DE492292C - Regler mit Servomotor und Rueckfuehrung - Google Patents

Regler mit Servomotor und Rueckfuehrung

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DE492292C
DE492292C DEG68112D DEG0068112D DE492292C DE 492292 C DE492292 C DE 492292C DE G68112 D DEG68112 D DE G68112D DE G0068112 D DEG0068112 D DE G0068112D DE 492292 C DE492292 C DE 492292C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/18Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source
    • G05D16/187Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source using pistons within the main valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Regler mit Servomotor und Rückführung Die bekannten Regler mit Servomotor und Rückführung, Iie zur Regelung irgendeines bestimmten Zustandes, z. B. Druck, Temperatur, Geschwindigkeit o. (1-l., dienen, leiden zumeist mehr oder weniger an dem Nachteil eines äußerst komplizierten und daher auch teueren, konstruktiven Aufbaues. Der Hauptgrund hierfür ist-in den. 'Nebeneinander der Einzelteile der Regelung zu suchen. wie des den Steuervorgang einleitenden Teiles, beispielsweise des Steuer- oder Drosselorgans, (ges Steuerkolbens und (leg Rückführung. Hierbei muß naturgemäß die gegenseitige Verbindung oder Abhängigkeit (leg Teile konstruktiv durch Zwischenschaltung von Hebeln und Gestänge l:ziv. von Federn usw. geschaffen werden, so daß eine Unzahl von Einzelteilen,Verbindungen,BohrungenundLeckagen entstehen. Durch die tot .mitgeschleppten ''lassen, .die vergrößterten Reibungen und die zum Zusammendrücken der F erlern erforderlichen inneren Verlustkräfte wird auch die Empfindlichkeit -und Schnelligkeit des Regelungsvorgangs außerordentlich beeinträchtigt.
  • Unter teilweiser \ermei!dulig der genannten Nachteile hat man Regelungsvorrichtungen vorgeschlagen, bei denen zwei ineinandergesteckte. als Differentialkolben ausgebildete Steuerschieber vorgesehen sind und die zur Einleitung lies Steuervorgangs dienenden Orgalle sich an deni einen Ende des einett Stetiilschiebers befinden. Durch diese Vorrichtung soll erreicht werden, daß infolge der gegenläufigen Bewegung der Steuerschieber bei Einleitung (ges Steuervorgangs möglichst schnell große Durchströmquerschnitte für das Druckmittel freigegeben werden.
  • Die sich hierdurch ergebende Konstruktion ist jedoch verhältnismäßig kompliziert, und ein Druckausgleich innerhalb lies Gehäuses wird nicht erreicht.
  • Diese Mängel werden nach der Erfindung dadurch vermieden, (laß der vom Relais (Impulsgeber) bewegte Steuer- oder Drosselkörper doppelseitig und symmetrisch zu einer Mittelachse ausgebildet ist, (leg für die Steuerung in der einen und in der anderen Richtung gesonderte Eintritts- und Austrittsöffnungen für die Steuerflüssigkeit beeinflußt und der Steuerkolben und die Rückführungshülse sich konzentrisch um (gen Steu:r- oller Drosselkörper herumgruppieren.
  • Hierdurch wird ein vollkommener Druckausgleich i11: I2tiliez;!statid der Teile erreicht, :o (laß die Vorrichtung außerhalb der Reze1-vorgänge vollkommen entspannt ist. je nach (lein Regelvorgang; entsprechen sich Bewegungsrichtung und -masse der Einzeltöle z«-.an@gsläufig genau, wobei gleichzeitig eine 1:-in liv(lratlli#clie Kupplung erzielt wird.
  • Die. Druckflü:s igkeit wird nach der Erfindung in (1#:i' T.;ingsach: _(leg konzentrisch angeordneten Steuerungsteile beiderseits \'()n außen zugeführt und besitzt einen gemeinsamen Ablauf in der Synimetriecbene.
  • Das Antriebsgestänge für (las den Steuervorgang einleitende Organ (Steuer- oder Drosselkörper) und für das Rückführorgan liegt in der Svnniictrieel)ene dieser Teile und ist durch die ebenfalls hier angeordneten Ablaufräume. für die Flüssigkeit zur Vermeidung voll Dichtungen oder Stopfbüchsen hindurchgeführt.
