DE486296C - Kolbenkompressor - Google Patents

Kolbenkompressor

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DE486296C
DE486296C DES84197D DES0084197D DE486296C DE 486296 C DE486296 C DE 486296C DE S84197 D DES84197 D DE S84197D DE S0084197 D DES0084197 D DE S0084197D DE 486296 C DE486296 C DE 486296C
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DE
Germany
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piston
compressor
movement
inertial mass
inertia
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Expired
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DES84197D
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Sulzer AG
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Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Kolbenkompressor Es sind Kolbenkompressoren bekannt, welche mit den an sie angeschlossenen Saug-und Druckräumen ein nach außen hermetisch geschlossenes Ganzes bilden. Bei einigen. solcher Kompressoren wird zur L'bertragung der Arbeitsbewegung auf den Kolben dem Kompressorgehäuse eine schwingende Bewegung erteilt, die von einer im Gehäuse angeordneten Beharrungsmasse nicht oder nur verzerrt mitgemacht wird. Aus der Relativbewegung zwischen Gehäuse und Beharrungsmasse wird die Arbeitsbewegung des Kolbens abgeleitet. Solche Kompressoren haben jedoch den Nachteil, daß ihr Kompressionshub nicht genau bestimmt ist, so daß der Kolben in den Endlagen aufschlägt oder aber die gewünschte Verdichtung nicht zu leisten vermag.
  • Bei anderen Kompressoren wird die kreisende Translationsbewegung des Gehäuses dazu benutzt, eine Schwungmasse in Drehung zu versetzen, worauf die Arbeitsbewegung des Kolbens von der Schwungmasse abgeleitet wird. Die Kompressorarbeit wird also in diesem Falle nicht unmittelbar übertragen, sondern vom Gehäuse auf die Schwungmasse und von der Schwungmasse auf den Kolben. Bei solchen Kompressoren ist der Kolbenhub wohl begrenzt, aber die Inbetriebsetzung der Schwungmasse oft mit Schwierigkeiten verbunden. Nach der Erfindung wird nun an Stelle einer sich drehenden Schwungmasse eine an sich bekannte, in der Hauptsache ruhende Beharrungsmasse verwendet, wobei jedoch der Kompressionshub bzw. dessen oberer Totpunkt im Gegensatz zu den bisher bekannten Ausführungen ohne Anschlag genau begrenzt ist.
  • Die Erfindung" betrifft einen Kolbenkompressor, insbesondere für Klein-Kältemaschinen, bei welchem die Arbeitsbewegung des Kolbens aus der Relativbewegung zwischen einer Beharrungsmasse und einem hin und her bewegten Gehäuse abgeleitet wird. Sie besteht in einer derartigen Verbindung zwischen der Beharrungsmasse und den oder den Kolben, daß der Mittellage der Beharrungsmasse die eine unveränderliche Endlage des oder der Kolben entspricht. Der die Arbeitsbewegung an -den Kolben übertragende Teil der Beharrungsmasse kann eine in der Hauptsache quer zur Kolbenbewegung verlaufende Hinundherbewegung vollführen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Abb. i ist ein Axialschnitt durch den Kompressor nach der Linie I-1 der Abb. 2, während Abb. 2 einen Radialschnitt nach der Linie II-II der Abb. i darstellt. Abb.3 zeigt den Kompressor am Ende eines Saughubes.
  • Abb. 4. zeigt ein,, Abänderung, bei der die Kurvenbahn durch einen Lenker ersetzt ist. Abb.5 zeigt eine Ausführungsform mit zwei Zylindern und einer als Pendel ausgebildeten Beharrungsmasse.
  • In den Abb. i bis 3 bezeichnet i das im Lager 2 gelagerte und um die Achse 3 schwingende Kompressorgehäuse. Auf der Beharrungsmasse 4., die auf der hohlen Achse 5 gelagert ist, ist eine Kurvenbahn 6 befestigt. Mit dem Gehäuse i ist ein Kompressorzylinder 7 fest verbunden, dessen Druckraum 8 durch das Saugventil 9 mit dem Saugraum i i und durch das Druckventil i o mit dem Druckstutzen 12 in Verbindung steht. Der Kompressor saugt also in der durch die Pfeile 13 und 14 angegebenen Richtung an und fördert in Richtung des Pfeiles 15.
  • Der Kolben 16, der an seinem äußeren Ende mit einer Rolle 17 versehen ist, wird durch die Feder 18 nach außen gedrückt. Der Gelenkzapfen i9 überträgt die von der Schubstange 2o im Sinne des Doppelpfeiles 21 ausgeführte Schwingbewegung auf das Gehäuse i. Die Beharrungsmasse 4. ist mit zwei Bolzen 22 versehen, welche durch Federn 23 derart mit dem Gehäuse i in Verbindung stehen, daß das Nockensegment 6 in die aus Abb.2 ersichtliche Mittellage gedrängt wird. Die Arbeitsweise ist folgende: Im Betriebe wird dem Gehäuse z und damit dem Kompressorzylinder 7 eine Pendelbewegung erteilt, die von der frei gelagerten Beharrungsmasse q. nicht oder nur verzerrt mitgemacht wird. Diese wird infolge ihres Beharrungsvermögens und unter der Einwirkung der Federn 23 um die in Abb. 2 gezeichnete Mittellage leicht hin und her schwingen und dabei das Bogenstück a (Abb. 3) beschreiben, während das Gehäuse mit dem Kompressorzylinder das Bogenstück b durchläuft, so daß der Kompressorzylinder zwischen den in Abb. 3 gezeichneten Endlagen 1-und y hin und her bewegt wird. Infolgedessen wird der Kolben 16 im Zylinder 7 auf und ab gehen und dabei die Kompressorarbeit leisten.
