DE496749C - Verfahren und Vorrichtung zur stereoskopischen Roentgenaufnahme von sich periodisch bewegenden Organen des menschlichen oder tierischen Koerpers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur stereoskopischen Roentgenaufnahme von sich periodisch bewegenden Organen des menschlichen oder tierischen Koerpers

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DE496749C
DE496749C DEA51941D DEA0051941D DE496749C DE 496749 C DE496749 C DE 496749C DE A51941 D DEA51941 D DE A51941D DE A0051941 D DEA0051941 D DE A0051941D DE 496749 C DE496749 C DE 496749C
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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/54Control of apparatus or devices for radiation diagnosis
    • A61B6/541Control of apparatus or devices for radiation diagnosis involving acquisition triggered by a physiological signal

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur stereoskopischen Röntgenaufnahme von sich periodisch bewegenden Organen des menschlichen oder tierischen Körpers Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur stereoskopischen Röntgenaufnahme von selbständige Eigenbewegungen ausübenden Organen des menschlichen oder tierischen Körpers. Zu jedem stereoskopischen Röntgenbilde bedarf man zweier rnit Röhrenbrennpunktverschiebung hergestel.L-ter Aufnahmen des betreifenden Organs. Die Aufnahmen müssen in vollkommen gleicher Stellung des Organs angefertigt werden, was bei den Gliedmaßen bzw. dem Schädel durch ruhige: Lagerung bzw. Einspannung ohne weiteres erreicht «-erden kann. Dagegen verhalten sich die Organe der Brust- und Bauchhöhle, wie Lunge, Herz, Magen, Darm o. dgl., Lifolge ihrer vom Willen des Besitzers unabhängigen Eigenbewegung ganz anders, und es ist hierbei unmöglich, ohne weiteres die Aufnahmestellung mit Sicherheit zu reproduzieren. Eine gleichzeitige - Aufnahme von zwei Brennpunkten aus ist unmöglich, da die beiden Platten sich überdecken und daher beide Bilder zeigen würden. Auf der gleichen Platte wäre jeweils ein Nebeneinander zweier Darstellungen desselben 0l)-jekts zu sehen. Man hat bislang versucht, die beiden Aufnahmen in Bruchteilen von Sekunden aufeinanderfolgen zu lassen, doch. liegt zwischen den beiden Aufnahmen eine Bewegung des Organs. wodurch beide Bilder verschieden werden müssen.
  • Die Erfindung strebt an, zwei gleiche Aufnahmen von sich eigenbewegenden Organen des menschlichen Körpers zu erhalten, um diese zu einem Stereoskopbild vereinigen zu können. Erfindungsgemäß wird die Periodizität der Organbewegung dahin ausgenutzt, daß das aufzunehmende Organ in einer stets wiederkehrenden Bewegungsphase durch diese Bewegung selbst die Röntgenaufnahmen auslöst. Als Mittel zur Ausübung dieses Verfahrens wird vorteilhaft in bekannter Weise ein elektrisches Relais benutzt, das durch das Organ in einer bestimmten Bewegungsphase geschlossen wird und den elektrischen Strom zur Aufnahme einschaltet. Der Stromkreis wird beispielsweise bei Aufnahme der Lungenpartien durch ein pneumatisches System, das auf einen Kolben einwirkt und durch die Lungenbewegung in Gang gesetzt wird, geschlossen und so durch die Eigenbewegung des Organs die Aufnahmeausgelöst.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt.
  • Der Vorgang bei der Aufnahme der menschlichen Lunge ist etwa folgender: Der Patient a liegt mit dem Rücken auf einer Wechselkassette b, in der sich der zur Aufnahme bestimmte Film c befindet. Um den Brustkorb des Patienten läuft auf der Vorderseite ein elastischer Luftbehälter d, der durch einen über den Rücken geführten Gurte gehalten wird. Der elastische Luftbehälter ist durch einen Schlauch g an einen Zylinder f angeschlossen, in welchem ein Kolben o, durch den Luftbehälter d, auf welchen die Lungenbewegung einwirkt, bewegt wird. Die Kolbenstange h schließt an einen federnden Kontakthebel i an und schließt bei Vorwärtsbewegung des Kolbens g einen elektrischen Stromkreis h, m. Der Stromkreis bewegt vermittels der Spulen einen Magneteno, der seinerseits die Auslösung des Zeitrelais im Röntgenapparat bzw. Schalttisch bewirkt. Die Auslösung der Röntgenaufnahme geschieht demgemäß durch die Eigenbewegung des aufzunehmenden Organs bzw. Organsystems, in diesem Falle durch die Lunge. Soll nunmehr eine zweite Aufnahme der Lunge in derselben Bewegungsphase vorgenommen werden, so ist eine Einrichtung getroffen, welche die Aufnahme in derselben Lungenstellung auslöst. Zu diesem Zwecke wird beispielsweise der Zylinder/ verstellbar gehalten und der Stromkreis bei p unterbrochen. Man läßt nunmehr den Patienten maximal atmen und ermittelt die Länge der Kolbenbewegung, die beispielsweise auf einer Teilung der Kolbenstange abgelesen werden kann. Hierauf wird der Zylinder f entsprechend der Kolbenbewegung und der stromauslösenden Feder! eingestellt, und durch Schließen des Stromkreises bei p wird nach der ersten Aufnahme die zweite in der gleichen Bewegungsphase, nach Vorliegendem im Augenblicke der tiefsten Einatmung der Lunge, ausgelöst. Selbstverständlich können die Aufnahmen auch bei jeder Zwischenstellung des aufzunehmenden Organs erfolgen, wobei der Patient varlier durchleuchtet und der gewünschte Zeitpunkt fixiert wird. Bei anderen inneren Organen bestehen ähnliche Möglichkeiten, die Aufnahmen im gewünschten Zeitpunkt durch die Eigenbewegung auszulösen. Selbstverständlich kann das Organ auch durch starre Mittel, wie Bügel o. dgl., die Auslösung der Aufnahmeapparate herbeiführen.

