nocken gegenüber der Schleifscheibe die gleiche bzw. eine geometrisch ähnliche Bewegung ausführt wie der Meisternocken gegenüber der Laufrolle.
  • Die Maschine nach der Erfindung bezweckt, neben leichter Bedienung eine größere Genauigkeit bei der Herstellung der Nocken zu erzielen, als dies bei den bisher bekannten Konstruktionen erreicht wurde.
  • Auch bei der neuen Maschine werden Werkstück- und Kopiernockenspindel von einer Schwinge aufgenommen, die eine Pendelbewegung gegenüber der ortsfesten Schleifscheibe und Ablaufrolle ausführen kann; zweckmäßig ist an der Schwinge zuoberst die Drehachse, parallel dazu zuunterst die Kopiernockenspindel und dazwischen 'die Werkstücknockenspindel angeordnet.
  • Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich jedoch der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die Werkstück- und die Kopierstückwelle durch je ein Schneckenrad von einer einzigen gemeinsamen, ebenfalls auf der Schwinge angeordneten Schneckenwelle aus angetrieben werden, um in einfachster Weise einen synchronen und spielfreien Antrieb zu erzielen. Der Motor zum Antrieb der Schneckenwelle kann ebenfalls auf der Schwinge angeordnet sein. Um ferner die Umfangsgeschwindigkeit der Werkstücknocken gegenüber der Schleifscheibe während des Schleifens des Nockens zu verändern, kann erfindungsgemäß eine an sich bekannte Vorrichtung angeordnet werden, welche der Schnecke eine zusätzliche, entsprechend der Nockenform gesteuerte Axialverschiebung erteilt.
  • Die Abb. i bis q. zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 3 eine Ausführung mit Axialverschiebung der Schneckenwelle, Abb. q. eine besonders günstige Unterstützung der Schwinge.
  • Das Bett i trägt an seinen beiden Enden zwei Ständer 2 und 3, an denen mittels der Bolzen q. und 5 die einarmige Schwinge 6 aufgehängt ist. Die Drehachse dieser Schwinge liegt also oben, während sich die Welle 7 zur Aufnahme der Meisternocken 7' am unteren Teil und die zu schleifende Nockenwelle 8 parallel zur Drehachse und zur Welle 7, jedoch zwischen beiden befindet. Die Wellen 7 und 8 werden in bekannter Weise zwischen den Spindelstöcken g bzw. io und den Reitstöcken ix bzw. 12 aufgenommen und durch Mitnehmer von den Spindeln 13 bzw. 14 aus in Drehung versetzt.
  • Die Schleifscheibe 15 ist in einem Kreuzschlitten sowohl in Richtung auf die Nockenwelle einstellbar als auch parallel zur Achse der Nockenwelle verschiebbar. Am Unterteil des Kreuzschlittens ist die Laufrolle 16 angeordnet; sie wird mit der Schleifscheibe von einem Nocken zum anderen F verschoben (die Meisternocken haben voneinander die gleiche Entfernung wie die VvTerlcstücknocken). Bei dieser Anordnung wird daher die Schwinge stets gerade unter dem zu schleifenden Nocken unterstützt. ' In der Ansicht Bild 2 ist der vordere Teil des Bettes weggelassen, so daß man von innen gegen die Schwinge 6 sieht; die Schleifscheibe 15 und Laufrolle 16 sind strichpunktiert eingezeichnet.
  • Wie aus Bild i ersichtlich, ist die Schleifscheibe und die Laufrolle so weit nach rechts unter die Drehachse der Schwinge verschoben, daß die Schwinge etwas angehoben ist und sowohl der Meisternocken 7' als auch der zu schleifende Nokken 8' sich unter der Wirkung des Gewichts der Schwinge gegen die Rolle 16 bzw. gegen die Schleifscheibe 15 legen.
  • Erfindungsgemäß ist auf den Spindeln 13 und 1q. je ein Schneckenrad 17 und 18 vorgesehen, die durch eine einzige gemeinsame Schnecke ig angetrieben werden. Der Motor 2o zum Antrieb der Schnecke ist hier ebenfalls an der Schwinge 6 angeordnet.
