DE48710C - Bettsopha - Google Patents

Bettsopha

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Publication number
DE48710C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
sophas
sofa
bed
articulated
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48710D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. GOLDSCHMIDT in Berlin SW., Friedrichstr. 44
Publication of DE48710C publication Critical patent/DE48710C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest
    • A47C17/165Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest with forward tiltable back-rest, e.g. back cushion

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bettsopha.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist das Sophabett in zwei Ausführungsformen dargestellt, wobei das Neue und Eigenartige desselben, die beweglichen Seitenlehnen und das bei der Bewegung dieser Bahnen selbstthätig bewirkte Umlegen der Rückenlehne, sowie die Benutzung der Seitenlehnen als Nachttisch u. dergl. ersichtlich ist.
Die Rückenlehne A des Bettsophas (Fig. 1 bis 5) ist durch Scharniere a, Fig. 3 und 4, mit dem Sophagestell verbunden und an der Vorderseite mit der gebräuchlichen Polsterung versehen, während ihre Rückseite als Matratze hergerichtet ist. An dieser Rückseite sind aufserdem noch die gelenkigen, mit Stoff überzogenen Bügel b c in der Art angeordnet, dafs sie bei hochstehender Rückenlehne A, nach innen geklappt, an der Matratze anliegen, dagegen bei niedergelegter Rückenlehne aufgerichtet werden können und dann als Kopfunterlage bezw. als Stütze für die Füfse dienen.
Der als Kopfunterlage bezw. dem Keilkissen zur Unterstützung dienende Bügel b kann in seiner Höhenlage mit Hülfe des Stellbügels d, Fig. i, und einer Zahnung des. Rückenlehnenrahmens beliebig verstellt werden, so dafs der in dem Sophabett Ruhende sich die für ihn geeignetste Körperlage auswählen kann.
Die Rückenlehne A wird in ihrer aufrechten Stellung durch eine Schiene B festgehalten, welche mit der über die ganze Sophalänge sich erstreckenden Stange C gelenkig verbunden ist und sich mit ihrem freien Ende auf dem Sophagestelle führt. Die Stange C ist mit den Vorderwänden der Seitenlehnen D E, Fig. 5, fest verbunden, die ihrerseits durch Scharniere ef mit dem Sophagestelle vereint sind.
Die Seitenlehnen D E lassen sich also seitlich. nach vorn hochrichten (Fig. 1 und 2), und da, wie erwähnt, die Stange C mit ihnen fest verbunden ist, so führt letztere bei diesem Vorgange eine drehende Bewegung aus, infolge deren die Schiene B gegen die Rückenlehne A vorgeschoben wird. Hierdurch wird die Rückenlehne A selbstständig auf die Polsterung des Sophasitzes niedergelegt (Fig. 1). Richtet man nun die Bügel b c auf und bringt den ersteren (b) mit Hülfe des Stellbügels in die richtige Lage, so ist ein Bett von normaler, bequemer Länge hergerichtet, an dessen Kopfende (und auch an dessen Fufsende) sich ein Nachttisch befindet.
Diese durch die aufgerichteten Lehnen DE gebildeten Nachttische haben eine säulenförmige Gestalt und können, da die Sophalehnen im allgemeinen stets hohl ausgeführt werden, wenn mit einer Thür versehen, zur Aufnahme beliebiger Gegenstände dienen.
Bei der soeben beschriebenen Ausführungsform des Sophabettes wurde die nöthige Bettlänge und das automatische Umlegen der Rückenwand des Sophas durch das seitliche Hochrichten der Sophaseitenlehnen erzielt. Dieselbe Wirkung kann aber auch, wie dies die in den Fig. ia bis 5 a dargestellte Ausführungsform zeigt, durch Herausziehen der Seitenlehnen in der Längsrichtung des Sophas erreicht werden.
Die Rückenlehne A ist wieder mit dem Sophagestelle gelenkig verbunden und in der vorherbeschriebenen Art ausgestattet.

Claims (2)

  1. Die Lehnen D E sind dagegen in geeigneter Weise auf dem Sophagestelle so geführt, dafs sie sich in der Längsrichtung des Sophas zurückziehen lassen; hierbei drehen sie eine Scheibe S, die in der Gestellmitte (Fig. 3a bis 5a) gelagert ist und mit der sie durch die Schienen C1 C1 gelenkig verbunden sind.
    Die an der Rückenlehne 4 anliegende Stange' B ist gleichfalls mit der Scheibe 5 gelenkig verbunden und in geeigneter Weise auf dem Sophagestelle geführt.
    Als Sopha benutzt, nehmen die beweglichen Theile desselben die in den Fig. ia bis 4a durch volle Linien dargestellten Lagen ein.
    Werden aber die Seitenlehnen D E herausgezogen (s. punktirte Stellung Fig. 1), so wird Scheibe S gedreht und die Schiene B geht von der in den Fig. 4a und 5 a ausgezogen dargestellten Lage in die punktirt gezeichnete Lage (Fig. 5 a) über. Schiene B drückt also gegen die Rückenlehne A und legt letztere um (Fig. 4a, punktirte Stellung).
    Die Rückenlehne A legt sich also wieder auf das Sitzpolster des Sophas nieder und kehrt die Matratzenseite nach aufsen.
    Bei dieser Ausführung des Sophas können die Bügel b und c der Rückenlehne fehlen, da hier die herausgezogene Seitenlehne D die Anlehnung für das Keilkissen und Seitenlehne E die Stütze für die , Füfse abgiebt.
    Verzichtet man also auf die gleichzeitige Verwendung der Seitenlehnen als Nachttisch, so kann das Bettsopha die soeben beschriebene Ausführungsform erhalten, denn auch hier wird der Hauptzweck, die Verlängerung des Sophas auf die nöthige Bettlänge und das leichte, selbstthätige Umlegen der Rückenwand, in vollendetem Mafse erreicht.
    Pa te ν τ-An s ρ rüche:
    ι . Ein Bettsopha, gekennzeichnet durch die Anordnung beweglicher Seitenlehnen (D E), die aufgeklappt (Fig. 1 bis 5) oder ausgezogen (Fig.. ι a bis 5a) mit Hülfe von Uebertragungsstangen (C C1J eine die Rückenlehne (A) stützende Schiene (B) vorschieben und dadurch die gelenkig mit dem Sopharahmen verbundene Rückenlehne (A) auf die Sitzfläche des Sophas niederlegen, zum Zwecke, dem Sopha bei der Umwandlung desselben in ein Bett die letzterem gehörige Länge zu geben und das Umlegen der Rückenlehne in leichter Weise zu bewirken.
  2. 2. Bei dem unter 1. bezeichneten Bettsopha die Anwendung der seitlich hochgerichteten Seitenlehnen (D E) des Sophas als Nachttisch oder dergleichen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48710D Bettsopha Expired - Lifetime DE48710C (de)

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