  • Durch die Erfindung wird nicht nur eine bessere Funktion der Regelung als hei (gen bekannten Einrichtungen, sondern auch ein vollständiger Druckau..gieich und Entlastung (ges ganzen Steuersystems erreicht, wobei sich gleichzeitig besonders günstige Strömungsverhältnisse mit kleinsten Druckverlusten ergeben. Die Herstellung der einzelnen beweglichen Teile läßt sich werkstattmäßig außerordentlich einfach bewirken, aber auch (las Gehäuse ermöglicht infolge (ges Fehlens besonderer Verbindungskanäle und Leckagebohrungen für das Druckmittel eine bisher nicht erreichte Verbilligung in der Fabrikation.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in (lein zentralen Kraftangriff auf die den Steuervorgang einleitenden Teile und die Riickführungshülse in der 1Iitte des ganzen Steuers ##steins, wohin gleichzeitig der Ablauf _ des Druckmittels gelegt ist, so daß hier abso- lut kein Überdruck herrschen und nicht etwa das Abdichten des herausgefiihrten Rückfüllrungsgestänb s irgendwelche Schwierigkeiten machen kann.
  • Da das Wesen der Erfindung in der geschilderten Art der-)neinanderschaltung der Steuerteile hei zweiseitiger. symmetrischer Ausführung und in der dadurch erreichten hydraulischen Kupplung derselben begründet liegt, ist hierbei die Wahl der Steuerungsart völlig belanglos. Dies gilt insbesondere bezüglich des (gen Steuervorgang einleitenden Teiles, der als Steuerkörbchen, Steuerschieber oder Drosselorgan ausgebildet sein kann. Ebenso stellt es völlig frei,, die Rückführung shülse, die die steuernden Kanten trägt, mittels starrer oder isodromer ((1.1t. nachgiebiger) Riickführung zu bewegen oder dieselbe unter Verzicht auf eine Rückführung unbewegt zu lassen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. z eine Steuerung nach (hr Erfindung in Verbindun- mit einem Reduzierventil, Abb.2 und 3 weitere Ausführungsformen nach Abb..1.
  • Bei deal Ausführungsbeispiel nach Abb. i handelt es sich nun eia Reduzierv(#util, das 1^i sinkendem Druck r, hinter denn @'cntil r mehr Öffnet, bei st(@ig(#ndem Druck p_ mehr schließt, so (laß der Druck h., durch Regelung dein Ventilstclluug imStrom" p, his_ konstant gehalten wird. Iiierl;t#i ist als den Steuervorgang einleitendes Relaisteil z. D. ein doppelseitig wirkendes, vier Wege steuerndes Steuerkölbchen 2 gewühlt, da, in bekannter Weise über ein GestänZ(# 3, 4. und 3, beispielsweise seitens einer voun Druck p., becinflußten Membran 6 be tätig; c wird. Das Stetu=rktlbclien 2 ist jedoch direkt mit (lern eigCiitlichen SteuerkoIbeu 7 kombiniert, in den es hinein =erlagt ist und @ler selbst wiederum in der die steuernden Kanten bzw. Steuerschlitze tragenden Rückführungshülse 8 läuft, derart, daß bei doppelseitiger. spiegelbildlich gleicher Ausführung dieser drei Teile eine rein hydraulische Kupplung derselben untereinander erzielt wird. Die Rückführungshülse schließlich ist von dem zylinderförmigen Körper g tunfaßt, so daß ein konzentriertes und in sich geschlossenes, doppelseitiges Steuersystem entsteht, dem von beiden Seiten her durch die Leitungen io und i i :das Druckmittel möglichst ungedrosselt zugeführt wird. Hierbei gelangt letzteres, Filtersiebe 12, 13 passierend; in die zvlindrischen Räume 14, 15, von wo es je nach der Stellung des Steuerkolbens 7 durch die steuernden C)ifnungen bzw. Schlitze, z. D. 16. 