  • Werden die Schneckenräder 17, 18 mit gleichförmiger Winkelgeschwindigkeit angetrieben, so wird der Umfang des Nockens infolge seiner von der Kreisform abweichenden Gestalt mit ungleichförmiger Geschwindigkeit an der Schleifscheibe vorbeibewegt. Dabei läuft die Spitze, also der für die Ventilöffnung und -schließung maßgebende Umfangsteil des Nockens, schneller als der kreisförmig verlaufende an der Schleifscheibe vorbei. Gemäß der Erfindung kann dieserÜbelstand, derUngenauigkeiten gerade an dem wesentlichsten Umfangsteil des Nockens verursachen kann, in an sich bekannter Weise durch eine zusätzliche Bewegung der Schneckenräder an den entsprechenden Stellen ihrer Umlaufbahn vermieden werden, indem man an diesen Stellen die Schnecke auch noch als Zahnstange wirken läßt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Bild 3 dargestellt. Die Bezugszeichen für die Schnecke ig, die Schneckenräder 17 und 18 sowie für die Schleifscheibe 15 und die Laufrolle 16 sind die gleichen wie in Bild i. Die Drehrichtungen sind durch Pfeile angedeutet; der zu schleifende Nokken 8' bewegt sich im Uhrzeigersinne, der Meisternocken 7' im entgegengesetzten Sinne. Auf die Spindel 1q. (Bild3) ist ein Hilfsnocken 2,1 aufgesetzt, gegen den sich der um die Achse 22 drehbare Hebel 23 legt, während der andere Arm in eine mit der umlaufenden Schnecke verbundene Muffe 25 eingreift. Bei der gegebenen Drehrichtung wird sich der Hebel 23 im Sinne des Pfeiles b bewegen, so daß die Schnecke im Sinne des Pfeiles b' axial verschoben wird und die durch ihre Drehung hervorgerufene Bewegung der Räder 17 und 18 durch ihre Verschiebung noch beschleunigt. Nach einer Umdrehung von r8o° tritt dagegen der umgekehrte Fall ein: der Hebel 23 bewegt sich im Sinne des Pfeiles v, die Schnecke wird in der Richtung des Pfeiles v', also entgegen der Drehrichtung der Räder 17 und 18, axial verschoben; diese Verschiebung bewirkt also eine Verzögerung der Drehbewegung der Schneckenräder.
  • Zwekmäßig kann man ferner, und zwar besonders in den Fällen, wenn die Einlaß- und Auslaßnocken der Wellen die gleiche Form besitzen, eine besonders günstige Unterstützung der Schwinge erreichen, indem man auf den beiden Enden der Welle 7 zwei genau gleiche Meisternocken und dementsprechend zwei Laufrollen vorsieht, die dann am Bett der Maschine ortsfest angeordnet werden. Diese Anordnung ist im Bild q. schematisch dargestellt. Man kann dann mit Hilfe der Meisternocken 7" und 7"' sämtliche Nocken 8' der Welle 8 schleifen, indem man vor jeder axialen Verstellung der Schleifscheibe die Meisternocken entsprechend der Winkelstellung des jeweils zu schleifenden Nockens 8' verstellt.
  • Um die axiale Verschiebung der Schleifscheibe zu erleichtern, versieht man die Schwinge 6 mit einem an der Bedienungsseite der Maschine befindlichen, nicht dargestellten Fußhebel derart, daß beim Niederdrücken des Fußhebels die Schwinge angehoben wird, so daß man nunmehr mittels eines Handrades in bekannter Weise die Axialverstellung der Schleifscheibe bewirken kann.
  • Die Mittel zur Axialverstellung und zur Einstellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Nockenwelle sind in den Abbildungen als nicht zum Wesen der Erfindung gehörig weggelassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Kopierschleifen, besonders der Nocken von Steuerwellen, nach Kopierstücken (Meisternocken) mittels ortsfest einstellbarer Schleifscheibe und Ablaufrolle sowie einer die Werkstück- und Kopierstückwelle tragenden Schwinge, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstück- und die Kopierstückwelle durch je ein Schneckenrad von einer einzigen gemeinsamen, ebenfalls auf der Schwinge angeordneten Schneckenwelle aus angetrieben werden,um in einfacherWeise einen synchronen Antrieb zu erzielen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke in an sich bekannter Weise eine zusätzliche, entsprechend der Nockenform gesteuerteAxialverschiebung ausführt, zu dem Zwecke, die Umfangsgeschwindigkeit der Werkstücknocken gegenüber der Schleifscheibe während des Schleifens des Nockens zu verändern.
DEW79437D 1928-05-25 1928-05-25 Maschine zum Kopierschleifen, besonders der Nocken von Steuerwellen Expired DE498486C (de)

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