  • Der Förderhub des Kompressors ist, ohne durch Anschläge begrenzt zu sein, genau bestimmt. Die einzige, Zufälligkeiten unterworfene Bewegung ist diejenige der Beharrungsmasse q.. Der Bogen b ist jedoch so gewählt, daß der Kolben 16 des Kompressors in jedem Fall den vorgeschriebenen Hub mit Sicherheit durchlaufen kann. Die Kurvenbahn kann symmetrisch oder unsymmetrisch ausgebildet sein.
  • Durch negative Ausbildung der Kurvenbahn nach der in Abb.2 strichpunktiert gezeichneten Linie kann erreicht werden, daß sich der Kompressor in seiner Mittellage im stabilen Gleichgewicht befindet. Diese Anordnung hat den Vorteil, das Anlaufen des Kompressors zu erleichtern, da iri diesem Falle die Kurvenbahn nicht nur durch die Federn 23, sondern auch noch durch die Arbeitsreaktionen in die Mittellage gedrängt wird, während bei positiv ausgebildeter Kurvenbahn die Arbeitsreaktionen, namentlich beim Anlaufea, das Bestrebten, haben, die Kurvenbahn aus der Mittellage wzgzudrär.. gen.
  • Bei der in Abb. q. dargestellten Abänderung wird an Stelle einer Kurvenbahn ein Lenker 35 verwendet. Im Gegensatz zur Ausführungsform mit der Kurvenbahn, bei welcher sowohl die obere als auch die untere Totpunktlage des Kompressors bzw. der Kompressoren genau begrenzt ist, wird bei Verwendung von Lenkern lediglich die obere Totpunktlage genau bestimmt, während die untere Totpunktlage von der Amplitude der Relativausschläge zwischen Beharrungsmasse und Gehäuse abhängt, was jedoch in den meisten Fällen nur untergeordnete Bedeutung hat.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 5 sind im Gehäuse 2q. zwei Kompressorzylinder 25 angeordnet. Die als Pendel ausgebildete Beharrungsmasse 26 ist vermittelst einer Stange 27 im Bewegungszentrum 28 des Kompressors gelagert. Die mit der Stange 27 verbundene Kurvenbahn 29 wirkt auf die Rollen 3o der mit den Kolbenstangen verbundenen Doppelhebel 31. Wird nun das Kompressorgehäuse 24 durch die Stange 32 im Sinne des Doppelpfeiles 33 in pendelnde Bewegung versetzt, so wird auch hier die Beharrungsmasse 26 -und mit ihr die Kurvenbahn 29 diese Pendelbewegung nicht oder nur verzerrt mitmachen, so daß die Rollen 30 und die übertragungshebel 31 infolge ihrer Relativbewegung gegenüber der Kurvenbahn die Arbeitsbewegung der beiden Kolben 34 übertragen werden. Das zu fördernde Mittel wird durch die Saugventile 36 angesaugt und durch die Druckventile 37 ausgestoßen.
  • Diese Anordnung hat den Vorteil, bei geringer Raumbeanspruchung ein relativ großes Hubvolumen zu ergeben. Außerdem befindet sich der Kompressor in seiner Mittellage ohne weiteres in einem stabilen Gleichgewicht, wodurch das Anlaufen des Kompressors, wie früher dargelegt wurde, erleichtert wird.
  • Die mittelbare übertragung der Arbeitsbewegung auf den Kolben durch Kurvenbahnen oder Lenker hat den Vorteil, ohne Anschlagvorrichtungen die genaue Einhaltung der oberen bzw. inneren Totpunktlage des Kompressorkolbens zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. "PATENTANSPRÜCHE: r. Kolbenkompressor, insbesondere für Klein-Kältemaschinen, bei welchem die Arbeitsbewegung des Kolbens aus der Relativbewegung zwischen einer Beharrungsmasse und einem hin und her bewegten. Gehäuse abgeleitet wird, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung zwischen der Beharrungsmasse und dem oder den Kolben, daß der Ifittellage der Beharrungsmasse die eine unveränderliche Endlage des oder der Kolben entspricht. z, Kolbenkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Arbeitsbewegung an den Kolben übertragende Teil der Beharrungsmasse eine in der Hauptsache quer zur Kolbenbewegung verlaufende Hinundherbewegung vollführt. 3. Kolbenkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressorzylinder die Bewegung des Geli:iii:es mitmacht und der Kolbenhub von einer Kurvenbahn der Beharrungsmasse bestimmt ist. q.. Kolbenkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung zwischen dem mit dein Gehäuse verbundenen Kompressorzvlinder und der Beharrungsmasse durch einen am Kompressorkolben und an der Beharrungsmasse befestigten Lenker in Arbeitsbewegung des Kolbenkompressors überführt wird. 5. Kolbenkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Pendel ausgebildete Beharrungsmasse zwischen zwei Kompressorzylinder n angeordnet ist und die Kolbenbewegung durch Hebel von einer auf dem Pendel angeordneten Kurvenbahn übertragen wird. 6. Kolbenkompressor nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn des Beharrungskörpers derart ausgebildet ist, daß der Mittellage der Beharrungsmasse ein in der Hauptsache stabiles Gleichgewicht des Kompressorkolbens entspricht.
DES84197D 1928-01-31 1928-02-22 Kolbenkompressor Expired DE486296C (de)

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CH486296X 1928-01-31

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DE486296C true DE486296C (de) 1929-11-15

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ID=4516457

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DES84197D Expired DE486296C (de) 1928-01-31 1928-02-22 Kolbenkompressor

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DE (1) DE486296C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3741689A (en) * 1971-08-05 1973-06-26 Rupp Co Warren Air operated diaphragm pump

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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