Claims (1)

  1. PATPIVTANSPRÜCIIF: i. Verfahren zur stereoskopischen Röntgenaufnahme von sich periodisch bewegenden Organen des menschlichen oder tierischen Körpers, beispielsweise der Brust- und Bauchhöhle, wie Lunge, Herz, Magen, Darm u. dgl., bei welchen durch die Eigenbewegung des aufzunehmenden Organs unter Zwischenschaltung geeigneter Übertragungsmittel die Röntgenaufnahmen selbsttätig ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Periodizität der Organbewegung dahin ausgenutzt wird, daß mehrere Aufnahmen nacheinander in derselben Bewegungsphase gemacht werden. z. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Organbewegung beeinflußter elastischer Luftbehälter (d) einen Kolben (g) bewegt, der vermittels seiner Kolbenstange (h) einen Federkontakt (i) eines elektrischen Stromkreises (h, m) schließt, so daß durch eine Spule (n) und einen Magneten (o) ein Relais im Röntgenapparat bzw. Schalttisch ausgelöst wird und die Aufnahme erfolgt. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (f) beweglich gehalten und bezüglich des Kontaktschlusses auf jede gewünschte Stellung der Organbewegung einstellbar ist, so daß nach Schließen des vorher unterbrochenen Stromkreises mehrere Aufnahmen nacheinander in derselben Bewegungsphase des Organs ausgelöst werden.
DEA51941D 1927-09-10 1927-09-10 Verfahren und Vorrichtung zur stereoskopischen Roentgenaufnahme von sich periodisch bewegenden Organen des menschlichen oder tierischen Koerpers Expired DE496749C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0244730A1 (de) * 1986-05-09 1987-11-11 Siemens Aktiengesellschaft Einrichtung zum Zertrümmern von im Körper eines Lebewesens befindlichen Konkrementen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0244730A1 (de) * 1986-05-09 1987-11-11 Siemens Aktiengesellschaft Einrichtung zum Zertrümmern von im Körper eines Lebewesens befindlichen Konkrementen

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