17, dem Ringraum 1S -und durch Leitung 1o dem Raum 2o unter dein Servomotorkolben 21 zugeleitet wird und gleichzeitig aus dein Raum 22 über dem Kolben 2i durch Leitung 23, Ringraum 24., Steuerschlitze 25 und Ablatiföffnungen '26 abgeführt wird: oder es wird umgekehrt durch die steuernden Öffnungen bzw. Schlitze 27, 25 dem Ringraum 2.4 und durch Leitung 23 dem Raum 22 über dem Servomotorkolben 2z zugeführt und gleichzeitig aus dein Raum 2o -unter dem Kolben 21 durch Leitung i9, Ringraum 1S, Steuerschlitze 29 und Ablauföffnungen 26 abgeleitet. Je nach der hierdurch erfolgeirdcn Bewegung (ges Servomotorkolbens wird mittels Spindel 3o ein ütfnen oller Schließen des Ventils i veranlaßt. Der als Voraussetzung hierfür jedoch erforderliche Wechsel in der Stellung des Steuerkolbens 7 hängt von der durch den Impuls p, beeinflußten jeweiligen Lage: des Steuerkörbchens 2 ab, das entwedor durch Hohlraum 31 und Steuerschlitze 32 die eine Druckkammer 33 (ges Steuerkolbens ; mehr anfüllt und gleichzeitig; durch Steuerschlitze 34 und. Ablauföffnungen 26 die andere Druckkanuner 35 entleert bzw. umgekehrt durch Hohlraum 36, Steuerschlitze 3; die Kammer 35 füllt und zugleich durch Steuerschlitze 38 und Ablauföffnungen 36 die Kammer 33 entleert. Wegen der jeweils in gieiclu(#r Richtung erfolgenden Bewegring #les Stcuerlci3>lbclleils 2 uli(1 Steucrkoll>eiis i ergil)t sich eine li%-(Irauliscl.e Kupplung der Teile, so (laß auch die Pie-,vegun#,smas#c brider rcnau entsprech^n und das Steuci-s5;tein jeweils z%i-angsläufi@ wieder zur Ruhe kommt. auch (hie Spin-de Rückführungshülse o und flebe139 der t; wird Steuerkoll)enbewe- durch die 1 3 l;unr nachgeführt. #o (laß auch (hie 'Ventil- selbsttätig wieder zum Stillstand gebracht wird. Besowleis zu erwähnen ist noch, (laß der @e«cgun;rsanrriff sowohl auf das zentral angeordnete vor geschaltete Relaisteil (Stetierlciill)cli(#n 2) als auch auf die Riiekfübrungshülse ); in der Mitte erfolgt, wo auch der gemeinsame Ablauf (les Druckmittels liegt, während (fier Zulauf desselben von beiden Außenseiten her vorgesehen ist.
  • 'Während in Abb. i als Impuls übermittelndes Relaisteil ein doppelseitiges Steuerkölbchen 2 verwandt wurde, an dessen Stelle natürlich. ebensogut auch ein kleiner doppelseitiger Steuei#schieber o. (1r1. treten kann, ist in @bl).2 als Ausführungsbeispiel. die Anwendung des vorliegenden Erfindungsgedankens auf das besonders häufige Relaisprinzip der Druckflußregelung mit verschiedener Drosselung von abgezweigten Fliissigkeitsteilströmen wiedergegeben. Ferner handelt es sich hier beispielsweise nicht um ein Reduzierventil, sondern um ein Überströmventil, welches den Druck pl vor (lein @"entil i konstant hält.
  • Anstatt des Steuerkölbchens 2 der Abb. i ist hier in rein schematischer Darstellungsweise ein zweiseitig wirkendes Drosselorgan .l.o gezeichnet, (las j(# nach seiner augenblicklichen Lage entweder die öffnung 34 mehr verschließt und dafür 38 mehr geöffnet. hält und umgekehrt. Hierbei wird in den beiden durch die konstanten Drosselöffnungen 41 ulld 42 sowie die Hohlrätinie 31 und 36 fließenden Flüssigkeitsteilströmen je nachdem wechselseitig eine Drucksteigerung oller Druckabsenkung erzielt. Diese pflanzen sich wiederum durch die Öffnungen 32 bzw. 37 in die Druckkammern 33 oller 34 fort und la=sen (lein Drosselorgan 4.o in der erwünschten WVeise den Steuerkolben 7 sich nachbewegen. der hierdurch unter -selbsttätiger Beseitigung der Druckdifferenz in den Druckkarmnern 33 und 35 wieder von allein zum Stillstand kommt und seinerseits (las Ventil steuert. Ini übrigen entspricht die in abb. 2 (larrest:llte Ausführungsmöglichkeit durchaus derjenigen nach. Abb. i, so daß des weiteren auf die bereits dort gegebene heselireibtni- verwiesen sei.
