DE486587C - Vorrichtung zum Regeln der Wasserentnahme bei Benutzung von Waschbecken oder Spuelabtritten - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Wasserentnahme bei Benutzung von Waschbecken oder Spuelabtritten

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DE486587C
DE486587C DEW54695D DEW0054695D DE486587C DE 486587 C DE486587 C DE 486587C DE W54695 D DEW54695 D DE W54695D DE W0054695 D DEW0054695 D DE W0054695D DE 486587 C DE486587 C DE 486587C
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regulating
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/02Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor
    • E03D5/06Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system operated mechanically or hydraulically (or pneumatically) also details such as push buttons, levers and pull-card therefor directly by the door

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln der Wasserentnahme bei Benutzung von Waschbecken oder Spülabtritten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln der Wasserentnahme bei Benutzung von Waschbecken oder Spülabtritten mit einer durch die Zugangstür auslösbaren Spülvorrichtung. Das Neue und Eigentümliche an einer solchen Vorrichtung zum Regeln der Wasserentnahme besteht in der Anordnung eines mit der Spülvorrichtung verbundenen Gestänges, welches bei der erstmaligen Niederbewegung des Sitzes oder Trittrostes unter Vermittlung eines Hebels in eine Sperrvorrichtung zwangsläufig einklinkbar und aus dieser Sperrstellung zwecks Betätigung der Spülvorrichtung durch eine Türbewegung auslösbar ist.
  • Bei Verwendung einer solchen Vorrichtung bei Spülabtritten kann ferner erfindungsgemäß der Sitzbretthalter auch auf dem einen Arm des das Gestänge anhebenden Doppelhebels lose aufliegen, wobei er mit seinem Zapfen in einem Schlitz des den Doppelhebel tragenden Wandarmes geführt ist.
  • Beim Anheben des Sitzbrettes stützt sich hierbei ein Verlängerungsstück des Sitzbretthalters, das an seinem Ende nach dem Doppelhebel zu gebogen ist, auf den dem Sitzbrett zu gelegenen Arm dieses Doppelhebels.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Sperrwerk sowohl durch Niederdrücken als auch durch Hochklappen des Sitzbrettes eingeklinkt wird.
  • Mit einer solchen Vorrichtung wird das Verbindungsgestänge zur Spülvorrichtung in seiner angehobenen Stellung- von einem Sperrwerk bis zu der durch Bewegung der Tür bewirkten Entriegelung festgehalten, und bei der Rückkehr des Gestänges in seine Ursprungslage wird der den Wasserabfluß aus dem Spülkasten bewirkende Teil der Spülvorrichtung unmittelbar oder mittelbar in Betrieb gesetzt. Hierdurch wird erreicht, daß bei wiederholter Trittrost- oder Sitzbrettbewegung ohne nachfolgende Türbewegung das vom Sperrwerk festgehaltene Gestänge nur einmal angehoben wird und zunächst nicht in seine Ausgangslage zurückkehrt, somit also auch keine Wasserabgabe veranlaßt, und daß bei wiederholter Türbewegung ohne jedesmal vorangehende Trittrost- oder Sitzbrettbewegung lediglich das Sperrwerk bewegt wird, also ebenfalls eine Wasserabgabe unterbleibt.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Regelungsvorrichtung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. r zeigt in Ansicht und Abb. 2 in Draufsicht die Anordnung der Vorrichtung in Verbindung mit einem Saugheberspülkasten ohne Bodenventil.
  • Abb._3 zeigt eine besondereAusführungseinzelheit der Vorrichtung für einen Bodenventilspülkasten und für einen Luftkissenselbstverschlußspülhahn.
  • Abb. q. zeigt in Ansicht eine Anordnung der Vorrichtung für die Ableitung des Gestänges von der Sitzbewegung.
  • Zum Bewegen der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auf eine nach außen und innen schlagende Tür a eine Nase b aufgesetzt, und über dieser Nase ist ein um den Zapfen c drehbar gelagerter Steuerhebel f mit den beiden Klinken c, d angeordnet, von denen bei der nach beiden Seiten schlagenden Tür, entsprechend ihrer Drehbewegung, immer nur die eine Klinke getroffen wird. Bei einer nach außen schlagenden Tür kann die Klinke c wegfallen, während bei einer Schiebetür der Steuerhebel f mit seinen Klinken c, d gegen die in Abb. i ersichtliche Stellung um go° versetzt anzubringen ist.
  • Unbeschadet um die Richtung des Aasschlagens oder der Schiebebewegung der Tür wird bei deren Bewegung durch das Antreffen der Nase b an die eine oder andere Klinke d oder c ein Zug auf das an den Steuerhebel f mit seinen Klinken c, d angeschlossene Seil g ausgeübt und dadurch der an deT Wand drehbar gelagerte Sperrhaken h von dem Gestänge i so lange weggezogen, bis die die Klinke c oder d vor sich her schiebende Nase b infolge Ausschwenkens des Steuerhebels f um seinen Zapfen e freigegeben ist. Nach Freigabe der Klinke c oder d legt sich der Sperrhaken h infolge der Belastung durch ein mit ihm verbundenes Gewicht wieder gegen das Gestänge i an und der Steuerhebel f stellt sich wieder lotrecht ein.
