DE495682C - Fuehrungsschelle fuer Wickelrollen - Google Patents

Fuehrungsschelle fuer Wickelrollen

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DE495682C
DE495682C DEN30491D DEN0030491D DE495682C DE 495682 C DE495682 C DE 495682C DE N30491 D DEN30491 D DE N30491D DE N0030491 D DEN0030491 D DE N0030491D DE 495682 C DE495682 C DE 495682C
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Germany
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segment
clamp
lever
winding rolls
guide clamp
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DEN30491D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Führungsschelle für Wickelrollen Bei den Wickelvorrichtungen an sämtlichen Papierauf- und. -abwickelmaschinen besteht der Übelstand, daß sich die Papierbahn unregelmäßig aufrollt. so daß der weitere Arbeitsvorgang gestört ist und Beschädigungen des Papiers eintreten. Man hat versucht, das gleichmäßige Aufwickeln in den unteren Schichten der Rollen dadurch zu erreichen, daß man an den Walzen seitlich Holzschellen anbrachte oder während des Betriebes auf die hölzerne Isalanderrolle Leisten aufschlägt, die zur Führung dienen, wobei. jedoch nach wiederholter solcher Handhabung Beschädigungen der Walze eintreten. Das Anbringen und Abnehmen solcher Schellen und Führungsleisten ist jedoch während des Betriebes nur unter Schwierigkeiten möglich, erfordert also einen Stillstand der Maschine.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine .Schelle dar, die während des Betriebes auf-und abgenommen werden kann. Sie besteht aus drei Teilen, von denen zwei gleichartige mit Lappen versehen sind, die unter Federdruck stehen; an das Ende des einen Segmentes ist scharnierartig aasgelenkt c in drittes, dessen freies Ende mittels Bolzenverschlusses in das freie Ende des anderen Segmentes einspringt; an dem einen Lappen des einen Segmentes ist ein Dopp:elllebel mittels eines Bolzens drehbar gelagert, der eine Hebel dient zum Wegdrücken, des gegenüberliegenden Lappens zum Weiten des Ringes bei abgehobener tangentialer Stellung des Doppelhebels. Das klappbare Segment trägt einen Handgriff, der ebenfalls klappbar angebracht ist.
  • Zum Aufbringen der Schelle auf die Trommel während des Ganges wird das klappbare Segment ausgeschwenkt, der Doppelhebel durch Abbiegen in Tangentialxichtung gebracht, die geöffnete Schelle über die Walzen geschoben, das klappbare Segment zum Einschnappen gebracht, die von der Trommel in deren Bewegung noch unabhängige Schelle in die gewünschte Stellung gefährt, darauf der Doppelhebel in Radialsitellung abgebogen, so daß die Federn gleichzeitig zur Wirkung kommen und die Schelle auf der Trommel festklemmen.
  • Zum besseren Haften auf der Eisenwalze wird die Schelle mit Leder ausgekleidet. Das Abnehmen während des Betriebes erfolgt durch Erfassen des Doppelhebels, Umbiegen in Tangentialrichtung und entgegen der Trommelbewegung, so daß sich die Schelle weitet und von der Trommel loslöst. Hierauf wird das scharnierartige dritte Segment zum Ausschnappen gebracht und darauf die Schelle von der Trommel abgenommen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht mit geöffnetem klappbaren Segment. Abb.2 zeigt die geschlossene Schelle im Schnitt.
  • Abb.3 zeigt eine Ansicht der aufgebrachten Schelle in Betrieb.
  • Abb. q. zeigt die Spannvorrichtung mit Doppelhebel in Tangentialstellung.
  • Die Schelle besteht aus zwei gleichartigen mit ihren Durchmessern dem Trommeldurchmesser entsprechenden Segmenten a und &; am Segmenta ist ein Lappene und am Segment & ein Lappencl befestigt, beeide sind zusammengehalten mittels zweier Druckfedern e auf Federbolzen f unter Federtellern g. Der Lapp en d des Segmentes b trägt einen um einen DrehbolzenJZ schwenkbaren Doppelhebel, dessen einer Hebel zü. einem Handgriff i ausgebildet ist, während der andere als Druckhebel k in Tangentialstellung zum Schellenumfang der gegenüberliegenden Lappen e wegdrückt unter gleichzeitigem Zusammenpressen der beiden Federn e. An dem Ring a ist mittels eines Schamieres l ein drittes klappbares Sebgmentm schwenkbar angelenkt, das freie Ende dieses Segmentes m ist mit einer Bohrung n versehen zur Aufnahme eines auf einer Lascheeo des S. egm(entes b sitzenden Bolzens p. Der Ring ist mm besseren Haften auf Eisentrommeln mit einer Lederauflage q versehen. Am Segment m ist ein Handgriff r, knickbar um einen Bolzens unter .Mitwirkung einer Feder t, angebracht.
  • Die Schelle wird in der bereits angeführten Weise auf die Walze u durch Öffnen und Schließen in Paßstellung zur Papierbahn t# gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Führungsschelle für Wickelrollen, dadurch gekennzeichnet, daß von zweigleichartigen mit Lappen (e, d) versehenen, unter Federdruck (e) stehenden Segmenten (a, b) das Ende des einen Segmentes (a) scharnierartig angelenkt ein drittes Segment (m) trägt, :dessen freies Ende mittels Bolzenverschlusses (n, p) mit dem freien Ende des anderen Segmentes (b) verbunden wird. z. Schelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Lappen (d) des einen Segmentes (b) ein Doppelhebel (i, h) mittels Bolzens (h) drehbar ;gelagert ist, dessen einer Hebel (i) als Handgriff ausgebildet ist, während der andere Hebel (k) durch Wegdrücken des gegenüberliegenden Lappens (e) zutn Wei.-ten der Schelle bei tangentialer Stellung des Doppelhebels untrer gleichzeitigem Spannen der Federn (e) dient.
DEN30491D 1929-06-15 1929-06-15 Fuehrungsschelle fuer Wickelrollen Expired DE495682C (de)

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