  • In Abh.3 handelt es :ich wieder wie in Abb. i um ein Reduzierventil, durch (las der Druck jh_ hinter (lein Ventil i konstant gehalten wird. Hier ist zur niiheren Erlütiterung noch die =1n@@endungsmi@rliclil:eit (her Erfin-(hin- beispielsweise auf eine: der bekanntesten Arten der Relaisausführungen finit Drosselung von abgezweigten Fliissigkeitsteilströnien dargestellt, bei der : ich ein gal)rlfüi-inig ausgebildetes Drosselorgan in einem Winkel (z. B. senkrecht) gegen die Ausströnirichtung der Flüssigkeit bewegt. d. 1i. diese, sozusagen abschneidet. Dabei fließt (las Druckmittel (lern eigentlichen Relais. wie auf Abb.2. von der einen Seite durch die konstante Drosselung .I1 und entsprechend auf der anderen Seite iltirch die Drosselung 42 zu. uni danach aus den variablen Drosselungen . 38 und 34 auszutreten. vor denen sich in bekannter Weise das drosselschieberartig ausgebildete Relaisorgan ...1.3 derart bewegt. daß auch liier einer Vergrößerung der Öffnung 35 ein Schließen der Öffnung 34 entspricht oder umgelehrt. Die hierdurch erzielten Druckunterschiede der beiden Teilströme pflanzen sich wiederum, wie auf Abb.2, in die beiden Druckkammern 33, 35 und damit auf den Steuerkolben; fort und. führen die erwünschte Bewegung desselben herbei. Gleichzeitig ist in Abb. 3 die --\lörlichkeit mit zur Darst=_llun-gebracht, #laß die doppelseitige, spie -lbildlich gleiche Ausführung nur auf (las unbedingt notwendig(° Maß beschränkt ist, uni vor allem die livdraulische Kupplung der Teile zit wehren, (laß jedoch für den Steuerkolben ; mir ein Paar Steuerschlitze 16 und 29 vorgesehen sind. während die andere Steuerkolbenseite nicht als steuernd ausgebildet ist. Hierbei wird zur Bewegtrog des Servomotorkolbens 21 und damit des Ventils i auch nur auf der einen Seite mittel> der Druckflüssigkeit (Raum 2o) gearbeitet, dagegen wird die andere Seite desselhen (Raune 22) 1)cispielsweise durch eine Feder 4.4. belastet. Im übrigen sei auch liier auf die ausführliche Beschreibung von Abt). i hingewiesen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Regler mit Servomotor und Rückführung, dadurch gekennzeichnet, date der vom Relais (Impulsgeber) heNvegte Steuer-oder Drosselkörper doppelseitig und syniinetrisch zu einer llittelachsc ausgebildet ist und für die Stetiertni- in der einen und. in der anderen Richtring gesonderte Isintritts- tind Au:trittsöfnunren für die Steuerflii.;siglceit 1)ecinfiul-t, und daß (her Steuerkolben und (hie Rüclcfülirtni-"sliülse sich konz.--utrisch uni den Steuer- @z(ler' Drosselkörper licruingruppieren.
  2. 2. Regler nacht Anspruch i, dadurch "ekennzeichnet, daß (hie Druckflüssigkeit n der Lä n-sachse der konzentrisch aligeordneten @tctierungsteile beidetseits von außen ztigcfülirt wird und einclt samen =Ablaut in ller Symmctrieebenc besitzt.
  3. 3. Regler nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet. daß clie Antriebsgestänge für den Steuer- oder Drossrll:är-1>er und für (las 1Ztlcl<f#lllror-Iall iil dh#l-Symmctricel)eiie dieser Teile liegen und durch die ebenfalls hier angeordneten Ahlaufräunie ei-d u n g von für Dichtungen die Flüssigkeit oder Stopfbüchsen zur 'Verm hindttrch.-cfiillrt sind.
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Cited By (8)

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