  • Bei der Benutzung des Abtrittes wird das Sitzbrett k oder ein Trittrost herabgedrückt und dadurch bewirkt, daß der in den Wandarmen l um einen Zapfen i drehbar gelagerte Doppelhebel in', m2 (Abb. 2) mit seiner Rolle n an die winkelförmige Abbiegung o des Gestänges i anstößt, womit ein Anheben der am Arme P des Gestänges hängenden Saugheberglocke q verbunden ist.
  • Bei der Entlastung des Abtrittsitzes geht noch keine Spülung vor sich, da beim Anheben des Gestänges i der Sperrhaken h unter die Nase r getreten ist und dadurch ein Herabgehen des Gestänges i sowie der Glocke q verhindert wird, selbst wenn das Sitzbrett k noch weiter bewegt wird. Beim Öffnen der Tür a wird der Sperrhaken h- aus der Nase y am Gestänge i ausgelöst, so daß dann die Glocke q herabgehen und die Wasserspülung veranlassen kann.
  • Bei einem Abtritt mit Bodenventilspülkasten wird die Mitnahme des Bodenventils durch einen beispielsweise um den Zapfen t drehbaren Zwischenhebel s mit einer nur nach oben nachgebenden Klinge u (Abb. 3) bewirkt. An diesem Zwischenhebel ist dann die Saughebereinrichtung angehängt, und der Gestängearm P bewegt nur die Klinke u des Hebels s, läßt aber den Hebel selbst in seiner Lage, während er beim Niedergehen des Armes p ein Stück mitgenommen wird, wodurch vorübergehend ein Ausheben der Bodenventilsaughebereinrichteng im Kasten und somit eine Wasserabgabe veranlaßt wird.
  • Bei Anlagen mit Selbstschlußhähnen wird mit Vorteil am unteren Ende des Hebels s ein nach unten vorstehender Ansatz v vorgesehen, der beim Niedergang des Gestänges i von dem Arme P mitgenommen wird und den die Auslösung des Selbstschlußhahnes veranlassenden Druck auf den Knopf oder Hebel dieses Halmes ausübt.
  • Bei der in Abb. 4 in Ansicht ersichtlichen besonderen Ausführungsform besteht das Neue und Eigentümliche darin, daß das Sitzbrett nicht nur beim Niederdrücken, sondern auch beim Hochklappen, z. B. zwecks Benutzung des Abtritts als Urinal, die in Abb. i lediglich beim Niederdrücken eintretende Bewegung des Doppelhebels ml, m2 für das Gestänge i (Abb. i) herbeiführt. Zu diesem Zwecke ist der Sitzbretthalter k1 des Sitzbrettes k entsprechend verlängert und nicht unmittelbar mit dem Arm m2 (Abb. i und 3) des im Wandarm l um den Zapfen i drehbar gelagerten Doppelhebels ml, m2 mittels eines Zapfens 2 fest verbunden, sondern der Zapfen 2 des Sitzbretthalters hl bewegt sich in einem Schlitz w des Wandarmes l; der Sitzbretthalter k1 übt hierbei gegen den Hebelarm nz. des Doppelhebels ml, m2 lediglich eine gleitende Bewegung aus.
  • Wird ein etwa lotrechter Schlitz angeordnet, so kann der Zapfen 2 zweierlei Bewegungen je nach der Bewegung des Sitzbrettes k ausführen, nämlich entweder eine Drehung gegen den oberen Rand des Schlitzes w, falls das Sitzbrett zwecks Urinierens hochgeklappt wird, oder eine Abwärtsbewegung im Schlitz, falls das Sitzbrett durch Besetzen niedergedrückt wird.
  • In beiden Fällen erfolgt unter Gleiten des Sitzbretthalters k' gegen den Arm m2 des Doppelhebels nal, m2 ein Niederdrücken des Armes m2 und damit ein Anheben des Gestänges i. Um diese Gleiteng möglichst reibungslos zu gestalten, können axn Sitzbretthalter k1 Rollen x, y angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Regeln der Wasserentnahme bei Benutzung von Waschbecken oder Spülabtritten mit einer durch die Zugangstür aaslösbaren Spülvorrichtung, gekennzeichnet durch- ein mit der Spülvorrichtung (q) verbundenes Gestänge (i), welches bei der erstmaligen Niederbewegung des Sitzes (k) oder eines Trittrostes unter Vermittlung eines Hebels (mi, m2) in eine Sperrvorrichtung (y, h) zwangsläufig einklinkbar und aus dieser Sperrvorrichtung zwecks Betätigung der Spülvorrichtung (q) durch die Türbewegung aaslösbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i für Spülabtritte, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzbretthalter (k1) auf dem einen Arm (m2) des das Gestänge (a3 anhebenden Doppelhebels (ml, m2) lose aufliegt und mit seinem Zapfen (2) in einem Schlitz (zv) des den Doppelhebel (ml, m2) tragenden Wandarmes (l) geführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein sich beim Anheben des Sitzbrettes (k) auf den einen Arm (»z2) des Doppelhebels (ml, m2) abstützendes, an seinem Ende nach dem Hebel zu gebogenes Verlängerungsstück (k2) des Sitzbretthalters (k1).
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